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Wetterbericht 2022

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Klimadiagramm Regen und Sonnenschein

Januar, mild und trübe in den Niederungen, in den Höhenlagen dagegen ein Bilderbuchwinter

kurze Übersicht / Schlagzeilen

der anfänglich schon fast frühlingshafte Start ins neue Jahr verleitete einem schon etwas zum Träumen und Hoffen auf den baldigen Frühling. Gerade beim Maximalwert des Monats welcher am 2. mit sensationellen 18,7°C gemessen wurde war dies deutlich zu spüren. Allerdings war dies nur ein kurzes Intermezzo welches schon nach wenigen Tagen durch anhaltende, kräftige Niederschläge beendet wurde. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei kühlen, winterlichen 3,9°C. Im weiteren Verlauf des Monats brachte meist hoher Luftdruck oftmals triste und trübe Witterungsverläufe mit sich. Im Bergland grüßte das schöne Winterwunderland dagegen war es in den Tälern trübe, kühl und unangenehm, ungerecht aber für die Wintersportfans ein Paradies. Der Minimalwert des Monats wurde am 13. mit winterlichen -3,4°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert nur noch vom +5cm Bodensensor welcher tagesgleich -5,6°C aufzeichnete. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 117,4 l/m² (Normalsoll 75 l/m²) an siebzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dabei war der 4.mit einer rekordverdächtigen Tagesniederschlagsmenge von unglaublichen 66,4 l/m² mehr als nur hauptverantwortlich. Bei den Sonnenscheinstunden war es mit 55h in unserer Region eher durchwachsen, dennoch meldete der DWD für Baden-Württemberg 75h, damit schien vergleichsweise im Ländle die Sonne am häufigsten.

Erste Dekade (01.01. bis 10.01.):

das neue Wetterjahr zeigte sich anfänglich von seiner schönsten frühlingshaften Seite, aber eben nur anfänglich. Danach waren örtlich heftige Regenfälle und wesentlich kühlere Temperaturen schon wieder normal. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,8°C und war damit jahreszeitlich bemessen deutlich zu warm. Spürbar war dies am Maximalwert welcher am 2.(14.25Uhr) mit unglaublichen 18,7°C aufgezeichnet wurde. Genau das Gegenteil war dabei der Minimalwert welcher der Jahreszeit entsprechend am 10.(22.55Uhr) mit -0,8°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug sensationelle 102,4 l/m² an sechs Niederschlagstagen. Beigetragen zu dieser unglaublichen Gesamtmenge hat ein einziger Niederschlagstag, im Laufe des 4. wurden 66,4 l/m² aufzeichnete.

Zweite Dekade (11.01. bis 20.01.):

kühler, windiger und meist dauerhaft bewölkt, innerhalb der Dekade waren aber auch ein zwei Tage mit herrlichem, aber kühlem Winterwetter dabei. Meist aber überwiegte eben das triste und trübe Wetter. Dagegen war es in den Höhenlagen mal wieder herrlichstes Winterwetter. Die Durchschnittstemperatur war deutlich gefallen und wurde mit 1,6°C aufgezeichnet. Auch der Maximalwert konnte den Rekordwert der vergangenen Dekade bei weitem nicht mehr erreichen und wurde am 18. (13.55Uhr) mit 7,6°C gemessen. Auch der Minimalwert war gefallen und wurde am 13.(7.45Uhr) mit kühlen -3,4°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei dürftigen 5,8 l/m² welche an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet wurde.

Dritte Dekade (21.01. bis 31.01.):

was für eine Dekade, da war aber wirklich von allem etwas dabei. Trübe trostlose Tage, sonnige und herrlich kühle Tage, die Temperaturen gingen mal rauf und mal runter. Also wechselhafter konnte eine Dekade eigentlich nicht sein. Die Durchschnittstemperatur war wieder etwas gestiegen und lag bei 3,3°C. Auch am Maximalwert konnte man die ansteigende Tendenz erkennen, am 24.(14.45Uhr) wurden 9,6°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert erneut im Minusbereich am 25.(8.30Uhr) wurden -2,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge war erneut dürftig ausgefallen, 9,2 l/m² an fünf Niederschlagstagen.

Der Januar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 3,9°C (3,8°C), Niederschlag 117,4l/m² (119,6l/m²), Niederschlagstage 17 (23).

Februar deutlich zu mild, niederschlagsreich und sonnig, vom Winter war, wenn überhaupt nur in den Höhenlagen was zu sehen und zu spüren

kurze Übersicht / Schlagzeilen

nach dem Dezember und Januar mal wieder zu mild ausgefallen waren, ist der Februar nun auch der dritte zu warme Monat in Folge. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 7,5°C. Meist lag dabei ganz Deutschland so auch unsere Region unter dem Einfluss von kräftigen Sturm.- und Orkantiefs, welche örtlich und regional begrenzt außergewöhnlich viel Niederschlag mit sich brachten. Erwähnenswert war das Sturmtief des 6. mit einer Spitzenböe von 53,1 km/h und eine Tagesniederschlagsmenge von 26,6 l/m2 welches über uns hinwegfegte und entsprechende Spuren hinterlassen hatte. Dabei waren die von den Stürmen mitgebrachten Luftmassen oftmals milde. Was zur Monatsmitte spürbar war, vielerorts lagen die Temperaturen über der 15°C Marke, der Maximalwert wurde am 18. mit mehr als nur frühlingshaften 17,4°C aufgezeichnet. Der bundesweit höchste Wert einer DWD-Station lag in Metzingen tagesgleich bei 17,3°C (Quelle DWD). Zum Monatsende hin wurde es dann wieder deutlich kühler, der Minimalwert wurde am 28. im Verlauf einer sternenklaren Nacht mit -2,6°C gemessen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 85,4 l/m² (Normallsoll 68 l/m²) an siebzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Baden-Württemberg galt mit über 105 Sonnenstunden (Normalsoll 76h) als sonnenscheinreichste Region, unsere Wetterstation konnte dies mit 96h deutlich unterstreichen. In Summe betrachtet war der Februar sehr niederschlagsreich, überdurchschnittlich sonnig und deutlich zu mild.

Erste Dekade (01.02. bis 10.02.):

was war das für eine Dekade, Dauerbewölkt und einheitsgrau, Sturm und Orkan Warnung seitens DWD. Erst zum Ende der Dekade beruhigte sich die Wetterlage und es wurde aufgelockerter und sonniger. Die Durchschnittstemperatur lag bei 7,1°C. Der Maximalwert wurde am 9.(14.45Uhr) mit frühlingshaften 14,6°C gemessen, dagegen kam einem der Minimalwert am 10.(4.35Uhr) mit 0,7°C eher winterlich daher. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 49 l/m2 an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war der 6. mit einer Tagesniederschlagsmenge von enormen 26,6l/m² mehr als nur hauptverantwortlich.

Zweite Dekade (11.02. bis 20.02.):

anfänglich recht sonnig und schön, dabei waren die morgendlichen Temperaturen hin und wieder im Minusbereich. Leider war das Ganze nur von kurzer Dauer, ehe das nächste Sturmtief mit erneuten DWD-Warnungen über uns hinwegfegte. Die Durchschnittstemperatur war gestiegen und lag bei angenehmen 8,6°C. Der Maximalwert wurde am 18.(13.05Uhr) mit sensationellen und weit aus frühlingshaften 17,4°C aufgezeichnet, na gut dagegen lag der Minimalwert nun aber deutlich im Minusbereich, mit -2,2°C am 12.(7.30Uhr) war es spürbar kühler geworden. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 14,6 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.02. bis 28.02.):

anfänglich noch recht stürmisch und dauerhaft bewölkt, deutlich spürbarer Temperaturrückgang, zum Ende der Dekade Wetterberuhigung und teilweise richtig sonniges Wetter. Die Durchschnittstemperatur war deutlich rückläufig und wurde mit 6,7°C aufgezeichnet. Auch beim Maximalwert konnten der vorrangegangene Wert nicht mehr erreicht werden, mit 15,2°C am 24.(11.45Uhr) war es dennoch angenehm warm. Dagegen lag der Minimalwert erneut wieder im Minusbereich, am 28.(7.20Uhr) wurden -2,6°C gemessen getoppt wurde dieser Wert nur noch vom +5cm Bodensensor welcher tagesgleich (6.35Uhr) -4-4°C aufzeichnete. Der Gesamtniederschlag war auch wieder angestiegen und lag bei 21,8 l/m² an vier Niederschlagstagen.

Der Februar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 7,5°C (5,8C), Niederschlag 85,4l/m² (67,2l/m²), Niederschlagstage 17 (15).

März sehr sonnig, deutlich zu mild und sehr, sehr trocken

kurze Übersicht / Schlagzeilen

der erste Frühlingsmonat und was für einer !! Anhaltender hoher Luftdruck eine unendlich lange Schönwetterperiode, ließen den Tiefdruckgebieten keine Chance sich über Deutschland so auch in unserer Region niederzulassen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei frühlingshaften und angenehmen 8,9°C. In der ersten Dekade waren wir schon bereits unter hohem Luftdruck und somit in der Schönwetterperiode angelangt. Allerdings waren die Nächte immer noch empfindlich kalt und teilweise regional bedingt immer noch im Frostbereich. Der Minimalwert des Monats wurde am 6. mit winterlichen -3,7°C aufgezeichnet, unterboten wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher tagesgleich -6,1°C aufzeichnete. Danach wurde es tagsüber immer milder und frühlingshafter, man konnte den Blumen und Bäumen geradezu zusehen, wie sie langsam erwachten. Nennenswert war lediglich das Wetterphänomen „Saharastaub“, welches zur Monatsmitte auch von kleineren Niederschlägen begleitet, deutliche rostrote Spuren auf allem möglichen was im Freien stand hinterlassen hatte. Hoch „Peter“ prägte dann ab der dritten Monatswoche nahezu vollständig das restliche Wettergeschehen, dabei stiegen die Maximalwerte landesweit auf Rekordniveau. Auch unsere Wetterstation kletterte beim Maximalwert am 27. auf den ersten Rekordwert, mit 23,1°C war es mehr als nur ein wenig frühlingshaft geworden. Zum Monatsende verließen dann Hoch „PETER“ deutlich seine Kräfte, kältere Luftmassen mit dichten Niederschlagswolken zogen aus Norden kommend auch über uns hinweg. Der Gesamtniederschlag wurde mit spürbar zu trockenen 23 l/m² (Normalsoll 70 l/m²) an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet. Der März 2022 ging mit seinen über 235 Sonnenscheinstunden Bundesweit betrachtet, als sonnigster März seit Messbeginn im Jahre 1951 in die Wetteranalen ein (Quelle DWD). Unsere Wetterstation und somit auch unsere Region konnte dies mit eindrucksvollen 215,2 Sonnenscheinstunden tatkräftig unterstützen. Betrachtet man sich nun den gesamten Monat so konnte man gut und gerne von einem milden, sehr niederschlagsarmen und außergewöhnlich sonnigen ersten Frühlingsmonat schreiben.

Erste Dekade (01.03. bis 10.03.):

was eine herrliche, aber immer noch nächtlich kühle Dekade. Nahezu täglich war es zum Start in den Tag ein wolkenloser, blauer Himmel der uns alle auf den Frühling hoffen ließ. Lediglich bei den Temperaturen konnten man noch den winterlichen Atem spürbar fühlen. Die Durchschnittstemperatur lag bei winterlich kühlen 4,4°C !! Der Minimalwert wurde am 6.(7.25Uhr) mit kalten -3,7°C aufgezeichnet, dagegen ging es beim Maximalwert bereits in die richtige frühlingshafte Richtung, am 10. (15.15 Uhr) wurden 18,7°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge war gar nicht vorhanden es wurden 0 l/m² aufgezeichnet !!

Zweite Dekade (11.03. bis 20.03.):

und es geht nahtlos weiter. Meist strahlend blauer, wolkenloser Himmel lediglich zur Mitte der Dekade wurde es etwas trüber und staubiger. Das Wetterphänomen „Saharastaub“ machte um den 15. herum dem sonnigen Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung. Eingetrübte rötliche Himmelsfärbung und aufgrund leichter Niederschläge ging der Saharastaub auch noch auf allen möglichen Gegenständen im Freien herunter, was man an den Autos und Dächern eindrucksvoll sehen konnte. Die Durchschnittstemperatur war gestiegen und lag nun bei 10,1°C. Der Minimalwert lag über der Frostgrenze und wurde am 11.(7.25Uhr) mit 0,9°C aufgezeichnet. Dagegen ging es mit dem Maximalwert nochmals näher an die 20°C Marke, mit 19,3°C am 13.(15.05Uhr) war es schon richtig frühlingshaft geworden. Der Gesamtniederschlag wurde mit immer noch deutlich zu trockenen 7 l/m²2 an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.03. bis 31.03.):

auch die letzte Dekade wurde geprägt durch anhaltendes Frühlingswetter, viel Sonne und angenehme Temperaturen, es war einfach nur herrlich. Zum Ende ging dem anhaltenden Hoch dann aber doch die Puste aus, es wurde wieder spürbar kühler und auch etwas niederschlagsreicher. Die Durchschnittstemperatur war nochmals leicht gestiegen und lag nun bei angenehmen 11,8°C. Der Minimalwert wurde am 23.(6.40Uhr) mit 2,6°C aufgezeichnet, dagegen kletterte der Maximalwert am 27.(16.15Uhr) auf rekordverdächtigen 23,1°C !! Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 16 l/m² an zwei Niederschlagstagen aufgezeichnet, erneut ein viel zu niedriger Wert.

Der März im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 8,9°C (7,7°C), Niederschlag 23 l/m² (78,8/m²), Niederschlagstage 5 (13 ).

Auch in diesem Jahr zeigte sich der April mal wieder launisch, aber auch schon teilweise sommerlich

kurze Übersicht / Schlagzeilen

anfänglich zeigte sich die erste Dekade noch recht unbeständig und stürmisch, teilweise gab es noch Schneefällen bis in die Niederungen. Dann aber auch schon wieder angenehm warm, um nicht zu sagen sommerlich! Der Minimalwert des Monats wurde am 4. mit -1,5°C aufgezeichnet. Der April machte seinem Sprichwort somit auch in diesem Jahr mal wieder alle Ehre. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei frühlingshaften 11,3°C. Nach dem launischen Beginn beruhigte sich die Wetterlage und ab der zweiten Dekade stand unsere Region unter einer stabilen Hochdrucklage. Es war einfach nur herrlich, die trockene Witterungslage brachte warme, teilweise schon sommerliche Temperaturen bis in die dritte Dekade hinein in unsere Region. Das Osterfest war dieses Jahr ein sonniges und warmes, manch einen zog es daher geradezu magisch in die aufblühende Natur hinaus. Der Maximalwert des Monats wurde am 13. mit sommerlichen 26,2°C gemessen. Zur Mitte der letzten Dekade lag über unserer Region ein Tief welches dann Niederschläge und leicht rückläufige Temperaturen mit sich brachte. Mit 90 l/m2 wurde laut DWD unser Bundesland zur nassesten Region Bundesweit ernannt. Auch unsere Wetterstation konnte die mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 125,6 l/m² (Normalsoll 90 l/m²) an dreizehn Niederschlagstagen eindrucksvoll unterstreichen. Der April 2022 war in Summe etwas zu warm sowie recht sonnig.

Erste Dekade (01.04. bis 10.04.):

anfänglich kühl, stürmisch und niederschlagsreich, teilweise gab es noch Schneefällen bis in die Niederungen, man wollte es nicht glauben. Aber mal wieder machte sich der April als wechselhafter unbeständige Monat unbeliebt. Die Durchschnittstemperatur lag bei noch kühlen 6,9°C. Der Minimalwert lag am 4.(6.40Uhr) bei winterlichen -1,5°C dagegen konnte der Maximalwert am 6.(16.20) mit 17,2°C schon frühlingshaft warm bezeichnet werden. Bei der Gesamtniederschlagsmenge konnten 95 l/m² an acht Niederschlagstagen aufgezeichnet werden. Allein am 8.wurden im Verlaufe des Tages eine Tagesniederschlagsmenge von überdurchschnittlichen 53 l/m² aufgezeichnet. Über zwei Drittel des Gesamtniederschlages fielen somit in der ersten Dekade!!

Zweite Dekade (11.04. bis 20.04.):

nach dem sich zum Ende der vergangenen Dekade die Wetterlage langsam beruhigte, lagen wir dann unter anhaltendem Hochdruckeinfluss was uns sensationelle, sonnige Tage bescherte. Zwar waren die morgendlichen Temperaturen meist noch im einstelligen Bereich welche aber im Verlauf des Tages schnell in Richtung sommerliche Werte gingen. Die Durchschnittstemperatur war deutlich gestiegen und lag nun bei angenehmen 14,1°C. Der Minimalwert wurde am 18.(6.55Uhr) mit morgendlichen noch kühlen 2,5°C aufgezeichnet. Der Maximalwert lag dagegen mit 26,2°C am 13.(16.55Uhr) bereits im sommerlichen Bereich, der erste Sommertag konnte gemeldet werden!! Es war einfach nur herrlich man wollte einfach nur die aufblühende Natur genießen und jede freie Minute draußen verbringen. Die Gesamtniederschlagsmenge, war einfach nicht vorhanden….

Dritte Dekade (21.04. bis 30.04.):

anfänglich noch recht sonnig und sommerlich, aber auch in dieser Dekade mit kühlen morgendlichen Temperaturen welche erneut schnell auch wieder im Verlaufe des Tages in Richtung 20°C Marke gingen. Dennoch konnten die bereits sommerlichen Werte der vorangegangenen Dekade nicht mehr erreicht werden. In den letzten Tagen drehte sich dann die Wetterlage, Niederschläge und rückläufige Temperaturen waren die Folge. Die Durchschnittstemperatur konnte mit 12,7°C aufgezeichnet werden. Der Minimalwert lag erneut im einstelligen Bereich am 21.(6.45Uhr) wurden 3,6°C gemessen, dagegen wurde der Maximalwert am 28.(15.40Uhr) mit angenehmen 22,6°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 30,6 l/m² an fünf Niederschlagstagen.

Der April im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 11,3 °C (9,4 °C), Niederschlag 125,6l/m² (48,4l/m²), Niederschlagstage 13 (11).

Mai sehr sonnenscheinreich, warm und viel zu trocken

lurze Übersicht / Schlagzeilen

hoher Luftdruck sorgte größtenteils in ganz Deutschland so auch in unserer Region für einen sehr sonnenscheinreichen und warmen Mai. Allerdings auch in manchen Regionen wieder begleitet von Starkregen und Hagel. Nur ungern erinnern wir uns an die Bilder und Berichte über Nordrhein-Westfalen welche von Tornados mit der Stärke F2 überrollt wurden. Millionenschäden und Verletzte waren die Folge, unsere Region blieb bis auf das eine oder andere Wärmegewitter weitestgehend verschont. Die Durchschnittstemperatur gemessen and er Wetterstation Ottenau betrug 18,2°C. Zu Monatsbeginn war es in den Nächten noch recht kühl, die Temperaturen lagen meist im einstelligen Bereich, tagsüber ging es dann schon in Richtung sommerliche Werte. In der zweiten Dekade blieben die Eisheilgien auch dieses Jahr mal wieder aus. Hoch „Wolf“ und dessen Nachfolger „Xenophon“ brachten uns frühsommerliche Temperaturen mit örtlich über 30°C. Der Maximalwert des Monats wurde am 20. mit sensationellen 33,4°C aufgezeichnet. Übertroffen wurde dieser Wert von der DWD-Station Ohlsbach nordöstlich von Freiburg im Breisgau, welche tagesgleich 33,7°C aufzeichnete (Quelle-DWD). Durch den anhaltenden warmen Luftstrom gab es in unserer Region die erste Hitzewelle in diesem Jahr. Im diesjährigen Wonnemonat Mai wurden an unserer Wetterstation sieben Sommertage (>25°C) und fünf heiße Tage (>30°C) aufgezeichnet. Leider waren diese hochsommerlichen Kapriolen nicht von langer Dauer, in der letzten Dekade sind die Temperaturen wieder deutlich gesunken, der Minimalwert des Monats wurde am 30. mit nächtlich kühlen 6,1°C gemessen. Der Gesamtniederschlag war so gut wie nicht vorhanden 19,8 l/m² (Normalsoll 96 l/m²) an dreizehn Niederschlagstagen, man konnte gut und gerne von einem deutlich zu trocknem Monat sprechen. Dagegen waren die Sonnenscheinstunden ein Traum 312 Stunden es war einfach nur herrlich ……mal schauen was der Sommer im Jahr 2022 so treibt??

Erste Dekade (01.05. bis 10.05.):

was für ein erster Maifeiertag dauerhaft bewölkt gelegentliche sonnige Abschnitte da war dann aber noch deutlich Luft nach oben. So ging es dann auch anfänglich fast weiter, ein Wechsel zwischen Sonne und Wolken. Erst zum Ende wurde es dann deutlich sonniger und angenehm warm, die Durchschnittstemperatur lag bei 15,6°C. Der Minimalwert wurde am 2.(6.15Uhr) mit kühlen 6,6°C aufgezeichnet dagegen lag der Maximalwert mit 27,6°C am 10.(14.45Uhr) bereits im hochsommerlichen Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit 6 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Zweite Dekade (11.05. bis 20.05.):

was für eine herrliche sonnige Dekade, meist lagen wir unter anhaltendem Hochdruckeinfluss welches uns auch die herrliche Wetterlage bescherte, Tage mit ausgiebigen Sonnenscheinstunden sommerliche, heiße Temperaturen. Ja zugegeben, das eine oder andere leichte Gewitter mit ein wenig Niederschlag war auch dabei, aber in Summe war es einfach nur traumhaft schön. Die Durchschnittstemperatur lag bei sensationellen und bereits sommerlichen 22,2°C!! Der Maximalwert wurde am 20.(15.35 mit sommerlich, heißen 33,4 °C gemessen, auch der Minimalwert war gestiegen und wurde am 14.(6.20Uhr) mit 11,4°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 3,6 l/m² welche an vier Niederschlagstagen fielen.

Dritte Dekade (21.05. bis 31.05.):

deutlicher und auch spürbarer Temperaturrückgang, meist anhaltende teilweise dichte Bewölkung. Zum Ende der Dekade Unwettermeldungen und teilweise heftige Gewitter mit örtlich aufkommendem Platzregen. Aber wenn die Sonne mal durchkam, dann zeigte sie was sie konnte, dann ging es schnell und deutlich über 20°C oder 25°C. Die Durchschnittstemperatur lag bei immer noch angenehmen 17°C. Der Minimalwert ging leider deutlich zurück und wurde am 30.(5.05Uhr) mit kühlen, unangenehmen 6,1°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde am 23.(16.05Uhr) mit 26,4°C gemessen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 10,2 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Der Mai im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 18,2°C (13,5°C), Niederschlag 19,8 l/m² (123,2 l/m²), Niederschlagstage 13 (21).

Juni mal wieder sehr sonnenscheinreich und deutlich zu warm

kurze Übersicht / Schlagzeilen

der erste Sommermonat und das ohne Wenn und Aber, sozusagen war die Grill.- und Badesaison eröffnet!! Meist beherrschten viele kleine und große Hochdruckgebiete unsere Gesamtwetterlage. Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation Ottenau, lag bei jahreszeitgemäßen, sommerlichen 21,9°C. Leider wurde diese herrliche Witterungslage immer mal wieder unterbrochen. Heftige Gewitter begleitet mit Starkniederschlägen auch mit Hagelschlag verbunden, in manchen Regionen in Baden-Württemberg wurden gar Unwetterwarnungen ausgesprochen. Allerding war dies tatsächlich nicht der normale Tagesverlauf, meist war es ein auf und ab zwischen angenehmer Wärme und unerträglichen schwülen Hitzewellen. Der Maximalwert des Monats wurde am 19. mit heißen und nahezu unerträglichen 37,5°C gemessen. Überboten wurde dieser Wert von der DWD-Station Dresden-Strehlen welche tagesgleich 39,2°C meldete, es war der höchste Wert deutschlandweit betrachtet (Quelle-DWD). Es war schon ein richtig heißer Juni, in Summe wurden an der Wetterstation Ottenau zehn heiße Tage (größer/gleich 30°C) aufgezeichnet!! Den Minimalwert sollte man an dieser Stelle auch noch erwähnen, am 14. wurden in den Morgenstunden angenehme 11°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag lag bei 87,6 l/m² (Normallsoll 107 l/m²) an vierzehn Niederschlagstagen. Betrachtet man nun ganz Baden-Württemberg so wurde in Summe aller BW-DWD-Stationen 90 l/m² aufgezeichnet damit lagen wir Bundesweit auf dem ersten Platz. Bei den Sonnenscheinstunden wurden 280h landesweit gemeldet auch hier konnten wir mit 323h unseren positiven Betrag abgeben.

Erste Dekade (01.06. bis 10.06.):

anfänglich war der Sommermonat noch etwas zögerlich unterwegs, meist beherrschte ein Sonnen.- Wolkenmix das Tagesgeschehen. Aber wenn die Sonne rauskam, was dann doch häufiger war, dann war es schon deutlich angenehm warm. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 19,4°C. Wozu die Sonne fähig war, konnte man am Maximalwert welcher am 4.(17.45Uhr) mit sommerlichen 28,2°C aufgezeichnet wurde erkennen. Dagegen kam einem der Minimalwert am 10.(5.50Uhr) mit 11,7°C schon kühl vor. Die Gesamtniederschlagsmenge konnte mit unterdurchschnittlichen 19,6 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet werden.

Zweite Dekade (11.06. bis 20.06.):

was für eine herrliche Dekade, die 30°C Marke wurde erstmalig in diesem Monat übertroffen!! Sonnige und heiße Tage, herrlich blauer Himmel ein Juni wie aus dem Bilderbuch, zugegeben es hat auch in dieser Dekade ein wenig Niederschlag gegeben, welcher aber eher im Hintergrund stattfand. Die Durchschnittstemperatur war gestiegen und lag nun bei 24°C!! Der Maximalwert konnte am 19.(18.20Uhr) mit 37,5°C erstmalig ein rekordverdächtiger Wert absetzen. Der Minimalwert war nicht gestiegen und lag am 14.(5.20Uhr) bei morgendlich kühlen 11°C, was aber der guten Sommerlaune keinen Dämpfer versetzte. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 11 l/m² an zwei Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war der 13. mit einer Tagesgesamtmenge von 10,4 l/m² hauptverantwortlich.

Dritte Dekade (21.06. bis 30.06.):

anfänglich etwas durchwachsen, immer mal wieder aufkommender Niederschlag, mit spürbarem Temperaturrückgang. In Summe beruhigte sich das Ganze aber relativ schnell, meist war es dann ein Sonnen.- Wolkenmix welcher die Tage beherrschte. Wenn die Sonne aber durchkam, was häufig der Fall war, dann zeigte sie sich mit voller Kraft schnell stiegen die Temperaturen in Richtung 30°C an. Die Durchschnittstemperatur lag bei 22,2°C. Der Maximalwert ging erneut über die 30°C Marke und wurde am 30.(16.15Uhr) mit erneut sommerlichen 33,1°C aufgezeichnet. Einzig der Minimalwert folgte dem fallenden Temperatur Trend nicht und war leicht gestiegen, am 28.(5.50Uhr) wurden 13,6°C gemessen. Der Gesamtniederschlag lag in dieser Dekade bei 57 l/m² an sechs Niederschlagstagen, somit fielen mehr als die Hälfte des Niederschlags in der letzten Dekade. Markant war dabei der 27. in Folge einer Gewitternacht wurde eine unglaubliche Gesamttagesmenge von 37 l/m² aufgezeichnet.

Der Juni im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 21,9°C ( 21,8°C), Niederschlag 87,6l/m² (107,8 l/m²), Niederschlagstage 14 (15).

Juli sehr heiß und sonnig, mit regionalen Hitzerekorden, Wald.- und Wiesenbrandgefahr extrem hoch

kurze Übersicht / Schlagzeilen

der Juli 2022 sorgte in ganz Deutschland für regionale Hitzerekorde. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23,4°C gemessen an der Wetterstation Ottenau war es mehr als nur sommerlich. Man war nur glücklich, wenn man ein kühles schattiges Plätzchen gefunden hatte. Lediglich zu Anfang des Monats war es noch angenehm erträglich, was aber dann in der zweiten Dekade auf uns zurollte?! Hitzewellen, Rekordtemperaturen, aber auch leider in vielen Regionen mit Warnungen über Wald.- und Wiesenbrandgefahr begleitet!! Auch unsere Region lag meist unter einer Hitzeglocke, zum 19. wurde der Maximalwert mit fürchterlich heißen 39,6°C aufgezeichnet!! Sommertage mit Temperaturen ≥25°C wurde an unserer Wetterstation an 28 Tagen gemessen, sensationell!! Ja den Minimalwert gab es auch noch dieser wurde am 16. mit 12,8°C im Verlaufe einer kühlen Nacht aufgezeichnet. Aber in Summe war es gefühlt ein unendlich langer Sommermonat!! Mit 325 Sonnenscheinstunden war Baden-Württemberg das sonnenscheinreichste Bundesland (Quelle DWD). Auch unsere Wetterstation konnte dies mit eindrucksvollen 351 Sonnenscheinstunden unterstreichen. Der Gesamtniederschlag fiel dagegen recht dürftig und überschaubar aus. 11,2 l/m² (Normalsoll 91 l/m²) an drei Niederschlagstagen, es war schon sehr trocken!! Insgesamt betrachtet fiel der Juli deutlich zu warm aus, dabei war es erheblich zu trocken und sehr, wirklich sehr sonnig…...

Erste Dekade (01.07. bis 10.07.):

am ersten Tag der Dekade noch etwas Niederschlag und kühl. Aber danach beruhigte sich das ganze mehr und mehr, die Temperaturen stiegen und es wurde richtig sommerlich. Die Durchschnittstemperatur lag bei noch richtig angenehmen 21°C. Der Maximalwert wurde am 3.(16.05Uhr) mit sommerlichen 31,7°C gemessen. Dagegen lag der Minimalwert am 2.(5.40Uhr) im Laufe einer kühlen Nacht bei 13,1°C. Der Gesamtniederschlag war bereits recht nieder ausgefallen, 1,8 l/m² an einem einzigen Niederschlagstag, bereits die erste Dekade fiel somit deutlich zu trocken aus….

Zweite Dekade (11.07. bis 20.07.):

eine sensationelle Dekade, sommerlich warm und nahezu täglich strahlenblauer Himmel es war einfach herrlich!! Die Hitzewelle war so richtig in Fahrt gekommen, landesweit wurden die ersten Hitzerekordwerte des Jahres 2022 aufgezeichnet!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit hochsommerlichen, heißen 24,4°C aufgezeichnet!! Der Maximalwert wurde am 19.(17.10Uhr) mit schon fast unerträglichen 39,6°C gemessen, bundesweit betrachte wurden Werte über 40°C erreicht (Quelle DWD). Lediglich der Minimalwert folgte diesem steigenden Trend nicht und war leicht gesunken, am 16.(4.30Uhr) wurden 12,8°C aufgezeichnet. Beim Gesamtniederschlag tat sich auch nicht gerade viel, im Verlaufe eines kurzen Gewitters am letzten Tag der Dekade wurde eine Gesamtniederschlagsmenge von 6,2 l/m² gemessen.

Dritte Dekade (21.07. bis 31.07.):

es ging gradewegs so weiter mit den sommerlichen Wetterverhältnissen, meist waren es wolkenlose Tage gelegentlich waren auch ein paar Wölkchen dabei in Summe betrachtet war es aber erneut einfach nur eine herrliche sommerliche Dekade!! Die Durchschnittstemperatur lag bei leicht gestiegenen 24,6°C!! Der Maximalwert konnte zwar den vergangenen Wert bei weitem nicht mehr erreichen lag aber dennoch am 25.(15.25Uhr) bei 35,5°C. Der Minimalwert dagegen war in dieser Dekade leicht gestiegen und lag am 27.(6.10Uhr) bei nächtlich angenehmen 15,3°C. Erneut und wie in den vorangegangenen Dekaden war ein einziger Niederschlagstag für die Gesamtniederschlagsmenge verantwortlich, dürftige 3,2 l/m² wurden aufgezeichnet!!

Der Juli im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 23,4°C (20,5 °C), Niederschlag 11,2l/m² (127,2l/m²), Niederschlagstage 3 (15).

August sehr warm, sehr trocken und sensationell sonnig

kurze Übersicht / Schlagzeilen

der nächste Sommermonat und vom Ende des Sommers 2022 war nach wie vor kein Ende zu erkennen. Laut DWD war der August 2022 in Baden-Württemberg nach 2003 der zweitwärmste Sommermonat seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1881 (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 23,9°C. Wetterschlagzeilen in diesem Monat waren: Niedere Flusspegelstände mancherorts gar ausgetrocknete Bach.- und Flussläufe, trockene Böden. Ja und wer sich bei einem Spaziergang in den Wald begab, der dachte dass der Herbst schon naht !? Aber das war letztendlich nur der Stress, den die Bäume mit der anhaltenden Trockenheit hatten. Ansonsten gab es wettertechnisch eigentlich nur die Fortsetzung der durchweg sommerlichen, warmen bis teilweise heißen Witterungslage zu verzeichnen. Tage mit Temperaturen jenseits der 25°C Marke waren nahezu normal, unsere Wetterstation zeichnete 21 Tage mit Temperaturen ≥ 30°C auf, ein sensationeller August. Der Maximalwert wurde am 4. mit heißen 39,4°C aufgezeichnet, den deutschlandweit höchsten Wert meldete die DWD-Station in Bad Kreuznach (nahe Mainz) mit 39,6°C (Quelle DWD). Dagegen lag der Minimalwert mit 11,7 am 7. schon bereits gefühlt im kühlen Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit dürftigen 43,4 l/m² (Normalsoll 94 l/m²) an gerade einmal sechs Niederschlagstagen gemessen. Bei den Sonnenscheinstunden wurden dagegen außergewöhnliche 292h aufgezeichnet. In Summe betrachtet war der August damit extrem warm, sehr trocken und sehr sonnenscheinreich.

Erste Dekade (01.08. bis 10.08.):

was für eine herrliche Dekade Sonne pur, Temperaturen im absoluten sommerlichen Bereich, strahlend blauer Himmel nahezu jeden Tag, es war einfach nur traumhaft schön!! Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,9°C, ein Traum. Der Maximalwert lag am 4.(16.50Uhr) bei superheißen 39,4°C, ja zugegeben den Minimalwert gabs auch der war dann am 7.(6.35) mit 11,6°C etwas im kühleren Bereich. Aber in Summe war das eine absolute sommerliche und trockene Dekade. Ach ja, fast vergessen……die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 1,4 l/m² an einem einzigen Tag aufgezeichnet.

Zweite Dekade (11.08. bis 20.08.):

ja und es ging gerade so weiter, strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen, der Sommer schien kein Ende zu nehmen. Die Durchschnittstemperatur war zwar etwas zurückgegangen lag aber immer noch mit 23,7°C im sommerlichen Bereich. Der Maximalwert konnte den Wert der vergangenen Dekade auch nicht mehr erreichen, immerhin 33,7°C wurden am 14.(15.05Uhr) aufgezeichnet. Einzig gestiegener Wert in dieser Dekade war der Minimalwert welche am 13.(5.30Uhr) mit 15,1°C gemessen wurde. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 4 l/m² und wurde an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.08. bis 31.08.):

die ersten Tage machte der Sommer eine kurze Verschnaufpause, aber dann legte er wieder los!! Auch diese Dekade war erneut geprägt von Sonnenschein und trockenen Tagen, erst zum Ende hin wurde es kühler und der letzte Tag des Monats brachte den ersten ersehnten und ergiebigen Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 23,1°C und war damit gegenüber den vergangenen Dekaden erneut etwas gefallen. Der Maximalwert lag auch wieder deutlich über der 30°C Marke, am 25.(16.05Uhr) wurden 33,7°C gemessen. Auch der Minimalwert folgte dem leicht rückläufigen Trend und wurde am 29.(6.20Uhr) mit 14,3°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge dieser Dekade war erstmalig im August zweistellig, 38 l/m² an zwei Niederschlagstagen, dabei war der letzte Tag des Monats mit 27,2 l/m² nahezu für die gesamte Niederschlagsmenge verantwortlich.

Der August im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 23,9°C (19,0 °C), Niederschlag 43,4l/m² (180,8l/m²), Niederschlagstage 6 (19).

Niederschlagsreichster September seit 2001, bei durchschnittlichen Temperaturen

kurze Übersicht / Schlagzeilen

zunächst noch sommerlich warm und angenehm, dann aber in Windeseile und mit großen Schritten in Richtung HERBST!! Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 16,4°C. Anfänglich war es immer noch angenehm und sommerlich, zum Ende der ersten Dekade zog dann aber langsam der Herbst in unsere Region ein. Der Maximalwert wurde am 5. mit sommerlichen und richtig angenehmen 31,6°C aufgezeichnet, getoppt wurde dieser Wert von der DWD-Station Kleve (Niederrhein) welche tagesgleich mit 32,3°C den bundesweit höchsten Temperaturwert aufzeichnete (Quelle DWD). Die darauffolgenden Dekaden waren geprägt von Temperaturrückgang, aufkommenden Niederschlägen, morgendliche Nebelfelder, welche das Ende des Sommers 2022 wahrscheinlich einläuteten. Der tatsächlich lang erhoffte und ersehnte Niederschlag hauchte so manchen Grünanlagen wieder Leben ein, dürre Rasenflächen bekamen wieder einen satt grünen Anstrich. Ein herrlicher Anblick, für die auch in unseren teilweisen dürregeplagten Regionen. Auch die ersten einstelligen Temperaturwerte wurden wieder aufgezeichnet, der Minimalwert lag am 22. bei gerade einmal herbstlich kühlen 4,3°C. Trotz aller umschlagenden, herbstlichen Witterungslage wurden im September immer noch 9 Sommertage, an unserer Wetterstation, in den ersten beiden Dekaden aufgezeichnet. Bei dem Gesamtniederschlag tat sich in diesem Monat einiges, 165,2 l/m² an achtzehn Niederschlagstagen (Normalsoll 70 l/m²), es war sogar der niederschlagsreichste seit 2001 (Quelle DWD). Damit überbot der September erstaunlicher Weise die drei Sommermonate (Juni, Juli, August) in Summe fielen dort gerade einmal 152,2 l/m². Zusammenfassend kann man von einem äußerst nassen Monat , mit durchschnittlichen Temperaturen schreiben……

Erste Dekade (01.09. bis 10.09.):

anfänglich konnte man meinen der Sommer setzt nochmals zum Endspurt an, sonnige Tage begleitet von strahlend blauem Himmel, herrlich angenehme Temperaturen, traumhaft. Zum Ende der Dekade klopfte dann doch der Herbst mit den ersten Niederschlägen, zaghaft an der Wettertür. Die Durchschnittstemperatur lag bei noch sommerlichen und angenehmen 20,4°C. Der Maximalwert wurde mit 31,6°C am 5.(16.05Uhr) aufgezeichnet. Auch der Minimalwert lag mit 13,2°C am 2.(7.10Uhr) immer noch im angenehmen Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit 37,2 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war ein einziger Tag, der 10. mit 20,8 l/m² mehr als nur hauptverantwortlich.

Zweite Dekade (11.09. bis 20.09.):

ja man konnte es spüren, der Herbst hat langsam, aber sicher Einzug gehalten. Stark rückläufige Temperaturen, häufige teilweise auch langanhaltende Niederschläge. Es war an manchen Tagen richtig ungemütlich draußen… Die Durchschnittstemperatur wurde mit stark rückläufigen 16,2°C aufgezeichnet. Zwar lag der Maximalwert auch in dieser Dekade über der 20°C Marke, am 13. (16.40Uhr) wurden 28,8°C aufgezeichnet, dagegen zeigte der Minimalwert mit 7,2°C am 19.(5.55Uhr) schon deutlich in Richtung Herbst. Auch beim Gesamtniederschlag tat sich einiges, 80,2 l/m² an erneut sechs Niederschlagstagen war schon ein deutliches und sichtbares Zeichen. Auch in dieser Dekade war mal wieder ein einziger Niederschlagstag herausragend, am 15. wurden unglaubliche 55 l/m² aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.09. bis 30.09.):

der Herbst war nun deutlich spürbar und auch sichtbar, manch einer holte schon mal die dicken Jacken aus dem Kleiderschrank. Nass und unangenehm war diese Dekade, viele dichte Wolkenfelder immer wieder aufkommender Niederschlag… ungemütlich halt. Die Durchschnittstemperatur war erneut gesunken, 12,6°C es war kühl geworden. Auch der Maximalwert konnte in dieser Dekade nicht die Werte der vorangegangenen Dekaden erreichen, 21,8°C am 22(16.15) war immerhin noch wettertechnisch gesehen ein warmer Tag! Dagegen lag der Minimalwert am 22.(7.10Uhr) mit 4,3°C schon weit im herbstlichen, kühlen Bereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit 47,8 l/m² an abermals sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Der September im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 16,4°C ( 17,9°C), Niederschlag 165,2l/m² ( 15,4l/m²), Niederschlagstage 18 (7).

Ein teilweise goldener Oktober mit örtlichen Temperaturrekordwerten

kurze Übersicht / Schlagzeilen

was für Temperaturen hatte uns der Oktober dieses Jahr beschert?? Laut DWD waren wir das zweitwärmste Bundesland, ja bei uns im Ländle wurde mit einer Durchschnittstemperatur von 13,2°C sogar der Oktober-Temperaturrekord aus dem Jahre 2001 um +0,9°C übertroffen (Quelle DWD)! Unsere Wetterstation aus Ottenau konnte dies mit einer deutlich zu warmer Durchschnittstemperatur von 15,5°C eindrucksvoll bestätigen. Anfänglich war es noch recht kühl und örtlich niederschlagsreich. Der Minimalwert des Monats wurde am 9. mit kühlen einstelligen 5,8°C gemessen. Zur Monatsmitte hin waren es südliche Luftmassen, welche nochmals sommerliche Wärme in unsere Region brachten. Der Maximalwert des Monats wurde am 17. mit angenehmen warmen 26,1°C aufgezeichnet. Nur gelegentlich waren kleinere Tiefdruckgebiete unterwegs, welche örtlich für kräftige Niederschläge und teilweise Gewitter verantwortlich waren. Der Gesamtniederschlag wurde mit 127,4 l/m² an 12 Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normallsoll 68 l/m²), damit lagen wir im Bundesweiten Ranking auf Platz zwei hinter dem Saarland (Quelle DWD). Bei den Sonnenscheinstunden lag Baden-Württemberg mit 130 Stunden eher im Mittelfeld (Normallsoll 117 Stunden) auch unsere Wetterstation konnte dies mit 165h auch nicht gerade deutlich überbieten. Bleibt also abzuwarten was uns der normalerweise typisch stürmische November in diesem Jahr zu bieten hat…….

Erste Dekade (01.10. bis 10.10.):

Oh je noch war vom goldenen Oktober anfänglich mal gar nix zu spüren!! Kühle Nächte, enorme Niederschlagsmengen gerade innerhalb der ersten Tage, aber dann beruhigte sich das ganze langsam, aber sicher. Teileweise wurden wir von herrlichen sonnigen Stunden und Tagen verwöhnt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 14,5°C was eher einer typischen Frühlingsdekade entsprach. Der Maximalwert kam nochmals über 25°C und wurde am 5.(15.30Uhr) mit angenehmen 25,4°C aufgezeichnet. Dagegen lag der Minimalwert mit 5,8°C am 9.(7.20Uhr) dann doch schon eher im typischen Herbstbereich. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 59,2l/m² an gerade einmal drei Niederschlagstagen war dies die niederschlagsreichste Dekade in diesem Monat. Allein an einem einzigen Tag fielen in Summe 52,4 l/m²!!

Zweite Dekade (11.10. bis 20.10.):

also in dieser Dekade war alles dabei. Morgendliche dichte Nebelfelder, welche aber meist schnell verdrängt wurden, sonnige, warme und einfach nur herrliche Tage, leider aber auch wieder anhaltende Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur lag bei leicht gestiegenen 15,9°C es war eben ein doch goldener Herbst. Auch in dieser Dekade lag der Maximalwert deutlich über der 25°C Marke, am 17.(15.40Uhr) wurden sommerliche 26,1°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert war nochmals angestiegen, er lag zwar immer noch im einstelligen Bereich, aber immerhin wurden am 12.(4.10Uhr) 8,8°C gemessen. Beim Gesamtniederschlag wurden 25,8 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.10. bis 31.10.):

auch in dieser Dekade war wieder alles vertreten. Gewitter, Starkregen, aber auch erneut angenehme und warme Tage mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur war erneut angestiegen und wurde nun mit 16,1°C aufgezeichnet, was einem eher frühlingshaft nahezu schon frühsommerlich vorkam. Der Maximalwert kam leider an die vorangegangenen Werte nicht mehr ran und wurde am 29.(14.25Uhr) mit 23,9°C aufgezeichnet. Dagegen war der Minimalwert nochmals deutlich gestiegen, am 31.(6.45Uhr) wurden eher weniger herbstliche 10,2°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 42,4 l/m², wobei der 24. in Folge eines heftigen Gewitters allein 26,8l/m2 innerhalb kürzester Zeit aufzeichnete.

Der Oktober im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 15,5 °C (11,2°C), Niederschlag 127,4l/m² (84l/m²), Niederschlagstage 12 (14).

November milde Temperaturen, durchschnittlich sonnig und ziemlich nass

kurze Übersicht / Schlagzeilen

zu Anfang dachte man der November geht gerade nahtlos weiter, wie der Oktober endete. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau wurde mit milden, eher frühlingshaften 9,6°C. aufgezeichnet. Oftmals zeigte sich gerade in der ersten Dekade die Sonne und es war überaus mild, was an den anhaltenden Luftmaßen aus Südwest.- und Westlichen Richtungen lag. Der Maximalwert wurde am 1. mit milden 18,7°C aufgezeichnet, übertroffen wurde dieser Wert von der DWD-Station Müllheim in der Nähe von Freiburg welche am 8. unglaubliche 20,5°C aufzeichnete (Quelle DWD). Allerdings änderte sich diese Wetterlage grundlegend ab der zweiten Dekade deutlich und spürbar. Kühl war es nun geworden ein eher typisches Novemberwetter mit Nebeltagen, wolkenverhangen und begleitet von immer wieder aufkommenden Niederschlägen. Der Minimalwert wurde am 27. mit kühlen, winterlichen 0,7°C aufgezeichnet. Sonnenschein war, wenn überhaupt nur kurz zu sehen, meist blieb es trist und einheitsgrau ein eher klassisches Novemberwetter. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 117,4 l/m² an dreiundzwanzig Niederschlagstagen aufgezeichnet. Laut DWD galt Baden-Württemberg mit 76l/m² als zweit nasseste Region deutschlandweit betrachte. Bei den Sonnenscheinstunden wurden 62,6h (Normalsoll 62h) aufgezeichnet. In Summe betrachtet war der November in unserer Region erneut zu warm, schon sehr feucht und bei den Sonnenscheinstunden eher im Normallbereich.

Erste Dekade (01.11. bis 10.11.):

mal Sonne mal Wolken, Niederschläge und Wind es war von allem etwas dabei, nur nicht das typische, nasskalte Novemberwetter denn dazu war es einfach zu mild. Die Durchschnittstemperatur lag bei 12,1°C was einen nicht an einen typischen November erinnern würde. Der Maximalwert wurde am 1.(11.25Uhr) mit unglaublichen 18,7°C aufgezeichnet, ja ein Wert, den wir eher in den Frühling einordnen würden!! Aber es gab die typischen Anzeichen doch noch, der Minimalwert lag am 6.(7.05Uhr) bei kühlen 2,8°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 22 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Zweite Dekade (11.11. bis 20.11.):

die Wetterlage drehte sich in dieser Dekade deutlich und auch spürbar. Es war kühler geworden, meist starteten die Tage Nebelverhangen. Viele dichte Wolkenfelder mit entsprechenden Niederschlagsmengen zogen über uns hinweg. Die Durchschnittstemperatur war gesunken und lag bei 9,1°C. Der Maximalwert wurde am 16.(14:30Uhr) mit noch angenehmen 15,8°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 11.(7.30Uhr) bei 4,1°C, man konnte den Temperaturrückgang ja fast nicht glauben aber in Summe betrachtet war es tatsächlich kühler geworden. Der Gesamtniederschlag war auch angestiegen und lag nun bei 61 l/m² an acht Niederschlagstagen.

Dritte Dekade (21.11. bis 30.11.):

anfänglich konnte man fast meinen die Wetterlage beruhigte sich etwas, kurzzeitig kam sogar die Sonne wieder raus, es war aber nur ein kurzes Gastspiel, ehe das typisch gewohnte Novemberwetter bei uns eintraf. Trist und grau mit einem erneut spürbaren Temperaturrückgang, es war ungemütlich und nasskalt geworden. Die Durchschnittstemperatur lag bei 7,6°C. Der Maximalwert wurde am 23.(13.30Uhr mit 12,7°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert schon sehr nahe am Gefrierpunkt am 27.(2.25Uhr) wurden 0,7°C gemessen. Beim Gesamtniederschlag wurden 34,4 l/m² an neun Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Der November im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 9,6°C (5,9°C), Niederschlag 117,4l/m² (59,8l/m²), Niederschlagstage 23(16).

Eisiger Advent, mal wieder sehr milde Weihnachten und zum Jahresende Rekordtemperaturen

kurze Übersicht / Schlagzeilen

anfänglich war es ein typischer Dezember mit kühlen Temperaturen, kalten Nächten und morgendlichem Bodenfrost. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 4,7°C. Den Tiefpunkt erreichte diese frostige Wetterperiode zur Mitte der zweiten Dekade. Die Minimaltemperatur des Monats wurde am 17.mit verdammt kalten -10,3°C aufgezeichnet, da half nur warm anziehen. Was mit gefrierendem Niederschlag zur Mitte der zweiten Dekade begonnen hatte, endete in einem ersten anhaltenden Schneefall! Man konnte es fast nicht glauben die Landschaft wurde in ein herrliches weißes Kleid gehüllt!! Manch einer hoffte, dass dies bis Weihnachten anhalten würde, weiße Weihnachten wie lange ist das denn her?? Aber mehr als Hoffnung war es dann doch nicht, ab dem 19. drehte sich die Gesamtwetterlage. Täglich ansteigende Temperaturen und anhaltendes Tauwetter machte der weißen Pracht schnell den Gar aus. Ja und wie jedes Jahr pünktlich zu Weihnachten bestimmten milde Temperaturen das Ganze. Okay man konnte jetzt meinen das war es dann mit dem Dezember, zum Jahreswechsel legte dieser aber nochmals kräftig nach. Der Maximalwert wurde am 31. mit mehr als nur frühlingshaften 21°C aufgezeichnet. Selbst im Laufe der Silvesternacht lagen die Temperaturen noch im milden T-Shirt Wetterbereich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 125,4 l/m² (Normalsoll 82 l/m²) an neunzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Bei den Sonnenscheinstunden wurden gerade einmal 28,2 h aufgezeichnet, schaut man auf ganz Baden-Württemberg wurden im Mittel 45 Stunden vermeldet (Quelle DWD).

Erste Dekade (01.12. bis 10.12.):

trübe und trist, viele tiefhängende Wolkenfelder, meist dauerhafte dichte Bewölkung eigentlich typisch für den November. Zum Ende der Dekade deutlich fallende Temperaturen, der Wintermonat wollte ein erstes winterliches Zeichen setzen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,2°C. Der Maximalwert wurde am 5.(13.30Uhr) mit 7,8°C aufgezeichnet, dagegen lag der Minimalwert bereits im Minusbereich am 9.(7.50Uhr) wurden winterliche -2,2°C gemessen. Übertroffen wurde dieser Wert vom +5cm Bodensensor welcher am10.(23.55Uhr) -3,9°C aufzeichnete. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug dürftige 4,6 l/m² an sechs Niederschlagstagen.

Zweite Dekade (11.12. bis 20.12.):

ja was zum Ende der ersten Dekade mit fallenden Temperaturen aufgezeichnet wurde, setzte sich innerhalb der zweiten Dekade nahezu nahtlos fort. Gefühlt fielen die Temperaturen fast täglich, das ganze wurde erneut von Dauerbewölkung begleitet. Die Durchschnittstemperatur lag bei -1,8°C. Seinen Höhenpunkt erreichte die Wetterlage zum 14., anfänglich gefrierender Niederschlag beschertem manchem Autofahrer oder Fußgänger die eine oder andere Überraschung oder gar brenzlige Situation. Im Lauf des morgens ging der Regen dann in heftigen Schneefall über, die Landschaft wurde weißer und weißer, eine herrliche Winterlandschaft!! Die kalten Temperaturen hatten uns fest im Griff, der Minimalwert wurde am 17. (7.20Uhr) mit eisigen -10,3°C gemessen, dagegen lag der Maximalwert mit 7,7°C immer noch im Plusbereich. Zum Ende der Dekade stiegen die Temperaturen dann wieder und es setzte anhaltendes Tauwetter ein. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 9,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Dritte Dekade (21.12. bis 31.12.):

stetig steigende Temperaturen, Weihnachten wie so oft deutlich zu warm, von weißen Weihnachten war weit und breit nix zu sehen. Viele Niederschläge und zum Jahreswechsel Rekordtemperaturen mit T-Shirt Wetter und für die ganz mutigen wurden schon fast die kurzen Hosen rausgeholt. Die Durchschnittstemperatur lag bei unglaublichen 12°C!! Der Minimalwert lag am 27.(21.40Uhr) mit 2,6°C im Plusbereich, der Maximalwert wurde am 31.(13.40Uhr) mit sensationellen und rekordverdächtigen 21°C aufgezeichnet. Betrachtet man sich diesen Temperaturwert genauer so spricht der Meteorologe von einem warmen Tag (>20°C), unglaublich und das im Dezember!! Der Gesamtniederschlag wurde mit überdurchschnittlichen 111 l/m² an acht Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war mal wieder ein einziger Tag der 23. In dessen Verlauf 32,0 l/m² gemessen wurden herausragend.

Der Dezember im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 4,7°C (5,6°C), Niederschlag 125,4l/m² (92,6l/m²), Niederschlagstage 19 (15).

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