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Wetterbericht 2020

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Klimadiagramm Regen und Sonnenschein

Januar so gut wie kein Schnee viel zu mild und zu trocken

meist lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter Einfluss einer südwestlichen Luftströmung, welche sehr milde Luftmassen zu uns brachten. Der Durchschnittswert gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei milden 5,2°C. Anfänglich waren es dennoch kühlere Temperaturen die sowohl Tagsüber als auch in den Nächten für eine kurze Periode mit frostigen Temperaturen sorgte. Der Minimalwert des Monats wurde am 1.Januar mit kühlen -3,9°C aufgezeichnet, getoppt wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensonsor der zeitgleich -5,6°C aufzeichnete. Ansonsten bestimmte meist sehr milde Luft und Hochdruckgebiete das Wettergeschehen. Teilweise erreichten die Temperaturen gar zweistellige Werte, der Maximalwert wurde am 16.Januar mit frühlingshaften, angenehmen 16,3°C aufgezeichnet. Der von den Skifahrern ersehnte Winter fiel in unserer Region eigentlich gänzlich aus. Wenn überhaupt waren es leicht gezuckerte Höhenlagen, aber von einer dauerhaften, anhaltenden Schneedecke waren wir weit entfernt. Der Gesamtniederschlag wurde mit mageren 38,8 l/m² an zwölf Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normalsoll 75 l/m² Quelle DWD). Bei den Sonnenscheinstunden war Baden-Württemberg mit 85h das sonnigste Bundesland (Quelle-DWD), unsere Wetterstation konnte dies mit 56h unterstützen. Insgesamt betrachtet verlief der Monat mal wieder deutlich zu mild, bei wenig Niederschlag und teilweise viel Sonnenschein.

1.- Dekade (01.01. bis 10.01.):

ein auf und ab der Temperaturen bestimmte diese Dekade, anfänglich sehr kühl gegen Ende schon fast frühlingshaft. Nebel, Wolken, Niederschlag, es war wirklich alles in dieser Dekade dabei…… Die Durchschnittstemperatur lag bei nicht unbedingt winterlichen 4,6°C. Der Maximalwert lag eher in frühlingshafter Richtung und wurde am 9.(14.10Uhr) mit sensationellen 15,8°C aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert dieser Dekade erinnerte mit -3,9°C am 1.(5.50Uhr) an den eigentlich noch bestehenden Winter. Der Gesamtniederschlag wurde mit 10,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.

2.- Dekade (11.01. bis 20.01.):

sehr milde Temperaturen, auf morgendliche Nebelfelder folgten meist sehr sonnige und herrliche Tage, Wolkenfelder waren wenn überhaupt nur von kurzer Dauer. Die Durchschnittstemperatur lag bei schon milden 6,6°C. Der Maximalwert lag erneut im zweistelligen Bereich, 16,3°C am 16.(14.35Uhr) ein Wert den man eher dem Frühling als dem Winter zuordnet. Der Minimalwert war auch leicht gestiegen und lag am 12.(6.55Uhr) bei 0°C. Die Wetterlage macht sich beim Gesamtniederschlag auch eindrucksvoll bemerkbar, magere 4,6 l/m² an zwei Niederschlagstagen, es war definitiv zu trocken.

3.- Dekade (21.01. bis 31.01.):

anfänglich wurde es mal wieder etwas kühler, aber gegen Ende waren es stürmische, niederschlagsreiche Tage mit erneut milden Temperaturen die diese Dekade bestimmte. Die Durchschnittstemperatur war leicht gesunken und lag bei 4,4°C. Der Maximalwert erreicht wie in den vorrangegangenen Dekaden wieder den zweistelligen Bereich, am 31.(22.25Uhr) wurden 15,1°C aufgezeichnet. Allein die Uhrzeit, in welcher diese Temperatur aufgezeichnet wurde, war schon unglaublich! Dagegen lag der Minimalwert mit -3,3°C am 22.(2.05Uhr) in der richtigen, winterlichen Richtung. Der Gesamtniederschlag wurde mit 23,4 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet, konnte aber das Niederschlags Defizit dieses Monats nicht ausgleichen.

Der Januar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 5,2 °C (2,8 °C), Niederschlag 38,8 l/m² (58,6 l/m²), Niederschlagstage 12 (16).

Februar viel Niederschlag, Sturmböen bis ins Flachland und teilweise schon sehr hohe Temperaturen

statt Winterschmuddelwetter erlebte ganz Deutschland so auch unsere Region den zweitwärmsten Februar seit 1881 (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 8,7°C und wir reden dabei immer noch von einem Wintermonat?? Meist lag unsere Region unter dem Einfluss einer Reihe kräftiger Tiefdruckgebiete. Mit ihnen kamen aufgrund der anhaltenden südwestlichen Luftströmungen sehr milde Luft und Temperaturen häufig im zweistelligen Bereich zu uns. Unsere Station meldete den Maximalwert des Monats am 16.(15:30Uhr) mit 21,3°C. Getoppt wurde dieser Wert lediglich von der DWD Wetterstation Müllheim südwestlich von Freiburg, welche zeitgleich die höchste, bundesweit betrachtete Temperatur mit 21,5°C aufzeichnet (Quelle DWD). Aber eben gerade aufgrund dieser Witterungsverhältnisse fegten teilweise heftige, stürmische und anhaltende Winde über uns hinweg. Das Sturmtief Sabine war das heftigste und hatte Böen in Orkanstärke dabei. Am 10.Februar(7:59Uhr) erreichte sie Ihren Höhepunkt mit noch nie zuvor gemessenen 94km/h (Stationsrekord seit Aufzeichnungsbeginn der Wetterstation Ottenau im Jahre 2009). Absoluter Spitzenreiter in allen Nachrichtensendungen war der Feldberg im Schwarzwald mit sensationellen aber auch absolut gefährlichen Spitzenböen von bis zu 176 km/h!! Über den ganzen Monat betrachtet hielten diese stürmischen Windverhältnisse an. Der Minimalwert des Monats erinnerte uns noch ein wenig daran, dass es immer noch ein Wintermonat war, am 7.(8.25Uhr) wurden -2,9°C aufgezeichnet. Beim Gesamtniederschlag waren es ergiebigen 189,6 l/m² an einundzwanzig Niederschlagstagen (Normalsoll 68 l/m²). Insgesamt betrachtet war der Februar deutlich zu warm, sehr stürmisch und windig, bei anhaltenden großen Niederschlagsmengen.

1.- Dekade (01.02. bis 10.02.):

meist stark bewölkt und regnerisch, bei den Temperaturen war es ein auf und ab. Orkantief „SABINE“ überschattete das Ganze mit höchster DWD-Warnstufe gegen Ende dieser Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei eher milden als winterlichen 8,3°C. Schaut man sich den Maximalwert am 4.(0.10Uhr) mit 16,8°C gegenüber dem Minimalwert am 7.(8.25Uhr) mit -2,9°C an konnte man das auf und ab förmlich spüren. Beim Gesamtniederschlag konnten 68,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet werden, allein die erste Februar Dekade 2020 hatte somit bereits doppelt soviel Niederschlag wie der ganze Februar 2019!! Dennoch Sturmtief Sabine welches am 10.Februar (Wetterstation Ottenau - 94 km/h) mit Spitzenböen über uns hinweg rollte wird uns allen lange im Gedächtnis bleiben…….

2.- Dekade (11.02. bis 20.02.):

die stürmischen Windverhältnisse hielten eigentlich weiter an sie flachten zwar ab aber hin und wieder blies es auch in dieser Dekade heftig über uns hinweg. Die Durchschnittstemperatur wurde mit frühlingshaften 9,1°C aufgezeichnet. Die Temperaturwerte stiegen weiter an und so erlebten wir bereits im Februar den ersten warmen Tag, am 16.(15.30Ihr) wurde der Maximalwert mit sensationellen, angenehmen 21,3°C aufgezeichnet. Dagegen zeigte der Minimalwert mit 1,3°C am 13.(7Uhr) eher den Wintermonat erneut an. Der Gesamtniederschlag wurde mit abermals ergiebigen 56,6 l/m² an acht Niederschlagstagen gemessen.

3.- Dekade (21.02. bis 29.02.):

leichter Temperaturrückgang und erneut viele niederschlagsreiche, stürmische Tage bestimmten das Wettergeschehen auch in der letzten Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag mit 8,8°C aber immer noch eher im gefühlten, frühlingshaften Bereich. Der Maximalwert erreicht den Spitzenwert der vorangegangenen Dekade nicht mehr und wurde dennoch mit angenehmen 18,4°C am 29.(12.20Uhr) aufgezeichnet. Erneut konnte der Minimalwert seinen winterlichen Charakter beibehalten, am 22.(7Uhr) wurden 1,5°C gemessen. Auch der Gesamtniederschlag war wie die vergangenen Dekaden hoch ausgefallen und lag bei 64,2 l/m² an acht Niederschlagstagen.

Der Februar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 8,7 °C (6,5 °C), Niederschlag 189,6 l/m² (30 l/m²), Niederschlagstage 21 (6).

März zu warm und reichlich Sonnenschein.......

die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei milden 8,9°C. Anfänglich setzte sich die windige und niederschlagsreiche Wetterlage des vergangenen Monats fort, eindrucksvoll zeichnete dies die erste Dekade auf!! An vier Tagen wurden Spitzenböen jenseits der 40km/h Marke aufgezeichnet, die stärkste wurde mit 49,9 km/h gemessen!! Zum Ende der ersten Dekade bestimmten dann eher Hochdruckgebiete unsere Wetterlage. Dabei gelangten milde, teilweise schon warme Luftmassen bis in unsere Region, Temperaturen jenseits der 20°C Marke waren durchaus möglich. Der Maximalwert wurde am 19. mit eindrucksvollen 22,2°C gemessen, übertroffen wurde dieser Wert bundesweit lediglich von der Wetterstation Garmisch-Partenkirchen mit 22,3 am 12. (Quelle DWD). In der letzten Dekade ging es stetig bergab mit den Temperaturen, einstellige Werte, in den Nächten verbreitet mäßiger, bis starker Frost waren an der Tagesordnung. Vielerorts wurden in dieser Zeit die tiefsten Werte des Winter 2019/20 erreicht, Carlsfeld im Erzgebirge meldete am 23. mit -11,4 °C die bundesweit tiefste Temperatur des Monats (Quelle-DWD). Der Minimalwert des Monats wurde bei uns am 25. mit -1,7°C aufgezeichnet. Beim Gesamtniederschlag wurden ausgeglichene 79 l/m² (Normalsoll-70 l/m²) an fünfzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Bei den Sonnenscheinstunden war unsere Wetterstation mit 191h (Baden-Württemberg gesamt 180h) bei den sonnenscheinreichsten Stationen deutschlandweite betrachtet gelandet. Insgesamt betrachtet verlief der März 2020 zu mild, sehr sonnig und deutschlandweit betrachtet etwas zu trocken.

1.- Dekade (01.03. bis 10.03.):

windig, teilweise erneut wieder Sturmböen, sehr niederschlagsreich und meist stark bewölkt, erst zum Ende der Dekade steigen Temperaturen und Wetterbesserung. Die Durchschnittstemperatur lag bei milden und gefühlt angenehmen 8°C. Bei den Windböen wurden Geschwindigkeiten mal wieder jenseits der 40 km/h erfasst, die Spitzenböe in dieser Dekade wurde am 1.(23Uhr) mit 49,9 km/h aufgezeichnet. Der Maximalwert lag am 1.(15.45Uhr) bei 15,9°C und zeigte einen kleinen Lichtblick in Richtung Frühjahr. Lediglich der Minimalwert erinnerte einen nochmals an die Winterzeit, mit 0,8°C am 4.(1.05Uhr) war es in den Nächten immer noch empfindlich kalt geblieben. Der Gesamtniederschlag wurde mit eindrucksvollen 54,4 l/m² an neun Niederschlagstagen aufgezeichnet, damit gab es an jedem Tag dieser Dekade Niederschläge!!

2.- Dekade (11.03. bis 20.03.):

anfänglich noch etwas windig, im Laufe der Dekade kamen wir aber immer mehr unter Hochdruckeinfluss mit stetig steigenden Temperaturen und sehr, sehr viel Sonnenscheinstunden. Eine herrliche Frühlingsdekade, man konnte es fast nicht glauben….. Die Durchschnittstemperatur lag bei sensationellen und angenehmen 12,3°C, man konnte der Natur förmlich zusehen wie sie aus ihrem Winterschlaf erwachte. Der Maximalwert lag am 19.(16.35Uhr) bei warmen und angenehmen 22,2°C. Leider bildete der Minimalwert mit 3,8°C am 14(2.45Uhr) dann doch einen krassen Gegensatz und war einer sternenklaren Nacht geschuldet. Der Gesamtniederschlag wurde in den ersten drei Tagen der Dekade erreicht, dürftige 12,2 l/m²2 an drei Niederschlagstagen wurden aufgezeichnet. Allein am 12. fiel im Laufe des Tages eine Niederschlagsmenge von 9 l/m².

3.- Dekade (21.03. bis 31.03.):

zu Beginn der Dekade waren die Temperaturen noch im frühlingshaften Bereich. Allerdings ging es mit jedem Tag mehr bergab dabei waren kühle, frostige Nächte und morgendliche Raureiffelder schon normal. Im letzten Drittel beruhigte sich das ganze wieder, auch die Temperaturen stiegen wieder tagsüber an. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 6,6°C, machte der Frühling etwa Pause?? Die Minimaltemperatur ging erstmalig mal wieder in den Minusbereich und lag am 25.(6.25Uhr) bei frostigen -1,7°C. Lediglich der Maximalwert, welcher zum Ende der Dekade aufgezeichnet wurde, ging mit 19,7°C am 28.(14.05Uhr) wieder in die richtige frühlingshafte Richtung. Der Gesamtniederschlag konnte mit 12,4 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet werden, wieder war ein Tag der 21. mit 9 l/m² niederschlagsbestimmend.

Der März im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 8,9 °C (10,1 °C), Niederschlag 79,0 l/m² (145,6 l/m²), Niederschlagstage 15 (16).

Grünlandtemperatur 204,2 wurde bereits am 19.02.2020 erreicht (2019: 205.7 am 02.03.2019)

Die Grünlandtemperatur berechnet sich aus allen positiven Tagesmitteln. Das Erreichen der Zahl oder Marke 200 sagt, dass die Vegetation beginnt.

April viel Sonne und dritttrockenster April seit Messbeginn in Deutschland

„April, April, der macht ja was er will“ weit gefehlt in diesem Jahr zeigte er sich nicht wie gewohnt von seiner wechselhaften und kühlen Seite. Der April 2020 war der sonnigste und zugleich der dritttrockenste seit Wetteraufzeichnungsbeginn (Quelle-DWD). Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation Ottenau wurde mit absolut frühlingshaften, ja schon fast frühsommerlichen 14,6°C aufgezeichnet. In der ersten Dekade war es anfänglich, morgendlich noch sehr kühl, so wurde der Minimalwert des Monats am 1. mit -2,1°C aufgezeichnet. Unterboten wurde dieser Wert von Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge welcher tagesgleich -12°C meldete (Quelle DWD). Danach ging es eigentlich, unter Hochdruckeinfluss nur noch stetig aufwärts!! Herrliche Tage, strahlendblauer Himmel und stetig steigende Temperaturen waren schon fast normal. Sensationell im April wurden bereits acht Sommertage (Temperaturen über 25°C) an der Wetterstation aufgezeichnet. Der Maximalwert lag am 7. bei 25,9°C, getoppt wurde dieser Wert von Waghäusel-Kirrlach (nördl. Karlsruhe) welche am 17. 26,5°C meldete (Quelle-DWD). Bei den Sonnenscheinstunden war damit nur zu erwarten dass es ein Rekordmonat gab. Unsere Station meldete 293h (Normalsoll BW-151h Quelle-DWD) und zählte damit zu den sonnenscheinreichsten Gebieten Baden-Württembergs. Erst am Ende der letzten Dekade wurde das Wetter wieder wechselhafter. Nach unglaublichen 27 Tagen Trockenheit gab es dann den ersten, mit Sicherheit von der Natur langersehnten Niederschlag. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde in den letzten drei aufeinanderfolgenden Tagen des Monats mit 8 l/m² (Normallsoll-78 l/m²) aufgezeichnet. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hatten viele Gebiete in Baden-Württemberg bereits die höchste Waldbrandstufe erreicht. In Summe betrachtet war der April damit sehr sonnenscheinreich und absolut zu trocken ausgefallen…….

1.- Dekade (01.04. bis 10.04.):

anfänglich noch etwas kühl, aber dann machte sich der Hochdruckeinfluss immer mehr bemerkbar. Viele wolkenlose Tage mit tagsüber einfach nur herrlichen Temperaturen. Lediglich die Abendstunden und Nächte blieben immer noch empfindlich kühl !! Die Durchschnittstemperatur lag bei zeitgemäßen, frühlingshaften 12,8°C. Der Minimalwert wurde am 1. (7.10Uhr) mit kühlen, winterlichen -2,1°C aufgezeichnet, dagegen lag der Maximalwert mit 25,9°C bereits im sommerlichen Bereich. Schaut man sich die beiden Werte genauer an, so war der Temperaturunterschied mit mehr als 25°C schon sehr markant. Gänzlich fehlte in dieser Dekade der Gesamtniederschlag 0 l/m², man konnte es fast nicht glauben.

2.- Dekade (11.04. bis 20.04.):

was für eine schöne, herrliche Dekade. Strahlend blauer Himmel, nahezu täglich wolkenlos und Temperaturen einfach nur herrlich, lediglich die Nächte waren immer noch kühl und erinnerte einen daran, dass es erst Frühling war und noch kein Sommer!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit angenehmen 15,2°C aufgezeichnet. Erneut lag der Minimalwert am 14.(6.10Uhr) mit 0,1°C im kühlen Bereich, dagegen war der Maximalwert am 17.(15.30Uhr) mit 25,8°C erneut wieder im sommerlichen Bereich angekommen. Markant auch hier wieder erneut der große Temperaturunterschied von 25°C. Der Gesamtniederschlag, der fehlte auch in dieser Dekade 0 l/m², es waren nun schon zwanzig Tage ohne Niederschlag vergangen.

3.- Dekade (21.04. bis 30.04.):

auch in dieser Dekade überwog der Anteil an sonnenscheinreichen und wolkenlosen Tagen, lediglich die letzten Tage waren wolkenverhangen und brachten nach siebenundzwanzig Tagen den ersten für die Natur langersehnten Niederschlag mit sich. Die Durchschnittstemperatur lag bei erneut angenehmen 15,8°C. Die vergangenen warmen Tage des Monats zeigten ihre Wirkung auch beim Minimalwert, welcher am 22.(7.30Uhr) mit 6,8°C aufgezeichnet wurde. Dagegen lag der Maximalwert wie zu erwarten nahe der 25°C Marke, am 22.(15.45Uhr) wurde er mit 24,9°C gemessen. Wie eingangs schon erwähnt, nach einer unendlich langen Zeit war es dann soweit: Der erste anfänglich zaghafte Niederschlag, welcher an den letzten drei Tagen des Monats zu einer absolut niedrigen und auch allen in Erinnerung bleibenden Gesamtniederschlagsmenge von dürftigen 8 l/m² führte, wurde aufgezeichnet.

Der April im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 14,6 °C (12,1 °C), Niederschlag 8,0 l/m² (51,6 l/m²), Niederschlagstage 3 (15).

Mai erneut trocken und sonnenscheinreich

der Mai war gerade in der ersten Dekade geprägt von vielen Hochdruckgebieten, oftmals begleitet von teilweise wolkenreichen Luftmaßen, welche aber tatsächlich nur gelegentlich Niederschläge mit sich brachten. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug angenehme und mehr als nur frühlingshafte 15,6°C. Wer aber geglaubt hatte, dass es so nun stetig bergauf ging, der wurde pünktlich zum ersten Eisheiligen am 11.(Mamertus) von einem markanten Temperatursturz mit bis zu 20°C überrascht. Die Eisheiligen (11. bis 15.Mai) hatten uns dieses Jahr, in der zweiten Dekade nahezu fest im Griff. Sie bescherten uns morgendliche Tiefstwerte nahe der 0°C Marke. Der Minimalwert wurde am 12.(Pankratius) mit wirklich kühlen 0,8°C aufgezeichnet. Noch winterlicher war es im Thüringer Wald, Neuhaus am Rennsteig meldete bundesweit, tagesgleich mit -5,1°C den tiefsten Temperaturwert (Quelle DWD). Die Wetterlage beruhigte sich danach in der letzten Dekade und Dank Hoch „Quirinius“ waren es nun wieder sommerliche, wolkenlose Tage. Der Maximalwert wurde am 22.mit angenehmen 28,2°C aufgezeichnet. Betrachtet man den Temperaturverlauf von den Eisheiligen bis zu diesem Wert so lagen innerhalb weniger Tage weit über 25°C dazwischen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 55,4 l/m² (Normalsoll 96 l/m²) an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet. Insgesamt war der Mai bei durchaus angenehmen Temperaturwerten, mal wieder sehr sonnenscheinreich und erneut zu trocken ausgefallen.

1.- Dekade (01.05. bis 10.05.):

anfänglich noch stark bewölkt und morgendlich noch empfindlich kühl. Aber im Laufe der Dekade immer mehr Wetterbesserung, mit wolkenlosem, strahlend blauem Himmel und steigenden Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur lag bei frühlingshaften 15,1°C und lud manch einen zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Der Minimalwert lag am 6.(6.10Uhr) bei kühlen 5°C, dagegen lag der Maximalwert am 10.(16.15Uhr) schon weit im sommerlichen Bereich und wurde mit 27,7°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag belief sich auf dürftige 13,2 l/m² an zwei Niederschlagstagen!!

2.- Dekade (11.05. bis 20.05.):

anfänglich noch angenehm und sonnig, aber dann kamen Sie: Die Eisheilgen, 11.-Mamertus, 12.-Pankratius, 13.-Servatius, 14.-Bonifatius, 15.-Sophia (auch Kalte Sophie genannt)!! Diese Kollegen machten Ihrem Namen in diesem Jahr alle Ehren, Temperaturstürze vielerorts, so auch an unserer Wetterstation von weit über 20°C waren absolut möglich. Erst zum Ende der Dekade waren die Temperaturen wieder gestiegen, was auch an der Durchschnittstemperatur mit 14,1° welche dennoch gesunken war, schön zu erkennen war. Der Minimalwert wurde am 12.(6.10Uhr) mit kühlen, naja winterlichen 0,8°C gemessen…. Dagegen lag der Maximalwert, gerade einmal sieben Tage später am 19.(16.20Uhr) mit 27,2°C schon wieder im sommerlichen, Wohlfühlbereich. Der Gesamtniederschlag wurde mit 28,2 l/m2 an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei fiel mal wieder an einem einzigen Tag dem 11. mit 23,4 l/m² nahezu die ganze aufgezeichnete Niederschlagsmenge.

3.- Dekade (21.05. bis 31.05.):

was wurden wir in dieser Dekade verwöhnt, strahlend blauer Himmel am Morgen, über den Tagesverlauf betrachtet, sensationelle schon fast sommerliche Temperaturen. Der Mai setzte, seinem Namen als Wonnemonat, dieser Dekade absolut seinen Stempel auf. Die Durchschnittstemperatur wurde mit sensationellen und wirklich frühsommerlichen 17,4°C aufgezeichnet. Nahezu jeder Tag dieser Dekade lag über der 20°C Marke, einfach nur herrlich!! Zugegeben der Minimalwert lag trotz aller Euphorie unter der 10°C Marke und wurde am 26.(6Uhr) mit 8,1°C gemessen. Aber wer liest das schon, wenn man den Maximalwert mit sommerlichen 28,2°C am 22.(16.30Uhr) aufgezeichnet hatte. Der Gesamtniederschlag ach ja den gab es ja auch noch, 14 l/m² an einem einzigen Tag waren schon sehr wenig.

Der Mai im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 15,6 °C (14,3 °C), Niederschlag 55,4 l/m² (101,0 l/m²), Niederschlagstage 7 (17).

Juni ein warmer Sommermonat, aber auch unbeständig und windig

der Juni hatte dieses Jahr etwas seine Launen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,1°C gemessen an der Wetterstation Ottenau, konnte man aber gut und gerne vom ersten warmen Sommermonat 2020 sprechen. Anfänglich war es innerhalb der ersten Tage angenehm warm, dann aber machte sich die Schafskälte mit nördlicher Strömung bei uns bemerkbar. Diese Periode war geprägt von örtlich abhängig immer wieder aufkommenden Niederschlägen, einem unbeständigen, kühlen und windigen Witterungsverlauf. Dabei sind die Temperaturen nahe an den einstelligen Bereich gesunken, der Minimalwert des Monats lag am 8. bei kühlen 10,4°C. Danach ging es dann aber wieder in die richtige, sommerliche Richtung. Allerdings auch leider mit schwül-warmen Luftmassen und auch regional aufkommende Gewittern, teilweise mit ergiebigen Niederschlagsmassen. Meist aber war diese Wetterlage begleitet von hochsommerlichen Temperaturen, der Maximalwert des Monats wurde am 12. mit sommerlichen 30,8°C gemessen. Bundesweit übertroffen wurde dies lediglich durch die Wetterstation Coschen, südlich von Eisenhüttenstadt welche am 13. 34°C aufzeichnete (Quelle DWD). Baden-Württemberg galt mit 100 l/m², landesweit betrachtet als das zweitniederschlagsreichste Bundesland, unsere Wetterstation konnte dies mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 88,0 l/m² an fünfzehn Niederschlagstagen mehr als nur bestätigen.

1.- Dekade (01.06. bis 10.06.):

anfänglich war es eine herrliche Witterungslage, strahlend blauer Himmel und angenehme warme Tage, aber dann war es ganz schnell vorbei. Die Schafkälte machte sich breit und brachte kühle und windige Luftmassen mit sich. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 16,8°C. Schön waren die Gegensätze der beiden Messwerte MAX./Min. zu erkennen: Der Maximalwert wurde am 2.(16.25Uhr) mit sommerlichen 29,7°C gemessen. Dagegen lag der Minimalwert am 8.(5.45Uhr) gerade einmal bei kühlen 10,4°C. Schaut man genauer hin so wurde einem schnell bewusst das fast 20°C Unterschied zwischen diesen Werten lagen!! Beim Gesamtniederschlag wurden 46,6 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.

2.- Dekade (11.06. bis 20.06.):

Wetterbesserung war das Schlagwort dieser Dekade !! Viele sonnige Tage aber auch aufgrund der sich langsam aufheizenden Luftmassen immer wieder kurze aber teilweise örtlich abhängige Gewitter begleitet von ergiebigen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und lag nun bei 18,6°C !! Auch der Maximalwert konnte einen leichten Anstieg verzeichnen, am 12.(17.40Uhr) wurden sommerliche 30,8°C aufgezeichnet. Dagegen lag der Minimalwert tagesgleich am 12.(6Uhr) nach einer kühlen Nacht bei 11,1°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 21,8 l/m2 an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dabei war ein einziger Tag der 17. mit 24,8 l/m² aufgrund eines kurzen, aber heftigen Niederschlages maßgeblich für die Gesamtmenge

3.-Dekade (21.06. bis 30.06.):

eine herrliche Dekade sommerliche Temperaturen, viele Sonnenscheinstunden es lud einem förmlich dazu ein, nach draußen zu gehen und die Seele baumeln zulassen. Erst gegen Ende wurde es etwas windiger mit leichten aufkommenden Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit angenehmen, sommerlichen 21,9°C aufgezeichnet. Der Maximalwert lag erneut oberhalb der 30°C Marke, am 26.(16.10Uhr) wurden sommerliche 30,7°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert konnte einen leichten Anstieg verzeichnen, am 23.(5.45Uhr) wurden 12,8°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge war in der letzten Dekade eher mager ausgefallen, 8,6 l/m² an gerade einmal zwei Niederschlagstagen unterstreichen nochmals eindrucksvoll diese sommerliche abschließende Junidekade.

Der Juni im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 19,1 °C (22,8 °C), Niederschlag 88,0 l/m² (84,6 l/m²), Niederschlagstage 15 (11).

Juli ein warmer, aber bedeutend zu trockener und sonnenscheinreicher Sommermonat

der Juli war Deutschlandweit wettertechnisch betrachtet sehr unterschiedlich unterwegs. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei angenehmen, sommerlichen 21,8°C. Oftmals wurden in den Nachrichten von einer zweigeteilten Wetterlage gesprochen, dabei war der Norden meistens wechselhaft und teilweise kühl unterwegs. Dagegen dominierten im Süden häufig Hochdruckgebiete die Wetterlage. Trockene Luftmassen, warme bis heiße Tage waren dessen Folge, allerdings häufig immer noch von örtlich bedingten kühlen Nächten begleitet. Der Minimalwert wurde am 12. in den frühen Morgenstunden mit 10,2°C aufgezeichnet. Gegen Ende des Monats lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter Hochdruckeinfluss, eine kurze und heftige Hitzewelle begleitet von sonnenscheinreichen Tagen mit Temperaturen jenseits der 35°C Marke wurden von vielen Wetterstationen gemeldet. Auch wir konnten dies am letzten Tag des Monats mit dem Maximalwert von 37,3°C bestätigen. Bei den Sonnenscheinstunden waren wir, in Baden-Württemberg mit 285h als sonnenscheinreichste Region aufgezeichnet worden (Quelle-DWD, auch unsere Wetterstation konnte dies mit 331h eindrucksvoll unterstreichen. Dagegen lag der Gesamtniederschlag mit gerade einmal 36 l/m² an acht Niederschlagstagen weit unter dem Normalsoll von 92 l/m². Insgesamt betrachtet war der Juli 2020 angenehm warm und sonnenscheinreich, mit deutlich zu wenig Niederschlag für unsere Region!!

1.- Dekade (01.07. bis 10.07.):

eine herrliche Dekade, angenehme Temperaturen, leichter Wind man konnte es wirklich aushalten, lediglich die Nächte waren immer noch verhältnismäßig kühl. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 21,7°C. Der Maximalwert lag am 1.(17.25Uhr) bei herrlichen und von strahlend blauem Himmel begleiteten 31,5°C, dagegen lag der Minimalwert aufgrund der immer noch kühlen Nächte bei 11,3°C. Schaut man genauer hin so konnte man einen Temperaturunterschied von über 20°C feststellen ein Phänomen das sich über den ganzen Monat hinweg abzeichnete. Der Gesamtniederschlag wurde mit mageren 5,8 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.

2.- Dekade (11.07. bis 20.07.):

es wurde etwas wechselhafter und auch kühler, der Sommer schien anfänglich eine kurze Pause einzulegen bevor er sich gegen Ende der Dekade eindrucksvoll wieder zurückmeldete. Die Durchschnittstemperatur wurde mit immer noch angenehmen 20,5°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 12(6.25Uhr) knapp über einem zweistelligen Wert, 10,2°C waren schon ordentlich frisch. Dagegen läutete der Maximalwert am 20.(15.25Uhr) mit 31,9°C erneut den Sommer wieder ein. Der Gesamtniederschlag wurde mit 27 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.

3.- Dekade (21.07. bis 31.07.):

Sonne pur, strahlend blauer Himmel…… der Sommer zeigte eindrucksvoll seine erste und heftige Hitzewelle, Max.-Temperaturen jenseits der 25°C Marke waren gänzlich normal. Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen und herrlichen 23°C. Der Maximalwert setzte in dieser Dekade sein erstes Ausrufezeichen in Richtung Höchstwert des Sommers 2020. Mit wirklich heißen 37,3°C wurde dieser Wert am 31.(17.50Uhr) gemessen. Dagegen lag der Minimalwert erneut aufgrund einer kühlen Nacht am 22.(6.10Uhr) bei gerade einmal 11,8°C. Der Temperaturunterschied von über 20°C setzte sich somit auch in dieser Dekade nahtlos fort. Beim Gesamtniederschlag wurden gerade einmal dürftige, magere 3,2 l/m2 an einem einzigen Niederschlagstag aufgezeichnet. Die Waldbrandgefahr stieg in den letzten Tagen der Dekade auf die höchste in Baden-Württemberg an.

Der Juli im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 21,8 °C (23,0 °C), Niederschlag 36 l/m² ( 66,8 l/m²), Niederschlagstage 8 ( 14).

August erneut ein warmer Hochsommermonat

deutschlandweit betrachtet war im August einfach alles dabei: Teilweise heftige Gewitter begleitet von Starkniederschlägen, heiße Temperaturen, sowie regional weiterhin anhaltende Trockenheit. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau wurde mit absolut sommerlichen und dem Monat August gerechten 22,7°C aufgezeichnet. Dabei war der Monat geprägt von einer anfänglich langen anhaltenden Hitzeperiode, die auch in unserer Region nahezu bis zur Mitte des Monats reichte. Es war einfach nur traumhaftes Sommerwetter, Hochdruckeinfluss aus dem Mittelmeer bescherte uns Spitzenwerte weit über der 30°C Marke. Die Maximaltemperatur des Monats wurde am 9. mit heißen 36,3°C gemessen, überboten wurde dieser Wert von der DWD-Station Trier-Petrisberg welche 38,6°C zeitgleich aufzeichnete (QUELLE DWD). Allerdings stieg auch an diesen feuchten, warmen Tagen die Gewitterneigung stark an was sich an dem einen oder anderen Tage durch ergiebigen Gewitterstarkregen bemerkbar machte. Gegen Ende des Monats gingen die Temperaturen merklich zurück, das erste Sturmtief „Kirsten“ machte sich bemerkbar. Kühle Nächte und meist wolkenverhangene Tage machten sich breit, die Minimaltemperatur wurde am 27. mit kühlen 13°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag wurde unterhalb des Normalsolls mit 75,6 l/m² (Normalsoll 94 l/m²) an dreizehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dennoch galt Baden-Württemberg bundesweit betrachte mit 115 l/m2 als zweitnasseste Region.

1.- Dekade (01.08. bis 10.08.):

anfänglich war es ein Sonnen-Wolkenmix, begleitet von einzelnen Niederschlägen und kurzen Gewittern, dann aber machte sich die Hitzewelle breit. Steigende Temperaturen nahezu wolkenloser Himmel…. Es war einfach nur traumhaft!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit sommerlichen, herrlichen 24,2°C aufgezeichnet, allein an fünf aufeinanderfolgenden Tagen lagen die Temperaturen weit über 30°C. Der Maximalwert wurde am 9.(15.35Uhr) mit heißen 36,3°C gemessen. Da suchte man schon den einen oder anderen schattenspendenden Ort. Dennoch gab es auch das krasse Gegenteil, der Minimalwert lag innerhalb einer klaren, kühlen Nacht am 6.(5.5oUhr) bei gerade einmal 13,3°C. Der Gesamtniederschlag wurde mit 12,6 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei fielen allein an einem Tag, den 3. 8,6 l/m2.

2.- Dekade (11.08. bis 20.08.):

nahezu nahtlos ging es weiter, viele Sonnenstunden, heiße und schwüle Tage die Gewitterneigung stieg täglich und in der Mitte und gegen Ende dieser Dekade entluden sich diese auch mit teilweise ergiebigen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur lag bei immer noch weitaus sommerlichen 24,1°C. Der Maximalwert lag erneut, nahezu beim Wert der ersten Dekade und konnte am 12.(14.35Uhr) mit heißen, schwülen 36,1°C aufgezeichnet werden. Der Minimalwert lag dagegen am 12. (6.05Uhr) bei 15,1°C ein spürbarer und erkennbarer Temperaturunterschied machte sich erneut wieder bemerkbar. Beim Gesamtniederschlag wurden 43,2 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet. Dabei waren es hauptsächlich abendliche teilweise heftige Gewitter mit Starkniederschläge, welche diese Gesamtmenge prägten.

3.- Dekade (21.08. bis 31.08.):

anfänglich noch sehr warm und schwül aber bereits Mitte dieser Dekade machten sich die ersten dichten Wolkenfelder über unsere Region breit. Hohe Luftfeuchtigkeit und teilweise auffrischender böiger Wind, gegen Ende das Sturmtief „Kirsten“ mit heftigen Windböen und stark rückläufigen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur erinnerte einen eher an eine angenehme Herbstdekade, 20,1°C waren dann doch schon ein spürbarer Temperaturrückgang. Trotz allem der Sommer war noch da und das konnte der Maximalwert am 21.(16.45Uhr) mit 35,5°C absolut bestätigen. Leider war aber auch der Minimalwert den vergangenen Dekaden gefolgt, mit 13°C am 27.(4.05Uhr) war erneut ein markanter Temperaturunterschied zu vermelden. Der Gesamtniederschlag betrug in dieser Dekade 19,8 l/m² an vier Niederschlagstagen.

Der August im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 22,7 °C (22,4 °C), Niederschlag 75,6 l/m² ( 74,0 l/m²), Niederschlagstage 13 ( 12).

September spätsommerlich, zu trocken und mit vielen Sonnenscheinstunden

deutschlandweit betrachtet war der September ein absoluter Traum!! Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug spätsommerliche, aber angenehme 18,5°C. Wochenlang war es sonnig und warm, geradezu einladend für viele sich draußen nochmals ausgiebig auszutoben. Auch unsere Region lag unter diesem massiven Hochdruckeinfluss, herrliche sonnenscheinreiche Tage und angenehme Temperaturen waren das Resultat. Der Maximalwert des Monats wurde am 15. mit sommerlichen 32,2°C aufgezeichnet. Den höchsten Wert bundesweit gemessen erreichte die DWD-Station Trier-Petrisberg tagesgleich mit 34,8°C (Quelle DWD). Betrachtet man sich die ersten drei Wochen des Monats genauer, so wurden nochmals sensationelle siebzehn Sommertage (>25°C) aufgezeichnet. Erst gegen Ende des Monats, rechtzeitig und pünktlich zum astronomischen Herbstanfang zeichnete sich ein Wetterumschwung ab, es wurde kühl und nass. Beim Minimalwert wurden am 28. gerade einmal 6,5°C aufgezeichnet, der Herbst war spürbar angekommen. Der Gesamtniederschlag wurde nahezu vollständig in der letzten Dekade aufgezeichnet, mit 58,8 l/m² an sechs Niederschlagstagen (Normalsoll 70 l/m²) ist auch dieser Monat mal wieder zu trocken ausgefallen. Dagegen lagen die Sonnenscheinstunden in unserer Region mit 229h über dem Normalwert von 165h. Insgesamt betrachtet ist der Monat September zu warm, zu trocken und sehr sonnig ausgefallen.

1.- Dekade (01.09. bis 10.09.):

anfänglich noch etwas kühl und wolkenverhangen…….. es machte sich aber schnell der Hochdruckeinfluss bemerkbar. Sonnige Tage manchmal mit ein paar lockeren Wölkchen, es war wirklich traumhaft und gerade für die Outdoor Aktivitäten absolut prädestiniert. Die Durchschnittstemperatur lag bei spätsommerlichen und angenehmen 18,9°C. Auch der Maximalwert zeigte sich nochmals von seiner sommerlichen Seite und wurde am 4.(15.45Uhr) mit sommerlichen 30,6°C aufgezeichnet. Aber genau das Gegenteil machte da der Minimalwert welcher aufgrund einer klaren und kühlen Nacht, mit gerade einmal einstelligen 9,4°C am 7.(7.15Uhr) aufgezeichnet wurde. Beim Gesamtniederschlag lagen wir, bei eigentlich gar nicht vorhandenen, 0,4 l/m² an einem einzigen Niederschlagstag!!

2.- Dekade (11.09. bis 20.09.):

was herrliche Tage, sonnig und nahezu wolkenlos, angenehme Temperaturen es war einfach nur sensationell. Man konnte meinen der Sommer wollte nochmals zurückkommen…… Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 21,3°C!! Was soll man dazu sagen oder schreiben: In dieser Dekade lagen die Maximalwerte an 9Tagen über der 25°C Marke, für diese Jahreszeit ein absoluter Wert, der mit Sicherheit in unsere Wetteranalen eingehen wird. Der Maximalwert konnte auch leicht zulegen und lag am 15.(16.15Uhr) bei sommerlichen schon fast heißen 32,2°C, auch der Minimalwert welcher am 20.(7.40Uhr) mit 11,7°C aufgezeichnet wurde war gestiegen. Die Gesamtniederschlagsmenge, ja wo war die eigentlich??? Es wurde kein Niederschlag aufgezeichnet, es war schlicht weg trocken geblieben!!

3.- Dekade (21.09. bis 30.09.):

anfänglich ging es geradezu weiter mit der herrlichen Wetterlage, aber eben nur an den ersten zwei, drei Tagen. Dann war er der, Herbst mit stark fallenden Temperaturen und flächendeckenden, reichlichem Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur war stark abgesunken und wurde mit herbstlichen 15,3°C aufgezeichnet. Der Maximalwert konnte innerhalb der ersten Tage am 22.(15.55Uhr) zwar noch mit 29,6°C aufgezeichnet werden, aber das war es dann auch. Der Minimalwert war dann doch der Wetterlage der letzten Dekade gerechter, am 28.(8.05Uhr) wurde kühle und unangenehme 6,5°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 58,4 l/m2 an fünf Niederschlagstagen, dabei war der 26. mit einer Gesamttagesmenge von 27,6 l/m² der absolute Spitzenreiter. Getoppt wurde dieser Wert lediglich von der DWD-Wetterstation Baiersbronn-Ruhestein welche sage und schreibe 107 l/m² tagesgleich aufgezeichnet hatte.

Der September im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 18,5°C (17,4°C), Niederschlag 58,8 l/m² (51,0 l/m²), Niederschlagstage 6 (14).

Oktober niederschlagsreich, mal wieder zu warm und sehr Sonnenscheinarm

deutschlandweit betrachtet lagen wir unter dem Einfluss von vielen Tiefdruckgebieten mit feuchten Luftmassen und sehr vielen, teilweise kräftigen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag immer noch bei angenehmen 12,5°C. Meist aber war es wechselhaft und unbeständig. Kühlere Tage wurden abgelöst von teilweise schon milden, spätsommerlichen Wetterabschnitten. Betrachtet man sich den Monat etwas genauer, konnte man feststellen, dass die erste Dekade von milden Temperaturen geprägt war. Dagegen drehte sich die Wetterlage in der zweiten Dekade und es wurde merklich, spürbar kühler. Der Minimalwert des Monats wurde in dieser Zeit, am 14. mit kühlen 2,1°C gemessen, unterboten wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher tagesgleich 1,1°C aufzeichnete. In der letzten Dekade wurde es dann erneut wieder wechselhafter, aber auch wärmer. Der Maximalwert des Monats wurde am 22. mit spätsommerlichen 24°C gemessen. Beim Gesamtniederschlag wurden 80,2 l/m² an dreiundzwanzig Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normalsoll 68 l/m²). Bei den Sonnenscheinstunden konnte man mit 122h gut und gerne von einem sehr mageren Monat reden. Schaut man sich die Gesamtlage in Baden-Württemberg an, so wurden gerade einmal im Durchschnitt aller Wetterstationen 75h erreicht, damit war der Oktober der sonnenscheinärmste Oktober seit 20 Jahren (Quelle DWD).

1.- Dekade (01.10. bis 10.10.):

anfänglich noch angenehm und teilweise sonnig wurde es schnell unbeständig und wechselhaft bei nahezu dauerhafter Bewölkung. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei immer noch angenehmen 14,4°C!! Aufgrund der wechselhaften Wetterlage war es ein auf und ab bei den Temperaturen, der Maximalwert lag am 2.(14.05Uhr) bei 21,8°C, dagegen konnte der Minimalwert am 10.(23.55Uhr) mit 6,8°C nicht mehr die 10°C Marke überschreiten. Der Gesamtniederschlag wurde mit 34,8 l/m² an sage und schreibe zehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Damit hatten wir in dieser Dekade an jedem Tag einen Niederschlagswert zu verzeichnen!

2.- Dekade (11.10. bis 20.10.):

es wurde spürbar kühler, leider immer noch nahezu dauerhaft bewölkt mit wirklich wenigen, kurzen sonnigen Abschnitten. Die Durchschnittstemperatur war drastisch gesunken und lag bei herbstlichen 9,3°C. Auch der Maximalwert konnte am 20.(14.10Uhr) mit 17,3°C bei weitem nicht mehr den vorangegangene Dekaden Wert erreichen. Einzig der Minimalwert, der wurde nun jahreszeitgemäß am 14.(7.55Uhr) mit kühlen 2,1°C aufgezeichnet, unterboten vom +5cm Bodensensor welcher nahezu zeitgleich 1,1°C gemessen hatte. Der Gesamtniederschlag wurde mit 11,4 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.

3.- Dekade (21.10. bis 31.10.):

steigende Temperaturen, Sonnen.- Wolkenmix der Herbst wollte nochmals zeigen was er kann? Ja zugegeben leider mit mäßigem Erfolg denn meist war es sehr wechselhaft und auch immer wieder etwas regnerisch. Aber immerhin die Durchschnittstemperatur war gestiegen und lag mit 13,5°C ziemlich nahe an dem ersten Dekaden Wert. Auch der Maximalwert war merklich angestiegen und konnte am 22.(16.10Uhr) mit 24°C einen zum herbstlichen Träumen verleiten. Der Minimalwert lag am 25.(6.05Uhr) bei unspektakulären und nahezu normalen 6,4°C. Der Gesamtniederschlag wurde in dieser Dekade mit 34 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.

Der Oktober im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 12,5°C (13,9°C), Niederschlag 80,2 l/m² (92,4 l/m²), Niederschlagstage 23 (22).

November, drittsonnigster November seit 1951 und erneut viel, viel zu trocken

anhaltende Hochdruckgebiete hielten die Tiefdruckgebiete deutschlandweit davon ab sich in unseren Gefilden breit zu machen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 7,8°C. Mit immer wieder einströmenden Luftmassen aus südlicher Richtung war der Monat deutlich zu warm und eindeutig zu trocken ausgefallen. Zum Monatsbeginn waren es noch erstaunlich hohe Temperaturen am Tag und in der Nacht welche die Tage bestimmten. Der Maximalwert des Monats wurde am 2. mit schon fast spätsommerlichen 23,9°C gemessen. Übertroffen wurde dieser Wert von der DWD-Wetterstation in Bad Dürkheim am Rande des Pfälzer Waldes mit 24°C. Der vielerorts anhaltende hohe Luftdruck sorgte besonders in Gewässernähe zu dichten, zähen Nebelfeldern, welche sich mancherorts bis tief in den Tag hineinhielten. Zu Beginn der letzten Dekade stellte sich die Großwetterlage um, der Wind drehte in nördliche Richtung. Damit war auch das Ende der milden Temperaturen, welche nahezu den ganzen Monat anhielten, besiegelt. Frostig und unangenehm waren die letzten Tage des Monats, in dieser Zeit wurde auch der Minimalwert am 30. mit frostigen -4,6°C aufgezeichnet. Übertroffen lediglich vom +5cm Bodensensor welcher am gleichen Tag -6,7°C erreicht hatte. Der Gesamtniederschlag war auch in diesem Monat erneut viel zu niedrig ausgefallen, dürftige 23,8 l/m² (Normalsoll 85 l/m² Quelle DWD) an gerade einmal sieben Niederschlagstagen, da konnte man wirklich von einem trockenen Monat sprechen. Ein Rekordwert konnte dennoch deutschlandweit gemeldet werden, der November 2020 geht mit 85 Sonnenscheinstunden (Quelle DWD) als drittsonnigster November seit Aufzeichnungsbeginn 1951 in die Wetteranalen ein. Auch unsere Wetterstation konnte dies mit 84,5h eindrucksvoll unterstreichen.

1.- Dekade (01.11. bis 10.11.):

was war mit dieser Dekade los, hohe Temperaturwerte, wenig Niederschlag. An manchen Tagen, nachdem sich der Nebel gelichtet hatte, waren Sonnenschein und herrlich blauer Himmel schon fast Normalität. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 10,3°C gemessen und lag damit weit von einer winterlichen Dekade entfernt. Der absolute Rekordwert ergab sich am 2.(14.40Uhr) mit einem Maximalwert von 23,9°C und das in einem Wintermonat?? Schaut man sich diesen Tag genauer an so wird man feststellen das selbst die Temperatur am frühen Morgen bereits in Richtung 20°C Marke unterwegs war, sensationell. Dagegen lag der Minimalwert am 6.(6.25Uhr) mit 0,7°C eigentlich in der richtigen Jahreszeit. Der Gesamtniederschlag wurde mit dürftigen 7,4 l/m² an zwei Niederschlagstagen aufgezeichnet.

2.- Dekade (11.11. bis 20.11.):

dichter, teilweise bis weit in den Tag hinein anhaltender Nebel war schon fast normal, dennoch wenn der Nebel verschwunden war, war es ein Sonnen.- Wolkenmix das den Tagesverlauf beherrschte. Teilweise waren es herrliche Tage mit strahlend blauem Himmel und enorm hohe Sonnenscheinstunden, welche uns geschenkt wurden. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,3°C und war erneut nicht gerade winterlich ausgefallen. Der Maximalwert lag erneut knapp über der 20°C Marke und wurde am 15.(14.25Uhr) mit 20,7°C aufgezeichnet, der Minimalwert zeigte mal wieder die richtige Richtung auf und wurde in einer sternenklaren Nacht am 20.(21.05Uhr) mit 2,1°C gemessen. Der Gesamtniederschlag wurde mit erneut dürftigen 16,4 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.

3.- Dekade (21.11. bis 30.11.):

wie bereits eingangs erwähnt, in dieser Dekade änderte sich die Großwetterlage grundlegend. Der Wind drehte mehr in nördliche Richtung, was dazu führte dass mehr und mehr kalte Luftmassen bis zu uns vordringen konnten. Meist waren es trübe, nebelverhangen Tage mit eher selteneren sonnigen Abschnitten, schnell war es kühl und winterlich geworden. Die Durchschnittstemperatur lag bei Jahreszeitgemäßen 2.8°C!! Der Maximalwert konnte bei weitem nicht mehr die vorangegangenen Werte erreichen und lag am 22.(14.25Uhr) gerade einmal bei 9,4°C. Beim Minimalwert wurde erstmalig Minuswerte aufgezeichnet am 30.(7.40Uhr) lag das Thermometer bei -4,6°C. Wer den Gesamtniederschlag in dieser Dekade suchte wurde enttäuscht, 0 l/m² kein einziger Niederschlagstag sowas gab es im November eher seltener.

Der November im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 7,8°C (7,0C), Niederschlag 23,8 l/m² (60,8 l/m²), Niederschlagstage 7 (19).

Dezember, sehr trübe und wolkenreich mit reichlich Niederschlag

anhaltend trübe und sehr wolkenreiche Witterungsverhältnisse, wie so oft im Dezember war es mal wieder ein auf und ab!! Typisch für den Dezember nasskalt, mal von mäßigen Temperaturen begleitet dann wieder viel zu mild. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 5,5°C. Die erste Dekade war kühl mit gelegentlichen Nachfrösten. Der Minimalwert wurde am 11. mit winterlichen -1,9°C aufgezeichnet. Danach wurde es immer milder und wie nahezu jedes Jahr pünktlich um die Weihnachtszeit, am 23.(10.40Uhr) erreichte unsere Wetterstation den Maximalwert mit ungewöhnlich milden 17,2°C. Danach drehte sich aber die Wetterlage grundlegen, die Temperaturen fielen um mehr als 10°C. Am späten Heiligabend hat es sogar bis in die Niederungen leicht geschneit, auch an den Weihnachtstagen behielten die Bergkuppen ihre weißen Kappen. Mancherorts war in den Höhenlagen trotz Corona von katastrophalen Zuständen, was der Besucheransturm anbelangt, berichtet worden. Der Gesamtniederschlag lag bei 99,2 l/m² an zweiundzwanzig Niederschlagstagen (Normalsoll 82 l/m² Quelle DWD), man konnte gut und gerne von einer ausgeglichenen Monatsmenge in unserer Region sprechen. Bei den Sonnenscheinstunden waren es aufgrund der meist anhaltenden und oftmals dichten Bewölkung gerade einmal magere 18,5h. Insgesamt betrachtet war der Dezember zu warm, nass und sehr Sonnenscheinarm.

1.- Dekade (01.12. bis 10.12.):

meist stark bewölkt und regnerisch, nasskalt begleitet von leichtem bis mäßigen Wind, , Dezember halt und Schmuddelwetter. Die Durchschnittstemperatur lag bei 4°C und das war aufgezeichnet noch die kühlste Dekade im Dezember!! Temperaturtechnisch ein auf und ab, man konnte dies sehr gut am Maximalwert vom 4.(5.05Uhr) mit unglaublich milden 10,1°C gegenüber dem Minimalwert am 1.(0.00Uhr) mit eher winterlichen 0,1°C erkennen und vergleichen. Lediglich der +5cm Bodensensor hatte mit -2,2°C in dieser Dekade die richtige Richtung angezeigt. Der Gesamtniederschlag wurde mit 15,6 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet.

2.- Dekade (11.12. bis 20.12.):

auch in dieser Dekade ging es nahezu nahtlos weiter, dichte Bewölkung, bei den Temperaturen erneut ein auf und ab…… Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und lag nun bei 5,9°C, ein nicht gerade winterlicher Wert!! Der Minimalwert wurde am 11.(3.10Uhr) mit -1,9°C zu mindestens mal in der richtigen winterlichen Richtung aufgezeichnet. Dagegen setzte der Maximalwert mit 12°C am 16.(12Uhr) ein Zeichen in die absolut verkehrte Richtung. Der Gesamtniederschlag wurde leicht rückläufig mit 8,2 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet.

3.- Dekade (21.12. bis 31.12.):

starke Bewölkung, enorm viele Niederschläge, kurz vor den Feiertagen mal wieder bedeutend zu warm. In der Heiligen Nacht SCHNEE, an den Feiertagen hielt diese Witterungslage an und gerade in den Höhenlagen führte die winterliche Landschaft zu einem wahrscheinlich nicht gewollten, anhaltenden Besucheransturm. Zum Ende der Dekade stark fallende und dann auch entsprechende winterliche Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur war erneut gestiegen und lag bei unglaublichen und viel zu warmen 6,6°C. Der Maximalwert war schon nahezu rekordverdächtig, 17,2°C am 23.(10.40Uhr) man konnte es fast nicht glauben. Dagegen lag der Minimalwert am 27. (5.45Uhr) mit -1,3°C im richtigen, winterlichen Bereich!! Beim Gesamtniederschlag waren es unglaubliche 75,4 l/m2 an elf Niederschlagstagen, somit wurde in dieser Dekade an jedem Tag mehr oder minder Niederschläge aufgezeichnet. Herausragender Niederschlagstag war der 24. mit einer sensationellen Tagesmenge von 24,8 l/m².

Der Dezember im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):

Temperaturdurchschnitt 5,5°C (5,7°C), Niederschlag 99,2 l/m² (93,8 l/m²), Niederschlagstage 22 (16).

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