Wetterbericht 2019
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Januar katastrophale Schneefälle im Alpenraum – In unserer Region nasskalt und unangenehm
dominiert wurde die Wetterlage durch anhaltende Tiefdruckgebiete welche viele Niederschläge oft auch als Schneefälle bis in die Niederungen mit sich brachten. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei winterlichen 2,8°C und war damit jahreszeitlich entsprechend angemessen. Die im Eingang beschriebene Wetterlage sorgte gerade im Alpenraum für extreme Schneemassen. In den Medien wurde vielerorts von chaotischen Wetterverhältnissen berichtet. Einsatzkräfte der Bundeswehr, freiwillige Helfer waren nahezu rund um die Uhr im Einsatz, um einsturzgefährdete Dächer von den Schneemassen zu befreien. Auch in den Höhenlagen des Nordschwarzwald´s waren Dauerschneefälle zu vermelden, immer wieder wurden Straßensperren aufgrund Schneebruchs in den regionalen Nachrichten bekannt gegeben. An manchen Tagen war kein Durchkommen in Richtung Mummelsee oder anderen Regionen ohne entsprechende Winterausrüstung möglich. Erst in der zweiten Monatshälfte entspannte sich die winterliche Wetterlage etwas, dennoch aufgrund des leichten Hochdruckeinflusses waren es nun winterlich, kalte und sternenklare Nächte welche für Temperaturen jenseits der 0°C Marke sorgten. So wurde auch erst in der letzten Dekade sowohl der Minimalwert als auch der Maximalwert des Monats aufgezeichnet. Am 22.(2.40Uhr) lag der Minimalwert bei -6,8°C, getoppt wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher nahezu zeitgleich -9,4°C aufzeichnete. Der Maximalwert wurde am 27.(13.10Uhr) mit 10,7°C gemessen. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 58,6 l/m² bei sechzehn Niederschlagstagen. Insgesamt betrachtet war der Januar kalt und örtlich niederschlagsreich bei wenigen Sonnenscheinstunden.
1.- Dekade (01.01. bis 10.01.):
eine sehr trübe und wolkenreiche Dekade. Es war nasskalt, windig und kalt geworden, Schneefälle teilweise bis in die Niederungen sorgten ebenfalls für ein unangenehmes Wettergefühl. Auf den Höhenlagen sorgten die Schneefälle für chaotische Straßenverhältnisse...... Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,5°C. Der Maximalwert kletterte gerade einmal am 8.(14Uhr) auf 7,8°C!! Der Minimalwert lag am 3.(5.55Uhr) bei jahrzeitlich, winterlichen -3,7°C. Der Gesamtniederschlag wurde mit 14,4 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.01. bis 20.01.):
erneut trübe und kalte Tage bei weiterhin immer wieder aufkommenden Schneefällen. In den Niederungen meist als Schneeregen welcher aber dennoch für einige glatte Straßen sorgte. Erst gegen Ende der Dekade etwas mildere Temperaturen bei leicht aufgelockerter Bewölkung. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 3,6°C aufgezeichnet. Jahreszeitlich erneut angemessen war der Minimalwert welcher am 19.(8.50Uhr) mit -4,1°C gemessen wurde. Der Maximalwert lag am 17.(6.35Uhr) bei ungewöhnlich hohen 9,5°C was aber dem kurzen Hochdruckeinfluss mit milden Luftströmen geschuldet war. Der Gesamtniederschlag betrug 23,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen.
3.- Dekade (21.01. bis 31.01.):
anfänglich noch unangenehm und nasskalt wurde es gegen Ende der Dekade etwas wärmer. Dennoch waren es immer noch sehr kalte und unangenehme Nächte welche nach wie vor für das winterliche Gefühl sorgten. Auch die immer wieder aufkommenden Schneefälle, wenn auch diese nicht den Tag überdauerten, unterstützen dies tatkräftig. Die Durchschnittstemperatur lag bei 1,6°C, gegenüber den vorrangegangenen Dekaden war dies ein erkennbarer Temperaturrückgang. Gerade die anfänglich kühlen Nächte waren auch für den Minimalwert, welcher am 22.(2.40Uhr) mit -6,8°C aufgezeichnet wurde, verantwortlich. Dennoch gerade der letzte Teil dieser Dekade sorgte für eine Überraschung der Maximalwert wurde am 27.(13.10Uhr) mit 10,7°C an einem sonnigen Nachmittag aufgezeichnet. Bei dem Gesamtniederschlag gab es keine Ausreißer, mit 20,4 l/m² an fünf Niederschlagstagen wurde eine ganz normale durchschnittliche Menge aufgezeichnet.
Der Januar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 2,8 °C (7,4 °C), Niederschlag 58,6 l/m² (156,2 l/m²), Niederschlagstage 16 (18).
Februar mild und trocken dabei außergewöhnlich sonnenscheinreich
war der vergangene Monat des neuen Jahres was das Thema Niederschlag anbelangte etwas ausgeglichener unterwegs, so lief der Februar geradewegs in die andere, negative Richtung. Es dominierten meist Hochdruckgebiete in unserer ganzen Region, Niederschlag war daher eher wenig bzw. eigentlich nur in der ersten Dekade aufgrund des Sturmtiefs „Uwe“ zu verzeichnen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei frühlingshaften 6,5°C. Die Folge der Hochdruckgebiete waren Tage mit relativ geringer Bewölkung und daraus resultierend außergewöhnlich viel Sonnenscheinstunden. Trotz aller positiven Wetterentwicklung in Richtung Frühling, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht waren schon markant und gerade in der Nacht vielfach beim +5cm Bodensensor unter dem Gefrierpunkt aufgezeichnet worden. Schön konnte man dies am Unterschied des Maximalwertes und Minimalwertes des Monats erkennen. Der Maximalwert wurde am 26. mit sensationellen und mehr als nur frühlingshaften 22,3°C aufgezeichnet, gänzlicher Gegensatz dazu war der Minimalwert welcher am 6. mit -2,5°C gemessen wurde. Übertroffen wurde dieser Wert vom +5cm Bodensensor welcher nahezu zeitgleich am gleichen Tag -5,6°C aufzeichnete. Beim Gesamtniederschlag wurden magere 30 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet (Normalsoll 68 l/m² Quelle DWD). Einen Rekord gab es dieses Jahr im Bereich der Sonnenscheinstunden zu vermelden, mit 155 Sonnenscheinstunden war Baden-Württemberg das sonnenscheinreichste Bundesland (Quelle DWD). Unsere Wetterstation konnte dies mit eindrucksvollen 141h mehr als nur bestätigen. Insgesamt betrachtet lagen die Temperaturen und Sonnenscheinstunden weit über dem vieljährigen Mittelwert.
1.- Dekade (01.02. bis 10.02.):
anfänglich trübe Tage, teilweise gab es Schneefälle bis in die Niederungen und gegen Ende war es das Sturmtief „Uwe“ welches mit kräftigen Niederschlägen über uns hinwegfegte. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,1°C. Beim Minimal.- Maximalwert ergaben sich krasse Gegensätze, so lag der Maximalwert am 19.(11.50 Uhr) bei angenehmen 15,3°C. Dagegen ging es beim Minimalwert gerade in die andere Richtung, mit -2,5°C am 6.(8.25Uhr) war es immer noch anhaltend winterlich!! Der Gesamtniederschlag dieser Dekade war gänzlich im Normalbereich und wurde mit 29,2 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.02. bis 20.02.):
es wurde wärmer, bei anhaltendem Sonnenschein, Niederschlag war gar nicht vorhanden, eigentlich eine erste schöne, frühlingshafte Dekade. Lediglich die Tag.- und Nachttemperaturen waren immer noch von starken Unterschieden gezeichnet. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,9°C was ein leichter Anstieg gegenüber der vorangegangenen Dekade bedeutete. Auch beim Maximalwert setzte sich dieser Trend fort, mit 18,8°C am 17.(15.50Uhr) kam man schon verdammt nahe an die 20°C Marke!! Der Minimalwert war dagegen erneut am frühen Morgen des 14.(8.05Uhr) mit -1,9°C aufgezeichnet worden. Den Gesamtniederschlag.... den gab es in dieser Dekade einfach nicht, es wurden 0l/m² und null Niederschlagstage aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.02. bis 28.02.):
was war denn nun los ?? Frühlingshaft war schon etwas untertrieben schaut man sich gerade den Maximalwert dieser Dekade an. Eine herrliche, sonnenverwöhnte Dekade setzte den Trend des Temperaturanstieges und der anhaltenden Sonnenscheinstunden nahtlos fort. Lediglich zum Ende hin gab es einen Wetterumschwung in deren Gepäck auch wieder erste Niederschläge waren. Die Durchschnittstemperatur lag bei tatsächlich frühlingshaften 9,1°C. Der Maximalwert schoss allerdings den Vogel absolut ab, rekordverdächtige 22,3°C am 26.(15.30Uhr) und damit der erste warme Tag an der Wetterstation Ottenau im Jahre 2019!! Dagegen war der Minimalwert erneut unter die 0°C Marke gefallen und wurde am 24.(7.10Uhr) mit -1,8°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 0,8 l/m² an einem einzigen Niederschlagstag, man konnte daher erneut von einer trockenen Dekade sprechen.
Der Februar im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 6,5 °C (1,4 °C), Niederschlag 30,0 l/m² (32,2 l/m²), Niederschlagstage 6 (7).
März stürmisch und dabei sehr mild und auch niederschlagsreich
die vom Februar noch vorhandenen Hochdruckgebiete wurden rasch durch Tiefdruckgebiete abgelöst. Luftmassen welche schnell vom Atlantik in Richtung Europa zogen, führten meist feuchte und sehr milde Luft zu uns nach Deutschland, so auch in unsere Region. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug schon frühlingshafte 10,1°C. Neben den gerade anfänglich ergiebigen Niederschlägen war auch eine Reihe von Sturmtiefs „Bennet und Erhard“ um nur ein paar markante Beispiele zu nennen, mit Starkwinden in Ihrem Gepäck über uns hinweggefegt. Die stärksten Böen wurden mit sensationellen 61,2 km/h am 4.(15.40Uhr) und 70,8 km/h am 12.(23.50Uhr) an der Wetterstation erfasst. Ein beachtlicher Wert, da sich der Standort der Wetterstation innerhalb eines Wohngebietes befindet. Gegen Ende der zweiten Dekade überwogen erneut Hochdruckgebiete, es wurde wärmer und immer frühlingshafter. Der Maximalwert des Monats wurde am 30. mit schon fast sommerlichen 22,8°C aufgezeichnet. Allerdings setzte der Winter beim Minimalwert mit -0,1°C am 21. noch einmal, hoffentlich ein letztes Zeichen. Der Gesamtniederschlag wurde mit enormen 145,6 l/m² an sechzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet und lag dabei weit über dem vieljährigen Mittelwert von 70 l/m² (Quelle DWD). Mit nahezu 155 Sonnenstunden war Baden-Württemberg das sonnenscheinreichste Bundesland, unsere Wetterstation konnte dies mit 176 Sonnenstunden nur allzu gut bestätigen. Insgesamt betrachtet war der März damit deutlich zu mild und sehr niederschlagsreich aber auch eben sehr Sonnenscheinreich.
1.- Dekade (01.03. bis 10.03.):
anfänglich trübe, regnerische und kühle Tage. Windig schon fast stürmisch und unangenehm als wollte der Winter noch einmal die Muskeln spielen lassen. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei 10,8 °C und war damit schon als frühlingshaft zu bezeichnen. Ein auf und ab war es dagegen bei den Temperaturen, man konnte dies schön am Minimalwert mit 6,1°C am 6.(5.45Uhr) gegenüber dem Maximalwert mit 18,2°C am 6.(15.50Uhr) erkennen. Der Gesamtniederschlag wurde mit beachtlichen 80,4 l/m²2 an acht Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.03. bis 20.03.):
rückläufige Temperaturen, erneut regnerisch und stürmisch. Erst zum Ende der Dekade hin, ansteigende Temperaturen und immer mehr Wetterbesserung bei meist aufgelockerter Bewölkung. Die Durchschnittstemperatur wurde mit kühlen 8,7°C aufgezeichnet. Erneut lag auch der Minimal.- und Maximalwert weit auseinander. So wurde der Minimalwert am 20.(6.00Uhr) mit 1,2°C aufgezeichnet, dagegen lag der Maximalwert am 17.(12.15Uhr) bei 17,7°C. Der Gesamtniederschlag von 62,8 l/m² an sieben Niederschlagstagen war erneut auch in dieser Dekade beachtlich.
3.- Dekade (21.03. bis 31.03.):
Viel Sonne und wenig Wolken, wenn überhaupt schnell über uns hinwegziehende Wolkenfelder, Niederschlag war nahezu nicht vorhanden. Die Durchschnittstemperatur zeigte mit 10,6°C wieder in die richtige Richtung „Frühling“ die Natur explodierte gerade nahezu. Auch diese Dekade war von Temperatureskapaden geprägt. Der Minimalwert wurde am 21.(5.50Uhr) mit -0,1°C gemessen und war daher auch eher winterlich unterwegs, gegenüber dem Maximalwert welcher am 30.(15.40Uhr) mit fast sommerlichen 22,8°C aufgezeichnet wurde. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 2,4 l/m² an einem einzigen Niederschlagstag, daher konnte man diese Dekade gut und gerne als trocken bezeichnen.
Der März im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 10,1 °C (6,5 °C), Niederschlag 145,6 l/m² (33,6 l/m²), Niederschlagstage 16 (19).
Grünlandtemperatur 205.7 wurde am 02.03.2019 erreicht (2018: 206.0 am 09.03.2018)
Die Grünlandtemperatur berechnet sich aus allen positiven Tagesmitteln. Das Erreichen der Zahl oder Marke 200 sagt, dass die Vegetation beginnt.
April schon fast sommerlich aber auch kurzzeitig kühl
erneut beherrschten Hochdruckgebiete die Wetterlage in ganz Deutschland. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 12,1°C. Dabei waren es oft östliche oder südliche Luftströmungen welche warme Luftmassen zu uns brachten. Anfänglich war es ein Skandinavien-Hoch „Katharina“ welches dominierte, allerdings mit immer noch kühlen Nächten!! Der Minimalwert wurde am 15. mit gerade einmal 0,1°C gemessen. Dennoch und gerade aufgrund der anhaltenden Luftströmungen wurde es auch in unsere Region frühlingshaft, ja teils schon sommerlich. Die Temperaturen stiegen stetig an und erreichten um die Osterzeit ihren Höhepunkt. Der Maximalwert wurde am 21.Ostersonntag mit sommerlichen, schon fast zu warmen 29,2°C aufgezeichnet. Allein um diese Zeit herum wurden an der Wetterstation sensationelle acht aufeinanderfolgende Sommertage aufgezeichnet. Erst gegen Ende der letzten Dekade wurde dies durch eine wechselhafte, von kühleren Temperaturen begleitete, Wetterlage abgelöst. Der Gesamtniederschlag betrug 51,6 l/m² (Normallsoll 78 l/m²) an fünfzehn Niederschlagstagen. Laut DWD, galt Baden-Württemberg als zweitniederschlagsreichstes Bundesland. Schaut man sich den Bericht des DWD´s an wurden von deren Seite von 13 warmen Monaten in Folge berichtet, ein neuer Rekord seit der Wetteraufzeichnung im Jahre 1881 (Quelle DWD). Insgesamt betrachtet war der April aber nicht nur zu mild, sondern auch sehr sonnig bei einem vergleichsweise niedrigen Gesamtniederschlag.
1.- Dekade (01.04. bis 10.04.):
eine sehr wechselhafte Dekade, Niederschlag, Sonne, Wind es war einfach von allem etwas dabei. Die Temperaturen lagen eher im moderaten Bereich und waren in den Nächten immer noch kühl. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,7°C. Der Minimalwert wurde am 6.(7.50Uhr) bei morgendlichen kühlen 2,1°C aufgezeichnet. Aber schon der Maximalwert welcher am 20.(16Uhr) mit 23°C gemessen wurde konnte einen kleinen Eindruck geben was da diesen Monat noch kommen sollte. Aufgrund der immer wieder durchziehenden Regengebieten lag der Gesamtniederschlag bei 26 l/m² an fünf Niederschlagstagen
2.- Dekade (11.04. bis 20.04.):
steigende Temperaturen und viele, wirklich viele Sonnenscheinstunden, Niederschlag war so gut wie nicht vorhanden. Eine herrliche Dekade, frühlingshaft mit ersten Sommertagen (Temperaturen >25°C) einfach nur angenehm und zum Wohlfühlen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit gestiegenen 11,9°C aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert welcher am 15.(6.35Uhr) mit 0,1°C gemessen wurde zeigte erneut seine kühle unangenehme Seite. Trotz allem waren es die gestiegenen Temperaturen, welche für das angenehme Gefühl sorgten. Gerade der Maximalwert welcher am 20.(16Uhr) mit sommerlichen 27,8°C gemessen wurde bestärkte dies nur all zu gut. Der Gesamtniederschlag wurde mit 3,4 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.04. bis 30.04.):
was für eine Osterzeit ?? Angenehm warm, Niederschläge waren anfänglich so gut wie gar nicht vorhanden und zeigten sich erst an den letzten Tagen dieser Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei 13,8°C ein richtig frühlingshafter und angenehmer Wert...... Rekordverdächtig war allerdings die Fortführung der bereits in der vergangenen Dekade gestarteten Sommertage, erneut stiegen die Temperaturen an fünf weiteren Tagen weit über die 25°C Marke. Der Maximalwert lag am 21.(16Uhr) bei sensationellen und weit aus sommerliche 29,2°C, es war einfach nur herrlich der Osterhase hatte dieses Jahr verdammt viel Glück!! Bei aller Euphorie erinnerte uns der Minimalwert am 29.(6.05Uhr) mit 2,2°C immer noch daran, dass es kühle und unangenehme Nächte gab. Der Gesamtniederschlag wurde mit 22,2 l/m²2 bei sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei waren gerade die letzten fünf Tagen der Dekade maßgeblich hierfür verantwortlich!!
Der April im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 12,1 °C (15,6 °C), Niederschlag 51,6 l/m² (21,8 l/m²), Niederschlagstage 15 (14).
Mai nach dreizehn Monaten erstmals wieder zu kühl
man konnte es fast nicht glauben, aber nach über dreizehn Monaten war es mal wieder ein zu kühler Monat, welcher seitens der regionalen und nationalen Wetternetzwerke aufgezeichnet wurde!! Auch die Wetterstation Ottenau konnte dies mit einer Durchschnittstemperatur von 14,3°C (Vergleichswert April 2018 => 17,8°C) eindrucksvoll bestätigen. Gerade die erste Monatshälfte, mit kühlen Luftmassen aus nördlicher Richtung, trug das ihrige dazu bei. Zwar gab es aufgrund des hohen Luftdruckes immer wieder sonnige Abschnitte, aber die Nächte waren teilweise noch empfindlich kalt und schon fast nahe am Gefrierpunkt. Der Minimalwert lag am 13. bei kühlen 3,2°C, lediglich der +5cm Bodensensor welcher am 7. im Laufe einer sehr kühlen Nacht gerade einmal 1,7°C aufzeichnete war noch niedriger. Meist dominierten aber die Tiefdruckgebiete, die für reichlich Niederschläge sorgten. In der zweiten Monatshälfte stiegen die Temperaturen zwar wieder an, aber immer wieder aufkommende Niederschläge prägten und trübten vor allem die gesamte Wetterlage. Erst in den letzten Tagen zeigte der Mai eigentlich wozu er fähig gewesen wäre. So wurde auch der Maximalwert des Monats erst am 31. mit 27,7°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag wurde mit 101 l/m² (Normalsoll 96 l/m²-Quelle DWD) an siebzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet, damit war Baden-Württemberg das zweitnasseste Niederschlagsland, getoppt wurde dies lediglich von Bayern mit 130 l/m² (Quelle DQWD). Insgesamt betrachtet war daher der Mai zu kühl, mit reichlich Niederschläge und einer leicht negativen Sonnenscheinbilanz.
1.- Dekade (01.05. bis 10.05.):
anfänglich konnte man meinen, dass es wieder wie im vergangenen Jahr ein sensationeller Mai geben würde. Aber dann kam es ganz anders...... fallende Temperaturen, meist stark bewölkt und immer wieder angekündigte Niederschläge, in den regionalen Nachrichten wurde von Schneefällen bis auf 400m herunter berichtet!! Wo ist denn bitteschön der Wonnemonat Mai geblieben? Die Durchschnittstemperatur dieser Dekade war bei weitem nicht wonnemonatlich geprägt und lag gerade einmal bei 11,5°C. Auch der Minimalwert zeigte dies eindrucksvoll am 7.(3,25Uhr) mit kühlen 3,4°C auf. Ja zugegeben der Maximalwert welcher am 1.(18Uhr) mit 22,6°C aufgezeichnet wurde ging schon in die richtige Richtung, war aber leider der einzige, anfängliche Lichtblick in dieser aufgezeichneten Dekade. Der Gesamtniederschlag wurde mit 34,6 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.05. bis 20.05.):
meist wolkenverhangene, teilweise schon trübe Tage. Dann auch wieder aufgelockerte Tage mit teilweise sonnigen und trockenen Abschnitten, es war ein echtes Auf und Ab beim Wettergeschehen. Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und lag nun bei 13,9°C, was einem aber nicht unbedingt das Gefühl gab es ginge aufwärts!! Wiederrum wurde der Minimalwert einstellig und am 13.(6.25Uhr) mit kühlen 3,2°C aufgezeichnet. Dennoch waren es in dieser Dekade die kurzen, aber sonnigen Abschnitte, die einem Hoffnung machten. Der Maximalwert wurde innerhalb eines solchen kurzen Zeitfensters am 18.(15.55Uhr) mit 24,2°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag war erneut zweistellig ausgefallen und wurde mit 29,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.05. bis 31.05.):
erneut ein Auf und Ab .... mal Sonne dann wieder Wolken und reichlich Niederschläge. Das erste heftige Gewitter, begleitet von einer Starkregenwarnung des DWD´s verursacht durch Tief „AXEL“. Erst an den beiden letzten Maitagen beruhigte sich die Wetterlage und es wurde sonniger und immer WÄRMER!! Mit einer Durchschnittstemperatur von sage und schreibe 17,1°C ging es dann doch in die richtige Richtung. Auch der Minimalwert dieser Dekade ging knapp an der zweistelligen Marke vorbei und lag am 23.(5.50Uhr) bei 9,3°C. Da war der Maximalwert dann doch noch wesentlich angenehmer und verlockender, mit 27,6°C am 31.(18.45Uhr) hat der Mai doch noch ein schönes warmes Ende gefunden. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 36,6l/m² an sechs Niederschlagstagen, wobei an einem einzelnen Tag innerhalb des Tiefdruckgebietes „AXEL“ alleine sensationelle 32,8 l/m² aufgezeichnet wurden.
Der Mai im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 14,2 °C (17,8 °C), Niederschlag 101,0 l/m² (100 l/m²), Niederschlagstage 17 (15).
Juni ein Wettermonat für die Ewigkeit ?? Noch nie war ein Juni wärmer und sonniger
mit einer Durchschnittstemperatur von 22,8°C aufgezeichnet an der Wetterstation Ottenau lag auch unsere Region im Juni bei weitem über den Werten der international gültigen Referenzperioden des Deutschen Wetterdienstes. Damit löste der aktuelle Monat mit einer Durchschnittstemperatur deutschlandweit betrachtet von 19,8°C, den bisherigen Rekordhalter, Juni 2003 als wärmster Monat seit Messbeginn 1881 ab (Quelle DWD). Der Monat war geprägt von vielen Hochdruckgebieten und warmen Luftmassen teilweise aus Nord-Afrika und der Sahara. Dennoch lagen bis zur Monatsmitte hin die wärmeren Zonen eher im Osten Deutschlands als bei uns. Der Minimalwert des Monats wurde daher auch zu Beginn am 7. mit 9,7°C im Laufe einer kühlen Nach gemessen. In der letzten Dekade setzte sich dann aber überall zeitweise heißes Wetter durch. Die erste große Hitzewelle brachte auch unsere Region zum Schwitzen und Stöhnen. Insgesamt betrachtet purzelten vielerorts die Temperatur Rekordwerte der vergangenen Jahre. Absoluter Rekordhalter war laut aktuellen Medienberichten, Bernburg in Sachsen-Anhalt mit 39,6°C der höchste je gemessene Juni Temperaturwert. Auch unsere Wetterstation konnte ein Rekord für die Ewigkeit aufzeichnen, am 30.06 wurden sensationelle und wirklich brütend heiße 39,2°C gemessen. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 84,6 l/m² an elf Niederschlagstagen (Normalsoll Baden-Württemberg 107 l/m² / Quelle DWD). Schaut man sich nun den ganzen Monat an so konnte man gut und gerne von einem sehr warmen, supersonnigen und ebenso trockenen Monat berichten. Es bleibt abzuwarten wie es weiter geht, denn normalerweise sind die Hitzerekorde nicht unbedingt zu Anfang des Sommers zu erwarten........
1.- Dekade (01.06. bis 10.06.):
eine herrliche superschöne, sonnige und angenehme Dekade, Temperaturen jenseits der 30°C Marke waren nahezu an der Tagesordnung. Dennoch war es eine gefühlt immer noch erträgliche Dekade, die Durchschnittstemperatur lag bei 21,2°C ein sommerlicher, wonniger Wert. Der Maximalwert betrug am 4.(17.05 Uhr) 35,7°C, ein krasser Gegensatz hierzu bildete der Minimalwert welcher am 7.(1.50Uhr) mit kühlen 9,7°C gemessen wurde. Der Gesamtniederschlag betrug unspektakuläre 13 l/m² bei fünf Niederschlagstagen.
2.- Dekade (11.06. bis 20.06.):
anfänglich etwas regnerisch und nicht mehr ganz so warm, gegen Ende aber erneut sonniges, aber auch schwüles Wetter. Die Durchschnittstemperatur blieb geradewegs auf dem Wert der vorangegangenen Dekade stehen. Erneut wurden 21,2°C aufgezeichnet. Der Maximalwert war leichtgefallen und wurde am 19.(16.25Uhr) mit 33,9°C gemessen. Lediglich der Minimalwert zeigt eine deutliche Steigerung und konnte am 11.(7.00Uhr) mit 13,6°C erstmalig mit zweistelligen Werten aufgezeichnet werden. Der Gesamtniederschlag lag bei 52 l/m² an fünf Niederschlagstagen, wobei über die Hälfte am 16. mit 28,6 l/m² aufgezeichnet wurden.
3.- Dekade (21.06. bis 30.06.):
zu Beginn war es etwas regnerisch, meist bewölkt und man hatte schon den Eindruck das schöne Wetter wäre vorbei. Da brach es wie aus heiterem Himmel über uns herein, Luftdruckmassen aus der Sahara mit heißen Winden und hohe Temperaturwerte bis in unsere Region. Die Durchschnittstemperatur zeigte dies mit superwarmen und wirklich sommerlichen 26,1°C eindrucksvoll an!! Der Maximalwert wurde am 30.(16.25Uhr) mit sensationellen 39,2°C, einem Wert für die Ewigkeit aufgezeichnet. Auch der Minimalwert stieg erneut leicht an und lag am 28.(6.35Uhr) bei 14,6°C. Der Gesamtniederschlag wurde mit 19,6 l/m² an einem einzigen Niederschlagstag aufgezeichnet.
Der Juni im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 22,8 °C (20,5 °C), Niederschlag 84,6 l/m² (74,2 l/m²), Niederschlagstage 11 (5).
Juli, erneut ein Wettermonat mit einem Temperaturrekord für die Ewigkeit !!
anfänglich meist sommerlich warm, im Laufe des Monats immer weiter ansteigende Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei sommerlichen 23°C. Die beiden ersten Dekaden waren dabei geprägt von vielen Hochdruckgebieten, welche meist im Süden Deutschlands so auch in unserer Region für angenehme Tage sorgten. Dennoch die Nächte waren kühl was man am Minimalwert des Monats am 10. mit 10,4°C eindrucksvoll zu Beweis gestellt bekommen hatte. Geprägt war der ganze Monat aber von der letzten Dekade, in der eine erneute große Hitzewelle über unsere Region hereinbrach, sensationelle und glutheiße 40,6°C wurden am 25. aufgezeichnet. Schaut man sich den ganzen Monatsverlauf an, so wurden an beeindruckenden 16 Tagen Temperaturen jenseits der 30°C Marke aufgezeichnet. Auch der DWD meldete einen Rekordwert nach dem anderen an seinen Stationen, dabei war Lingen im Emsland mit 42,6°C der absolute Spitzenreiter der bisherige Spitzenwert wurde hierbei um 2°C übertroffen (Quelle DWD)!! Der Gesamtniederschlag wurde mit 66,8 l/m² aufgezeichnet (Normalsoll 91 l/m²). Eigentlich nicht übermäßig viel, wenn man sich den Niederschlagsverlauf anschaut. Es waren gerade einmal drei Niederschlagstage hauptverantwortlich. Dennoch bundesweit betrachtet war Baden-Württemberg das niederschlagsreichste Bundesland (Quelle DWD). Insgesamt betrachtet war der Juli deutlich zu trocken und sehr sonnenscheinreich.
1.- Dekade (01.07. bis 10.07.):
viel Sonne, meist wolkenloser blauer Himmel, sommerliche angenehme Temperaturen gegen Ende der Dekade ein kleines Gewitterintermezzo. In Summe betrachtet einfach nur herrlich!! Die Durchschnittstemperatur lag bei 22,2°C, man konnte den Sommer förmlich spüren. Der Maximalwert wurde Jahreszeit gemäß am 5.(17.50Uhr) mit 33,4°C aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert lag nahe der einstelligen Marke und zeigte den bundesweiten Trend auch an unserer Wetterstation mit 10,4°C am 10.(5.25Uhr) konnte man von einer kühlen Nacht sprechen. Der Gesamtniederschlag belief sich auf dürftigen 9,2 l/m² an drei Niederschlagstagen.
2.- Dekade (11.07. bis 20.07.):
anfänglich Gewitter und heftige Niederschläge, man munkelte schon das der Sommer eine Pause einlegt.... Das legte sich aber im Laufe der Dekade wieder und wir wurden erneut von steigenden Temperaturen und meist strahlend blauem Himmel verwöhnt. Dennoch die Durchschnittstemperatur zeigte den leichten Temperaturrückgang mit 20,9°C gegenüber der ersten und letzten Dekade schon deutlich auf. Der Minimalwert lag erneut nahe der einstelligen Marke und wurde am 16.(6.20Uhr) mit 10,9°C aufgezeichnet. Gegen Ende der Dekade zeigten sich schon die ersten Hitzevorläufer und so wurde auch am 20.(17.30Uhr) der Maximalwert mit 34,2°C gemessen. Der Gesamtniederschlag wurde aufgrund der anfänglichen Niederschläge mit 28,6 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war der 12. mit 24 l/m², welche in kurzer Zeit niedergingen, hauptverantwortlich.
3.- Dekade (21.07. bis 31.07.):
man konnte es nur so beschreiben, „eine Hitzewelle rollte über ganz Deutschland hinweg“ Bundesweit betrachtet wurde ein Rekordwert nach dem anderen verkündet. Auch an unsere Station wurden täglich höhere Temperaturen gemessen!! Die Durchschnittstemperatur lag bei 25,8°C was eigentlich in den südlichen Urlaubsparadiesen schon normal ist, ließ unsere Region eher stöhnen. Der Minimalwert wurde am 29.(7.15Uh) mit 16,8°C gemessen. Aber das ist in dieser Dekade eigentlich Nebensache. Vier Tage nahezu in Folge Maximalwerte jenseits der 35°C Marke, ein Rekordwert der wahrscheinlich in unser aller Erinnerung bleiben wird, 40,6°C am 25.(15.40Uhr) es wahr schon eine gnadenlose Hitze. Okay es gab auch Niederschlag, der Gesamtniederschlag betrug 29 l/m² an sieben Niederschlagstagen wobei auch in dieser Dekade eigentlich ein einzelner Tag (27.) mit 22 l/m² wieder in kürzester Zeit, aufgrund eines nächtlichen Gewitters das seinige beitrug.
Der Juli im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 23 °C (23,4 °C), Niederschlag 66,8 l/m² (33 l/m²), Niederschlagstage 14 (9).
August, sehr sonnenscheinreich und wenig Niederschlag gegen Ende zeigte sich der Sommer nochmals in seiner ganzen Stärke
anfänglich war es gegenüber dem vorangegangenen Juli, in den ersten beiden Dekaden, wesentlich angenehmer. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei angenehmen 22,4°C. Häufig wechselten sich trockene, dann wieder sehr warme und feuchte aber auch kühlere Abschnitte ab. Es war gefühlt ein auf und ab zwischen sehr warmen, heißen und kühleren Tagen. Deutlich erkennbar am Maximalwert des Monats welcher am 9. mit sommerlichen 35,9°C aufgezeichnet wurde, dem gegenüber stand der Minimalwert welcher am 22. mit eher herbstlichen 11,3°C daherkam. Markantestes Wetterereignis war der 7. August, dabei entluden sich in unserer Region heftige Gewitter mit örtlich teilweise heftigen Windböen. In Ettlingen wurden durch abgedeckte Dächer zahlreiche Schäden aufgezeigt. Die A5 wurde aufgrund Aquaplaning, das Wasser stand bis zu 30cm hoch, für mehrere Stunden voll gesperrt. An unserer Wetterstation wurden innerhalb kürzester Zeit eine Niederschlagsmenge von 36,8 l/m2 aufgezeichnet. Auf der B3 mussten die Autofahrer sogar über Nacht ihre Autos stehen lassen, dutzende von Bäumen mussten weggeräumt werden, es war kein Fortkommen mehr möglich. Der Stadtkreis Rastatt meldete massive Stromausfälle in der Kernstadt und in den umliegenden Gemeinden. In der letzten Dekade zeigte sich dann der Sommer nochmals von seiner ganzen Pracht, hochsommerliche Temperaturen und etliche Sonnenscheinstunden wurden auf das Sommerkonto 2019 verbucht. Der Gesamtniederschlag wurde mit 74 l/m² (Normalsoll 94 l/m² Quelle DWD) an elf Niederschlagstagen aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet lag auch der Monat August, wie schon der Juni und Juli, deutlich bei den Temperaturen und Sonnenscheinstunden über dem vieljährigen Mittel. Bundesweit betrachtet waren es erneut erheblich zu wenig Niederschläge (Quelle DWD).
1.- Dekade (01.08. bis 10.08.):
eigentlich eine sehr angenehme Dekade, wenn da nicht der 7. August mit seinen Unwettern zu verzeichnen gewesen wäre. Meist war es ein auf und ab mal sommerlich warm dann wieder eher moderate Temperaturen und kühle Nächte. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen und immer noch sommerlichen 23,1°C. Dennoch schaut man sich den Minimalwert vom 01.(6.20Uhr) mit 13,9°C gegenüber dem Maximalwert welcher am 9.(16.20Uhr) mit 35,9°C aufgezeichnet wurde genauer an, konnte man sich ein gutes Bild des auf und ab´s bei den Temperaturwerten machen. Überschattet war die eigentlich schöne Dekade vom 7.August wie eingangs berichtet war es in unsere Region zu katastrophalen Zuständen gekommen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 39,8 l/m² an vier Niederschlagstagen aufgezeichnet, dabei war der 7. mit 36,8 l/m² eigentlich hauptverantwortlich dafür.
2.- Dekade (11.08. bis 20.08.):
rückläufige Temperaturen, oft bewölkt und immer wieder aufkommende Niederschläge, erst gegen Ende der Dekade Wetterbesserung und erneut steigende Temperaturen, eine eher unspektakuläre Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei spätsommerlichen 20°C, ein jeder fragte sich schon ob das der Sommer für dieses Jahr war……??? Der Maximalwert lag immerhin am 18.(14.25Uhr) noch bei 32,9°C also der Sommer war noch da!! Auch der Minimalwert lag immer noch im zweistelligen Bereich und wurde am 14.(6Uhr) mit 12,2°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag wurde mit 34,2 l/m² an sieben Niederschlagstagen aufgezeichnet
3.- Dekade (21.08. bis 31.08.):
anfänglich noch eher gefühlt herbstlich kühl, aber trocken und mit ohje den ersten, morgendlichen Nebelfeldern?? Aber dann schlug der Sommer nochmals mit voller Wucht, einer vielleicht letzten Hitzewelle zu…. Allein an neun Tagen wurden in dieser Dekade Temperaturen jenseits der 30°C Marke gemessen!! Die Durchschnittstemperatur lag bei wieder sommerlichen 23,8°C. Zugegeben der Minimalwert lag zu Anfang der Dekade, am 22.(6.40Uhr) bei kühlen und eher herbstlichen 11,3°C., aber der sommerliche Maximalwert welcher am 31.(17.45Uhr) mit 34,9°C aufgezeichnet wurde ließ den Minimalwert schnell in Vergessenheit geraten. Der Gesamtniederschlag, wo war der eigentlich geblieben?? Den gab es schlicht und ergreifend gar nicht, es konnte definitiv KEIN Niederschlag aufgezeichnet werden!!
Der August im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 22,4 °C (22,7 °C), Niederschlag 74 l/m² (40,6 l/m²), Niederschlagstage 12 (11).
September, anfänglich erneut verbreitet zu trocken und gegen Ende die ersten anhaltenden Niederschläge
Auch in diesem Monat dominierten gerade in den ersten Wochen erneut Hochdruckgebiete das Wettergeschehen. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Ottenau wurde mit 17,4°C aufgezeichnet. Meist war es verbreitet sonnig und angenehm warm, der Maximalwert wurde am 15. mit spätsommerlichen, herrlichen 29,9°C gemessen. Der Schein trügt einen schon ein wenig, denn gebietsweise gab es bereits die ersten kühlen, nahe dem Gefrierpunkt liegende Nächte. Der Minimalwert des Monats zeigte das krasse Gegenspiel am 20. mit 5°C eindrucksvoll auf. Unterboten wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher tagesgleich 4,4°C aufzeichnete. In der letzten Dekade wechselte das Wettergeschehen gänzlich und es waren meist ergiebige Niederschläge zu verzeichnen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 51 l/m² (Normalsoll 70 l/m² Quelle DWD) an vierzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet gab es wenige Temperatur.-, Niederschlags.- und Sonnenscheinabweichungen, ein aus meteorologischer Sicht durchschnittlicher, unspektakulärer September.
1.- Dekade (01.09. bis 10.09.):
eine unspektakuläre Dekade, es war meist ein auf und ab der Temperaturen und des Wettergeschehens. Mal war es stark bewölkt dann wieder nahezu wolkenfrei und noch sommerlich, wobei die ersten kühlen Nächte sich schon zeigten. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 17,3°C aufgezeichnet. Das auf und ab der Temperaturen konnte man gut am Maximalwert welcher am 4.(16.20Uhr) mit 28,8°C gegenüber dem Minimalwert der am 10.(6.55Uhr), nach einer sternenklaren Nacht, mit 9,9°C aufgezeichnet wurde erkennen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 10,8 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.09. bis 20.09.):
leicht steigende Temperaturen und sehr viel spätsommerliche Sonnenstunden eine herrliche Dekade, Niederschläge waren gänzlich keine zu verzeichnen…. Herrlich!! Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und wurde mit 17,9°C aufgezeichnet. Lediglich das auf und ab der Temperaturen zeigte einem auf, es war und ist Herbst geworden. Der Maximalwert wurde auch in dieser Dekade am 15.(17.25Uhr) mit sommerlichem 29,9°C aufgezeichnet. Dagegen lag der Minimalwert welcher am 20.(7.40Uhr) mit 5°C aufgezeichnet wurde weit darunter. Sensationelle 25°C Unterschied man konnte es fast nicht glauben!! Wie bereits eingangs beschrieben, Niederschläge waren in dieser Dekade keine zu verzeichnen.
3.- Dekade (21.09. bis 30.09.):
leicht rückläufige Temperaturen, sehr viele dichte und dunkle Wolkenfelder, Tiefausläufer von Südwesten kommend brachten die ersten ergiebigen und heftigen Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur konnte die vorangegangenen Werte nicht mehr erreichen und lag bei 16,9°C. Der Minimalwert wurde am 21.(5.15Uhr) in den frühen Morgenstunden mit 7°C aufgezeichnet. Das krasse Gegenteil bildete der Maximalwert welcher am gleichen Tag (16.55) in einem sonnigen Tagesabschnitt mit 27,2°C gemessen wurde. Bei dem Gesamtniederschlag kam in der letzten Dekade einiges zusammen, 40,2 l/m² an acht Niederschlagstagen wurden aufgezeichnet. Somit viel in der letzten Dekade mehr als zwei Drittel der Gesamtmenge des ganzen Monats!!
Der September im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 17,4 °C (18,2 °C), Niederschlag 51 l/m² (34,8 l/m²), Niederschlagstage 14 (9).
Oktober, unspektakulär, aber niederschlagsreich und deutlich zu warm
Im Oktober setzte sich die in der letzten September Dekade begonnene regnerische Witterung nahezu nahtlos fort. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 13,9°C. Meist waren es atlantische Tiefdruckausläufer welche deutschlandweit für großflächige Niederschläge sorgten. Dennoch bescherte uns gerade diese Wetterlage, anhaltende südwestliche Luftströmungen welche milde ja sogar in Richtung Monatsmitte verhältnismäßig hohe Temperaturen zu uns brachten. Der Maximalwert wurde auch bei uns, wie an vielen Orten Deutschlandweit, am 13. mit noch einmal spätsommerlichen 28,8°C aufgezeichnet. Erst eine intensive Kaltfront, Tief „Yaroslav“ brachte gegen Ende der letzten Dekade einen deutlichen und spürbaren Temperaturrückgang. Der Minimalwert wurde daher auch erst am letzten Tag des Monats, mit kühlen 3,4°C gemessen. Der Gesamtniederschlag lag bei 92,4 l/m² an zweiundzwanzig Niederschlagstagen und lag auch deutlich über dem Normalsoll von 68 l/m² (Quelle DW). Dennoch war der Oktober eher unspektakulär, spürbar zu warm und sehr niederschlagreich!!
1.- Dekade (01.10. bis 10.10.):
kühle Temperaturen, meist dauerhafte Bewölkung und anhaltende Niederschläge. Der Oktober war weder gülden noch spätsommerlich zu mindestens in dieser Dekade, auch wenn hier und da die Sonne durchblitze und die Temperaturen jenseits der 20°C Marke lagen. Die Durchschnittstemperatur lag dennoch bei nicht gerade Jahreszeit gemäßen 13,2°C. Da war der Minimalwert mit 5,7°C am 3.(7.40Uhr) schon eher in der richtigen Richtung. Dennoch sorgten sonnige Tagesabschnitte immer noch für hohe und spätsommerliche Werte. Der Maximalwert wurde auch in so einer sonnigen Phase am 1.(15.25Uhr) mit 23,7°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag lag bei 59,2 l/m² an zehn Niederschlagstagen.
2.- Dekade (11.10. bis 20.10.):
ja was war denn nun los, war der Sommer nochmals zurückgekommen?? Viel Sonne, mit herrlichem nahezu wolkenlosem Himmel, es war als würden nochmals alle Lebensgeister geweckt. Hier und da gab es auch mal dichte, dauerhafte Bewölkung und auch Niederschläge aber in Summe war dies eine überdurchschnittlich warme Dekade!! Die Durchschnittstemperatur wurde mit sensationellen und sehr angenehmen 16,1°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde mit einem Spitzenwert von 28,8°C am 13.(16.20Uhr) gemessen, auch der Minimalwert hatte nahezu einen zweistelligen Wert und lag am 11.(7.55Uhr) bei 9,2°C. Der Gesamtniederschlag wurde mit 25,8 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.10. bis 31.10.):
stark rückläufige Temperaturen, oftmals dauerhafte und dichte Bewölkung aber auch kurze intensive sonnendurchflutende Tagesabschnitte, es war ein auf und Ab in allen Wetterrichtungen!! Die Durchschnittstemperatur war spürbar zurückgegangen und wurde mit 12,6°C aufgezeichnet. Der Maximalwert lag mit 23,7°C am 26.(16.25Uhr) erneut, vielleicht ein letztes Mal in diesem Jahr, wieder über der 20°C Marke?? Beim Minimalwert ging es mit 3,4°C am 31.(7Uhr) jahreszeitlich angemessen in die richtige Richtung. Der Gesamtniederschlag erreichte gerade einmal 7,4 l/m² an sieben Niederschlagstagen.
Der Oktober im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 13,9 °C (13,1 °C), Niederschlag 92,4 l/m² (21,6 l/m²), Niederschlagstage 22 (9).
November, mild und etwas zu trocken und eher Sonnenscheinarm
Im vergangenen November waren Tiefdruckgebiete hauptverantwortlich für das Wettergeschehen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 7°C. In der ersten Dekade waren genau die anfänglich erwähnten Luftströmungen auch Wetter bestimmend, milde Temperaturen und häufige Niederschläge waren die Folge. Zu Beginn des Monats zeichnete unsere Wetterstation am 2. den Maximalwert mit eher spätsommerlichen 19,2°C auf, getoppt wurde dieser Wert lediglich von der Wetterstation Ohlsbach bei Offenburg, diese meldete mit 20,1°C den höchsten Wert (Quelle DWD). Schuld an dieser Wetterkapriole war der Zustrom subtropischer Luftmassen, der landesweit nochmals für diese Rekordtemperaturen sorgte. In der zweiten und dritten Dekade wurde es dagegen deutlich kühler, meist bestimmte Nebel oder Hochnebel das Wettergeschehen. Die Temperaturen waren stark abhängig von deren Auflösung. Der Minimalwert wurde am 20. mit eigentlich jahreszeitgemäßen -2,1°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag belief sich auf 60,8 l/m² an neunzehn Niederschlagstagen und verfehlte wie schon oft in diesem Jahr das Normalsoll von 82 l/m² (Quelle DWD). In Summe betrachtet war auch dieser Monat zu mild, etwas zu trocken und sonnenscheinarm.
1.- Dekade (01.11. bis 10.11.):
viele Wolkenfelder und teilweise immer wieder aufkommende Niederschläge, milde Temperaturen. Es war teilweise ein auf und ab des Wettergeschehens. Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,8°C , man konnte meinen es geht in Richtung Frühling als dass der Winter vor der Tür steht?? Der Maximalwert wurde am 2.(13.20Uhr) mit schon fast vorsommerlichen 19,2°C aufgezeichnet. Zugegeben der Minimalwert welcher dagegen am 10.(8.30Uhr) mit 0°C gemessen wurde zeigte schon in die richtige, winterliche Richtung. Beim Gesamtniederschlag wurden aufgrund der immer wieder aufkommenden Niederschläge 37,6 l/m² an neun Niederschlagstagen gemessen.
2.- Dekade (11.11. bis 20.11.):
stark rückläufige Temperaturen, viele morgendliche Hochnebelfelder welche meist bis in den Tag anhielten, bestimmten das teilweise trübe Wettergeschehen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit kühlen, aber jahreszeitlich in der richtigen Richtung 4,5°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert welcher am 20.(8.10Uhr) mit -2,1°C gemessen wurde zeigte dieses Bild eindrucksvoll auf. Der Maximalwert konnte den Wert der ersten Dekade bei weitem nicht annähernd erreichen und wurde am 12.(11.50Uhr) mit 10,6°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag wurde mit dürftigen 3,4 l/m² an sechs Niederschlagstagen aufgezeichnet, wobei die morgendlichen Nebelfelder und deren hohe Luftfeuchtigkeit das Ihrige dazu beitrugen.
3.- Dekade (21.11. bis 30.11.):
meist dichte Bewölkung, leicht steigende Temperaturen und zum Ende der Dekade aufkommende, teilweise anhaltende Niederschläge bestimmten das Wettergeschehen. Die Durchschnittstemperatur war leicht gestiegen und wurde mit 6,8°C aufgezeichnet. Der Maximalwert lag wieder im zweistelligen Bereich und wurde am 27.(14.30Uhr) mit zu milden 15,9°C gemessen. Auch der Minimalwert lag wieder leicht im Plusbereich und konnte am 30.(21.50Uhr) mit 0,7°C aufgezeichnet werden. Der Gesamtniederschlag war auch wieder gestiegen und lag bei 19,8 l/m² an vier Niederschlagstagen.
Der November im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 7 °C ( 7,3°C), Niederschlag 60,8 l/m² ( 16,0 l/m²), Niederschlagstage 19 (9 ).
Dezember sonnenscheinreich, mild und ein wenig winterlich
zum Anfang und am Ende war der Monat stark geprägt vom Hochdruckeinfluss, ansonsten waren es Tiefdruckgebiete die ganz Deutschland, so auch unsere Region beherrschten. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug milde 5,7°C. Die bereits erwähnten Tiefdruckgebiete brachten mancherorts, in der zweiten Dekade, reichlich Niederschlag mit sich. Allerdings strömten meist milde Luftmassen zu uns, um den 16. herum drehte die Luftströmung weiter in südlicher Richtung um und es kamen noch wärmere Luftmaßen zu uns. Vielerorts wurden mehrmals Temperaturen über 15°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde am 16. (13.45Uhr) mit sensationellen und schon fast frühlingshaften 16,1°C aufgezeichnet. Dem alljährlichen Wunsch nach weißen Weihnachten wurde wieder einmal ein gehöriger Strich durch die Rechnung gemacht!! Lediglich der Minimalwert war am 6. (6.25Uhr) mit -4,9°C in die richtige, winterliche Richtung gegangen. Der Gesamtniederschlag wurde mit 93,8 l/m² (Normalsoll 82 l/m²-Quelle DWD) an sechzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet war der Dezember in unserer Region sehr mild, bei viel Sonnenschein aber auch niederschlagsreich.
1.- Dekade (01.12. bis 10.12.):
anfänglich winterlich kühl und trocken, meistens Dauerbewölkung, gegen Ende der Dekade deutlich ansteigende Temperaturen und beginnende Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur lag bei 4,5°C. Der Minimalwert wurde am 6. (6.25Uhr) mit kühlen aber jahreszeitlich angemessenen -4,9°C aufgezeichnet. Dagegen war der Maximalwert mit 14,1°C am 8.(14.10Uhr) deutlich zu hoch und eher in den Frühling einzuordnen. Beim Gesamtniederschlag konnten 13,2 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet werden, ein eher niederer Wert. Dabei war der 8.mit seinen 8 l/m², aufgrund eines heftigen Sturmtiefs mit Böen von 53,1 km/h, hauptverantwortlich.
2.- Dekade (11.12. bis 20.12.):
viel Niederschlag und nahezu Dauerbewölkung, an manchen Tagen starke Böen waren an der Tagesordnung. Aber auch schöne, sonnige und schon fast frühlingshafte Tage. Bei den Temperaturen war es mal wieder wie schon oft im Dezember ein auf und ab, in dieser Dekade war eben alles möglich……. Die Durchschnittstemperatur lag bei eher vorfrühlingshaften 7,7°C. Der Minimalwert wurde erneut im Minusbereich aufgezeichnet und lag am 11.(4.00Uhr) bei -0,2°C. Dagegen war der Maximalwert deutlich angestiegen und konnte im Laufe eines sonnigen Tages am 16.(13.45Uhr) mit angenehmen und schon fast warmen 16,1°C aufgezeichnet werden. Meist aber beherrschten dennoch Dauerbewölkung und sehr viel Niederschlag das Geschehen. Mit einem Gesamtniederschlag von 54,2 l/m² an acht Niederschlagstagen war es eine sehr feuchte und niederschlagsreiche Dekade!!
3.- Dekade (21.12. bis 31.12.):
anfänglich überwiegend mild, morgendliche Nebelfeldern, starke Bewölkung wurden meistens über den Tag durch ein Sonnenwolkenmix abgelöst. Die Weihnachtstage waren wie fast in jedem Jahr deutlich zu mild und wie so oft blieb auch dieses Jahr der Wunsch nach einem verschneiten Heiligabend unerfüllt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 4,9°C. Der Maximalwert wurde am 22. (11.15Uhr) erneut mit milden 11,6°C, dagegen ging es beim Minimalwert am 31.(7.30Uhr) mit winterlichen -3,8°C weiter. Der Gesamtniederschlug betrug 26,4 l/m², an fünf Niederschlagstagen und war dabei eher als normal einzustufen.
Der Dezember im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 5,7°C (6,1°C), Niederschlag 93,8 l/m² (118,4 l/m²), Niederschlagstage 16 (19).

