Wetterbericht 2018
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Januar sechstwärmster Januar in Deutschland seit 1881
er war deutlich zu warm und sehr niederschlagsreich, die Sonnenscheinstunden bundesweit betrachtet blieben weit unter den Normalwerten (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur wurde an der Wetterstation Ottenau mit 7,4°C überhaupt nicht Jahreszeit gemäß aufgezeichnet. Beachtlich waren auch die Unterschiede beim Maximalwert welcher am 5. mit schon frühlingshaften 15,4°C aufgezeichnet wurde gegenüber dem Minimalwert am 14. mit immer noch winterlichen -2,1°C. Wie auch schon in den beiden vorangegangen Monaten dominierten auch in diesem Monat Tiefdruckgebiete weitestgehend das Wettergeschehen. Meist brachten Sie ungewöhnlich lange anhaltende milde Temperaturen mit sich. Aber auch leider heftige Sturmtiefs, Burglind“ und ins besonders „Frederike“ welche bundesweit für beachtliche Schäden sorgten. Gerade Sturmtief „Frederike“ führte zu massiven Ausfällen im Bahn.- und Luftverkehr. Aufgrund der ungewöhnlichen niederschlagsreichen Wetterlage und des zusätzlich starken Tauwetters in den Höhenlagen, waren die Flüsse beachtlich angestiegen. Der Hochwasserpegel der Murg in der Nacht von 4. auf 5.Januar wird wohl jedem in Erinnerung bleiben!! Gernsbach zeitweise Brückensperrungen, rund um den Sportplatz in Ottenau waren mehrere Feuerwehrmannschaften unterwegs und halfen den Anwohnern beim auspumpen deren Kellerräume. In vielen Schwarzwaldregionen wurde von gefährlichen Hochwasserpegeln und Schlammabgängen berichtet...... Der Januar stellt bundesweit in Baden-Württemberg mit einer Gesamtniederschlagsmenge von etwa 160 l/m² (Normalsoll 75 l/m²) einen neuen Rekord auf, auch unsere Wetterstation zeichnete mit 156,2 l/m² einen neuen Januarrekord auf.
1.-Dekade (01.01 bis 10.01):
viel Regen, Unwetterwarnung mit Orkanböen in deren Folge viele Straßensperrungen wegen umgestürzten Bäumen. Enorme Hochwasserstände in unserer Region, vollgelaufene Keller eine katastrophale erste Dekade!! Die Durchschnittstemperatur lag bei eher frühlingshaften als winterlichen 8,5°C. Trotz allen Wetterkapriolen wurde der Maximalwert am 5.(12Uhr) mit rekordverdächtigen 15,4°C aufgezeichnet. Leider ein Rekord der sich aufgrund der eingangs beschriebenen Wetterlage nicht in unsere Gedanken einprägte. Der Minimalwert wurde am 9.(6.10Uhr) mit 3,1°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge spiegelt die Tatsachen schon eher wieder, mit 60 l/m² (7-Niederschlagstage) war schon eine beachtliche Menge zusammengekommen.
2.-Dekade (11.01 bis 20.01):
wettertechnisch beruhigte sich die Gesamtwetterlage anfänglich etwas, es wurde kühler teilweise waren auch schöne und mitunter auch sonnige Abschnitte zu verzeichnen. Leider aber nur von kurzer Dauer, Mitte der Dekade setzte sich erneut die regnerische und trübe Wetterlage durch. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 4,8°C. Auch der Maximalwert konnte den vorangegangenen Wert mit 11,2°C am 18.(15.05Uhr) nicht mehr erreichen. Der Minimalwert wurde mit jahreszeitlich berechtigten, winterlichen -2,1°C am 14.(7.20Uhr) aufgezeichnet. Lediglich die Gesamtniederschlagsmenge wurde anhand der zweiten Hälfte und deren anhaltenden Niederschlägen erneut mit beachtlichen 60 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
3.-Dekade (21.01 bis 31.01):
wettertechnisch ging es gerade so weiter, viele trübe Tage immer wieder sehr regnerische Tage, dafür aber auch erneut ansteigende Temperaturen, Sonnenschein war trotz allen Temperaturkapriolen eher selten dafür aber heiß begehrt und ersehnt. Die Durchschnittstemperatur wurde mit abermals eher frühlingshaften 8,9°C aufgezeichnet, auch der Maximalwert schlug wieder die gleiche Richtung ein, 15,1°C am 25.(11.20Uhr)!! Lediglich der Minimalwert machte dem Frühlingsgedanken am 22.(2.30Uhr) mit 2,7°C eher einen Strich durch die Rechnung. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 36,2 l/m² (5-Niederschlagstage) nicht mehr ganz so stark ausgeprägt.
Januar 2018: Temperatur Durchschnitt 7,4°C / 156,2 l/m² Niederschlagsmenge (18-Niederschlagstage)
Januar 2017: Temperatur Durchschnitt -0,6 °C / 28,8 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Februar nicht ganz so sonnig und gegen Ende frostig kalt
im Februar stellt sich die Großwetterlage in Europa gänzlich um. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 1,4°C. Nord und Osteuropa standen unter zunehmenden Lufthochdruck so dass atlantische Tiefdruckausläufer ungehindert ihren Weg zu uns fanden. Im Gegensatz zum Januar gab es nun klare Nächte und häufig leichten bis mäßigen Frost. Es war schon ein auf und ab dabei gab es neben den kühlen Nächten, tagsüber sonnige Abschnitte in deren Folge am 16. (14.50Uhr) der Maximalwert des Monats mit 10,7°C aufgezeichnet wurde. Gegen Ende des Monats war es leider neuerlich Kaltluft aus Nord.- Osteuropa welche vielerorts Temperaturen im zweistelligen Minusbereich mit sich brachte. Der Minimalwert des Monats wurde am 28. (5.45Uhr) mit -11,4°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert lediglich von der +5cm Bodenstation welche nahezu zeitgleich -13,3°C vermeldete. Bundesweit betrachtet galt Baden-Württemberg mit 35 l/m² (Normallsoll 68l/m²) dennoch als niederschlagsreichstes Bundesland (Quelle DWD), unsere Wetterstation konnte dies mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 32,2 l/m² (7-Niederschlagstage) nur bestätigen. Leider gehörten wir mit rund 90 Sonnenscheinstunden auch zu den etwas sonnenscheinärmeren Regionen Deutschlands.
1.-Dekade (01.02 bis 10.02):
Trübe Tage, anfänglich begleitet von Regen.- Graupelschauern, Sonne war eher Mangelware und wenn überhaupt erst gegen Ende der Dekade vorhanden. Die Durchschnittstemperatur betrug 2,6°C und war damit weit vom Frühling entfernt. Der Maximalwert wurde mit 8,1°C aufgezeichnet, winterlich kalt war der Minimalwert welcher mit -2,1°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 22,6 l/m² (2-Niederschlagstage) wobei der 1. Februar mit einer Tagesniederschlagsmenge von sage und schreibe 18.8 l/m² federführend war.
2.-Dekade (11.02 bis 20.02):
kalt und trübe, Sonne eher Mangelware und wenn nur von kurzer Dauer, wettertechnisch gab es keinen Rekord oder andere Kapriolen zu berichten, es ging weiter wie gehabt .......... Die Durchschnittstemperatur war erneut leicht rückläufig und wurde mit 2,4°C aufgezeichnet. Auch beim Minimalwert zeichnete sich mit -3,2°C am 14.(0.55Uhr) ein ähnliches Bild wie in der vorangegangen Dekade ab. Lediglich der Maximalwert vermittelte ein anderes Wettergefühl 10,7°C am15.(14.50Uhr) kommt er nun doch der Frühling?? Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 9,6 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
3.-Dekade (21.02 bis 28.02):
viele Wolken und gelegentliche sonnige Abschnitte gegen Ende eine Kaltluftfront welche nördliche Kälte und Temperaturen im Gepäck hatte, der Frühling war erneut weit, weit weg von uns. Die Durchschnittstemperatur wurde mit winterlichen -1,5°C gemessen. Es war teilweise bitterkalt und im aufkommenden Wind örtlich nahezu unerträglich. Der Minimalwert wurde erstmalig mit -11,4°C am 28.(5.45Uhr) im zweistelligen Bereich aufgezeichnet. Der Maximalwert war dagegen mit 6,9°C am 24.(14.25Uhr) eher nebensächlich. Die Gesamtniederschlagsmenge war gar nicht vorhanden die letzte Dekade war begleitet von 0-Niederschlagstagen.
Februar 2018: Temperatur Durchschnitt 1,4 °C / 32,2 l/m² Niederschlagsmenge (7-Niederschlagstage)
Februar 2017: Temperatur Durchschnitt 6,2 °C / 53,2 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
Ein unangenehmer und kalter März mit Schneefällen meist im Bergland
Anfangs des Monats befand sich ganz Deutschland so auch unsere Region in einer meist trockenen, aber immer wieder sehr kalten östlichen Luftströmung. Die Durchschnittstemperatur, gemessen an der Wetterstation Ottenau, lag bei 6,5°C. Der Minimalwert wurde am 1. mit -3,8°C gemessen und unterstrich damit das Wettergeschehen der ersten Dekade. Zu Beginn der zweiten Dekade zeigte sich vorübergehend mal wieder ein bisschen der Frühling, ehe ein aus Norden wanderndes Hoch mit seinen frostigen Temperaturen dem ein Ende setzten und zu einem jähen Rückfall in winterliche Verhältnisse führte. Vielerorts wurden winterliche Zustände gemeldet, in den Höhenlagen kam es erneut zu starken Schneefällen. In der letzten Dekade waren es Tiefdruckgebiete mit milderer und feuchter Luft welche das Wettergeschehen beherrschten. Der Maximalwert des Monats wurde in dieser Zeit am 30. mit frühlingshaften herrlichen 16,7°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 33,6 l/m² (19-Niederschlagstage) und lag deutlich unter dem Normalsoll von 70 l/m² (Quelle DWD). Insgesamt betrachtet war der März 2018 kalt und auch zu trocken, bei den Sonnenscheinstunden war es nahezu ausgeglichen.
1.-Dekade (01.03 bis 10.03):
kalt und viele Wolken, selten Sonne, ein tristes und unangenehmes Wetter von Frühling weit und breit keine Spur!! Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen, winterlichen 5,9°C. Dennoch waren es kurze, seltene sonnige Stunden in denen der Frühling zeigte wozu er fähig ist, gut zu erkennen am Maximalwert welcher am 5. (16.10Uhr) mit angenehmen 16,3°C gemessen wurde. Leider nur das einzige was uns daran erinnerte, denn der Minimalwert war mal wieder im winterlichen Bereich -3,8°C am 1. (0.00Uhr). Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf magere 4,4 l/m² (6 -Niederschlagstage).
2.-Dekade (11.03 bis 20.03):
es wurde etwas wärmer aber dennoch war es trübe und trostlos, lediglich kurze sonnige Abschnitte erzeugten Hoffnung dass es bald soweit ist und das der Frühling endlich kommt!! Die Durchschnittstemperatur war gestiegen und lag bei 6,5°C. Der Maximalwert dagegen leicht gesunken und wurde am 11.(12.50Uhr) mit 15,3°C aufgezeichnet. Leider war der Minimalwert erneut im winterlichen Bereich, -3,1°C am 20.(6.50Uhr). Die Gesamtniederschlagsmenge betrug in dieser Dekade 11,2 l/m² (8-Niederschlagstage)
3.-Dekade (21.03 bis 31.03):
Sonne und viele Wolkenfelder wechselten sich fast im Minuten Takt ab, dennoch auch in dieser Dekade war ein leichter Temperaturanstieg zu vermelden, doch bald Frühling?? Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,1°C ging ist langsam aber sicher in die richtige Richtung, der Maximalwert wurde mit frühlingshaften 16,7°C am 30.(15.30Uhr) aufgezeichnet. Einzig der Minimalwert konnte sich nicht in die Richtung bewegen lassen er lag erneut im winterlichen Bereich und wurde am 21.(6.45Uhr) mit -3,8°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 18 l/m² (5-Niederschlagstage), wobei ein einziger Tag der 28. mit 15 l/m² das seinige dazu beitrug.
März 2018: Temperatur Durchschnitt 6,5 °C / 33,6 l/m² Niederschlagsmenge (19-Niederschlagstage)
März 2017: Temperatur Durchschnitt 10,6 °C / 85,4 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Wärmster April seit Messbeginn 1881(Quelle DWD), trocken und sonnenscheinreich
Hochdruckgebiete hielten im April die Tiefdruckgebiete weitestgehend ab von Deutschland. Anfang des Monats waren es meist frühlingshafte Temperaturen welche ab der zweiten Monatshälfte durch sommerliche Temperaturen abgelöst wurden. Es gab aber auch Temperaturwerte welche immer noch im kühlen einstelligen, aber immerhin frostfreien Bereich auftraten. Der Minimalwert des Monats lag beispielhaft am 6. bei kühlen, unangenehmen 1,6°C. Schaute man sich allerdings in der Natur um, so konnte man nahezu täglich deren fortschreitende Vegetation erkennen. Leider aber auch begleitet vom heftigen Pollenflug (Birke und Erle), der unseren Allergikern schwer zu schaffen machte. Manch einer konnte gar täglich seine Gartenstühle und Tische vom gelbem Pollenstaub reinigen. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug angenehme und mehr als nur frühlingshafte 15,6°C. Damit war auch der erste Rekord im Jahre 2018 eingestellt worden, der April 2018 geht deutschlandweit mit einer Durchschnittstemperatur von 12,4°C als wärmster April (Quelle DWD), seit Beginn der kontinuierlichen Wetteraufzeichnung im Jahre 1881, ein. Nur noch der April 2009 kommt mit 11,8°C recht nahe an den aktuellen Wert. Aufgrund der hohen Temperaturen ab der zweiten Monatshälfte entwickelten sich auch die ersten Gewitter, welche aber in unserer Region relativ harmlos waren. Der Maximalwert des Monats wurde am 22. als der erste „heise Tag“ mit sommerlichen 30,1°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert bundesweit betrachtet nur noch von Ohlsbach, südöstlich von Offenburg mit 30,4°C (Quelle DWD). Die Gesamtniederschlagsmenge betrug dürftige 21,8 l/m² (14-Niederschlagstage / Normalsoll 78 l/m²). Alles in allem betrachtet war der April ungewöhnlich warm, mit reichlich Sonnenschein und einem deutlichen Niederschlagsdefizit!!
1.-Dekade (01.04 bis 10.04):
teilweise schon recht frühlingshaft, allerdings immer wieder begleitet von durchziehenden Wolkenfeldern in deren Verlauf auch leichte Niederschläge niedergingen. Die Durchschnittstemperatur lag bei frühlingshaften 13,2 °C. Der Maximalwert zeigte dagegen schon ansatzweise auf was wir uns diesen Monat einstellen konnten, mit 27,1°C am 8.(15Uhr) lag er deutlich über der 25°C Marke und galt somit als erster „Sommertag“!! Leider holte uns der Minimalwert mit seinen einstelligen Werten in jeder Dekade wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Mit den kühlen, unangenehmen 1,6°C am 6.(6.40Uhr) aufgezeichnet, war es deutlich zu erkennen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei monatlich angemessenen 15 l/m² (5-Niederschlagstage)
2.-Dekade (11.04 bis 20.04):
eine nahezu regenfreie Dekade, viel Sonne herrlich angenehme Temperaturen was will man mehr, allerdings für einen April schon außergewöhnlich. Die Durchschnittstemperatur wurde mit angenehmen und verlockenden 16,4°C aufgezeichnet. Auch der Maximalwert dieser Dekade lag überdurchschnittlich hoch und wurde am 19.(17Uhr) erneut als Sommertag mit 29,7°C gemessen. Immerhin der Minimalwert lag zwar bei immer noch kühlen 5°C am 11.(7.05Uhr), aber im Vergleich zur vorangegangen Dekade war er schon gut gestiegen. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 1,8 l/m² (4-Niederschlagstage) eigentlich nicht so richtig vorhanden.
3.-Dekade (21.04 bis 30.04):
eine perfekte Dekade, herrlicher Sonnenschein, angenehme Temperaturen lediglich das eine oder andere Gewitter welches ein wenig Regen mit sich brachte. Die Durchschnittstemperatur wurde mit frühsommerlichen 17,2°C gemessen. Auch der Maximalwert stieg nochmals und wurde mit 30,1°C am 22.(16.20Uhr) als erster „heißer Tag“ dieses Jahres aufgezeichnet. Die steigenden Temperaturen gingen auch in dieser Dekade nicht am Minimalwert vorbei welche am 27.(6.20Uhr) auf 6,3°C, erneut gestiegen war. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 5 l/m² (5-Niederschlagstage) und war damit auch in dieser Dekade weit unter ihrem Soll geblieben.
April 2018: Temperatur Durchschnitt 15,6 °C / 21,8 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
April 2017: Temperatur Durchschnitt 10,7 °C / 34,4 l/m² Niederschlagsmenge (10-Niederschlagstage)
Mai niederschlagsreich und in unserer Region sonnenscheinarm
hoher Luftdruck über ganz Deutschland sorgte für einen meist sonnenscheinreichen und außergewöhnlich warmen Mai. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 17,8°C. Nachdem nun der April schon ungewöhnlich warm war geht der Mai 2018 mit ähnlichen Temperaturen wie der aktuelle Rekordhalter „Mai 1889“ in die Wetteranalen ein (Quelle DWD). Mit kühlen Temperaturen begonnen, der Minimalwert des Monats wurde am 2.Mai mit 5,8°C aufgezeichnet, lag es am anhaltendem Lufthochdruck welcher vielerorts so auch unsere Region schnell mit angenehmen und sonnigem Wetter versorgte. Der Maximalwert des Monats wurde am 28. Mai mit schwülen und heißen 31,2°C gemessen. Bundesweit betrachtet war es im Norden und Osten Deutschlands eher trockener. Im Süden und Westen dagegen gab es immer wieder Niederschläge, bedingt durch die örtlich auftretenden heftigen Gewitter. Vielerorts so auch in unserer Region mussten wieder Feuerwehren ausrücken um vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Bundesweit betrachten war Baden-Württemberg mit 90 l/m2 das niederschlagsreichte Bundesland (Quelle DWD). Auch unsere Region hat mit exakt 100 l/m² Gesamtniederschlag das Ihrige dazu beigetragen. Bei den Sonnenscheinstunden lagen wir mit knapp 220h abermals auf dem letzten Platz (Quelle DWD), was unsere heimische Wetterstation allerdings mit 271h, regional abhängig nicht gänzlich bestätigen konnte.
1.- Dekade (01.05. bis 10.05.):
trocken und kühler Start im Laufe der Dekade steigende Temperaturen bei meist sonnigem Wetterverlauf. Leider gegen Ende regnerisch bei erneut sinkenden Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 16,8°C aufgezeichnet. Aufgrund der anfänglichen kühlen Temperaturen lag der Minimalwert am 2.(2.15Uhr) bei unangenehmen 5,8°C. Lediglich der Maximalwert welcher mit 28,9°C am 8.(15.15Uhr) aufgezeichnet wurde ließ erahnen wozu der Mai fähig war. Auch der Gesamtniederschlag war mit 16 l/m², ein Niederschlagstag, nicht gerade üppig ausgefallen.
2.- Dekade (11.05. bis 20.05.):
ein auf und ab bei den Temperaturen, in den Nächten kühl und tagsüber teilweise sehr warm und schwül. Oftmals starke Gewitterneigung in der zweiten Tageshälfte, mit erstaunlich ergiebigen Regenfällen. Die Durchschnittstemperatur belief sich auf 15,3°C. Der Minimalwert lag am 19.(5.55Uhr) bei ansteigenden 7,7°C, der Maximalwert kam am 12.(15.25Uhr) mit 28,5°C nahe an den Wert der vorangegangenen Dekade. Lediglich der Gesamtniederschlag zeigte den Dekaden Verlauf erstaunlich genau auf, mit überdurchschnittlichen 68,8 l/m² und das bei sage und schreibe acht Niederschlagstage!!
3.- Dekade (21.05. bis 31.05.):
anfänglich noch regnerisch, wurde es nach und nach immer besser. Sonne pur oftmals strahlend blauer Himmel im Tagesverlauf, bei sommerlichen Temperaturen aber auch leider erneut heftige Gewitter, örtlich auch bis in die Niederungen. Die Durchschnittstemperatur wurde mit sensationellen und warmen 20,9°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert wurde am 21.(6.10Uhr) mit 11,7°C erstmalig im zweistelligen Bereich gemessen. Der absolute Rekordhalter im Mai und auch in dieser Dekade war der Maximalwert welcher am 28.(15.20Uhr) mit heißen, sommerlichen 31,2°C aufgezeichnet wurde. Ein wenig die sommerliche Laune verderben konnten einem nur die örtlichen heftigen Gewitter welche zu dem Gesamtniederschlag von 15,2l/m² bei fünf Niederschlagstagen unweigerlich beigetragen haben.
Der Mai im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 17,8°C (17,0°C), Niederschlag 100 l/m² (55,8 l/m²) , Niederschlagstage 15(16).
Warm und teilweise extrem trocken und sehr sonnenscheinreich
wie der Mai aufgehört hatte ging es im Juni geradezu nahtlos weiter, die Witterungslage in Deutschland war erneut zweigeteilt. Im Süden und Westen schwülwarme Luftmassen und im Norden und Osten sehr warmes und sonnenscheinreiches Wetter(Quelle DWD). Auch unsere Region lag meist unter Hochdruckeinfluss was sich an den Temperaturen jenseits der 25°C Marke gerade anfänglich gut ableiten lassen konnte. Der Temperaturdurchschnitt gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 20,5°C. Selten waren es kurze aber heftige Regenschauer welche zu dem Gesamtniederschlag von 74,2 l/m², bei gerade einmal fünf Niederschlagstagen, beitrugen. Dabei war der 11. mit einer sehr starken Gewitterfront begleitet von sinnflutartigen Niederschlag, in kürzester Zeit fielen 47,2 l/m², der markanteste und für unsere Region ereignisreichste. Feuerwehren waren in den angrenzenden Ortsteilen unterwegs und mussten Keller auspumpen und teilweise Straßen sperren. Danach war Regen mehr oder minder gar nicht mehr vorhanden !! Der Minimalwert des Monats lag am 22. bei kühlen 8,4°C was der sogenannten Schafskälte geschuldet war, der Maximalwert wurde in der letzten Dekade bei ansteigenden Temperaturen am 30. mit 32,4°C aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet war der Juni sehr warm, teilweise extrem Trocken und sehr sonnenscheinreich.
1.- Dekade (01.06. bis 10.06.):
anfängliche Niederschläge wurden schnell von angenehmen und sonnigem Wetter abgelöst. Lediglich leichte Gewitter sorgten für kurze und leichte Abkühlung. Die Durchschnittstemperatur lag bei sehr angenehmen 22,2°C. Betrachtet man sich die Dekade genauer konnte man feststellen das sage und schreibe vier Tage jenseits der 30°C Marke lagen. Der Minimalwert lag am 4.(5.30Uhr) bei 15,2°C und der Maximalwert wurde am 4.(15.05Uhr) mit sommerlichen 31,3°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag betrug 22,4l/m² welche an gerade einmal drei Niederschlagstagen gemessen wurde.
2.- Dekade (11.06. bis 20.06.):
Temperaturrückgang und anfänglich erneut starke Niederschläge, danach wieder steigende Temperaturen welche aber das Niveau der ersten Dekade nicht mehr ganz erreichen konnten. Die Durchschnittstemperatur lag bei 20°C, welches einem aufgrund der ersten Dekade schon kühl vorkam. Lediglich der Maximalwert konnte am 20.(16.55Uhr) mit 31,6°C den vorangegangenen Wert überbieten. Der Minimalwert war am 14.(5.15Uhr) mit 13,2°C leider nicht dem Beispiel gefolgt. Ereignisreicher war dagegen der Gesamtniederschlag 51,8 l/m² an Sage und schreibe zwei Niederschlagstagen......... Dabei war es der 11. der mal wieder jedem im Gedächtnis hängen bleiben wird, viele Ortsteile (Kuppenheim, Bischweier, Rotenfels um nur einige zu nennen) waren betroffen von sinnflutartigen Niederschlägen welche in kürzester Zeit beachtliche Mengen erreichten. Die Folge überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und unzählige Feuerwehreinsätze.
3.- Dekade (21.06. bis 30.06.):
Wetterberuhigung, anfänglich kühle Temperaturen aber mit viel Sonnenschein, gegen Ende gingen auch die Temperaturen wieder in Richtung 30°C Marke. Die Durchschnittstemperatur lag bei 19,4°C . Der Maximalwert wurde am 30.(16.35Uhr) mit sommerlichen 32,4°C aufgezeichnet. Leider war es die zeitlich aufkommende Schafskälte was der Dekade einen kühlen Anstrich verpasste, welcher schön am Minimalwert mit 8,4°C am 22.(6.05) zu erkennen war. Niederschlag war keiner vorhanden, es war eine trockene und angenehme Dekade.
Der Juni im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 20,5°C (21,6°C), Niederschlag 74,2 l/m² (42,8 l/m²) , Niederschlagstage 5(10).
Sehr warm und sonnig, vielerorts trocken, mit einem beachtlichen Defizit beim Niederschlag
wie bereits in den vergangenen beiden Monaten war auch der Juli geprägt vom anhaltenden Hochdruckeinfluss. Dabei waren es hauptsächlich eine östliche Windrichtung, die auch in unserer Region sehr warme und trockene Luft zu uns brachte. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug sensationelle und sehr warme 23,4°C. Laut DWD geht der Juli nach den Jahren 1983, 1994, 2006 und 2010 als fünftwärmster Monat in die Geschichte der Wetteraufzeichnung ein. Zum Auftakt war es Hoch „Ekkehard“ der tagsüber mit sommerlichen Werten glänzte, die Nächte waren zu diesem Zeitpunkt noch angenehm und recht frisch. Der Minimalwert des Monats wurde am 11. mit 13,6°C aufgezeichnet. Danach ging es aber steil bergauf, sommerliche Temperaturen und eine anhaltende Hitzewelle lag über unserer Region. Der Maximalwert des Monats wurde am 31. mit drückend, schwülen 35,9°C gemessen. Erst gegen Ende des Monats war es etwas feuchter und gelegentlich entwickelten sich örtlich teilweise heftige Gewitter, mit Starkregen und Hagel. Niederschlag gab es daher natürlich auch im Juli allerdings spärlich und weit unter dem Soll, bei einer Gesamtniederschlagsmenge von 33 l/m² (90 l/m²) bei neun Niederschlagstagen, konnte man gut und gerne von einem trockenen Monat reden. Schaut man sich die Vorgärten und Rasenflächen an konnte man dies nur allzu gut erkennen. Dabei stieg die Wald.- und Wiesenbrandgefahr enorm an und in mancher Region gab es bereits erhebliche Ernteeinbußen. Insgesamt betrachtet war der Juli erneut zu warm, mit einem deutlichen Niederschlagsdefizit und enorm viel Sonnenschein.
1.- Dekade (01.07. bis 10.07.):
eine schöne Dekade mit anfänglich vielen wolkenlosen Tagesabschnitten und wenn überhaupt nur leichte Bewölkung, Niederschläge traten eigentlich meistens in den Nächten oder in den frühen Morgenstunden auf. Dabei waren gerade die Nächte in dieser Dekade noch sehr angenehm. Die Durchschnittstemperatur betrug angenehme 22,2°C. Betrachtet man den Maximalwert mit 31,1°C am 1.(15.45Uhr) konnte man aber schon erkennen wozu, diese Dekade im Stande war. Wie bereits eingangs beschrieben waren die Nächte noch angenehm. Der Minimalwert dokumentiert dies mit 13,9°C am 10.(23.45Uhr) nur zu deutlich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit dürftigen 12 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.07. bis 20.07.):
Sommer, Sonne und ganz viel blauer und wolkenloser Himmel, nur ganz wenige Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur lag bei 22,5°C und war dabei nur leicht angestiegen. Der Minimalwert wurde am 11.(0.10Uhr) mit leicht gefallenen 13,6°C aufgezeichnet. Dennoch gerade der Maximalwert gab dem Ganzen, mit 32,1°C am 20.(15.15Uhr) noch einen wenn auch nur ebenfalls leichten Schub nach oben. Aber das war nur der Anfang........ Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 3,4l/m² bei zwei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.07. bis 31.07.):
was für eine Dekade !! Sommerlich heiß, erste Tropennächte und gegen Ende auch mal ein leichtes Gewitter. Die Durchschnittstemperatur wurde mit sensationellen und schon sehr warmen 25,2°C aufgezeichnet. Bei beiden Werten, Maximal sowohl auch Minimal war der Anstieg deutlich zu spüren. Der Maximalwert wurde am 31.(16.50Uhr) mit rekordverdächtigen 35,9°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert stieg deutlich und spürbar an und lag am 23.(5.35Uhr) bei 16,6°C, kühle Nächte waren eher die Seltenheit. Einzig die Gesamtniederschlagsmenge spiegelte mit 17,6 l/m² an vier Niederschlagstagen nicht ganz das sommerliche Gefühl wieder….
Der Juli im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 23,4°C (21,8°C), Niederschlag 33,0 l/m² (106,0 l/m²), Niederschlagstage 9(17).
Ein weiterer Rekordmonat mit hohen Temperaturen und sehr wenig Niederschlag
auch der August reiht sich erneut in die Serie extrem warmer, zu trockener und sehr sonnenscheinreicher Monate ein. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei sensationellen 22,7°C. Bundesweit betrachtet lag die Durchschnittstemperatur bei 20°C damit gehört der August 2018 nach 2003 und neben 2015 zu den drei wärmsten seit dem Beginn von Messungen 1881 (Quelle DWD). Anfänglich setzte sich die Ende Juli begonnene extreme Hitze weiter fort, ab der zweiten Dekade waren diese minimal rückläufig. Damit waren Temperaturen jenseits der 30°C Marke eigentlich schon fast normal, unsere Station meldete diese an Sage und schreibe 17 Tagen. Der Maximalwert des Monats lag am 4. bei heißen 36,9°C, getoppt wurde dieser Wert lediglich von Langenlipsdorf (östl. von Wittenberg-Quelle DWD) mit 38,4°C !! Aufgrund der dauerhaft anhaltenden hohen Temperaturen und der damit begleiteten Trockenheit war es an vielen Orten in unserer Region zu erhöhter Waldbrandgefahr gekommen. Auch die Landwirtschaft zeichnete ein düsteres Bild von verdorrten Wiesen und Feldern auf. Schaut man sich unseren Gesamtniederschlag an so konnte man dies nur zu gut erkennen 40,6 l/m² bei elf Niederschlagstagen (Normalsoll 94 l/m²), es war einfach viel zu trocken. Erst gegen Monatsende waren es kühlere Luftmassen, die für angenehme Tage und herbstlich kühle Nächte sorgten. Erstmalig wurden wieder einstellige Temperaturwerte aufgezeichnet, der Minimalwert des Monats lag am 26. bei nächtlich kühlen 9,3°C. Aber auch dieser Wert wurde getoppt, Meßstetten (auf der schwäbischen Alb) meldete am selben Tag mit -0,1°C den ersten wenn auch geringen Frost (Quelle DWD)!! Nun da es kalendarisch langsam aber sicher in die herbstliche Jahreszeit geht können wir in Summe ein kleines Resümee für den Sommer 2018 ziehen: Betrachtet man sich die Statistik der Wetterstation Ottenau mal genauer................ So gab es von Juni bis August in Summe 12-Tropennächte (nachts >20°C) / 88-warme Tage (>20°C) / 74-Sommertage (>25°C) /und sensationelle 43-heiße Tage (>30°C). Die Durchschnittstemperatur der drei Monate lag bei 22,2°C und der Gesamtniederschlag betrug 147,8 l/m² an fünfundzwanzig Niederschlagstagen (Normalsoll BW=292 l/m²). Damit konnte man von einem herrlichen aber auch sehr trockenen Sommer 2018 reden !! Laut DWD war der Sommer 2018 der zweitheißeste seit Beginn der Messungen im Jahre 1881, Spitzenreiter bleibt aber immer noch der Sommer 2003 !! Da gibt es nur noch zu hoffen, dass wir einen ebenso schönen Herbst erhalten werden .........
1.- Dekade (01.08. bis 10.08.):
begonnen hatte die Dekade mit einem Gewitter, begleitet von Starkregen, aber das war es dann eigentlich schon was den Niederschlag anging. Es folgten herrliche sonnenscheinreiche und heiße Tage!! Die Durchschnittstemperatur lag bei 26,1°C einfach eine herrliche aber heiße Sommerdekade. Der Maximalwert lag am 4.(16.25Uhr) bei 36,9°C, schaut man sich die Dekade genauer an, so lagen wir an sensationellen 9 Tagen über 30°C!! Beim Minimalwert wurden am 10.(6.20Uhr) gefühlte, kühle 15,6°C aufgezeichnet, allerdings sorgte dies nur kurz für ein wenig nächtliche Abkühlung. Der Gesamtniederschlag betrug 19,2 l/m² bei drei Niederschlagstagen, welche aber nahezu am 1.August mit 18,8 l/m² aufgezeichnet wurden.
2.- Dekade (11.08. bis 20.08.):
leicht rückläufige Temperaturen, dennoch viel Sonne und wenn überhaupt nur kurze schnell über uns hinwegziehende Wolkenfelder. In Summe sehr, sehr trocken bei nahezu nicht vorhandenem Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 22,2°C rückläufig aber dennoch immer noch im sommerlichen Soll !! Auch der Maximalwert erreichte nicht mehr den vorrangegangen Wert lag aber am 17.(16.10Uhr) immer noch bei 32,2°C. Beim Minimalwert waren es am 11.(5.45Uhr) erneut in der Nacht aufgezeichnete und angenehm kühle 13,4°C. Wie schon eingangs beschrieben war der Gesamtniederschlag mit 4,4 l/m² an drei Niederschlagstagen eigentlich nahezu gar nicht vorhanden........
3.- Dekade (21.08. bis 31.08.):
erneut rückläufige Temperaturen, bei oft starker Bewölkung und aufkommendem Wind. Ist der Herbst etwa schon eingezogen, oder zeigt er sich nur mal kurz ?? Die Durchschnittstemperatur lag bei 20°C und mit dem aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits abfallenden Laub konnte man schon etwas Herbststimmung bekommen. Was die morgendlichen Nebelfelder und teilweise starke Bewölkung noch zusätzlich nur zu gut unterstrich. Dennoch mit dem Maximalwert von 34,2°C am 22.(18.40Uhr) war es immer noch sommerlich. Lediglich der Minimalwert am 26.(4.35Uhr) mit 9,3°C konnte das herbstliche Gefühl nicht mehr abschütteln. Der Gesamtniederschlag wurde mit 17 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
Der August im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 22,7°C (21,2°C), Niederschlag 40,6 l/m² (94,2 l/m²), Niederschlagstage 11(13).
Erneut wieder heiß, trocken und sehr sonnig gegen Ende das erste Sturmtief
eine Reihe von Hochdruckgebieten beherrschten erneut in den beiden ersten Dekaden das Septemberwetter. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 18,2 °C. Viel Sonnenschein und erneut große Hitze sorgten für die anhaltende Dürreperiode. Der Maximalwert des Monats wurde am 12.September mit sommerlichen 31,9°C gemessen. Erst in der letzten Septemberdekade kam mit dem ersten größeren Sturmtief „Fabienne“ zum 23. der lang ersehnte Regen. Innerhalb kürzester Zeit fielen 23,2 l/m2, Windböen mit 51,5 km/h fegten über uns hinweg. Die hochsommerlichen Temperaturen waren damit vorbei !! Zwar lagen die Tageshöchstwerte teileweise immer noch oberhalb der 20°C Marke, aber die Abendstunden und vor allem die Nächte waren empfindlich kalt geworden. Der Minimalwert wurde am 25.September mit sehr kühlen einstelligen 4,9°C aufgezeichnet. Bundesweit betrachtet war Baden-Württemberg mit etwa 235 Sonnenscheinstunden das sonnigste Bundesland (Quelle DWD), unsere Wetterstation konnte dies mit 244 Stunden nur allzu gut unterstreichen. Der Gesamtniederschlag war abermals mit 34,8 l/m² an neun Niederschlagstagen, weit unter dem Normalsoll von 70 l/m2² (Quelle DWD) geblieben.
1.- Dekade (01.09. bis 10.09.):
eine herrliche Herbstdekade viel Sonne, wenn überhaupt waren es gelegentliche Wolkenfelder die schnell über uns hinwegzogen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2°C war es immer noch sehr angenehm. Die ersten kühleren Nächte gab es zwar auch schon aber immer noch im zweistelligen Bereich. Der Minimalwert lag am 8.(6.10Uhr) bei 10,9°C was aber durch schnell ansteigende Temperaturen tagsüber ausgeglichen wurde. Eindeutig zu erkennen am Maximalwert dieser Dekade welcher am 5.(16.35Uhr) mit 29,9°C aufgezeichnet wurde. Die Gesamtniederschlag war mit 1,2 l/m² an vier Niederschlagstagen eigentlich gar nicht erwähnenswert, man konnte gut und gerne von einer trockenen Dekade sprechen.
2.- Dekade (11.09. bis 20.09.):
sehr angenehm und warm, herrlich blauer Himmel so könnte der goldene Herbst weiter gehen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 20,7°C und war definitiv als angenehm zu bewerten!! Erneut kletterten die Tageshöchstwerte weit über die 25°C Marke, unsere Wetterstation konnte dies an sieben nahezu aufeinanderfolgende Tage aufzeichnen. Der Maximalwert wurde am 12.(16.55Uhr) mit sommerlichen und schon heißen 31,9°C aufgezeichnet. Ja zugegeben der Minimalwert welcher am 16.(6.10Uhr) mit 11,4°C gemessen wurde, war schon kühl und herbstlich. Auch in dieser Dekade war der Gesamtniederschlag eigentlich auch nicht erwähnenswert, mit 5 l/m² an gerade einmal zwei Niederschlagstagen konnte man die anhaltende Dürre definitiv bestätigen.
3.- Dekade (21.09. bis 30.09.):
der erste Herbststurm mit Sturmtief „Fabiene“ fegte über uns hinweg, Regen örtliche heftige Sturmböen und kühlere Temperaturen setzen der sommerlichen Witterung ein jähes Ende. Die Durchschnittstemperatur lag bei stark rückläufigen und kühlen 14,7°C. Zwar gab es immer noch Temperaturen über der 25°C Marke, der Maximalwert dieser Dekade am 21.(11.10Uhr) mit 28,8°C war einer dieser angenehmen Augenblicke. Aber das waren eher nur kurze sonnige Abschnitte, welche tagsüber immer mal wieder vorkamen. In den Nächten fielen die Temperaturen dagegen leider häufig rasant ab. Schön zu erkennen war dies am Minimalwert welcher am 25.(7.35Uhr) mit kühlen 4,9°C aufgezeichnet wurde. Der Gesamtniederschlag lag bei 28,6 l/m² an drei Niederschlagstagen, wobei der meiste Regen am 23. mit 23,2 l/m² aufgrund des Sturmtiefs innerhalb kürzester Zeit gefallen war.
Der September im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 18,2°C (15,2°C), Niederschlag 34,8 l/m² (86,2 l/m²), Niederschlagstage 9(12).
Überwiegend spätsommerlich mit kühlem Monatsende und erneutem Niederschlagsdefizit
meist lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter Hochdruckeinfluss. Daher war auch dieser Monat erneut überaus sonnenscheinreich und sehr warm. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 13,1°C und war somit eher frühlingshaft als herbstlich zu bezeichnen. Beeindruckend waren ebenfalls die Sonnenscheinstunden welche mit 168h an der Station aufgezeichnet wurden. Damit gehörte der Oktober zu den fünf sonnenscheinreichsten seit Messbeginn 1951 (Quelle DWD). Zu Beginn der ersten Dekade sowie im letzten Drittel waren es auch mal herbstliche Temperaturen, welche sich zu uns gesellten, der Minimalwert wurde am 22.mit 2,7°C aufgezeichnet. Meist aber gelangten warme und trockene Luftmassen zu uns. Der Spätsommer machte sich dadurch abermals, mit Temperaturen jenseits der 20°C Marke, breit. Allein unsere Wetterstation zeichnete diese Temperaturspitzen an nahezu 15 aufeinander folgenden Tagen auf (4.-18.Oktober). Der Maximalwert des Monats wurde innerhalb dieser Zeit am 12. mit spätsommerlichen 27,4°C aufgezeichnet. Bemerkbar machte sich diese Wetterlage allerdings gravierend an der Gesamtniederschlagsmenge. Mit 21,6 l/m² an neun Niederschlagstagen wurden nicht einmal die Hälfte des Normalsolls von 68 l/m² (Quelle DWD) erreicht. Schaut man sich in den umliegenden Flusstälern um, so war dies eindrucksvoll am Pegel des Rheins, welcher auf Rekordniveau gesunken war, zu erkennen.
1.- Dekade (01.10. bis 10.10.):
eine herrliche Dekade, anfänglich kühle Temperaturen wurden alsbald von der spätsommerlichen Wetterlage abgelöst. Wunderschöne Herbsttage, steigende Temperaturen und örtlich strahlend blauer Himmel waren an der Tagesordnung. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 14,1°C, einzig die Blattverfärbung an den Bäumen erinnerte uns an den Herbst. Der Maximalwert lag am 10. (16.15Uhr) bei sensationellen 24,4°C, einzig der Minimalwert welcher am 2.(7.30Uhr) mit 5,2°C gemessen wurde zeigte sein herbstliches Gesicht. Niederschlag war eigentlich so gut wie nicht vorhanden magere 1,4 l/m² Gesamtniederschlag an vier Niederschlagstagen, mehr waren es nicht!!
2.- Dekade (11.10. bis 20.10.):
konnte man die erste Dekade noch übertreffen? Man konnte dies in jeder Hinsicht!! War es wieder Sommer geworden?? Mit einer Durchschnittstemperatur von 15,7°C stiegen die Temperaturen erneut an. Lediglich die ab und zu auftretenden morgendlichen Nebelfelder konnten einem noch an den Herbst oder gar Winter erinnern. Ansonsten waren es einfach nur herrliche, sonnige Tage. Der Maximalwert wurde am 12.(15.30Uhr) mit eigentlich sommerlichen 27,4°C aufgezeichnet, auch der Minimalwert war wieder wenn auch nur leicht gestiegen und lag am 20.(8.20Uhr) bei 7,4°C. Die Gesamtniederschlagsmenge dieser Dekade unterstrich eindrucksvoll die fehlenden Niederschläge. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 0,2 l/m² an einem Niederschlagstag, war es eher morgendlicher Tau welcher sich an der Wetterstation bemerkbar machte.
3.- Dekade (21.10. bis 31.10.):
anfänglich konnten man meinen, dass sich die spätsommerliche Wetterlage weiter fortsetzten wollte. Aber gerade diese letzte Dekade war eigentlich vom Wetterumschwung gezeichnet, fallende Temperaturen und gegen Ende des Monats erste Niederschläge waren die Folge. Die Durchschnittstemperatur war eindrucksvoll gefallen und lag bei kühlen 9,9°C. Auch der Maximalwert konnte am 21.(14.55Uhr) mit 19,8°C die vorangegangen Werte nicht mehr erreichen. Jahreszeitlich in die richtige Richtung ging lediglich der Minimalwert welcher am 22.(7.20Uhr) mit 2,7°C aufgezeichnet wurde. Erstmalig wurden beim Gesamtniederschlag mal wieder ein zweistelliger Wert aufgezeichnet, mit 20 l/m² an vier Niederschlagstagen konnte man fast von Normalwerten reden.
Der Oktober im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 13,1°C (13,0°C), Niederschlag 21,6 l/m² (86,2 l/m²), Niederschlagstage 9 (15).
November erneut wieder warm, trocken und sonnenscheinreich
auch der November reihte sich in die seit April andauernden Serie von zu warmen, trockenen und ungewöhnlich sonnenscheinreichen Monaten ein. Eine der Hauptursachen war der meist starke Hochdruckeinfluss, welcher den Tiefdruckgebieten nahezu keinerlei Chance gab sich in unserer Region durchzusetzen. Gerade die erste Hälfte des Monats mit ihren fast frühlingshaften Temperaturen waren es, welche den Monat maßgeblich beeinflussten. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 7,3°C. Temperaturen in Richtung der 20°C Marke waren daher definitiv keine Seltenheit. Unsere Station zeigt dies anhand des Maximalwertes vom 12.November welcher mit 21,3°C aufgezeichnet wurde treffend auf. Viele Stationen des DWD-Wetterdienstes bestätigten diese Temperaturanomalie, somit zählt dieser Tag zu den spätesten Terminen an denen Temperaturen mit mehr als 20°C in Deutschland gemessen wurden (QuelleDWD). In der letzten Monatshälfte beherrschten oft Tiefdruckgebiete das Wettergeschehen, es wurde deutlich kühler und windiger. Allerdings konnte man keinesfalls von einem Wintereinbruch sprechen. Der Minimalwert wurde auch aus diesem Grunde erst in der letzten Dekade am 21. November mit -2,6°C ermittelt. Auch in diesen Monat fiel die Niederschlagsmenge erneut sehr dürftig aus. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von gerade einmal 16 l/m² (Normalsoll 82 l/m²) an neun Niederschlagstagen war es definitiv erneut viel zu trocken. Von den erhofften, stärkeren und flächendeckenden Niederschlägen fehlte abermals jede Spur!! Bei den Sonnenscheinstunden dagegen, ging dieser Monat mit rund 83 h (Normalsoll 62 h), unter die vier sonnenscheinreichsten Monate seit Messbeginn 1951 (Quelle DWD) ein.
1.- Dekade (01.11. bis 10.11.):
ein Sonnen-Wolkenmix über die ganze Dekade verteilt. Mal waren es sehr sonnige Tage dann wieder sorgten morgendliche Nebelfelder für trübes und tristes Wetter. Teilweise hielt sich diese bis in den späten Morgen hinein bis die kräftige Sonne dem ein Ende machte. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 10 °C. Der Maximalwert wurde am 1.11(5.05Uhr) mit sensationellen 16,6°C aufgezeichnet und der Minimalwert wurde immer noch im Plus Bereich gemessen und lag am 7.11(14.25Uhr) bei 3,4°C. Gesamtniederschlag wurde auch aufgezeichnet allerdings mit mageren 2,2 l/m² an zwei Niederschlagstagen, war es wirklich eine trockene Dekade.
2.- Dekade (11.11. bis 20.11.):
erneut ein auf und ab, mal sonnig dann wieder stark bewölkt dabei merklich kühler. Tagsüber aber immer wieder Temperaturwerte jenseits der 15°C Marke. Die Durchschnittstemperatur der vorangegangenen Dekade konnte nicht mehr erreicht werden und wurde mit merklich kühleren 7,9°C aufgezeichnet. Beim Maximalwert wurde allerdings ein Spitzenwert für die Analen erreicht, sensationelle 21,3 am 12.11(15.35Uhr). Der Minimalwert lies schon eher das Wintergefühl zu und lag am 20.11 (23.55Uhr) bei -0,1°C. Auch die Gesamtniederschlagsmenge war ergiebiger, aber immer noch weit unter dem Normalsoll ausgefallen und wurde mit 10,4 l/m² an drei Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.11. bis 30.11.):
Trocken, kühl und schon eher winterlich, morgendliche Nebelfeder wurden von tagsüber aufgelockerter Bewölkung abgelöst. Meist jedoch waren es eher triste und stark bewölkte Tage eben eine eher typische gewohnte Novemberdekade. Die Durchschnittstemperatur belief sich jahreszeitgemäß bei kühlen 4,2°C. Selten waren die Temperaturwerte im zweistelligen Bereich, lediglich der Maximalwert wurde am 25.11(14.40Uhr) mit 12,2°C aufgezeichnet. Meist lag aber die ganze Region im einstelligen Bereich. Der Minimalwert wurde am 21.11(7.40Uhr) in einer Sternenklaren Nacht mit -2,6°C gemessen, getoppt wurde dieser Wert lediglich vom +5cm Bodensensor welcher am gleichen Tag -5°C aufzeichnete. Erneut war der Gesamtniederschlag mal wieder nicht ergiebig ausgefallen, mit lediglich 3,4 l/m² an vier Niederschlagstagen war es abermals eine trockene Dekade.
Der November im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 7,3 °C (6,9°C), Niederschlag 16 l/m² (131,6 l/m²), Niederschlagstage 9 (19).
Dezember mildes Wetter, endlich Niederschläge und nur vorübergehend winterliche Temperaturen
die Wetterlage stellte sich im Laufe des Monats großräumig um. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei milden 6,1°C. Die über lange Zeit dominierenden Hochdruckgebiete wurden durch Tiefdruckgebiete abgelöst. Dabei gab es die ersten lang ersehnten ergiebigen Niederschläge. Anfänglich war es jedoch immer noch sehr mild, der Maximalwert wurde am 3.(12.50Uhr) mit schon fast frühlingshaften 15,7°C aufgezeichnet. Erst Mitte des Monats lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter einem skandinavischen Hoch, welches kalte Luftmassen zu uns brachte. In der letzten Dekade waren es allerdings erneut milde Luftströme, die auch dieses Jahr mal wieder die Hoffnung auf weiße Weihnachten dahinschmelzen ließen. Lediglich der Dritte Advent bekam ein weißes Winterkleid bis in die Niederungen, aber das war es dann auch mit Schnee .......... Trotz steigender Temperaturen wurde der Minimalwert in dieser Zeit, am 25. (8.35Uhr) mit -1,6°C aufgezeichnet. Insgesamt wurde ein ergiebiger Gesamtniederschlag von 118,4 l/m² an neunzehn Niederschlagstagen aufgezeichnet. Grundsätzlich war aber der Dezember eindeutig zu mild ausgefallen, bei wenig Sonnenschein dafür aber mit langersehnten reichlichen Niederschlägen.
1.- Dekade (01.12. bis 10.12.):
eine sehr trübe und teilweise windige, aber dennoch milde Dekade. Mit ersten ergiebigen Niederschlägen und einem auf und ab der Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,9°C was einem eher Frühlings.- als Weihnachtgefühle bescherte. Der Maximalwert wurde am 3.(12.50Uhr) mit milden 15,7°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert lag in dieser Dekade weit über der 0°C-Marke und wurde am 1.(7.15Uhr) mit 4,1°C gemessen. Beim Gesamtniederschlag wurden 62,8 l/m² an neun Niederschlagstagen aufgezeichnet.
2.- Dekade (11.12. bis 20.12.):
trocken und stark fallende Temperaturen bei leicht anhaltendem Wind, eine vergleichsweise ruhige winterliche Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei winterlichen 3,1°C und war damit Jahreszeit gemäß ausgefallen. Auch der Minimalwert zeigte in die richtige Richtung und lag am 18.(22.50Uhr) bei -1,1°C. Die ganze Dekade lag unter einem winterlichen Einfluss. Der erste auch liegend gebliebene Schneefall bis in die Niederungen am dritten Advent, trug das seinige dazu bei. Der Maximalwert war auch gefallen lag aber immer noch am 20.(11.10Uhr) bei 9,6°C. Wie eingangs schon beschrieben eine eher trockene Dekade daher wurde auch beim Gesamtniederschlag lediglich 6,6 l/m² an fünf Niederschlagstagen aufgezeichnet.
3.- Dekade (21.12. bis 31.12.):
anfänglich noch winterlich, gerade an den ersten Tagen der Dekade auch sehr ergiebige Niederschläge. Danach beruhigte sich die Wetterlage bei ansteigenden Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur war zwar mit 5,3°C wieder steigend konnte aber den Wert der ersten Dekade bei weitem nicht erreichen. Lediglich der Maximalwert welcher am 21.(17.55Uhr) mit 14,2°C gemessen wurde ging wieder in die gleiche eher frühlingshafte Richtung. Dennoch auch diese Dekade zeigte sein winterliches Gesicht, der Minimalwert wurde am 25.(8.35Uhr) an einem klaren Morgen mit -1,6°C aufgezeichnet. Der Gesamtniederschlag lag bei 49 l/m² an fünf Niederschlagstagen.
Der Dezember im Vergleich (Vorjahresmonat in Klammer):
Temperaturdurchschnitt 6,1 °C (4,9 °C), Niederschlag 118,4 l/m² (105 l/m²), Niederschlagstage 19 (23).

