Wetterbericht 2017
Sie sind hier: Startseite » Wetterberichte » Wetterberichte 2016-2020
Januar überwiegend trocken-kalt und sehr sonnenscheinreich
erstmals seit sieben Jahren zeigte sich der Januar mal wieder von seiner kalten Seite. Mit einer Durchschnittstemperatur von -0,6 °C war es ein richtig winterlicher Monat. Meist lag ganz Deutschland so auch unsere Region unter stark anhaltendem Tiefdruckeinfluss, in deren Folge überwiegend Schnee fiel. Meist zogen diese Tiefdruckgebiete schnell ab und machten Platz für Hochdruckgebiete in deren Gepäck sich überwiegend kühle Luftmassen und strenge Dauerfröste befanden. Der Minimalwert des Monats konnte am 22.Januar(7.40Uhr) mit winterlichen -9,2°C aufgezeichnet werden. Niederschläge waren vielerorts in fester Form als Schnee zu verzeichnen, was aber gerade den Wintersportlern in den höheren Lagen das Herz höherschlagen ließ. Erst gegen Ende des Monats setzte Tauwetter und Regenfälle dem winterlichen Treiben ein Ende. Der Maximalwert des Monats wurde am 30.Januar (13.10Uhr) mit 10,3°C gemessen. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 28,8 l/m2² (12-Niederschlagstage) war es deutlich zu trocken, somit blieb auch der zweite Wintermonat deutlich unter seinem Soll von 61 l/m² zurück (Quelle DWD). Insgesamt war es ein kalter und sehr trockener Januar mit einem deutlichen Plus bei den Sonnenscheinstunden. Der Januar gehörte zu den vier sonnenscheinreichsten Januarmonaten seit Beginn solcher Messungen im Jahr 1951 (Quelle DWD)
1.-Dekade (01.01 bis 10.01):
nasskalt und viele Wolken, morgendliche Nebelfelder, immer wieder mal Schneefälle aber auch sonnige Tagesabschnitte, es war schlicht weg von allem etwas dabei. Mit einer Durchschnittstemperatur von -0,6°C war es nun doch winterlich, die immer wieder aufkommenden Schneefälle trugen das ihrige nur zu gut zu diesem Gefühl bei. Der Maximalwert wurde am 4.Januar mit kühlen 3,4°C gemessen. Der Minimalwert zeigte sich noch mehr von der winterlichen Seite und lag am 6.Januar(8.05Uhr) bei -8,2°C. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 8 l/m² (5-Niederschlagstage).
2.-Dekade (11.01 bis 20.01):
anfänglich wärmer und meist bewölkt, Schneeregen und gegen Ende der Dekade wieder kalte und trübe Tage. Die Durchschnittstemperatur lag mit 0,8°C über der vorangegangenen Dekade. Der Maximalwert wurde am 13.Januar(00.15Uhr) mit 10,3°C aufgezeichnet, beim Minimalwert wurden erneut kalte und winterliche -7,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 8,8 l/m² (5-Niederschlagstage).
3.-Dekade (21.01 bis 31.01):
kalt, meist Dauerfrost aber auch viele schöne und sonnige aber sehr kalte Tage, gegen Ende erst Blitz Eis und dann Tauwetter. Die letzte Dekade im Januar hatte viele Wetterfassetten in ihrem Gepäck. Die Durchschnittstemperatur lag bei kalten, winterlichen -1,9°C . Beim Minimalwert waren es am 22.Januar(7.40Uhr) -9,2°C, dieser Wert wurde nur noch vom +5cm Bodensensor nahezu zeitgleich am selben Tage mit -12.2°C getoppt. Der Maximalwert konnte mit 10,3°C am 30.Januar(13.10Uhr) erneut den zweistelligen Wert knacken. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 12 l/m² (2-Niederschlagstage) aufgezeichnet, dabei war der 30.Januar mit 10,2l/m² maßgeblich mit verantwortlich.
Januar 2017: Temperatur Durchschnitt -0,6 °C / 28,8 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Januar 2016: Temperatur Durchschnitt 4,1 °C / 138,6 l/m² Niederschlagsmenge (26-Niederschlagstage)
Februar deutlich zu warm und nur durchschnittlich sonnig
festsitzende Hochdruckgebiete über ganz Osteuropa waren für die starken Temperaturgefälle mit milden Temperaturen im Süden bis hin zu kalten Temperaturen im Norden Deutschlandweit, so auch in unserer Region verantwortlich. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Ottenau lag bei 6,3°C. Zur Monatsmitte zogen sich diese Hochdruckgebiete immer mehr nach Südosteuropa zurück. Der Minimalwert des Monats wurde am 14.Februar mit -2,5°C gemessen. Atlantische Tiefdruckausläufer mit frühlingshaften Temperaturen aber auch Regen, waren nun wetterbestimmend. Sturmtief „Thomas“ um nur ein markantes zu nennen, welches am 23. über uns hinwegfegte brachte sehr milde, frühlingshafte warmer Luft mit sich, in deren Folge auch die Maximaltemperatur des Monats mit 19,3°C aufgezeichnet wurde. Nachdem der vergangene Dezember und Januar bereits zu trocken verlaufen waren, kam der Februar mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 53,2 l/m² recht nah an das Normalsoll von 68 l/m2 heran. Beim Sonnenschein erreichte Baden-Württemberg im Durchschnitt mit 85 Stunden einen beachtlichen zweiten Platz in der Rangliste aller Bundesländer (Quelle DWD). Auch unsere Wetterstation konnte mit sensationellen 107 Sonnenstunden einen hohen Wert hierzu beitragen. Insgesamt verlief der Februar allerdings deutlich zu warm mit nahezu ausgeglichener Niederschlagmenge.
1.-Dekade (01.02 bis 10.02):
morgendliche Nebelfelder, viele Wolken, manchmal Nieselregen und über den Tag verteilt, sonnige aber immer noch kühle Tagesabschnitte. Gesamt betrachtet eine normale unspektakuläre Februardekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei 4,9°C. Der Maximalwert wurde am 3.Februar(12.40Uhr) mit 12,9°C aufgezeichnet, beim Minimalwert waren es am 9.Februar(8.25Uhr) kühle -1,8°C. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf minimalen 4,8l/m² (5-Niederschlagstage)
2.-Dekade (11.02 bis 20.02):
erneut morgendliche Bewölkung welche im Tagesverlauf durch viele teilweise schon herrliche sonnig Abschnitte verdrängt wurde, waren an der Tagesordnung. Die Temperaturen waren nahezu auf gleichem Niveau geblieben, die Durchschnittstemperatur lag erneut bei 4,9°C. Lediglich der Maximalwert konnte am 16.Februar(15.25Uhr) mit 17,1°C den Frühling leicht aufblitzen lassen. Der Minimalwert mit -2,5°C am 14.Februar(7Uhr) war aber dann doch deutlich mehr dem Winter zuzuordnen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge waren es abermals magere 9,4 l/m² (4-Niederschlagstage).
3.-Dekade (21.02 bis 28.02):
meist starke Bewölkung und gegen Ende der Dekade stürmische und regnerische Tage und infolge des Sturmtiefs „Thomas“ welches am 23.Februar mit Windböen von über 45 km/h über uns hinwegbrauste milde, schon frühlingshafte Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,8°C. Der Maximalwert konnte am 23.Februar(14.35Uhr) in Folge eines kurzen sonnigen Abschnittes, mit sehr frühlingshaften 19,3°C aufgezeichnet werden. Der Minimalwert wurde erstmalig am 25.Februar(2.50Uhr) mit 0,1°C wenn auch nur leicht im Plusbereich gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag um ein vielfaches höher als die beiden vergangenen Dekaden in Summe erbrachten, es wurden 39 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Dabei war es ein einziger Tag, der 28.Februar mit 25,8 l/m², der über die Hälfte dieser Niederschlagsmenge erreichte.
Februar 2017: Temperatur Durchschnitt 6,3 °C / 53,2 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
Februar 2016: Temperatur Durchschnitt 5,9 °C / 126 l/m² Niederschlagsmenge (20-Niederschlagstage)
Grünland-Temperatursumme von 149,9 erreicht am: 28.2.2017
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 29.02.2016)
Wärmster März seit Messbeginn 1881!! Viel Sonnenschein mit frühlingshaften Temperaturen
im März wechselte der Einfluss von Hoch.- und Tiefdruckgebieten immer wieder. Schnee spielte eigentlich keine Rolle mehr, einzig in den Hochlagen bekam man in der ersten Dekade noch etwas Schnee zu sehen. Meist jedoch beherrschten frühlingshafte und teilweise bereits sommerliche Temperaturen das Tagesgeschehen. Dies führte Deutschlandweit mit einem Mittelwert von 7,2°C zum wärmsten März seit 1881 (nach 1938 und 1989 mit jeweils 7,0°C – Quelle DWD). Auch unsere Wetterstation in Ottenau konnte mit einem sensationellen Durchschnittswert von 10,6°C dazu beitragen. Herrliche Tage mit sensationellen Sonnenstunden und bereits teilweise sommerlichen Temperaturen bescherten uns Hoch „Kathrin“ zur Monatsmitte und letztendlich Hoch „Ludwiga“ zum Ende des Monats. Der Maximalwert des Monats wurde am 31.März mit rekordverdächtigen 24,9°C gemessen. Nachts sanken die Temperaturen dennoch in den einstelligen Bereich, der Minimalwert wurde am 3.März mit 2,5°C aufgezeichnet. Die Niederschlagssumme wurde nur leicht mit 85,4 l/m² (Normalsoll 70 l/m²) übertroffen. Beim Sonnenschein ließ Baden-Württemberg mit fast 175 Stunden (Quelle DWD) alle anderen Bundesländer deutlich hinter sich. Auch unsere Wetterstation konnte dies mit 203 Sonnenstunden mehr als nur bestätigen!!
1.-Dekade (01.03 bis 10.03):
viele Wolken und immer wieder Regen, vereinzelte sonnige Tagesabschnitte. Frühling? Eher ein auf und ab beim Wettergeschehen. Der Durchschnittswert lag bei 8,5°C, zugegeben für Märzverhältnisse bereits zu warm................ Trotz allem auf und ab setzte bereits der 4.März(15.15Uhr) mit 19,7°C ein erstes Zeichen in Richtung Frühling !! Lediglich der Minimalwert am 3.März(7.35Uhr) mit 2,5°C konnte einem die aufkommende Stimmung noch ein wenig vermiesen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 55,8 l/m² (8-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.03 bis 20.03):
sonnige Tage, angenehme Tagestemperaturen eine herrliche Dekade. Hoch „Kathrin“ bestimmte diese Dekade, ganz Deutschland so auch unsere Region war in Richtung Frühling unterwegs. Die Durchschnittstemperatur lag bei sensationellen 10,8°C. Die erste 20°C Marke wurde geknackt, der Maximalwert lag am 16.März(15.55Uhr) bei sensationellen 20,4°C und das war noch nicht einmal der Höchstwert des Monats!! Der Minimalwert wurde am 15.März(6.50Uhr) im Laufe einer sternenklaren Nacht mit 3,3°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 15,2 l/m2 (2-Niederschlagstage), dabei hauptverantwortlich war der 18.März mit einer Tagesniederschlagsmenge von 13,8 l/m².
3.-Dekade (21.03 bis 31.03):
und es ging weiter aufwärts sowohl mit den Temperaturen als auch mit dem Wettergeschehen. Man konnte schon meinen das der Sommer mit Hoch „Ludwiga“ sein erstes Zeichen setzten wollte. Deutlich zu erkennen war dies an der Durchschnittstemperatur welche mit 12,4°C mehr als nur frühlingshaft bezeichnet werden konnte. Den absoluten Vogel schoss der Maximalwert am 31.März (17.10Uhr) mit bereits sommerlichen und absolutem Märzrekordwert von 24,9°C ab. Der Minimalwert ging erneut in den einstelligen Wert und lag am 27.März(7.40Uhr) aufgrund einer nahezu wolkenlosen Nacht bei 2,7°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 14,4 l/m² (2-Niederschlagstage) aufgezeichnet, wobei erneut ein einziger Tag, der 21.März mit 13 l/m² bestimmend war.
März 2017: Temperatur Durchschnitt 10,6 °C / 85,4 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
März 2016: Temperatur Durchschnitt 6,3 °C / 80,4 l/m² Niederschlagsmenge (16-Niederschlagstage)
April erst frühsommerlich warm und trocken, dann ungemütlich und verbreitet Spätfröste
aufgrund der erneuten hohen Luftdrucklage setzte sich die im März begonnene sehr warme und trockene Witterung fort. Die Durchschnittstemperatur im April gemessen an der Wetterstation Ottenau wurde mit 10,7°C aufgezeichnet. In der ersten Dekade konnte man schon von einem warmen Frühlingsmonat sprechen, der Maximalwert wurde wie vielerorts auch bei uns am 10.April mit sommerlichen 25,3°C gemessen. Die zweite Dekade dagegen war gezeichnet von mehreren Kaltluftfronten in deren Folge die Tageswerte verbreitet in den einstelligen Bereich gesunken sind. Erhebliche Schäden sowohl an Obstbäumen als auch in den heimischen Gartenanlagen richteten die Nachtfröste vom 20. und 21. an. Der Minimalwert wurde am 20.April mit -2,1°C aufgezeichnet, leider noch getoppt vom +5cm Bodensensor welche zeitgleich -3,9°C aufzeichnete. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug gerade einmal 34,4 l/m², betrachtet man das Normalsoll von 78 l/m² (Quelle-DWD), so konnte man durchaus von einem trockenen Monat sprechen. Weiterhin anhaltende kalte Witterung, Ostern mit leichtem Schneefall, teilweise mit Graupelschauer bis in die Niederungen. Immer wieder leichte Nachtfröste, der Frühling legte definitiv eine Pause ein.
1.-Dekade (01.04 bis 10.04):
Sonne, Wolkenverhangene Tage dabei eher selten Regen, kühle Nächte und superschöne Frühlingstage. Der April machte seinem Namen alle Ehren!! Dennoch war diese Dekade mit einer Durchschnittstemperatur von 13,1°C die wärmste und auch die schönste. Der Maximalwert wurde am 10.April(14.30Uhr) mit sommerlichen 25,3°C gemessen. Betrachtet man sich dagegen den Minimalwert am 7.April(6.10hr) mit 3,6°C konnte man die Wetter.- und Temperaturunterschiede nur zu gut erkennen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 2,4 l/m² (1-Niederschlagstag) aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.04 bis 20.04):
kalt und unangenehm, meist tagsüber stark bewölkt mit leichten Niederschlägen manchmal mit Graupelschauer oder gar Schneefall vermischt. Ja und zum Schluss der Dekade, zwischen 20. und 21. eine nächtliche kurze aber heftige Frostperiode in deren Folge die heimische Pflanzenwelt stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Durchschnittstemperatur lag im einstelligen Bereich und wurde mit 9,6°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde am 12.April(16.10Uhr) in einem kurzen sonnigen Abschnitt mit 20,2°C gemessen. Wie schon erwähnt war es der 20.April(6.20Uhr) welcher auch bei uns mit frostigen Temperaturen aufwartete, -2,1°C nur der Bodensensor meldete zeitgleich mit -3,9°C eine noch tiefere Temperatur !! Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 16,4 l/m² (5-Niederschlagstage).
3.-Dekade (21.04 bis 30.04):
es wurde leider einfach nicht besser, die Kaltfront hatte sich nahezu in unsere Region festgesetzt. In den Morgenstunden war es meist kühl und unangenehm, tagsüber wenn die Sonne schien konnte man deren frühlingshafte Kraft schon ganz gut spüren. Die Durchschnittstemperatur lag erneut im einstelligen Bereich und wurde mit 9,4°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert kam erneut ziemlich nahe der Null Gradmarke und wurde am 24.April(3.35Uhr) mit 1,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf unspektakuläre 15,6 l/m² (4-Niederschlagstage). Lediglich der Maximalwert erinnerte am letzte Tag des Monats mit 22,3°C (16.55Uhr) an den eigentlichen Frühling.
April 2017: Temperatur Durchschnitt 10,7 °C / 34,4 l/m² Niederschlagsmenge (10-Niederschlagstage)
April 2016: Temperatur Durchschnitt 10,4 °C / 125,8 l/m² Niederschlagsmenge (18-Niederschlagstage)
Warm, meist trocken und sonnig – Hitzerekorde und Gewitter
wie bereits in den Monaten zuvor stand auch dieser Monat unter Hochdruckeinfluss. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 17,1°C!! Anfänglich war es gebietsweise noch etwas kühl was hauptsächlich den klaren, kühlen Nächten geschuldet war. Der Minimalwert des Monats wurde am 10.Mai mit 4,3°C gemessen. Meistens aber gelangten warme, teils trockene, aber auch feuchte Luftmassen aus Südeuropa in unsere Region. In der Mitte des Monats bescherte uns Hoch „Lilly“ die ersten frühsommerlichen Temperaturen, mit knapp über die 30°C Marke. Die „Eisheiligen“.......fielen dieses Jahr mehr oder weniger aus!! Zum Ende des Monats überrollte dann auch unsere Region die erst kurze und markante Hitzewelle, der Maximalwert des Monats wurde am 29.Mai mit 33°C aufgezeichnet. Getoppt wurde der Wert bundesweit betrachtet nur noch von Bad-Kreuznach mit 34,6°C (Quelle DWD). Innerhalb des Monats entwickelten sich gebietsweise heftige Gewitter örtlich mit Starkregen und Hagel verbunden. Die Gesamtniederschlagmenge wurde mit 55,8 l/m² (16-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet verlief der Monat sehr warm, mit leichtem Niederschlagsdefizit und überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer.
1.-Dekade (01.05 bis 10.05):
ein auf und ab des Wettergeschehens, in den Nächten meist kühle einstellige Temperaturen, über den Tag oft ein Wolken.- Sonnenmix und immer mal wieder leichte kurze Regenschauer. Temperaturen jenseits der 20°C Marke waren dabei innerhalb der sonnigen Abschnitte keine Seltenheit. Die Durchschnittstemperatur lag bei, immer noch kühlen, 11,9°C. Der Maximalwert wurde am 10.Mai (17.20Uhr) mit 22,1°C gemessen, auch der Minimalwert wurde am selben Tag (4.45Uhr) mit 4,3°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 27,6 l/m² (8-Niederschlagstage).
2.-Dekade (11.05 bis 20.05):
anfänglich setzen sich die Wetterkapriolen der vorrangegangenen Dekade innerhalb der ersten Tage nahezu fort. Dann allerdings wurde es immer besser und sonniger die ersten Temperaturen jenseits der 30° Marke wurden Dank Hoch „Lilly“ erreicht!! Mit einem Durchschnittswert von 17,5°C konnte man schon von einer frühsommerlichen Dekade sprechen. Der Maximalwert wurde am 17.Mai (15.45Uhr) mit sommerlichen 30,8°C gemessen. Erneut lag der Minimalwert am 20.Mai (4.35) mit 6,1°C im einstelligen Bereich. Die anfänglichen immer wieder aufkommenden Niederschläge und auch das erstes örtlich kräftige Wärmegewitter führten zu einer Gesamtniederschlagsmenge von 25,6 l/m² (7-Niederschlagstage).
3.-Dekade (21.05 bis 31.05):
Sonne, viel blauer Himmel, nahezu keine Niederschläge das Wetter machte in Richtung SOMMER einen riesen Schritt nach vorne......Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 21,4°C, vielerorts hatten Straßenkaffees und Eisdielen Hochbetrieb!! Der Maximalwert wurde am 29.Mai (18.15Uhr) mit rekordverdächtigen 33°C aufgezeichnet. Der Minimalmalwert allerdings lag erneut im einstelligen Bereich und wurde aufgrund einer klaren, kühlen Nacht am 21.Mai (5.45Uhr) mit 8,2°C gemessen. Gesamtniederschlagsmenge, war diese überhaupt vorhanden?? 1-Niederschlagstag und magere 2,6 l/m² da konnte man gut und gerne von einer trockenen Dekade reden.
Mai 2017: Temperatur Durchschnitt 17,1 °C / 55,8 l/m² Niederschlagsmenge (16-Niederschlagstage)
Mai 2016: Temperatur Durchschnitt 15,3 °C / 103,2 l/m² Niederschlagsmenge (21-Niederschlagstage)
Viertwärmster Juni seit 1881, außergewöhnlich warm und sonnig – örtlich Gewitterneigung
anhaltender Hochdruckeinfluss hielten im Juni die Tiefdruckgebiete weitgehend ab und bescherten Deutschland, so auch unserer Region, einen warmen und sonnenscheinreichen Monat. Mit einer Durchschnittstemperatur von sensationellen 21,6°C, gemessen an der Wetterstation Ottenau, konnte man die Meldungen seitens DWD das Baden-Württemberg (Durchschnittswert Juni/17 => 18,7°C) die wärmste Region Deutschlands war nur unterstreichen. Deutschlandweit betrachten galt der Juni 2017 nach 2003, 1930 und 1917 als der viertwärmste seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen (Quelle DWD). Anfänglich noch etwas zögerlich bescherten uns die beiden Hochdruckgebiete „Barbara“ und „Anni“ zu Beginn der mittleren Dekade Temperaturen örtlich über 30°C. Diese erste mehrtätige, anhaltende Hitzewelle erreichte ihren Höhepunkt am 21.Juni mit einer Maximaltemperatur von 35,5°C, gleichzeitig auch der Maximalwert des Monats. Der Minimalwert welcher anfänglich, in einer sternenklaren Nacht am 7.Juni mit 10,8°C gemessen wurde war dagegen kühl anmutend. Das uns allen bekannte Wetterphänomen „Schafskälte“ blieb diese Jahr definitiv aus!! Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden gerade einmal 42,8 l/m², bei 10-Niederschlagstagen (Normalsoll 107 l/m²) aufgezeichnet. Was die örtlich verbreitete, erhöhte Waldbrandgefahr nur allzu gut bestätigte!!
1.-Dekade (01.06 bis 10.06):
angenehm warm und sehr sonnig, ein erstes leichtes Sommergewitter begleitet von einem kurzen aber heftigen Regenschauer, es war alles dabei. Die Durchschnittstemperatur lag mit 18,9°C leicht unter der 20°C Marke. Beim Maximalwert wurden am 3.Juni (13.55Uhr) sehr warme 29,9°C aufgezeichnet, getrübt nur vom Minimalwert mit 10,8°C am 7.Juni(1.55Uhr). Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 30,4 l/m² (6-Niederschlagstage). Dabei fielen alleine an einem einzigen Tag dem 4.Juni, in relativ kurzer Zeit, 16,8 l/m² !
2.-Dekade (11.06 bis 20.06):
Sonne, Sonne und nochmals Sonne was für eine Dekade, nahezu täglich war es ein wolkenloser und blauer Himmel welcher uns schon in den frühen Morgenstunden begrüßte .......Sommer eben!! Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 22,3°C, täglich steigende Temperaturen waren an der Tagesordnung. Der Maximalwert wurde am 20.Juni (16.40Uhr) mit sensationellen 34,6°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert war gestiegen und lag am 13.Juni (4.35Uhr) bei 11,8°C. Gesamtniederschlagsmenge ?? War eigentlich gar nicht vorhanden 1-Niederschlagstag und magere 0,6 l/m², dabei stieg die Waldbrandgefahr sehr schnell !!
3.-Dekade (21.06 bis 30.06):
Sonne, rekordverdächtige Temperaturen erst gegen Ende der Dekade aufkommende Bewölkung allerdings immer noch mit örtlich begrenztem mäßigem Niederschlag. Erneut stiegen die Temperaturen was immer noch den beiden eingangs erwähnten Hochdruckgebieten geschuldet war, mit einer Durchschnittstemperatur von 23,6°C war es nun mehr als sommerlich. Der Maximalwert wurde am 21.Juni(17.35Uhr) mit sommerlich, heißen 35,3°C gemessen. Nächtens gingen die Temperaturen nur langsam unter die 20°C Marke, die ersten Tropennächte wurden gemeldet. Erst gegen Ende der Dekade kam es zu leichten Niederschlägen mit anhaltender dichter Bewölkung. Der Minimalwert wurde am 29.Juni(17.35 Uhr) mit 16,2°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag erneut bei dürftigen 11,8 l/m² (3-Niederschlagstage).
Juni 2017: Temperatur Durchschnitt 21,6 °C / 42,8 l/m² Niederschlagsmenge (10-Niederschlagstage)
Juni 2016: Temperatur Durchschnitt 18,9 °C / 147,6 l/m² Niederschlagsmenge (23-Niederschlagstage)
Abwechslungsreich und warm, aber auch mit viel Regen
Die ersten beiden Dekaden verliefen sehr abwechslungsreich. Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation Ottenau wurde mit angenehmen 21,8 °C aufgezeichnet. Trockenen Abschnitten folgten örtlich heftige Gewitter, meist von Sturmböen und örtlich sehr starkem Niederschlägen begleitet. Der Maximalwert des Monats wurde auch in der ersten Dekade am 6.Juli mit sommerlichen 34,8°C gemessen, beim Minimalwert wurden am 13. Juli kühle 11,6°C aufgezeichnet. Die letzte Dekade war eher geprägt von Tiefdruckgebieten. Dabei war Tief „Alfred“ das bedeutendste welches am 26.Juli mit heftigem Regenschauern, örtlich bedenklich ansteigenden Fluss.- und Bachpegeln, über uns hinwegbrauste. Mit bundesweit rund 130 l/m² erreichte der Juli 2017 163% seines Soll´s von 78l/m², damit gehört er zu den 10 niederschlagreichsten Julimonaten seit Messbeginn 1881 (Quelle DWD). Auch an der Wetterstation Ottenau wurde eine beachtliche Gesamtniederschlagsmenge von 106 l/m² aufgezeichnet (Normalsoll 91 l/m2). Insgesamt betrachtet war der Juli ein warmer und sehr nasser Monat mit etwas zu wenig Sonnenscheinstunden.
1.-Dekade (01.07 bis 10.07):
angenehm warm und sehr sonnig, teilweise aber auch schon schwül, eben eine richtig sommerliche Dekade. Erst gegen Ende kam der für viele Gärtner lang ersehnte und auch notwendige Regen. Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 23°C. Der Maximalwert lag am 6.Juli (16.15Uhr) bei heißen 34,8°C, der Minimalwert dagegen am 1.Juli (5.55Uhr) bei 15,2°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 20,4 l/m2² aufgezeichnet, dabei fielen an einem einzigen Tag (10.Juli) alleine 13,2l/m².
2.-Dekade (11.07 bis 20.07):
immer wieder schnell durchziehende Bewölkung, aber auch schwüle und heiße Tage und gegen Ende der Dekade erneute Gewitter und kurze heftige Regenschauer. Die Durchschnittstemperatur wurde mit immer noch angenehmen 22°C aufgezeichnet. Bei dem Maximalwert konnte erneut die 30° Marke überschritten werden, 34,4°C wurden am 19.Juli(16.20Uhr) gemessen. Dennoch auch der Minimalwert machte von sich reden mit 11,6°C am 13.Juli(6.05Uhr) war er doch sehr nahe dem einstelligen Bereich gekommen!! Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 19,4 l/m2 aufgezeichnet wie zuvor war wieder ein einziger Tag, der 11.Juli mit 11 l/m², maßgeblich daran beteiligt.
3.-Dekade (21.07 bis 31.07):
anfänglich noch recht sonnig und schön setzte sich Tief „Alfred“ allmählich immer mehr durch. Regenfälle und leicht kühlere Temperaturen waren an der Tagesordnung. Erst gegen Ende der Dekade wurde es wieder freundlicher und wärmer. Die Durchschnittstemperatur lag immerhin bei 20,7°C. Der Maximalwert wurde am 21.Juli(17.45Uhr) mit 31,5°C aufgezeichnet, auch der Minimalwert war mit 13,6°C am 24.Juli(18.35Uhr) noch im normalen Bereich gelandet. Lediglich die Gesamtniederschlagsmenge von 66,2 l/m² trübte das Bild dieser Dekade. Den alleine an drei Tagen waren die Regenmengen im zweistelligen Bereich aufgezeichnet worden (24.= 16,6 l/m², 25.=17,8 l/m², 26.=19 l/m²), zählt man diese Tagesmengen zusammen waren es enorme 53,4 l/m² !!
Juli 2017: Temperatur Durchschnitt 21,8 °C / 106 l/m² Niederschlagsmenge (17-Niederschlagstage)
Juli 2016: Temperatur Durchschnitt 21,6 °C / 58,8 l/m² Niederschlagsmenge (11-Niederschlagstage)
Warm, oft gewittrig, mit zeitweisen reichlichen Niederschlägen
überwiegend westliche Windströmung führten im August meist kühle Luft in den Norden Deutschlands. Der Süden, so auch unsere Region, profitierte dagegen überwiegend von sehr warmer Mittelmeerluft. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau, lag bei sommerlichen 21,1°C. Aufgrund der anhaltenden Wetterlage gab es bei uns wie vielerorts in Baden-Württemberg viele über 30°C heiße Tage, alleine unsere Station knackte 9x diesen Wert. Der Maximalwert des Monats wurde am 30.August mit 32,5°C aufgezeichnet. Leider führte genau diese Wetterlage aber auch immer wieder zu heftige Gewittern. Stabiles Sommerwetter mit lange anhaltendem schönem, sonnigem Wetter war eher die Ausnahme. Die Niederschlagsmenge der Wetterstation Ottenau lag mit 94,2 l/m² eigentlich direkt am Sollwert (Normalsoll=94 l/m² Quelle DWD). Dabei waren es drei herausragende Tage im August (10./11./12.August = 19/24,8 /17 l/m²) in deren Folge, durch das heftige Tief „Hartmut“ mit seinen enormen Regenmengen, sage und schreibe 60,8 l/m² fielen. Der Minimalwert des Monats wurde am 11.August innerhalb der anhaltenden Niederschläge mit 11,7°C aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet verlief der August recht warm, mit reichlich Niederschlägen bei mehr oder minder ausgeglichenem Sonnenschein.
1.-Dekade (01.08 bis 10.08):
anfänglich schön, bei den Temperaturen war es eher ein auf und ab und am Ende der Dekade schlug Tief „Hartmut“ mit seinen enormen Regenmengen zu. Eigentlich war von allem was dabei sommerlich Hitze, schwüle Tage, Gewitter mit anhaltenden Regenfällen...... Die Durchschnittstemperatur lag bei immer noch sommerlichen 21,5°C. Beim Maximalwert wurden am 1.August(14.30Uhr) 32,1°C gemessen, lediglich der Minimalwert war mit 12,2°C am 10.August(23.55Uhr) nicht unbedingt sommerlich. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 33,2 l/m², wobei gerade der letzte Tag dieser Dekade mit 19 l/m2 das seinige dazu beitrug.
2.-Dekade (11.08 bis 20.08):
die ersten Tage waren gezeichnet von Tief „Hartmut“ regnerisch und kühl war es geworden, danach wurde es aufgelockerter und wiederum sommerlich warm. Dennoch die Durchschnittstemperatur ging aufgrund der ersten Tage enorm zurück und erreichte gerade einmal 19.8°C. Der Maximalwert wurde am 15.August(13.25Uhr) mit immer noch sommerlichen 31,1°C aufgezeichnet, schaut man sich dagegen den Minimalwert welcher am 11.August(00.30Uhr) mit 11,7°C gemessen wurde an, konnte man sich schön ein Bild der ersten Tage machen. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 52,6 l/m², dabei fielen gerade an den ersten beiden Tage in Summe 41,8 l/m² !!
3.-Dekade (21.08 bis 31.08):
der Sommer war zurück !! Sehr schöne sommerliche, sonnige Tage, an manchen Tagen war es bis in die Abendstunden lau und angenehm, gegen Ende der Dekade leichte Niederschläge. Die Durchschnittstemperatur lag bei sommerlichen 22°C !! Beim Maximalwert wurden am 30.August sommerlich, schon fast heiße und schwüle 32,5°C aufgezeichnet. Auch der Minimalwert war wieder gestiegen und wurde am 21.August(00.45Uhr) mit 13,4°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge war betrachtet auf die vorangegangenen Dekaden mit 8,4 l/m² eher minimal ausgefallen.
August 2017: Temperatur Durchschnitt 21,1 °C / 94,2 l/m² Niederschlagsmenge (13-Niederschlagstage)
August 2016: Temperatur Durchschnitt 20,9 °C / 26,4 l/m² Niederschlagsmenge (9-Niederschlagstage)
Herbstlich, kühl und oft regnerisch, wenig Sonne
Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer bestimmten mit kühler Luft das Wetter in den beiden ersten Monatsdekaden. So brachte das Tief „Sebastian“ am 14.09 ergiebige Regenfälle, mit diesem Tief tobte auch der erste Herbststurm welcher aber vor allem im Norden Deutschlands zu großen Schäden führte. Meist gab es eben nur wenig Zeit für die kleinen Wetterhochs um Wärme und Sonnenschein herbeizubringen. Betrachtet man dagegen den September 2016 welcher mit großer Hitze und Sonnenschein aufwartete, so war der diesjährige September richtig herbstlich und deutlich kühler. Die Durchschnittstemperatur an der Wetterstation Ottenau lag bei 15,2°C (Sep.2016=>19,1°C). Es gab aber auch Lichtblicke im Temperaturchaos, der Maximalwert des Monats wurde am 5.September mit immer noch warmen 26,7°C gemessen, allerdings lag der Minimalwert des Monats am 17.September mit 6,4°C deutlich im einstelligen, kühlen Bereich. Im letzten Drittel nahm der Hochdruckeinfluss zu, dennoch der von uns allen erhoffte Altweibersommer blitzte nur gelegentlich auf. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 86,2 l/m² und mit leichtem Plus gegenüber dem Normalsoll von 70 l/m² aufgezeichnet. Insgesamt betrachtet verlief der September 2017 eher zu kühl, bei durchschnittlichem Niederschlag und deutlich zu wenig Sonnenschein.
1.-Dekade (01.09 bis 10.09):
kühl, meist stark Bewölkt gelegentliche kurze Regenfälle, die ersten morgendlichen Nebelfelder, der Herbst zeigte sich von seiner nicht gerade schönsten Seite. Mit einer Durchschnittstemperatur von gerade einmal 16,6°C war es kühl geworden. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 18,8 l/m² aufgezeichnet. Trotz allen Wetterkapriolen lag der Maximalwert am 5.Sep.(15.55Uhr) bei angenehm warmen 26,7°C was aber auch den Höhepunkt der angenehmen Temperaturen markierte. Dagegen lag der Minimalwert bereits am 4.Sep.(6.50Uhr) mit 9,8°C schon leicht unter der 10°C Marke…aber auch hier war es leider der Höchstwert bei den Minimalwerten!!
2.-Dekade (11.09 bis 20.09):
und es ging gerade so weiter, kühl, morgendliche Nebelfelder, selten kurze sonnige Tagesabschnitte. Der erste Herbststurm Tief „Sebastian“ mit ergiebigen Regenfällen und stürmischen Winden kam auch über unsere Region. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühlen 13,5°C, Herbst eben!! Der Minimalwert wurde am 17.Sep.(5.40Uhr) mit kühlen 6,4°C aufgezeichnet. Lediglich der Maximalwert dieser Dekade welcher am 14.Sep(14.50Uhr) mit 22,8°C aufgezeichnet wurde erinnerte an die vergangenen warmen Tage. Die Gesamtniederschlagsmenge dagegen wurde mit rekordverdächtigen 66,6 l/m² aufgezeichnet, wobei von dieser Gesamtmenge an einem einzigen Tag dem 14.Sep. alleine 40,4 l/m² gemeldet wurden!!
3.-Dekade (21.09 bis 30.09):
wettertechnisch war es die beste Dekade, wärmer und trocken, an manchen Tagen blitzte der Altweibersommer geradezu auf, innerhalb dieser Tagesabschnitte war es einfach herrlich und wunderschön herbstlich. Die Durchschnittstemperatur lag bei 15,5°C, auch der Maximalwert am 29.Sep.(15.15Uhr) mit 23,9°C trug erheblich dazu bei. Leider waren es die morgendlichen Nebelfelder mit ihren anfänglich kühlen Temperaturen welche beim Minimalwert am 21.Sep.(7.25Uhr) mit 6,7°C das Altweibersommer Gefühl trübten. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 0,8 l/m² eigentlich gar nicht vorhanden……
September 2017: Temperatur Durchschnitt 15,2 °C / 86,2 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
September 2016: Temperatur Durchschnitt 19,1 °C / 44,8 l/m² Niederschlagsmenge (4-Niederschlagstage)
Ein sehr warmer aber auch nasser Oktober - mit ersten kräftigen Stürmen
meist überwiegte im Süden Deutschlands Hochdruckeinfluss, dagegen lag der Norden häufig unter atlantischem Tiefdruckeinfluss. Zum Teil fegten heftige Stürme über Nord.- und Ostdeutschland, Tief Xavier am 5.10 und in den letzten Tagen des Monats Tief „Herwart“ welcher landesweit für einen markanten Temperaturrückgang sorgte. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau lag bei 13°C, für die Jahreszeit war dies ungewöhnlich warm!! Laut Wetteraufzeichnung des DWD´s war der Oktober 2017 einer der zehn wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn 1881 (Quelle DWD). Betrachtet man sich die Temperaturen genauer so war gerade die zweite Dekade mit ihrem Hoch „Tanja“ maßgeblich am Temperaturdurchschnitt mit verantwortlich. Temperaturen jenseits der 20°C Marke, auch bei uns wurde der Maximalwert mit 24,1°C am 16.Oktober aufgezeichnet. Die Rekordmarke bundesweit betrachtet lag am gleichen Tag bei 28,1°C gemessen in Müllheim, nähe Freiburg im Breisgau. Lediglich der Minimalwert des Monats zeigte sein herbstliches Gesicht und wurde am 31.Oktober mit 2,3°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 86,2 l/m² (15-Niederschlagstage / DWD-Normalsoll 68l/m²). Insgesamt verlief der Oktober damit deutlich zu warm und einem erkennbaren Niederschlagsüberschuss. Bei der Sonnenscheinmenge mit örtlich über 135h (Wetterstation Ottenau 150h) lies Baden-Württemberg mit deutlichem Abstand alle anderen Bundesländer weit hinter sich (Quelle DWD).
1.-Dekade (01.10 bis 10.10):
regnerisch und meist stark bewölkt gelegentlich kam auch mal die Sonne raus aber meistens war es ein herbstliches unangenehmes Wetterintermezzo. Die Durchschnittstemperatur lag bei 13°C !! Der Maximalwert der Dekade lag am 5.(13.55Uhr) bei 20,6°C, zugegeben immerhin noch leicht oberhalb der 20°C Marke. Beim Minimalwert schaute es da schon anders aus, einstellig mit 7,1°C am 6.(5.25Uhr) war es morgendlich schon kühl und unangenehm. Die Gesamtniederschlagsmange wurde mit 56,8l/m2 (8-Niederschlagstage) aufgezeichnet, dabei war der 3.Oktober mit einer Tagesregenmenge von 32,6 l/m² mehr als nur maßgeblich beteiligt.
2.-Dekade (11.10 bis 20.10):
morgendliche starke Bewölkung mit örtlichen Nebelfeldern in Fluss und Bachnähe, welche aber schnell durch aufgelockerte und teilweise wolkenlose Tagesabschnitte abgelöst wurden. Es war eine herrliche spätsommerliche Dekade, die mit einer Durchschnittstemperatur von sensationellen aber für die Jahreszeit einfach zu warmen 15°C aufwartete!! Der Maximalwert wurde am 16. (15.20Uhr) mit 24,1°C aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert welcher am 18.(6.45Uhr) aufgrund einer sternenklaren Nacht mit kühlen 7,5°C gemessen wurde konnte einem dieses spätherbstliche Gefühl nehmen. Die Gesamtniederschlagsmenge war eigentlich gar nicht vorhanden und wurde aufgrund der morgendlichen Nebelfelder und deren Taubildung mit 0,2l/m² (1-Niederschlagstag) gemessen.
3.-Dekade (21.10 bis 31.10):
anfänglich noch trocken aber doch schon wesentlich unangenehmer. Meist waren die kurzen Sonnenscheinperioden begleitet von einem Mix aus schnelldurchziehenden Wolken. Gegen Ende hin war es Tief „Herwart“ welches uns einen markanten Temperatursturz und auch regnerische Tage bescherte. Die Durchschnittstemperatur lag bei 11,2°C und damit wesentlich kühler als die vergangenen Dekaden. Lediglich der Maximalwert erinnerte einem noch einmal daran was denn noch möglich wäre, mit 21,4°C am 21.(13Uhr) war es noch einmal angenehm warm. Leider nur ein kleiner Trost denn der Minimalwert lag nahe an der 0°C Marke und wurde am 31.(6.25Uhr) mit kühlen 2,3°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 29,2l/m² (6-Niederschlagstage)
Oktober 2017: Temperatur Durchschnitt 13 °C / 86,2 l/m² Niederschlagsmenge (15-Niederschlagstage)
Oktober 2016: Temperatur Durchschnitt 10,6 °C / 70 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Viele Wolken und recht feucht, aber insgesamt mild
meist zogen Tiefdruckgebiete und Ihre Ausläufer über Deutschland hinweg. Uns erreichten diese Tiefdruckgebiete eher seltener, was sich bei den anfänglich milden Temperaturen und vor allem bei den Niederschlägen bemerkbar machte. Die Durchschnittstemperatur gemessen an der Wetterstation Ottenau betrug 6,9°C. Gerade die erste Dekade war von südwestlichen Strömungen geprägt und hatte am 4.November seinen Höhenpunkt, der Maximalwert des Monats wurde mit 19,3°C aufgezeichnet. Übertroffen wurde dieser Wert durch die Wetterstation Ohlsbach (Ortenaukreis) welche bundesweit den höchsten Einzelwert mit 19,4°C meldete (Quelle DWD). In der zweiten Dekade waren auch wir vom Zustrom kälterer Meeresluft betroffen, ersten leichte Schneefälle im Bergland und frostige Nachttemperaturen waren die Folge. Das kleine Randtief „Numa“ zeigte um den 12. November auch die Sturmseite des Monats mit Starkregen, Orkanböen und Gewittern. Bei uns in der Region war lediglich ein sehr starker Niederschlagstag (innerhalb 24h) mit 33,4l/m2 und Sturmböen mit 53,1 km/h zu verzeichnen. Landesweit war es nicht so glimpflich abgelaufen, Hochwasser begleitet von Erdrutschen, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume um nur ein paar Schlagworte der regionalen Nachrichtensender zu zitieren. Der Minimalwert des Monats wurde am 12.November mit -1,4°C gemessen. In der letzten Dekade dominierte meist hoher Luftdruck was sich jahreszeitlich entsprechend an den morgendlichen Nebelfeldern und dichten Hochnebelartigen Bewölkung zeigte. Tief „Reinhard“ führte um den 22. erneut sehr milde Luft heran. Insgesamt betrachtet verlief der Monat mild, mit 131,6 l/m² (19-Niederschlagstage) niederschlagsreich (Normalsoll 82 l/m²) und mit 46 Sonnenstunden (Normalsoll 62h) eher sonnenscheinreich.
1.-Dekade (01.11 bis 10.11):
anfänglich trocken, noch sehr mild. Im Verlauf aber immer stärker werdende Bewölkung und merklich kühler, zur Mitte hinaufkommender Regen. Die Durchschnittstemperatur lag bei eigentlich jahreszeitlich betrachtet milden 8,7°C. Auch der Maximalwert war eigentlich überhaupt nicht zeitgemäß und lag aufgrund der aufkommenden südwestlichen Windströmung mit 19,3 °C am 4.(15Uhr) noch eher im spätsommerlichen Bereich. Dennoch es war und ist November und beim Minimalwert welcher am 7.(7.35Uhr) mit 5°C aufgezeichnet wurde, war es doch schon erkennbar kühl geworden. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 18,2l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.11 bis 20.11):
merklich empfindlich kühler, meist dauerhaft dichte Bewölkung begleitet von morgendlichen dichten und anhaltenden Nebelfeldern. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 5,1°C aufgezeichnet und war im Vergleich zur vorangegangenen Dekade spürbar zurückgegangen. Auch der Maximalwert war stark rückläufig und wurde am 12.(12.35Uhr) mit 12,2°C gemessen. Jahreszeitgemäß zeigte sich dagegen der Minimalwert welcher am 15.(7.40Uhr) mit -1,4°C aufgezeichnet wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde 45,2 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Dabei maßgeblich beteiligt war der Verlauf des Sturmtiefs „Numa“ in dessen Folge alleine innerhalb von 24h - 33,4 l/m² gemeldet wurden.
3.-Dekade (21.11 bis 30.11):
eine wechselhafte Dekade immer wieder Regen, trübe bewölkte Tage begleitet von kühlen Temperaturen. Erneut ein Tief „Reinhard“, welches wieder jahreszeitlich eher untypische mildere Temperaturen ab der Mitte mit sich führte. Gegen Ende erneut ein Temperaturrückgang und erste Schneefälle, die aber bis in die Niederungen meist in Regen übergingen. Die Durchschnittstemperatur stieg wieder an und wurde mit 7°C gemessen. Auch der Maximalwert war gestiegen und lag am 23.(11.50Uhr) mit 19,2°C wieder im spätsommerlichen Bereich. Einzig der Minimalwert wurde am 29.(21.20Uhr) mit -0,1°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf regenreiche 68,2 l/m² (8-Niederschlagstage).
November 2017: Temperatur Durchschnitt 6,9°C / 131,6 l/m² Niederschlagsmenge (19-Niederschlagstage)
November 2016: Temperatur Durchschnitt 6,7°C / 79,2 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
Vergleichsweise mild, sehr sonnenscheinarm aber niederschlagsreich
meist beherrschten westliche Strömungen das Wetter in Deutschland und somit auch unsere Region. Diese Wetterverhältnisse sorgten für nasskaltes und wolkenreiches Wetter, häufig von Niederschlägen begleitet. Die Temperaturen lagen meist über Null, es gab wenige mäßige bis stärke Fröste. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Ottenau lag bei 4,9°C. Der Minimalwert des Monats wurde am 2. (5.25Uhr) mit -2,6°C aufgezeichnet, der krasse Gegensatz war der Maximalwert welcher am 31.(14.55Uhr) mit sensationellen 15,8°C gemessen wurde. Der Dezember 2017 war mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 105 l/m² (23-Niederschlagstage / Normalsoll 82 l/m²-Quelle DWD) deutlich niederschlagsreicher als der Dezember 2016 (3,8 l/m²). Die häufigen Niederschläge fielen im Flachland meist als Regen, dagegen war es im Bergland Schnee was zu einer recht ordentlichen Schneedecke auch in unserer Region führte. Leider war es wieder einmal Tauwetter welches an Weihnachten die weiße Pracht dahinschmelzen ließ. Extrem gering waren die Sonnenscheinstunden, welche auch in unserer Region mit magereren knappen 25h aufgezeichnet wurden (Normalsoll BW 45h-Quelle DWD).
1.-Dekade (01.12 bis 10.12):
stark bewölkt, windig und nasskalt, einen ersten Advent mit leichtem Schneefall. Ein Gewitter im Dezember, Temperaturgegensätze, es war wettertechnisch fast alles dabei ....... Die Durchschnittstemperatur wurde mit 2,8°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 2.(5.25Uhr) bei -2,6°C und der Maximalwert wurde am 7.(21.45Uhr) mit 11,8°C aufgezeichnet. Ein krasser Gegensatz der sich auch in den darauffolgenden Dekaden weiter fortsetzte. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 24,4 l/m² (6-Niederschlagstage).
2.-Dekade (11.12 bis 20.12):
trübe, regnerisch und sehr trist, Schmuddel Wetter eine typische Winterdekade welche keiner so recht wollte. Temperaturtechnisch ging es leicht nach oben, die Durchschnittstemperatur lag bei 4,7°C. Auch der Minimalwert war am 13.(7.10Uhr) mit 0,8°C leicht über die Null Grad Marke gestiegen. Erneut lag der Maximalwert weit entfernt und konnte am 11.(23.45Uhr) in der Nacht mit 10,4°C aufgezeichnet werden. Für eine Winterdekade, temperaturtechnisch gesehen schon fast eine kleine Sensation!! Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 46,8 l/m² (9-Niederschlagstage) gemessen.
3.-Dekade (21.12 bis 31.12):
und es ging gerade weiter so, trübe und regnerische Tage, selten war die Sonne zu sehen, Weihnachten mal wieder zu warm und ohne Schnee ...... Die Durchschnittstemperatur wurde mit 7°C aufgezeichnet. Erneut lagen Minimal.- und Maximalwert weit auseinander, der Minimalwert wurde am 26.(2.05Uhr) mit -0,7°C aufgezeichnet der Maximalwert dagegen wurde am 31. (14.55Uhr) mit viel zu Warmen 15,8°C gemessen!! Die Gesamtniederschlagmenge belief sich auf 33,8 l/m² (8-Niederschlagstage).
Dezember 2017: Temperatur Durchschnitt 4,9°C / 105 l/m² Niederschlagsmenge (23-Niederschlagstage)
Dezember 2016: Temperatur Durchschnitt 2,0°C / 3,8 l/m² Niederschlagsmenge (6-Niederschlagstage)

