Wetterbericht 2015
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Zu mild, zu nass und zu wenig Sonnenschein, so kann man den Januar 2015 kurz zusammenfassen
von frühlingshafter Wärme mit Rekord Temperaturen über Stürme bis hin zu kurzen Winterintermezzos es war einfach alles im Angebot. Die Durchschnittstemperatur im Januar betrug 4°C, dabei war gerade die erste Monatshälfte durchweg zu mild. Der Maximalwert des Monats wurde am 13.Januar (14.15Uhr) mit 16,9°C aufgezeichnet, beim Minimalwert wurden -5,4°C am 6.Januar(8.35Uhr) gemessen. Rekordverdächtig war das Orkantief „FELIX“ es sorgte am 10.1. deutschlandweit für Frühlingswärme, fast überall wurden zweistellige Temperaturen erreicht. Im bayerischen „Piding“ wurde mit 20,5 Grad erstmals im Januar überhaupt die 20-Grad-Marke geknackt (Quelle DWD). Doch der Winter hatte ein Einsehen, in Richtung der letzten Dekade sanken die Temperaturen. Schneefall nicht nur in den Bergen örtlich bis in die Niederungen, meist nicht von Dauer, waren an der Tagesordnung. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 143,6 l/m² (26-Niederschlagstage). Insgesamt fiel der Monat sehr mild und niederschlagsreich sowie sonnenscheinarm aus.
1.-Dekade (1.01 bis 10.01):
Trübe, regnerische Tage meist begleitet von starker Bewölkung, Tauwetter in den Bergen. Unangenehmes Schmuddelwetter eben !! Die Durchschnittstemperatur lag bei 4,3°C. Beim Minimalwert wurden winterliche -5,4°C am 6.Januar( 8.35Uhr) aufgezeichnet. Orkantief „Felix“ begleitet mit rekordverdächtigen Frühlingstemperaturen ergab auch an unserer Wetterstation den Maximalwert am 10.Januar(11.10Uhr) mit stolzen 15,7°C . Leider aber auch kräftige Windböen welche mit 51,5km/h über uns hinwegfegten. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 48,6l/m² (8-Niederschlagstage).
2.-Dekade (11.01. bis 20.01):
die trüben, windigen Tage der ersten Dekade setzten sich fort, teils von morgendlichen Nebelfelder begleitet, sonnige Abschnitte waren eher selten. Die Durchschnittstemperatur stieg leicht auf 5,4°C. Erneut lag der Maximalwert mit 16,9°C am 13.Januar(14.15Uhr) im zweistelligen Bereich. Beim Minimalwert wurden wiederum Minusgrade gemessen, -2,3°C am 19.Januar (7.10Uhr). Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 53,2l/m² (9-Niederschlagstage) gemessen.
3.-Dekade (21.01 bis 31.01):
Regen, Schneeschauer kühlere Temperaturen, der Winter war wieder zurück !! Bei der Durchschnittstemperatur mit 2,3°C war dies nur zu schön zu erkennen. Der Minimalwert dieser Dekade betrug -0,6°C, beim Maximalwert konnten keine zweistelligen Werte verbucht werden, immerhin waren es 6,5°C am 28.Januar(22.30Uhr). Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 41,8 l/m² (9-Niederschlagstage)aufgezeichnet.
Vergleiche
Januar 2015: Temperatur Durchschnitt 4,0 °C / 143,6 l/m² Niederschlagsmenge (26-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)
Januar 2014: Temperatur Durchschnitt 5,5 °C / 68,8 l/m² Niederschlagsmenge (21-Niederschlagstage)
Verlief bei ausgeglichenen Temperaturen recht trocken und oft sonnig
Anfangs Februar gelangte ganz Deutschland zunehmend in den Einflussbereich von hohem Luftdruck. Welches wettertechnisch auch unsere Region bis zum Ende des zweiten Monatsdrittels bestimmte. Das Temperaturniveau lag dabei deutlich niedriger als in den beiden Vormonaten. Der Monatsmittelwert lag bei winterlichen 1,9°C, welches bei anhaltenden Winden gefühlt deutlich darunter lag. Beim Minimalwert des Monats wurde am 4.Februar mit -5,8°C aufgezeichnet. Der erste frühlingshafte Lichtblick war der 20.Februar welcher den Maximalwert des Monats mit sensationellen, sonnigen 15,2°C lieferte. Die letzten Dekade wurde von atlantischen Tiefausläufern gestaltet, das Wetter wurde leicht wechselhaft. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug magere 41,6 l/m², beim Sonnenschein konnten 93h erreicht werden. Insgesamt verlief der Februar bei deutlich zu wenig Niederschlag und leicht überdurchschnittlicher Sonnenscheinbilanz recht mild.
1.-Dekade (1.02 bis 10.02):
Schnee und Graupelschauer, graue und kalte meist windige Tage, gelegentliche von sonnige Abschnitten begleitet. Es war in der ersten Dekade wettertechnisch alles vertreten. Der Durchschnittswert lag bei kühlen winterlichen 0,1°C. Der Minimalwert betrug am 4.Februar (7.05Uhr) -5,8°C und beim Maximalwert waren es am 10.Februar (16.45Uhr) gerade einmal 4,9°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurden mit 15 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.02. bis 20.02):
Morgendliche Frühnebelfelder welche sich örtlich bis in die Mittagsstunden zogen, meist trocken mit dennoch vielen sonnigen Abschnitten und Tagen. Der Durchschnittswert wurde mit erneut winterlichen 1,1°C aufgezeichnet. Sensationell war in dieser Dekade tatsächlich der Maximalwert welcher mit 15,2°C am 20.Februar(14.25Uhr) aufgezeichnet wurde, erste Frühlinghoffnungen und Sehnsüchte wurden wach !! Am gleichen Tage wurde auch der Minimalwert mit -4,1°C (6.30Uhr) aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf minimale 0,6 l/m² (3-Niederschlagstage), begünstigt durch die morgendlichen Nebelfelder und deren Taubildung.
3.-Dekade (21.21 bis 28.02):
grau und trist, örtlich meist von Regenschauern begleitet, ja sogar Eisregen gab es in unserer Region. Dennoch es war milder geworden beim Durchschnittswert von 5,1°C konnte man dies nur zu deutlich erkennen. Erneut wurde der Maximalwert im zweistelligen Bereich am 26.Februar(15.15Uhr) mit 12,8°C aufgezeichnet, ein herrlicher frühlingshafter Tag. Beim Minimalwert wurden leider wieder Minusgrade am 23.Februar(3.15Uhr) mit -1,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagmenge belief sich auf 26 l/m²(5-Niederschlagstage), herausragender Regentag war dabei der 27.Februar in dessen Folge stolze 12,8 l/m² aufgezeichnet wurden.
Vergleiche
Februar 2015: Temperatur Durchschnitt 1,9 °C / 41,6 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)
Februar 2014: Temperatur Durchschnitt 6,6 °C / 86,6 l/m² Niederschlagsmenge (19-Niederschlagstage)
Überdurchschnittlich warm und sonnig mit stürmischem Finale
nach einem turbulenten Start verlief der März 2015 aufgrund regelmäßig wiederkehrender Hochdrucklagen meist ruhig und freundlich. Dabei gab es immer noch frostige Nächte in deren Folge der Minimalwert von -2,3° C aufgezeichnet wurde. Dennoch tagsüber war es bereits frühlingshaft warm, was sich schön am Maximalwert des Monats mit sensationellen 20,3°C zeigte. Das Wechselspiel zwischen kalten und milden Phasen führte zu einer Mitteltemperatur von 7,7°C. Ein besonderes Himmelsspektakel ereignete sich am Vormittag des 20. März, eine partielle Sonnenfinsternis sorgte für eine leichte Dämmerung und auch einem leichten spürbaren Temperaturrückgang. Deutschland, so auch unsere Region wurde im März 2015 von der Sonne mehrfach verwöhnt. In der Summe zeigte sie sich im Flächenmittel rund 214 Stunden. Bei der Gesamtniederschlagsmenge waren die ersten und letzten stürmischen, die Spitzenböe lag bei 53,1 km/h, regnerischen Tage des Monats ausschlaggebend für die Gesamtniederschlagsmenge von 45 l/m².
1.-Dekade (1.03 bis 10.03):
das erste Gewitter begleitet von heftigen Windböen, Graupel und Hagelschauern, kühle Nächte dennoch meist tagsüber auflockernde Bewölkung, es war von allem etwas dabei. Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,9°C ein erstes Frühlingsgefühl machte sich ganz vorsichtig bemerkbar. Die immer noch wechselnden Temperaturphasen mit kühlen Nächten und angenehmen teilweisen sonnigen Tagen konnte man an dem Minimalwert mit -1,6°C am 6.März(7.30Uhr) und dem Maximalwert am 9.März(16.50Uhr) mit 17,4°C schön erkennen. Die Gesamtniederschlagsmenge dieser Dekade wurde mit 14 l/m² aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.03. bis 20.03):
ein herrliche Dekade kurz und knapp. Kühle örtlich frostige Nächte, morgendliche Nebelfelder, wurden von herrlich sonnigen Tagen abgelöst. Frühling lag tatsächlich in der Luft, der Maximalwert wurde am 17.März(15.00Uhr) mit sensationellen und angenehmen 20,3°C gemessen. Trotz aller Vorfreude der Minimalwert fiel leider wieder in den Minusbereich und war mit -2,3°C am 13.März(7.00Uhr) immer noch kalt und unangenehm. Aufgrund der stetigen Temperaturschwankungen, wurde der Temperaturmittelwert mit 7,3°C aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 0 l/m² einfach gar nicht vorhanden.
3.-Dekade (21.03 bis 31.03):
meist schöne Tage, zwar in den Nächten immer noch merklich kühl aber nicht mehr im Minusbereich wie in den vorrangegangenen Dekaden. Erneut stieg das Quecksilber und der Mittelwert mit 8,8°C war schon recht frühlingshaft. Dennoch lag der Minimalwert mit 1,3°C am 24.März(4.45Uhr) noch nahe der Nullgradmarke. Beim Maximalwert konnten am 24.März (16.20Uhr) angenehme 17,6°C gemessen werden. Herausragendes Ereignis dieser Dekade war ohne Zweifel die partielle Sonnenfinsternis welche am 20.März schön zu verfolgen war. Stürmisch und windig ging die letzte Dekade zu Ende, mit Spitzenböen von über 50 km/h sowie einer Tagesniederschlagsmenge am 29.März von 16,6 l/m². Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 31 l/m² aufgezeichnet.
Vergleiche
März 2015: Temperatur Durchschnitt 7,7 °C / 45 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)
März 2014: Temperatur Durchschnitt 9,3 °C / 20,4 l/m² Niederschlagsmenge (8-Niederschlagstage)
Grünland-Temperatursumme von 204,2 erreicht am: 15.03.2015
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr Vorjahr: 24.02.2014)
Statt Aprilwetter warm, sehr trocken und viel, sehr viel Sonne
von Aprilwetter war nicht viel zu spüren. Früher war der April eher kühl und wechselhaft meist begleitet von zahlreichen Regen-,Schnee und Graupelschauern. Aber auch in diesem Jahr kam es, wie in den Jahren zuvor, eben anders. Bei meist hohem Luftdruck war es tagsüber schon angenehm warm, sehr trocken und ungewöhnlich sonnig, meist begleitet von recht frischen Nächten. Regional gab es bereits die ersten Waldbrandgefahrenmeldungen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 11,9°C. Der Maximalwert wurde am 15.April (16.30Uhr) mit sensationellen 27,3°C aufgezeichnet, der erste Sommertag, an den bereits geöffneten Eisdielen war schon reger Betrieb !! Der Minimalwert wurde an einem klaren Morgen am 7.April (6.30Uhr) mit -2°C gemessen. Übertroffen wurde dieser Minimalwert nur vom 5cm Bodensensor welcher nahezu zeitgleich am 7.April(5.35Uhr) -4,4°C aufzeichnete. Bei den Sonnenstunden ging der April als viertsonnigster seit Beginn der Messungen 1951 ein (Quelle DWD) auch die Wetterstation Ottenau konnte sensationelle 268h aufzeichnen. Baden-Württemberg galt laut DWD als das niederschlagsreichste Bundesland. Dies konnte man auch deutlich an der Gesamtniederschlagsmenge bei uns mit 73,6l/m² (12 Niederschlagstage) erkennen.
1.-Dekade (1.04 bis 10.04):
Aprilwetter ?? Weit gefehlt wenn überhaupt waren es die ersten Tage welche an den Monatsnamen und dessen Wechselhaftigkeit erinnerten. Ansonsten waren es überwiegend sonnige Tage aber auch leider immer noch kühlen Nächten. Die Durchschnittstemperatur lag daher auch bei kühlen 7,9°C. Beim Maximalwert konnten zwar immerhin am 10.April (17.10Uhr) 23,9°C aufgezeichnet werden. Das Gegenstück, der Minimalwert, wurde mit -2°C am 7.April(6.30Uhr) gemessen und unterschritt damit immer noch die 0°-Gradgrenze. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 36,6 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet, dabei war der 2.April als herausragender Regentag mit einer Tagesmenge von 22,2 l/m² gemessen worden.
2.-Dekade (11.04. bis 20.04):
ein herrliche Dekade, Sonne pur, herrliche frische und klare Morgenstunden, wenn überhaupt gab es nur leichten Nieselregen. Frühling, Frühsommer egal es war für jeden was dabei ....... Die Durchschnittstemperatur lag bei bereits angenehmen 14,2°C. Der Maximalwert und gleichzeitig Höchstwert des Monats wurde am 15.April(16.30Uhr) mit sommerlichen 27,3°C gemessen. Ein erster herrlicher Sommertag (Sommertag >= 25°C) manch einen lud es zum ersten Eis oder gerade zum verweilen an einem sonnigen Plätzchen ein. Getrübt wurde dieses sommerliche Gefühl lediglich vom Minimalwert welcher am 19.April(6.45Uhr) mit 2°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit mageren 2,2 l/m² an gerade mal zwei Niederschlagstagen aufgezeichnet worden.
3.-Dekade (21.04 bis 30.04):
meist schöne sonnige Tage, erst gegen Ende der Dekade von Regenfällen begleitet und nicht mehr ganz so warm wie die vergangene Dekade. Der Durchschnittswert belief sich auf 13,5°C und war damit leicht gefallen. Auch der Maximalwert konnte den vergangenen Höchstwert nicht mehr erreichen, er lag am 21.April(16.25Uhr) bei angenehmen 24,4°C. Nur der Minimalwert war in dieser Dekade mit 2,3°C am 23.April(6.50Uhr) wärmer ausgefallen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 34,8 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet, wobei auch hier ein einzelner Tag der 25.April mit einer Tagesmenge von 19,2 l/m² besonders auffällig war.
Vergleiche
April 2015: Temperatur Durchschnitt 11,9 °C / 73,6 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)
April 2014: Temperatur Durchschnitt 13,4 °C / 55,0 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Mai etwas zu warm, zu trocken und sonnenscheinarm, mit einzelnen heftigen Regenfällen
Deutschland war wettertechnisch dreigeteilt, im Norden frisch und wolkenreich mit einzelnen Regenfällen. Den Süden überzogen wiederholt Tiefdruckgebiete, die abwechselnd warme und kühle Luft herbeiführten. Dazwischen lag ein breiter Streifen mit trockenen Wetterabschnitten und meist anhaltendem Sonnenschein. Wettertechnisch galt Baden-Württemberg im Temperaturmittelwert als zweitwärmstes Bundesland (Quelle DWD). Was die Wetterstation Gaggenau, mit einem Temperaturmittelwert von 16°C, nur zu gut bestätigen konnte. Der Maximalwert des Monats wurde am 12. Mai(16.10Uhr) mit sommerlichen 31,2°C gemessen. Übertroffen wurde dieser Wert lediglich von der DWD-Wetterstation in Ohlsbach südöstlich von Offenburg, welche deutschlandweit den höchsten Wert mit 31,3°C aufzeichnete (Quelle DWD). Leider ging es beim Minimalwert des Monats wieder in Richtung 0° Marke, mit 5°C am 21.Mai(6.20Uhr) war es immer noch empfindlich kalt. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 58 l/m² (14-Niederschlagstage) aufgezeichnet. Bundesweit war Baden-Württemberg das zweitregenreichste Bundesland.
1.-Dekade (1.05 bis 10.05):
Maiwetter oder Aprilwetter, entscheiden konnte sich das Wetter nicht so ganz. An den ersten Tagen anfänglich regnerisch und leicht windig, dann sonnig und angenehm, gegen Ende hin aufkommende erste Gewitterneigung. Der Temperaturdurchschnitt lag bei 16,1°C und war damit schon recht angenehm. Auch der Maximalwert am 5.Mai(11.15Uhr) mit 26,3°C galt schon als Sommertag. Der Minimalwert war mit 8,8°C am 1.Mai(5.30Uhr) nicht unbedingt als angenehm zu betrachten aber er war schon nahe dem zweistelligen Bereich. Es waren leider die ersten Tage welcher dieser Dekade den Namen Wonnemonat nicht unbedingt verliehen hatten. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 34 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet, herausragend in negativer Sicht war dabei der 1.Mai mit einer Tagesniederschlagsmenge von 19,2 l/m².
2.-Dekade (11.05. bis 20.05):
viel Sonnenschein, warm nahezu schon schwül mit entsprechender Gewitterneigung, im zweiten Abschnitt aufkommende leichte Regenschauer. Sie war schon wonnehaft anmutend diese zweite Dekade. Mit einem Temperaturmittelwert von 16,7°C wurde die erste Dekade erneut übertroffen, auch beim Maximalwerte am 12.Mai(16.10Uhr) mit sensationellen sommerlichen 31,2°C konnte man nun ein wenig mehr hoffen den ersehnten Sommer zu spüren. Dennoch der Minimalwert lag leider wieder nur im einstelligen Bereich und war am 16.Mai(5.40Uhr) mit 7,7°C erneut kühl. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 14,8 l/m² (6-Niederschlagstage) aufgezeichnet.
3.-Dekade (21.05 bis 31.05):
meist wolkenreiche Tagesabschnitte, selten von Regen begleitet, wurden von auflockernden sonnigen Wetterabschnitten abgelöst. Es war etwas kühler geworden was sich sofort am Temperaturmittelwert mit 15,1°C bemerkbar machte. Der Maximalwert konnte die vergangenen Werte nicht mehr erreichen und wurde mit 24°C am 31.Mai(16.25Uhr) aufgezeichnet. Auch der Minimalwert ging erneut näher an die 0° Marke, mit 5°C am 21.Mai(6.20Uhr) war es in den Morgenstunden einfach zu kühl. Einzig die Gesamtniederschlagsmenge welche mit 9,2 l/m² (3-Niederschlagstage) aufgezeichnet wurde war ein Indiz für eine eher trockene Dekade.
Vergleiche
Mai 2015: Temperatur Durchschnitt 16°C / 58 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
Mai 2014: Temperatur Durchschnitt 15,3 °C / 72,4 l/m² Niederschlagsmenge (16-Niederschlagstage)
Juni kühl bis mäßig warm, aber auch hochsommerlich heiß
der Juni war äußerst wechselhaft und brachte allerhand unterschiedliche Wetterszenarien. Mit einem Temperaturmittelwert von 19,4°C war unsere Region eine recht warme, aber mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 71,2l/m² (11-Niederschlagstage) auch recht feuchte Region in Baden-Württemberg. Nach einem wenig sommerlichen Monatsanfang stiegen die Temperaturen aufgrund subtrophischer Luftmassen langsam aber sicher an. Am 5.Juni wurde der Maximalwert mit hochsommerlichen 34,6°C um 17.20 Uhr gemessen. Überboten wurde dieser Wert in Baden-Württemberg nur von einer DWD-Wetterstation in Rheinau-Memprechtshofen am Oberrhein welche 35,0°C registrierte (Quelle DWD). Leider war es aber meistens ein auf und ab, auf sommerliche Temperaturen folgten spürbare Abkühlungen, ehe das ganze wieder in die andere Richtung lief. In der letzten Dekade waren es die nördlichen teilweise heftigen Winde die, die sogenannte Schafskälte zu uns brachten. Während diesem örtlich sehr kühlen Witterungsabschnitt gingen die Temperaturen in den Morgenstunden kräftig nach unten, so wurde in dieser Zeit der Minimalwert am 23.Juni (6.30Uhr) mit kühlen 9,3°C gemessen. In der letzten Juniwoche setzte sich dann wieder das Sommerwetter durch.
1.-Dekade (1.06 bis 10.06):
anfänglich Regen dann meist trocken und sommerlich warm, Sommer eben. Mit einem Temperaturdurchschnittswert von 20,2°C konnte man schon von einer sommerlichen Dekade sprechen. Der Rekordwert des Monats welcher am 5.Juni(17.20Uhr) mit hochsommerlichen 34,6°C aufgezeichnet wurde war schon beachtlich. Bei dem Minimalwert wurden erstmalig, mit 10,5°C am 2.Juni(1.55Uhr) ein zweistelliger Wert aufgezeichnet. Selten waren Niederschläge zu verzeichnen, allerdings wenn dann waren sie teilweise heftig und ergiebig. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 15,2 l/m² (2-Niederschlagstage) aufgezeichnet, wobei der 8.Juni mit einer Gesamttagesmenge von 10,8l/m² herausragend war.
2.-Dekade (11.06. bis 20.06):
Sonnenschein, oft bewölkt und mehr Regen, insgesamt kühler in Summe eher unspektakulär. Der Temperaturdurchschnittswert lag bei 18,6°C, immer noch angenehm aber schon merklich kühler. Der Maximalwert der vergangenen Dekade konnte nicht annähernd mehr erreicht werden und lag am 12.Juni(15.00Uhr) dennoch bei sommerlichen 31,1°C. Beim Minimalwert wurde erstaunlicherweise erneut ein zweistelliger Wert am 12.Juni(6.40Uhr) mit 10,8°C gemessen werden, leicht über der ersten Dekade. In Summe waren es aber die Tagesmittelwerte welche den Temperaturrückgang bewirkten. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 23,6 l/m² (5-Niederschlagstage) aufgezeichnet, wobei auch wieder ein Tag der 18.Juni mit einer Gesamttagesmenge von 12 l/m² hervorstach.
3.-Dekade (21.06 bis 31.06):
meist häufige Bewölkung, sonnige Tagesabschnitte, kühle Winde und Regentage mit ergiebigen Mengen. Aber auch wieder ansteigende Temperaturen welche sich gerade am Monatsende langsam aber sicher bemerkbar machten. Mit einem Durchschnittstemperaturwert von 19,3°C waren schon wieder steigende Temperaturen zu vermelden. Beim Minimalwert waren es am 23.Juni (6.30Uhr), aufgrund der immer wieder aufkommenden kühlen Winde, magere und kühle 9,3°C. Ob regionale Nachrichten oder TV, meist wurde die Schafskälte als Übeltäter ausgemacht. Bei dem Maximalwert wurde am letzten Tag des Monats, 30.Juni(15.50Uhr) mit 32,3°C erneut die 30°Marke geknackt. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 32,3 l/m² (4-Regentage) aufgezeichnet. Auch in dieser Dekade war es ein einzige Tag der 22.Juni in dessen Verlauf, aufgrund eines heftigen Regenschauers, innerhalb kürzester Zeit 18 l/m² aufzeichnet wurden.
Vergleiche
Juni 2015: Temperatur Durchschnitt 19,4 °C / 71,2 l/m² Niederschlagsmenge (11-Niederschlagstage)
Juni 2014: Temperatur Durchschnitt 20,2 °C / 21,2 l/m² Niederschlagsmenge (9-Niederschlagstage)
Juli 2015 war deutlich zu warm und vielerorts mit neuen Temperaturrekorden
der Juni war für viele Menschen in Deutschland so auch in unserer Region eher unangenehm. Es herrschte oft extreme Hitze, die auch neue Rekordwerte mit sich brachte. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23,9°C war es schon mehr als sommerlich. Betrachtet man allerdings die Wetteraufzeichnungen genau, kam der Juli 2015 lediglich auf Platz 6 der wärmsten Julimonate (Quelle DWD). So erlebte auch unserer Region im ersten Juli-Drittel, eine der heftigsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnung. An der Wetterstation Ottenau kletterten die Temperaturen an sage und schreibe sechs Tagen über 35°C. Gerade in den anfänglich Rekordhitze verdächtigen Tagen wurde auch der Maximalwert des Juli´s mit sensationellen 38,7°C am 5.Juli aufgezeichnet. Vielerorts wurde die Waldbrandgefahr auf den höchsten Wert hochgestuft. Der Minimalwert wurde in der letzten Dekade, aufgrund eines relativ starken Wetterumbruches mit kühlen Temperaturen und stark aufkommenden Winden, am 31.Juli mit 9,1°C aufgezeichnet. Bei der Gesamtniederschlagsmenge waren es sensationelle und trockene 36,6 l/m2 welche an 15 Tagen aufgezeichnet wurden. Damit war Baden-Württemberg mit einem Mittelwert von 39 l/m² das zweittrockenste Bundesland (Nur das Saarland hatte eine geringere Niederschlagsmenge mit 33 l/m²). Beim Sonnenschein wurden an der Wetterstation Ottenau 337h aufgezeichnet. Im Mittelwert lag damit unser Ländl bundesweit mit 274 Sonnenscheinstunden an erster Stelle (Quelle DWD).
1.-Dekade (1.07 bis 10.07):
anfänglich Sonne, Sonne und meist wolkenloser Himmel. Erst gegen Ende der Dekade aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und der schwülen Wetterlage, kamen erste Gewitter auf. Mit einem Mittelwert von 26,3°C war der Sommer endlich im vollem Masse angekommen. Die ersten Tage waren geprägt von Temperaturen jenseits der 35° Marke, Schwimmbäder liefen auf Hochtouren und hatten örtlich Mühe und Not ihre Wasserqualität zu halten. Mit einem Maximalwert von sensationellen 38,7°C am 5.Juli(17.55Uhr) war jeder froh wenn er ein schattiges Plätzchen ergattern konnte. Laue teilweise schon tropische Nächte waren die folge der tagsüber anhaltenden Temperaturen. Gegen Ende der Dekade waren es Gewitter welche örtlich mit ergiebigem Regen aber auch mit starkem Hagel (Stadtteil Rotenfels BT-berichtete) für Verwüstungen sorgte. Gerade diese Tage sorgen beim Minimalwert dafür, das dieser am 10.Juli(5.55Uhr) mit 10,9°C aufgezeichnet wurde. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden an der Wetterstation Ottenau magere 5,8 l/m² (4-Regentage) gemessen.
2.-Dekade (11.07 bis 20.07):
meist sonnig und warm, allerdings mit immer wiederaufkommender Bewölkung. Örtlich und tagesabhängig schwül, teilweise schon drückend warm. Der Temperaturmittelwert der ersten Dekade konnte nicht mehr erreicht werden und lag mit 24,7°C nur leicht darunter. Beim Maximalwert wurde am 17.Juli(19.35Uhr) sommerlichen 35,9°C aufgezeichnet. Mit frühmorgendlichen 16,2°C fühlte sich der Minimalwert am 12.Juli(6.35Uhr) immer noch recht angenehm an. Wiederum waren es die letzten Tage welche erneut Regen, Gewitter und leicht rückläufige Temperaturen mit sich brachten. In deren Folge wurde die Gesamtniederschlagsmenge erneut mit mageren 14,4l/m² (4-Regentage) aufgezeichnet.
3.-Dekade (21.07 bis 31.07):
Sonne und Wolken, gegen Ende der Dekade stark rückgehende Temperaturen, örtlich von starken Winden und immer wieder aufkommenden leichten Regenfällen begleitet. Auch beim Temperaturmittelwert konnten die vergangenen Dekaden abermals nicht mehr übertroffen werden und lagen daher mit 21,1°C erneut darunter. Einziger Lichtblick dieser Dekade, der Maximalwert welcher an einem sonnigen Abschnitt am 22.Juli(14.45Uhr) mit 34,5°C gemessen wurde. Der Minimalwert übertraf alles in dieser Dekade und wurde aufgrund der anhaltenden starken Bewölkung am 31.Juli(5.45Uhr) mit kühlen 9,1°C aufgezeichnet. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 16,4 l/m² (7-Regentagen) war es zwar nicht so regnerisch aber die Temperaturen der letzten Tage dieser Dekade trugen das ihrige zum Gefühl „Der Sommer machte anscheinend etwas Pause ??“ wesentlich bei.
Vergleiche
Juli 2015: Temperatur Durchschnitt 23,9 °C / 36,6 l/m² Niederschlagsmenge (15-Niederschlagstage)
Juli 2014: Temperatur Durchschnitt 21,1 °C / 205,6 l/m²2 Niederschlagsmenge (18-Niederschlagstage)
August 2015 außergewöhnlich warm und deutlich zu trocken
der Monat begann aufgrund des überwiegenden Hochdruckeinflusses mit großer Trockenheit und örtlich Rekord Hitze Werten. So wurde, wie vielerorts am 7.August der Rekordwert des Monats aufgezeichnet. Auch die Wetterstation Gaggenau war mit 39,2°C 7.August(17.30Uhr) nahe an dem Rekordwert dabei. Der jedoch höchste gemeldete Wert Baden-Württembergs wurde in Bad-Mergentheim-Neunkirchen mit extrem heißen 40,2°C gemessen. Zur Mitte des Monats wechselte das Wetter und es waren eher etwas kühlere Tage und Nächte zu verzeichnen. Auch der Minimalwert wurde in dieser Zeit, am 18.August(4.10Uhr) mit 11,3°C gemessen. Erst im letzten Monatsdrittel wurde es wieder sommerlich warm, teilweise sogar wieder richtig heiß und schwül. Vielerorts war die Waldbrandgefahr schon auf die höchste Stufe geklettert. Auf den Feldern, Wiesen und Vorgärten waren die Folgen der Trockenheit deutlich zu erkennen. Mit einem Durchschnittstemperaturwert von 22,5°C geht der August als drittwärmster Monat in die Wettergeschichte Baden-Württembergs ein (Quelle DWD). Die Sonnenscheindauer war mit ca. 289h nahezu ausbalanciert. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug magere 49,4 l/m² (9-Regentage).
1.-Dekade (1.08 bis 10.08):
Sonne, Sonne meist wolkenloser blauer Himmel und schon fast unerträglich heiß und schwül. Der Durchschnittswert mit sensationellen und sehr warmen 24,7°C konnte niemand mehr täuschen ........ Hochsommer eben !! Der Maximalwert dieser Dekade wurde mit rekordverdächtigen und unerträglich warmen 39,2°C am 7.August(17.30Uhr) aufgezeichnet. Ein kühles Bad oder ein kühles schattiges Plätzchen, ein Eis ein kühles Getränk jeder verschaffte sich den notwendigen Ausgleich. Lediglich der Minimalwert wurde mit morgendlichen, kühlen 13,7°C am 2.August(6.15Uhr) gemessen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden immerhin 28,2l/m² (3-Regentage) aufgezeichnet , die größte Menge fiel aufgrund eines nächtlichen Gewitters am 9.August mit 17,6 l/m² innerhalb kürzester Zeit.
2.-Dekade (11.08 bis 20.08):
nach schwülem und heißem Beginn waren es meist bewölkte, schon fast kühle anmutende Tage welche das Wetter bestimmte. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 6,8 l/m² (2-Regentage) weit unter der ersten Dekade geblieben. Aber es war einfach merklich kühler, was schön an der Durchschnittstemperatur mit 20,5°C zu erkennen war. Beim Minimalwert wurden abermals kühle 11,3°C am 18.August (4.10 Uhr) gemessen. Der Maximalwert kletterte erneut am 13.August (16.35Uhr) mit 36,4°C über die 30° Marke, einen neuerlichen Rekord konnte aber nicht mehr erreicht werden.
3.-Dekade (21.08 bis 31.08):
anfänglich war es noch ein Sonnen, Wolkenmix ehe sich zum Ende der Dekade die Sonne mehr und mehr durchsetzte. Es wurde wieder wärmer und auch vielerorts heißer, die Durchschnittstemperatur lag bei warmen und angenehmen 22,4°C. Trotz aller Euphorie , der Maximalwert lag erneut unter dem Rekordwert und wurde mit immerhin 35,8°C am 30.August (15.40Uhr) aufgezeichnet. Beim Minimalwert war es wieder eine kühlere Nacht die dazu führte das dieser mit 12,9°C am 26.August (4.50Uhr) gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 14,4 l/m² (4-Regentage)
Vergleiche
August 2015: Temperatur Durchschnitt 22,5 °C / 49,4 l/m² Niederschlagsmenge (9-Niederschlagstage)
August 2014: Temperatur Durchschnitt 18,5 °C / 148,8 l/m² Niederschlagsmenge (18-Niederschlagstage)
September 2015 unauffällig und leicht zu kühl
nach den extremen heißen und regenarmen Sommermonaten war der September eher unauffällig und ausgeglichen. Mit einem Temperaturdurchschnittswert von 15,4°C war er nur leicht zu kühl. Damit war der September in unserer Region (Wetterstation Ottenau) um 7,1°C kälter als der August (Durchschn.22,5°C). Die große Hitze die Ende August in fast ganz Deutschland, so auch in unserer Region geherrscht hatte, konnte sich teilweise bis zum 1. September halten. Der Maximalwert des Monats wurde dennoch erst am 12.September, im Laufe einer kurzen Schönwetterphase, mit 27,3°C gemessen. Meist jedoch wechselten sich kühle und warme Abschnitte am Tage und in der Nacht ab. Die ersten morgendlichen Nebelfelder kündigten den herannahenden Herbst eindrucksvoll an. Gerade diese wechselnden Wettergeschehen trugen nur zu gut zum Minimalwert des Monats bei, welcher am 9.September mit 6,3°C aufgezeichnet wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge erreichte in unserer Region mit 41,6 l/m2² gerade einmal 60% des Soll von 70 l/m² (Quelle DWD). Insgesamt lagen somit die Temperaturen, Niederschlag und Sonnenschein leicht unter dem vieljährigen Mittel.
1.-Dekade (1.09 bis 10.09):
anfänglich noch sommerliche, teilweise schwüle dann aber stark sinkende Temperaturen mit wechselhafter meist aber trockener Wetterlage. Der Herbst zeigte sein erstes, wenn auch zögerliches Gesicht. Mit einem Temperaturdurchschnittswert von 15,7°C war es nicht mehr gerade sommerlich und angenehm warm. Vielerorts brannten in den Abendstunden die ersten Kaminfeuer. Dennoch gab es noch warme, sonnige Abschnitte in deren Verlauf auch der Maximalwert dieser Dekade am 1.September (13.00Uhr) mit immer noch sommerlichen 26,7°C gemessen wurde. Der Minimalwert wurde nach den Sommermonaten erstmalig am 9.September (7.30Uhr) mit 6,3°C im einstelligen Bereich aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei mageren 5,4 l/m² (3-Niederschlagstage)
2.-Dekade (11.09 bis 20.09):
leicht steigende Temperaturen, wechselhaft und regnerisch, gegen Ende der Dekade Wetterbesserung mit vereinzelten herrlichen Herbsttagen. Der Durchschnittswert wurde mit leicht steigender Tendenz mit 16,3°C aufgezeichnet. Der Maximalwert lag am 12.September (14.25Uhr)bei sommerlichen und herrliche warmen 27,3°C. Leider nur ein kurzes aufblitzen, denn meist waren es wolkige, trübe Tage mit örtlich schon kühlen Nächten. Die Minimaltemperatur lag erneut im einstelligen Bereich und wurde am 11.September(7.00Uhr) mit 7,3°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 31 l/m² (7-Niederschlagstage) aufgezeichnet, schaut man sich die Gesamtmenge des Monats an war es die zweite Dekade in der 74% Regen fielen.
3.-Dekade (21.09 bis 30.09):
schöne Herbsttage, mit teilweise sonnigen und herrlichen Tagesabschnitten wurden abgewechselt von trüben Tagen mit morgendlichen Nebelfeldern und kühlen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur fiel erneut und wurde mit schon kühlen 14,1°C aufgezeichnet. Auch konnten die vorangegangenen Maximalwerte nicht mehr erreicht werden. Der Maximalwert dieser Dekade lag mit 21,3°C am 21.September (15.40Uhr) nur noch leicht über der 20°C Marke. Auch der Minimalwert ging wieder leicht nach unten und wurde am 28.September (8.05Uhr) mit, abermals einstelligem Wert, 6,7°C aufgezeichnet. Eher verhalten und trocken verabschiedete sich die Gesamtniederschlagsmenge mit 5,2 l/m² (3-Niederschlagstage) vom September.
Vergleiche
September 2015: Temperatur Durchschnitt 15,4°C / 41,6 l/m² Niederschlagsmenge (13-Niederschlagstage)
September 2014: Temperatur Durchschnitt 17,2 °C / 86,0 l/m² Niederschlagsmenge (12-Niederschlagstage)
Oktober 2015 typisch ?? Nebel, Sonne auch Regen aber auch leicht zu kühl
es herrschte teilweise ruhiges Wetter mit örtlich begrenztem, aber ergiebigem Sonnenschein. Der Herbst zeigte sich erneut, mit Nebel und Hochnebel welcher sich teilweise bis in die Tagesmitte hielt. Auch gab es unbeständige Tage mit Regen, wobei der Oktober zugleich der neunte zu trockene Monat in Folge war (Quelle DWD). Wie auch im September, fiel der Oktober an der Wetterstation Ottenau mit einer Durchschnittstemperatur von 10,4°C etwas zu kühl aus. Zu Beginn des Monats, lies der Altweibersommer das Quecksilber nochmals auf die Maximaltemperatur von 22,8°C steigen. Der Minimalwert des Monats zeigte es dann doch, es ist Herbst!! In einer kühlen, sternenklaren Nacht wurde der Minimalwert am 12.Oktober mit 2,1°C aufgezeichnet. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 31 l/m² fielen nicht einmal die Hälfte des Niederschlagssolls von ca. 68l/m² (Normalsoll für BW, Quelle DWD). Insgesamt fiel der Monat somit ein wenig zu kühl und deutlich zu trocken aus, die Sonnenscheinbilanz war auch leicht unter dem Durchschnitt.
1.-Dekade (1.10 bis 10.10):
anfänglich waren es noch sehr schöne Altweibersommertage welche zum Maximalwert am 3.Oktober (15.15Uhr) von 22,8°C führte. Allerdings hielt dies nicht lange an!! Es waren eher wolkige, teilweise zwar mit sonnigen Abschnitten durchzogene, aber auch regnerische Tage welche sich durch diese Dekade zogen. Der Temperaturdurchschnittswert lag immerhin bei 13,7°C was für einen Oktober eher normal ist. Der Minimalwert wurde am 2.Oktober(8.00Uhr) im laufe einer sternenklaren Nacht mit 3.5°C aufgezeichnet. Nahezu 2/3 Drittel der Gesamtniederschlagsmenge fiel in dieser Dekade. Mit 22,4 l/m² (5-Niederschlagstage) war es im vergleich zu den beiden anderen Dekaden schon recht feucht......
2.-Dekade (11.10 bis 20.10):
fallende Temperaturen, meist trocken und ein tägliches auf und ab zwischen Sonne und leichter bis starker Bewölkung, eigentlich eine unspektakuläre Dekade...... Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,6°C war es schon recht kühl geworden. Der Maximalwert lag auch deutlich, am 11.Oktober(15.25Uhr) mit 17,5°C, unter der 20° Marke. Beim Minimalwert konnte man es schon erahnen, Winter?? Mit 2,1°C am 12.Oktober(8,10Uhr) war es schon ziemlich kalt und auch relativ nahe am Gefrierpunkt, wenn man im Vergleich hierzu den +5cm Bodensensor welcher am gleichen Tag 0,6°C (7.00Uhr) aufgezeichnet hatte betrachtet!! Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 5,2 l/m² (3-Niederschlagstage) deutlich zu trocken.
3.-Dekade (21.10 bis 31.10):
trocken, oft wolkenverhangene triste graue Tage, aber auch mit sonnigen Tagesabschnitten, der Herbst gab in diesen Tagen nochmals sein ganzes Repertoire preis. Dennoch konnte man aufgrund der in den Morgenstunden anhaltenden Nebelfeldern und auch kühlen Temperaturen niemanden täuschen, es ging in Richtung Winter. Die Durchschnittstemperatur stieg nur leicht und wurde mit immer noch kühlen 9,9°C aufgezeichnet. Der Maximalwert wurde am 24.Oktober(14.20Uhr) mit 16,6°C aufgezeichnet und konnte somit die vorangegangenen Werte nicht erreichen. Der Minimalwert stieg leicht und wurde am 31.Oktober(7.45Uhr) mit 3,4°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit gerade einmal 3,4 l/m² (5-Niederschlagstage) eigentlich gar nicht vorhanden und konnte das Bild vom trockenen Monat nur zu gut wiederspiegeln.
Vergleiche
Oktober 2015: Temperatur Durchschnitt 10,4 °C / 31,0 l/m² Niederschlagsmenge (13-Niederschlagstage)
Oktober 2014: Temperatur Durchschnitt 14,3 °C / 55,2 l/m²2 Niederschlagsmenge (20-Niederschlagstage)
Wärmster November seit Beginn der Wetteraufzeichnung
der November 2015 ist der Wärmste in Deutschland seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahre 1881 (Quelle DWD). Bemerkbar machte sich dies auch an der Wetterstation Ottenau, mit einer Durchschnittstemperatur von 9,3°C war es für die Jahreszeit einfach wesentlich zu mild. Geprägt war der Monat von anhaltenden Hochdruckeinflüssen und anfänglicher Trockenheit. Der Maximalwert wurde am 8.November mit 22,1°C aufgezeichnet. Nur ein Tag zuvor wurde in Emmendingen-Mundingen bei Freiburg der bundesweit höchste Novemberwert mit 23,8°C gemessen (Quelle DWD). Erst im letzten Monatsdrittel fielen die ersten ergiebigen Niederschläge, dabei war der 20. November mit 83,2 l/m² an einem einzigen Tag schon mehr als nur beachtlich. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 118,2 l/m² aufgezeichnet. Aufgrund der Niederschläge und der wechselnden Wetterlage kam es zu einem empfindlichen Temperatursturz, gefolgt vom ersten winterlichem Abschnitt. Der Minimalwert des Monats wurde am 24.November mit -2,6°C aufgezeichnet. In den Höhenlagen zeigte sich der erste Schnee, die Gipfel des Murgtal´s hatten eine erste weiße Haube bekommen.
1.-Dekade (1.11 bis 10.11):
im laufe der Dekade meist anfänglich neblig und trübe, aber auch wieder viele sonnige Tagesabschnitte, vom Winter war wenig zu spüren. Der Durchschnittswert lag bei milden 11,8°C. Vielerorts sprach man vom Martini-Sommer einem volkstümlichen Begriff für eine typische Schönwetterperiode gegen Ende der ersten November-Dekade. Bei uns war dies am 8. (14.35Uhr) mit dem Maximalwert von 22,1°C eindringlich zu spüren. Der Minimalwert lag dagegen am 4. (8.10Uhr) mit 2,7°C wieder im einstelligen Bereich. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden gerade einmal 0,6 l/m² (3-Niederschlagstage) gemessen, wobei dies eher der Taubildung als tatsächlichem Niederschlägen zugeordnet werden konnte.
2.-Dekade (11.11 bis 20.11):
sonnige Abschnitte und starke Bewölkung wechselten sich im Tagesverlauf ab. Gegen Ende der Dekade gab es den ersten anhaltenden Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag erneut im zweistelligen Bereich und wurde mit milden 12°C aufgezeichnet. Beim Maximalwert konnten mit 17,3°C am 18. (14.25Uhr) der Wert der ersten Dekade nicht mehr übertroffen werden. Auch der Minimalwert war mit 3,5°C am 16. (7.20Uhr) eher unspektakulär. Lediglich die Gesamtniederschlagsmenge mit 87,4 l/m2 (5-Niederschlagstage) war schon beachtlich. Bedenklich war dabei, dass diese Menge nahezu an einem einzigen Tag, am 20. mit einer Tagesniederschlagsmenge von sensationellen 83,2 l/m² erreicht wurde.
3.-Dekade (21.11 bis 30.11):
bei den Temperaturen ging´s rasant abwärts. Die immer noch anhaltenden starken Winde trugen zum Kältegefühl das ihrige bei, die Sonne war eher eine Seltenheit. In den Höhenlagen waren die ersten Schneeflocken gefallen und man konnte die Gipfel erstmalig mit einem weißen Häubchen sehen. Es wurde wesentlich kühler und auch winterlicher die Durchschnittstemperatur lag bei kläglichen 4,1°C, zugegeben eigentlich der Jahreszeit entsprechend, oder ?? Der Minimalwert wurde erstmalig mit mit einem Minuswert -2,6°C am 24.(8.25Uhr) aufgezeichnet. Kläglich und ernüchternd war auch der Maximalwert welcher auch am 24.(19.10Uhr) mit 13,7°C gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf eher der Jahreszeit entsprechenden 27,2 l/m² (9-Niederschlagstage).
Vergleiche
November 2015: Temperatur Durchschnitt 9,3 °C / 118,2 l/m² Niederschlagsmenge (17-Niederschlagstage)
November 2014: Temperatur Durchschnitt 8,0 °C / 54,8 l/m² Niederschlagsmenge (19-Niederschlagstage)
Wärmster Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
auch der Dezember 2015 hat mit einem bemerkenswerten Schlusspunkt seinen bisherigen Temperaturrekord gebrochen. Er war der wärmste seit Beginn der flächendeckenden Messungen in Deutschland (Quelle DWD). Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,7°C gemessen an der Wetterstation Ottenau war es eindeutig zu warm. Herbeigeführt wurde das warme, teilweise sehr sonnige und trockene Wetter durch anhaltender Luftströme welche dauerhaft warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum herbeischafften. Weiße Weihnachten, weit gefehlt es waren grüne und warme Weihnachten. Auch in unserer Region machte sich diese Wetterlage bemerkbar, der Maximalwert wurde am 2.Weihnachtstag mit sensationellen, sonnigen 17,2°C aufgezeichnet. Den Temperaturrekord des Monats allerdings, wurde in Emmendingen-Mundingen (BW), am 17. mit 18,0 °C gemessen. Die Sonnenscheinstunden waren für den Dezember mit 69h (Normalsoll 45h) schon beachtlich, wurden aber in manchen Region BW noch weit übertroffen. Erst gegen Ende des Monats wurde es dann doch noch kälter und unangenehmer. In dieser Zeit, am 29.Dezember wurde auch der Minimalwert mit -2,8°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge lag mit 61,6 l/m² etwas unter dem Normalsoll von 82 l/m² (Quelle DWD).
1.-Dekade (1.12 bis 10.12):
anfänglich regnerisch und wolkenverhangene Tage, dann aber Wetterbesserung und Tage mit vielen sonnigen Abschnitten. Mit einer Durchschnittstemperatur von 7°C war es immer noch zu warm und eine Änderung des ganzen war nicht in Sicht. Lediglich durch die Nächte, in deren Folge auch der Minimalwert am 10. mit -1°C (8.35Uhr) gemessen wurde, zeigte einem es war doch Winter. Beim Maximalwert war es das krasse Gegenteil und man konnte am 6. mit 14,8°C (14.00Uhr) eher Frühlings.- als Nikolausgefühle erhaschen. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden mit 36,8 l/m² (4-Niederschlagstage) 40% der Monatsmenge aufgezeichnet.
2.-Dekade (11.12 bis 20.12):
kurz und knapp, morgendliche Nebelfelder mit entsprechender Taubildung, viele sonnige Tage selten Regen, steigende Temperaturwerte. Mit sensationellen und vor allem einer viel zu warmen Durchschnittstemperatur von 8,3°C war es erneut keine Winterlichen Gefühle welche einem überkamen. Bei dem Maximalwert welcher am 18. mit warmen 16,7°C aufgezeichnet wurde, wurde dieses Gefühl nur all zu gut bestätigt. Abermals lag der Minimalwert mit -1,2°C am 11.( 1.20Uhr) im Minusbereich. Die Gesamtniederschlagsmenge war mit 10,4l/m² (4-Niederschlagstage) eher im Normalsoll angesiedelt.
3.-Dekade (21.12 bis 30.12):
morgendliche Nebelfelder, viele sonnige Tage mit gelegentlichen Wolkenfeldern, selten Regen und gegen Ende der Dekade fallende Temperaturen, eher eine unspektakuläre Dekade. Einzig der Maximalwert, welcher mit sensationellen, warmen 17,2°C am 1.Weihnachtsfeiertag (12.40hr) alles bisherige überragte. Die Durchschnittstemperatur lag aufgrund der fallenden Temperaturen gegen Ende der Dekade immer noch bei zu warmen 7,7°C. Der Minimalwert wurde am 29.(8.50Uhr) mit kalten -2,8°C aufgezeichnet. Auch die Gesamtniederschlagsmenge war eher normal und wurde mit 14,4 l/m² (6-Niederschlagstage) gemessen.
Vergleiche
Dezember 2015: Temperatur Durchschnitt 7,7 °C / 61,6 l/m² Niederschlagsmenge (14-Niederschlagstage)
Dezember 2014: Temperatur Durchschnitt 5,0 °C / 69,4 l/m² Niederschlagsmenge (24-Niederschlagstage)

