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Wetterbericht 2014

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Klimadiagramm Regen und Sonnenschein

Januar, sehr mild schon fast frühlingshaft, gegen Ende aber doch frostig

Der Januar war eigentlich geprägt von den seit Anfang Dezember herrschenden Atlantischen Tiefdruckgebieten welche meist milde Luft über weite Teile Europas führten. Erst Mitte des Monats blockierte das über Lappland liegende Kältehoch „Benjamin“ diesen Zustrom, was auch in unserer Region an manchen Tagen zu frostigen Temperaturen führte. Schaut man sich den Temperaturdurchschnitt von 5,5°C einmal genauer an, konnte man anhand der Referenzperioden des DWD´s von einem milden eher zu warmen Januar sprechen. Auch bei der Maximaltemperatur von 17,2°C am 7.01 wird deutlich das gerade die erste Hälfte des Monats deutlich zu warm ausfiel, der Gegensatz hierzu war der Minimalwert von -1,7°C welcher innerhalb der zweiten Monatshälfte aufgezeichnet wurde. Ebenso war die Gesamtregenmenge von 68,8l/m² (vieljähriger Mittelwert 75l/m² , Quelle DWD) leicht unter dem Durchschnitt, dennoch zählte unsere Region zu den niederschlagsreichen Teilen der gesamten Bundesländern. Für uns ergibt sich so ein insgesamt sehr milder und trockener Januar, mit leicht überdurchschnittlichen Sonnenscheinstunden.

1.-Dekade (1.01 bis 10.01):

war geprägt von regnerischen und trüben Tagen meist aber mit teilweisen sonnigen Abschnitten in deren Folge schon frühlingshafte Temperaturen vermeldet werden konnten. Deutlich erkennbar war dies am Durchschnittswert mit 8,7°C eher Frühling als ein Wintermonat? Rekordverdächtig war dabei der 7.01 in dessen Tagesverlauf die Maximaltemperatur von 17,2°C (13.05Uhr) vermeldet wurde, ein erstes Frühlingsgefühl kam bei den meisten auf. Dennoch wurde man immer wieder durch deutlich kühle Nächte, in dessen auch der Minimalwert von 0,2°C am 6.01 (5.00Uhr) gemessen wurde, an den immer noch auflauernden Winter erinnert. Mit 37,4l/m² (10 Regentg.) war diese Dekade gleichzeitig der regenreichste Teil des Januars.

2.-Dekade (11.01. bis 20.01):

merklich kühler, trüber und meist winterlicher anmutend aber immer noch stellenweise sonnige Abschnitte. Mal Winterlich mal Frühlingshaft alles in allem ein eher unspektakulärer Abschnitt im Januar. Die kühleren Tage zeigten sich als Resultat gerade bei der Durchschnittstemperatur welche mit 4,2°C schon eher an den Winter erinnerte. Der Minimalwert wurde mit -1,5°C am 13.01 (4.15Uhr) vermeldet. Bei dem Maximalwert konnten immerhin an einem sonnigen Tagesabschnitt 11,9°C (17.01 14.30Uhr) gemessen werden. Die Regenmenge war auch mit 13,4 l/m² (6 Regentg.) wesentlich unter der ersten Dekade geblieben

3.-Dekade (21.01 bis 31.01):

auch in diese Dekade gab es keine markanten Wetterveränderungen, trübe, regnerische mancherorts auch mit Schnee durchmischte, kühle Tage mit sonnigen aber wolkigen Abschnitten machten sich breit. Einzig die Temperaturen gingen langsam aber sicher weiter bergab. Die Durchschnittstemperatur war gerade einmal bei 3,7°C ! Innerhalb dieser Dekade wurde auch die Minimaltemperatur des Monats am 30.01 mit -1,7°C (3.55Uhr) vermeldet. Diese wurde nur noch vom +5cm Bodensensor mit -3,9°C am 31.01 (21.05Uhr) übertroffen. Bei dem Maximalwert mit 9,3°C am 28.01 (13,50 Uhr) wurden erstmalig in diesem Monat nur noch einstellige Werte aufgezeichnet. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 18 l/m² (5 Regentg.) Alles in allem eine schon eher winterliche Dekade.....

Vergleiche:

Januar 2014: Temperatur Durchschnitt 5,5°C /68,8l/m² Regenmenge (21 Regentage)

Januar 2013: Temperatur Durchschnitt 2,6°C / 56,0l/m² Regenmenge (25 Regentage)

Februar, sonnig und frühlingshaft im ganzen Land ungewöhnlich mild

wer gedacht hatte der Winter kommt im Februar wurde enttäuscht, für wintertaugliche Temperaturen und Schnee musste man hoch hinaus. Milde Temperaturen und gegen Monatsende viele Sonnenscheinstunden waren an der Tagesordnung. Der Februar ist dieses Jahr "wärmer" ausgefallen, er lag um ca. 4°C höher als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (Quelle DWD). So mild war es seit 13 Jahren nicht mehr. Abgesehen von deutlichen Plusgraden am Tag gab es eher selten Nachtfrost, wenn überhaupt dann meistens nur in Bodennähe. Betrachtet man die Messwerte der Wetterstation Ottenau so wurde dies auch in unserer Region mehr als nur bestätigt. Mit einem Monatsmittelwert von 6,6°C (Mittelwert-Februar 2013 -1,0°C)war es einfach deutlich zu mild. Der Maximalwert des Monats wurde mit 15,2°C am 25. Februar aufgezeichnet, beim Minimalwert mit -2,4°C am 1.Februar wurden immerhin noch Minusgrade gemessen. Bei den Sonnenscheinstunden wurde 103 h aufgezeichnet, die gesamte Niederschlagsmenge betrug 86,6 l/m².

1.-Dekade (1.02 bis 09.02:

die erste Dekade war anfänglich geprägt von trüben und wechselhaft, teilweise Regnerischen Tagen. Gegen Ende der Dekade wurde es dann langsam aber sicher freundlicher, sonnige und eher frühlingshafte Tage wechselten sich mit wolkigen Abschnitten ab. Der Durchschnittswert belief sich auf 5,6°C und das war erst der Anfang !! Der Maximalwert wurde mit stolzen 14,9°C am 7.Februar aufgezeichnet, bei dem Minimalwert ging es mit -2,4°C (1.Februar 5.10Uhr) erneut in den winterlichen Bereich. Die Gesamtregenmenge dieser Dekade belief sich auf 21,2 l/m²

2.-Dekade (10.02. bis 19.02):

unspektakulär, wechselhaft teilweise kurze sonnige Momente meistens aber mit vielen regnerischen Abschnitten so konnte man die zweite Dekade kurz und knackig beschreiben. Rekordverdächtig war innerhalb dieser Dekade einzig der 15. Februar in dessen Folge eine Niederschlagsmenge von 27,6 l/m2 aufgezeichnet wurde. Die Gesamtregenmenge dieser Dekade ergaben stolze 46,6 l/m². Trotz immer wieder aufkommenden Regens wurde es wärmer, der Mittelwert belief sich auf 6,9°C. Erstmalig wurde beim Minimalwert mit 0,8°C (10.Februar 0.25Uhr) der Minusbereich knapp überschritten. Der Maximalwert wurde erneut zweistellig mit 13,4°C (15.Februar 9.15Uhr) aufgezeichnet.

3.-Dekade (20.02 bis 28.02):

zu Beginn regnerisch aber dann meistens schöne, sonnige frühlingshafte Tage gegen Nachmittag und Abend mit leichter bis starker Bewölkung. Der Monatsmaximalwert mit sensationellen 15,2°C (25.Februar 13.10Uhr), der abermals angestiegene Mittelwert von 7,5°C ... keinem bleib es verborgen, es war eine frühlingshafte Dekade !! Trotz aller Euphorie war der Minimalwert mit 0,6°C (24.Februar 7.50Uhr), erneut knapp oberhalb des Minusbereich aufgezeichnet worden. Die Niederschlagsmenge dieser Dekade wurde mit 19 l/m² aufgezeichnet.

Vergleiche:

Februar 2014: Temperatur Durchschnitt 6,6°C / 86,6 l/m² Regenmenge (19 Regentage)

Februar 2013: Temperatur Durchschnitt -1,0°C /90,6 /m² Regenmenge (17 Regentage)

Grünland-Temperatursumme von 201,1 erreicht am: 24.02.2013

(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr)

Winterrückblick 2013/14 (bezogen auf die Monate Dezember/Januar/Februar)

Alle aufgezeichneten und verwendeten Werte beziehen sich auf die Wetterstation Ottenau

Extrem mild, erheblich zu trocken, kaum Schnee, aber viel Sonne.... der Winter 2013/14 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen er wird als viertwärmster Winter in die Wetterhistorie einfließen. Über 4°C zu warm, viel Sonne und mäßig Regen und so gut wie kein Schnee !! Betrachtet man die Daten der Wetterstation Ottenau so kann man dies mehr als nur bestätigen. Der Mittelwert der Winterperiode 2013/14 belief sich auf viel zu warme 5,5°C (vergangene Winterperiode 2012/13 2,8°C). Der Maximalwert wurde mit 18,3°C erneut an den Weihnachtstagen 2013 gemessen. Die gesamte Niederschlagsmenge belief sich auf 234 l/m². Überdurchschnittlich waren auch die Sonnenscheinstunden welche mit 220h gemessen wurden.

Dezember...

mit Deutschlandweit durchschnittlichen +3,5 Grad ist der Dezember 2013 einer der fünf mildesten Weihnachtsmonate der letzten 30 Jahre gewesen (Quelle DWD). Es war relativ trocken, abgesehen von den meist feuchten morgendlichen Nebelfeldern. Trotz allem war es sehr mild und mit 50,6 h gemessenen Sonnenscheinstunden kam die Sonne Jahreszeitlich bezogen überdurchschnittlich häufig zum Vorschein. Schnee fiel nur selten und hielt sich wenn überhaupt nur auf den Bergen. Auch an der Wetterstation Ottenau machte sich die Wetterlage mit einer Durchschnittstemperatur von 4,4°C bemerkbar. Die Maximaltemperatur wurde am 24.12 mit rekordverdächtigen 18,3°C (12.00Uhr) gemessen. Beim Minimalwert waren es dagegen gerade einmal -3,7°C . Die Niederschlagsmenge belief sich auf 79,2 l/m².

Januar....

war eigentlich geprägt von lang anhaltenden Tiefdruckgebieten. Mitte des Monats gab es auch in unserer Region an manchen Tagen frostige Temperaturen. Schaut man sich den Temperaturdurchschnitt von 5,5°C einmal genauer an, konnte man anhand der Referenzperioden des DWD´s von einem milden eher zu warmen Januar sprechen. Auch bei der Maximaltemperatur von 17,2°C wird deutlich das gerade die erste Hälfte des Monats zu warm ausfiel, der Gegensatz hierzu war der Minimalwert von -1,7°C welcher innerhalb der zweiten Monatshälfte aufgezeichnet wurde. Ebenso war die Niederschlagsmenge von 68,8l/m² leicht unter dem Durchschnitt.

Februar....

milde Temperaturen und gegen Monatsende viele Sonnenscheinstunden waren an der Tagesordnung. Der Februar ist dieses Jahr "wärmer" ausgefallen, er lag um ca. 4°C höher als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (Quelle DWD) . So mild war es seit 13 Jahren nicht mehr. Betrachtet man die Messwerte der Wetterstation Ottenau so wurde dies auch in unserer Region mehr als nur bestätigt. Mit einem Monatsmittelwert von 6,6°C war es einfach deutlich zu mild. Der Maximalwert des Monats wurde mit 15,2°C aufgezeichnet, beim Minimalwert mit -2,4°C wurden immerhin noch Minusgrade gemessen. Bei den Sonnenscheinstunden wurde 103 h aufgezeichnet, die gesamte Niederschlagsmenge betrug 86,6 l/m².

März, sehr mild frühlingshaft, mit deutlichem Wärmeüberschuss

Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein, wenig Niederschlag und einer Durchschnittstemperatur von rekordverdächtigen 9,3°C. Ein tatsächlich krasser Gegensatz zum winterlichen März 2013 mit durchschnittlichen und merklich kühleren 4,1°C. Damit war der März 2014 ebenso warm wie zuletzt in den Jahren 2012 und 1989 (Quelle DWD). Auch an dem Maximalwert der mit fast sommerlich anmutenden 22,8°C am 29. März (15.20Uhr) gemessen wurde, ging der schnell heranbrausende Frühling nicht vorbei. Die Vegetation in der freien Natur explodierte nahezu. Man konnte fast meinen, man könnte Ihr beim wachsen zusehen. Lediglich der Minimalwert am 26. März (5.40Uhr) mit -1,4°C (Bodensensor +5cm / 7. März -3,3°C) erinnerte an den Rest des vergangenen Winters. Mit einer Niederschlagsmenge von mageren 20,4 l/m² verfehlte auch unsere Region das vieljährige bundesweite Mittel von 57 l/m² um ca. 65%. Die Sonne verwöhnte unsere Region mit sensationellen 220 Stunden, damit wird der März 2014 als drittreichster Sonnenmonat in der Wettergeschichte Baden-Württembergs seit 1951 (Quelle DWD) aufgezeichnet.

1.-Dekade (1.03 bis 10.03):

trocken, morgendlicher kühler Beginn, teilweise tagsüber aufkommende Bewölkung, dennoch viel Sonne und im Laufe der einzelnen Tage stetig ansteigende Temperaturen. Mit einem Durchschnittswert von 7,2°C konnte man den Winter noch gerade erahnen. Der Maximalwert wurde dagegen am 9. März mit warmen, sonnigen 21,2°C (15.10Uhr)aufgezeichnet, herrlich das erste Sonnenbad vielleicht auf der eigenen Terrasse ? Dennoch der Minimalwert war immer noch im einstelligen Minusbereich, am 6. März wurden gerade einmal -1,1°C (7.25Uhr) gemessen. Nur noch in Bodennähe (+5cm Sensor ) wurde dieser Wert mit -3,3°C am 7. März (6.40Uhr) unterboten. Die Niederschlagsmenge dieser Dekade belief sich auf magere 0,8 l/m² (3 Regentage).

2.-Dekade (11.03 bis 20.03):

die Tage waren sonnenverwöhnt und nur an einem einzigen Tag dieser Dekade fiel Regen !! Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,8°C konnte man den herannahenden Frühling bereits erahnen. Dabei verleitete der Maximalwert rechtzeitig zum Frühlingsbeginn am 20. März mit 22,4°C (16.40Uhr) den einen oder anderen sein Sommeroutfit verfrüht aus dem Kleiderschrank hervorzukramen. Dennoch die Nächte konnte man immer noch als kühl und unangenehm bezeichnen, der Minimalwert welcher am 12. März (7.40 Uhr) mit 0,6°C aufgezeichnet wurde, täuschte niemanden !! Die Niederschlagsmenge belief sich auf wiederum dürftige 1,2l/m² (1 Regentag).

3.-Dekade (21.03 bis 31.03):

auch die letzte Dekade war von der frühlingshaften Wetterlage gezeichnet. Es gab hin und wieder in den morgendlichen Stunden in Bodennähe leichten Frost, was sich auch am Minimalwert mit -1,4°C am 26. März (5.40Uhr) zeigte. An manchen Tagen zogen in den späten Nachmittagsstunden leichte Schleierwolken auf, aber es war mit einer Durchschnittstemperatur von 10,1°C immer noch frühlingshaft. Der Maximalwert des Monats wurde auch innerhalb der letzten Dekade am 29. März mit rekordverdächtigen 22,8°C (15.20Uhr) gemessen, die ersten ausgiebigen Grill.- und Outdoor Aktivitäten wurden mancherorts gestartet. Bei der Niederschlagsmenge wurden 18,4l/m² (4 Regentage) aufgezeichnet, dabei fiel die größte Regenmenge am 22. März mit 12,4l/m².

Vergleiche:

März 2014: Temperatur Durchschnitt 9,3°C / 20,4l/m² Regenmenge (8 Regentage)

März 2013: Temperatur Durchschnitt 4,1°C / 33,4/m² Regenmenge (16 Regentage)

Viertwärmster April seit 1981 – seit Dezember 2013 waren alle Monate zu warm !!!

Der April 2014 überwog mit Hochdruckeinfluss viel Sonnenschein und erneut überdurchschnittlichen Temperaturen, er war somit einer der viertwärmsten seit Messbeginn 1881 (Quelle DWD, internationalen Referenzperiode 1961-90). Der April begann mit warmen, teilweise fast sommerlichen Temperaturen und war meist freundlich. Ungewöhnliche Ausnahme war eine Saharastaubwolke die zu Beginn des Monats oft für dichte, hohe Bewölkung sorgte. Die Maximaltemperatur wurde am 3.April mit 26,1°C (13.20Uhr) aufgezeichnet, gleichzeitig der erste „SOMMERTAG“ welcher in diesem Jahr verzeichnet wurde (Ein Sommertag ist definiert als ein Tag mit einer Höchsttemperatur ab 25°C). Trotz aller Euphorie über diese Temperaturen, der Minimalwert wurde am 16.April mit 0,4°C (7.05Uhr) gemessen !! Die mittlere Temperatur an der Wetterstation Ottenau lag bei 13,4 °C. Gegen Ende des Monats gab es die ersten ergiebigen Niederschläge, regional begleitet durch teilweise erste heftige Gewitterfronten. Die Niederschlagsmenge summierte sich auf 55 l/m² (Referenzwert APRIL 78 l/m²). Auf diese Weise reihte sich der April nahtlos in die seit Dezember 2013 bestehende Serie deutlich zu warmer, sehr trockener und sonnenscheinreicher Monate ein.

1.-Dekade (1.04 bis 10.04):

die erste Dekade war gezeichnet von anhaltendem Hochdruckeinfluss, sonnigen Tagen teilweise mit lockerer Bewölkung. Einzige Ausnahme war der 3. und 4.April, in deren Zeitraum auch unsere Region von einer Saharastaubwolke erfasste wurde. Hohe, dichte Bewölkung aber dennoch angenehme Temperaturen waren die Folge. Die Durchschnittliche Temperatur lag bei 14,6°C. Der Maximalwert wurde am 3. mit sommerlichen 26,1°C (13.20 Uhr) aufgezeichnet. Bei dem Minimalwert wurden am 10.April (7.25 Uhr) kühle 4,9°C gemessen. Regen war in dieser Dekade eher die Seltenheit, bei der Niederschlagsmenge wurden magere 8 l/m² (2-Regentage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.04. bis 20.04):

morgendliche frische Temperaturen, tagsüber meist viele sonnige Abschnitte und immer wieder aufkommende aber aufgelockerte Bewölkung. Wettertechnisch eine eher unspektakulären Dekade. Der Maximalwert kletterte mit 23,3°C am 11.April (15.30Uhr) zwar erneut über die 20°C Marke, aber der Minimalwert am 16.April mit 0,4°C (7.05Uhr) war schon nahe an der 0°C Grenze. Aufgrund der eher durchwachsenen Wetter.- und Temperaturlage belief sich die Durchschnittstemperatur daher auf eher kühlere 11,4°C. Erneut war die Niederschlagsmenge mit 1,6l/m² (2-Regentage), viel zu trocken......

3.-Dekade (21.04 bis 30.04):

die letzte Dekade begann trocken und mit angenehmen Temperaturen. Die Durchschnitts-temperatur wurde mit 14,3°C aufgezeichnet. Im Laufe der Zeit entwickelten sich, meist am späten Nachmittag, die ersten heftigen Gewitter in deren Folge teilweise heftige Niederschläge niedergingen. Die Niederschlagsmenge belief sich daher auch auf beachtliche 45,4 l/m2 (8 Regentage), der herausragende Regentag war der 25.April, eine mächtige Gewitterfront in deren Folge 18l/m² aufgezeichnet wurde. Beim Maximalwert wurden am 24.April (17.10Uhr) erneut 25,4°C gemessen, der Minimalwert lag am 21.April (7.15Uhr) bei 7,8°C.

Vergleiche

April 2014: Temperatur Durchschnitt 13,4°C / 55 l/m² Regenmenge (12 Regentage)

April 2013: Temperatur Durchschnitt 11,1°C / 83 l/m² Regenmenge (11 Regentage)

Der Mai 2014 war nicht unbedingt ein Wonnemonat

es war vorbei mit der seit Dezember anhaltende Serie trockener und sonnenscheinreicher Monate. Tiefdruckgebiete mit ihren Ausläufern brachten viele Wolken, Gewitter mit teilweisem Starkregen, Sturm und gelegentlich sogar Hagel. Dabei blieb die Niederschlagsmenge des Monats mit 72,4l/m² um ca. 24% unter dem Soll (Soll=96l/m² - Quelle DWD). Ebenso verhielt es sich bei den Temperaturen welche anfänglich deutlich zu kühl ausfielen. Der Minimalwert des Monats wurde mit mageren 2,8°C am 4. Mai gemessen. Eine wenn auch kurze, hochsommerliche Phase in der zweiten Hälfte, in deren Folge auch der Maximalwert mit 31,6°C am 21.Mai aufgezeichnet wurde, ließ den Mai schließlich am Ende ein wenig wärmer als üblich ausfallen. Der Durchschnittswert des Monats wurde mit 15,3°C aufgezeichnet. (Alle Werte beziehen sich auf die Wetterstation Ottenau)

1.-Dekade (1.05 bis 10.05):

die erste Dekade war geprägt von morgendlichen kühlen Temperaturen, starker Bewölkung und vielen regnerischen Abschnitten. Alles in allem kein Wonnemonat zu mindestens nicht in dieser Dekade. Der Minimalwert wurde am 4.Mai (7.00Uhr) mit 2,8°C aufgezeichnet. Teilweise gab es sonnige Tage in deren Folge der Maximalwert von 22,8°C am 6. Mai (16.15Uhr) gemessen wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge dieser Dekade wurde mit 19,4l/m² aufgezeichnet (6-Regentage).

2.-Dekade (11.05. bis 20.05):

wo die erste Dekade mit kühlen Temperaturen aufwartete ging es nun mit Regen, teilweisen heftigen Gewittern, örtlich von Starkregen oder Hagel begleitet, weiter. Die Durchschnittstemperatur lag bei 14,3°C. Wenn man sich diese Dekade genauer anschaut könnte man meinen dass man nicht über den Mai schreibt. Der Minimalwert war zwar mit 5,2°C am 17.Mai (6.05Uhr) höher ausgefallen als in der ersten Dekade, aber gefühlt war es kein Wonnemonat Mai. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 29,8l/m² aufgezeichnet (5-Regentage). Herausragend war die Gewitterfront des 11.Mai, örtlich begleitet von Hagel, mit einer Tagesniederschlagsmenge von 11,2l/m². In deren Folge auch die stärkste Windböen mit 46,7km/h aufgezeichnet wurde. Trotz aller Wetterkapriolen ging es gegen Ende langsam aber sicher wieder Bergauf, schön zu sehen an dem Maximalwert welcher am 20.Mai (17.00Uhr) mit 28,9°C gemessen wurde.

3.-Dekade (21.05 bis 31.05):

die letzte Dekade war nun ganz dem Wonnemonat Mai gewidmet, sonnige Tage, schon fast heiß waren an der Tagesordnung. Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,2°C war es doch recht angenehm. Der erste heiße Tag mit 31,6°C war am 21.Mai (16.25Uhr). Von einem heißen Tag spricht man dann, wenn die gemessene Max.-Temperatur größer als 30°C ist. Erneut gab es örtlich teilweise heftige Wärmegewitter, begleitet wurden diese von Starkregen und heftigen Windböen welche mit bis zu 45,1 km/h (22.Mai-17.30Uhr) über uns hinwegfegten. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 23,6 l/m² (5-Regentage) aufgezeichnet. Gegen Ende der Dekade fielen die Temperaturen erneut leicht in den Keller, der Minimalwert wurde am 31. Mai (5.35Uhr) mit 5,0°C gemessen.

Vergleiche

Mai 2014: Temperatur Durchschnitt 15,3°C / 72,4 l/m² Regenmenge (16 Regentage)

Mai 2013: Temperatur Durchschnitt 12,9°C / 192,8 l/m² Regenmenge (27 Regentage)

Hitze an Pfingsten mit zahlreichen Temperaturrekorden, teilweise extrem trocken

Deutschlandweit, so auch in unserer Region, befand man sich meist im Bereich erwärmter, teilweise aber auch kühler Polarluft aus den nördlichen Breiten. Gerade am Minimalwert des Monats mit 8,9°C am 15.Juni war dies schön zu spüren. Herausragendes Wetter-Ereignis im Juni 2014 war aber das kurze, extrem heiße sommerliche Gastspiel über Pfingsten in deren Folge der Maximalwert von 37°C am 9.Juni aufgezeichnet wurde. Nur eine Station des DWD, Rheinau-Memprechtshofen südwestlich von Baden-Baden meldete mit 37,7°C den bundesweit höchsten Wert. Es war somit das heißeste Pfingstfest seit Beginn der Aufzeichnung (Quelle DWD). Große Trockenheit, erhöhte örtlich die Waldbrandgefahr zeitweilig auf die höchste Stufe. Mit einer Durchschnittstemperatur von 20,2°C konnte man von einem etwas zu warmen, aber aufgrund der Niederschlagsmenge von mageren 21,2l/m² zu trockenen Juni sprechen. Dabei war die Sonnenscheindauer mit einem Mittelwert von ca. 11 h/tgl. leicht überdurchschnittlich. Die Werte beziehen sich alle auf die Wetterstation Ottenau.

1.-Dekade (01.06 bis 10.06):

die erste Dekade war geprägt von dem heißesten Pfingsfest seit ewiger Zeit, aufgrund einer südlichen Luftströmung gelangten Luftmassen afrikanischen Ursprungs auch in unsere Breiten. Die Folge waren Temperaturen jenseits der 30° Marke. Mit einem Maximalwert von 37°C am 9.Juni (17.15Uhr) lag die Wetterstation Ottenau in der TOP-TEN der höchsten gemessenen Temperaturwerte bundesweit. Aufgrund der stetigen Hitze lag die Durchschnittstemperatur bei angenehmen 21,3°C. Trotz aller Euphorie lag der Minimalwert dieser Dekade am 1.Juni (4.25Uhr) bei kühlen 10,9°C. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit schlappen 2,8l/m² (3-Regentage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.06. bis 20.06):

wenig herausragend um nicht zu sagen unspektakulär war die zweite Dekade. Meist sonnig und warm, wenn überhaupt lockere Bewölkung, eigentlich fast kein Regen. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 20,2°C . Bei dem Maximalwert konnte am 11.Juni (14.30Uhr)erneut die 30° Marke mit 31,3°C geknackt werden. Der Minimalwert wurde am 15.Juni(5.55Uhr) mit kühlen 8,9°C gemessen. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 0,8l/m2² (2-Regentage).

3.-Dekade (21.06 bis 30.06):

der Kalender zeigte ganz klar den Sommeranfang an, aber zu früh gefreut !! Trotz meist trockener, sonniger Tage ging es mit den Temperaturen leicht bergab. Die Durchschnittstemperatur lag bei kühleren anmutenden 19°C. Die vorangegangenen Maximalwerte konnten auch nicht mehr erreicht werden, der Maximalwert dieser Dekade wurde am 23.Juni(15.40Uhr) mit 28,1°C gemessen. Auch der Minimalwert lag erneut im einstelligen Bereich und wurde am 26.Juni mit abermals kühlen 9,1°C aufgezeichnet. Gegen Ende der Dekade ergaben sich die ersten mancherorts lang ersehnten Regenfälle, die Gesamtregenmenge wurde mit 17,6 l/m² aufgezeichnet.

Vergleiche

Juni 2014: Temperatur Durchschnitt 20,2°C / 21,2 l/m² Regenmenge (9 Regentage)

Juni 2013: Temperatur Durchschnitt 18,3°C / 76,0 l/m² Regenmenge (16 Regentage)

Juli zu warm, extrem nass und reich an Gewittern

Der Juli 2014 zeigte sich durchaus von seiner sommerlichen Seite. Es gab Hitze und manchmal nahezu tropische Wetterverhältnisse. Örtlich extreme Unwetter, teilweise mit rekordverdächtigen Regenmengen. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Ottenau belief sich auf angenehme 21,1°C. In der ersten Dekade brachte Tief „Michaela“ den ersten Regen. In dieser Zeit wurde auch der Minimalwert von 11,4°C gemessen. Während Hoch „Aymen“ am Ende des 2. Monatsdrittels für eine kurze und heftige Hitzewelle sorgte. Dies war deutlich zu erkennen am Maximalwert mit 36,1°C am 19. Juli. In der letzten Dekade hatten wir es mit Tief „Paula“ und ausgeprägten Gewitterlagen zu tun. Mit 205,6l/m² übertraf die Gesamtniederschlagsmenge der Wetterstation Ottenau den Klimawert Baden-Württemberg (91 l/m² Quelle DWD) um 126% und den Landesrekord aus dem Jahre 1882(Quelle DWD) um ca. 38 l/m². Insgesamt gab es im Juli mit 282h reichlich Sonnenschein, es war leicht zu warm aber definitiv sehr regnerisch.

1.-Dekade (1.07 bis 10.07):

der Anfang der ersten Dekade war vielversprechend und sommerlich warm, in deren Folge wurde auch der Maximalwert am 4. Juli (16.00Uhr) von 33°C erreicht. Der Minimalwert mit kühlen 11,4°C wurde am 1. Juli (5.40Uhr)ebenfalls in dieser sommerlichen Phase aufgezeichnet. Die Durchschnittstemperatur lag bei angenehmen 19,6°C aber Sommerlich?? Spätestens am 6. Juli waren die sommerlichen Gefühle vorbei, Gewitter mit Starkregen rekordverdächtige 18,6l/m² Regen am 6.Juli, vom Sommer war da nicht mehr viel übrig. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 68,2l/m² (6-Regentage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.07. bis 20.07):

wo die erste Dekade gerade an deren Ende wechselhaft und regnerisch unterwegs war, machte sich jetzt das Hoch „Aymen“ breit. Tropische, schwüle Wetterverhältnisse mit stetig steigenden Temperaturen waren an der Tagesordnung. Der Maximalwert des Monat´s mit sensationellen 36,1°C am 19.Juli (15.55Uhr)zeigte dies eindrucksvoll, mehr Sommer geht nicht. Auch der Minimalwert war am 15.Juli (5.50Uhr) mit 14,1°C noch als angenehm zu bezeichnen. Die Durchschnittstemperatur dieser Dekade war mit 22,7°C schon angenehm warm. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 17,4l/m² (5-Regentage)aufgezeichnet.

3.-Dekade (21.07 bis 31.07):

regnerisches Wetter, meist in Verbindung mit örtlich starken Gewittern wechselten sich mit sonnigen schwülen Tagesabschnitten ab. Die Durchschnittstemperatur lag bei 21°C. Wiederum wurde die 30° Marke wenn auch knapp beim Maximalwert am 23.Juli(17.35Uhr) mit 30,3°C geknackt, der Minimalwert wurde am 31.Juli(6.50Uhr) mit 14,8°C aufgezeichnet. Dennoch waren es in dieser Dekade nicht die Temperaturen welche herausragend waren sondern die Niederschlagsmenge. Dabei war der 28.Juli mit einer mächtigen Gewitterfront in deren Folge sage und schreibe 39,4l/m² in kürzester Zeit gemessen wurden mehr als nur rekordverdächtig. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 120l/m² aufgezeichnet.

Vergleiche

Juli 2014: Temperatur Durchschnitt 21,1 °C / 205,6 l/m² Regenmenge (18 Regentage)

Juli 2013: Temperatur Durchschnitt 22,6°C / 40,8 l/m² Regenmenge (6 Regentage)

August, zunächst noch sommerliche Temperaturen, später deutlich kühler und nasser

Im August 2014 befand sich ganz Deutschland meist im Einflussbereich von Tiefdruckgebieten. Das führte auch in unserer Region zu häufigen Regenfällen, örtlich von heftigen Gewittern begleitet. Hochdruckeinfluss und Sonnenschein waren leider nur von kurzer Dauer. In deren Folge auch der Maximalwert von 30,9°C am 10. August gemessen wurde. Die anfänglich sommerlichen Temperaturen gingen im Monatsverlauf zurück und erinnerten vor allem im letzten Drittel eher an den Herbst. Der Minimalwert mit 8,8°C welcher am 20. August (7.20Uhr) gemessen wurde konnte niemanden mehr täuschen, vom Sommermonat war leider nicht mehr viel übrig. Die Durchschnittstemperatur von 18,5°C trug das ihrige nur zu gut zu diesem Gefühl bei. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug 148,8 l/m² (18 Regentage). Das Resultat, es war ein nasser und sonnenscheinarmer Monat, erstmals seit 2006 wieder ein zu kühler August (Quelle DWD).

1.-Dekade (1.08 bis 10.08):

mit einer Durchschnittstemperatur von 21,5°C war die erste Dekade noch als sommerlich zu bezeichnen. Der Maximalwert wurde am 10. August (17.30Uhr) mit sommerlichen 30,9°C aufgezeichnet. Der Minimalwert lag erstmalig unter der 20°C Marke, mit 14,4°C am 5.August (5.30Uhr) war es schon gefühlt recht kühl. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 25 l/m² (6-Regentage) aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.08. bis 20.08):

wo die erste Dekade noch mit sommerlichen Temperaturen ein kleinen Lichtblick setzte, waren nun stetig fallende Temperaturen, herbstlich anmutende Morgen und immer wieder Regen an der Tagesordnung. Sommer war in weite Ferne gerückt. Der Minimalwert welcher mit 8,8°C am 20.08 (7.20 Uhr) gemessen wurde setzte das ersten Zeichen in Richtung Herbst !! Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,2°C war es schon recht frisch. Auch der Maximalwert schlug mit 23,9°C am 12.August (15.40Uhr) nicht gerade sommerliche Richtungen ein. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 28,8l/m² (5-Regentage) aufgezeichnet.

3.-Dekade (21.08 bis 31.08):

regnerisches Wetter, gelegentlich sonnige Abschnitte, kühle Morgen örtlich bereits mit Frühnebelfeldern begleitet, man könnte nicht meinen man schreibt über einen Sommermonat !! Bei einer Durchschnittstemperatur von 16,8°C überlegte manch einer, schon die etwas dickere Jacke anzuziehen. Immer wieder Regen, örtliche Gewitter, ein absolut herausragender Regentag in dessen Folge am 26.August - 65,8l/m2 aufgezeichnet wurden. Der Minimalwert lag abermals im einstelligen Bereich und wurde am 24.August (6.50Uhr) mit 9,5°C aufgezeichnet. Auch der Maximalwert lag mit 25,7°C am 28.August (15.35Uhr) nicht gerade im hochsommerlichen Bereich. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 95 l/m² (7-Regentage) war es einfach viel zu nass.

Vergleiche

August 2014: Temperatur Durchschnitt 18,5 °C / 148,8 l/m² Regenmenge (18 Regentage)

August 2013: Temperatur Durchschnitt 20,7 °C / 68,8 l/m² Regenmenge (11 Regentage)

September, warm, etwas trocken mit zu wenig Sonnenschein

Insgesamt fiel der September 2014 mit einer Durchschnittstemperatur von 17,1°C noch recht warm aus. Dennoch war es eine sehr abwechslungsreiche Wetterlage, örtlich von auftretenden Gewittern begleitet. Teilweise herrschten noch leicht hochsommerliche Temperaturen, die Maximaltemperatur wurde mit 27,6°C am 6.September aufgezeichnet. Entgegen den Vorjahren wurde die 30-Grad-Marke diesen September nicht mehr erreicht. Auch der Herbst zeigte sich mit Nebel.- Hochnebelfeldern und morgendlichen kühlen Temperaturen. In deren Folge auch die Minimaltemperatur von 6,8°C am 23.September gemessen wurde. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 86 l/m² war es ein leicht zu trockener Monat. Die Sonnenscheindauer fiel mit 212 h (Durchschnitt ca. 7h/tgl.) auch leicht negativ aus.

1.-Dekade (1.09 bis 10.09):

starke Bewölkung mit aufgelockerten teilweise sonnigen herbstlichen Abschnitten. Gegen Ende hin mit leicht steigenden Temperaturen, wenig Regen, so könnte man die erste Dekade kurz und knapp beschreiben. Die Durchschnittstemperatur wurde mit angenehmen 18,2°C aufgezeichnet. Der Maximalwert betrug am 6.September (15.40Uhr)angenehme 27,7°C, auch beim Minimalwert wurde man mit 12,5°C am 10.September (7.35Uhr) eher überrascht. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 1,4 /m² aufgezeichnet (1-Regentag).

2.-Dekade (11.09. bis 20.09):

wo die erste Dekade mit Ihren Temperaturen noch überraschte gingen nun diese langsam aber sicher zurück. Regen, trübe Tage wenig wenn überhaupt kurze sonnige Abschnitte waren an der Tagesordnung. Die Durchschnittstemperatur belief sich auf 17,8°C . Gerade die sonnigen Abschnitte waren es in deren Verlauf der Maximalwert am 17.September (16.30Uhr) mit 27,3°C gemessen wurde. Aber auch die herbstlich kühlen morgendlichen Temperaturen machten sich breit, der Minimalwert wurde am 12.September (1.10Uhr) mit 10,8°C aufgezeichnet. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 52 l/m² aufgezeichnet (3-Regentage). Rekordverdächtig war dabei der 12.September in dessen Verlauf stolze 45,2l/m² gemessen wurden.

3.-Dekade (21.09 bis 30.09):

weiter fallende Temperaturen, meist schöne herbstliche Tage immer mal wieder mit Wolken durchzogen. Eine wunderschöne aber kühle Herbstliche Woche wurde uns geschenkt. Die Durchschnitts-temperatur wurde mit leicht kühlen 15,3°C aufgezeichnet. Erstmalig wurde beim Minimalwert die einstellige Marke mit 6,8°C am 23.September (7.35Uhr) geknackt. Der Maximalwert wurde am 29.September (15.20Uhr) mit angenehmen 26,4°C aufgezeichnet. Regen ja der war auch dabei, aufgezeichnet mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 32,6 l/m² (4-Regentage), auch in dieser Dekade wurde allein im Verlaufe des 21.Septembers erstaunliche 20 l/m² aufgezeichnet.

Vergleiche

September 2014: Temperatur Durchschnitt 17,1 °C / 86 l/m² Regenmenge (8-Regentage)

(8 Regentage + 4 Tage (0,8l/m²) an denen aufgrund der Taubildung tgl. 0,2 l/m² gemessen wurden)

September 2013: Temperatur Durchschnitt 16,3 °C / 116,8 l/m² Regenmenge (16 Regentage)

Oktober, ungewöhnlich warm und außerordentlich abwechslungsreich

von „Altweibersommer“ über „Goldener Oktober“ bis hin zum „Vollherbst“ es war alles dabei. In Erinnerung bleiben wird er uns als drittwärmster Oktober seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1981 (Quelle DWD). Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Gaggenau belief sich auf 14,3°C. Begonnen hatte der Oktober unter Hochdruckeinfluss mit einem herrlichen Altweibersommer, der Maximalwert des Monats wurde in dieser Zeit am 9.Oktober mit 26,7°C gemessen. Anschließend ging es wechselhaft weiter, trockenen Phasen wurden abgewechselt von regnerischen und trüben Tagen. Der Durchzug des Ex-Hurikan „Gonzalo“ am Anfang der letzten Dekade, wurde begleitet von teils schweren Sturmböen. Dies führte zu einem empfindlichen Temperaturrückgang, sowie zu örtlich ergiebigem Regen und in den Hochlagen des Schwarzwaldes sogar zu den ersten Schneefällen. Gegen Ende des Monats dominierte erneut ruhiges und mildes Hochdruckwetter, begleitet von morgendlich kühlen Temperaturen und örtlich dichtem Nebel. Der Minimalwert wurde am 28.Oktober mit 4,3°C gemessen, unterboten wurde dieser Wert vom +5cm Bodensensor welcher zeitgleich 2,2°C aufzeichnetet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 55,2 l/m² (20-Niederschlagstage =>an 8-Tage wurden eine Niederschlagsmenge von 0,2 l/m² ,Taubildung aufgrund morgendlichem Nebelfelder aufgezeichnet).

1.-Dekade (1.10 bis 10.10):

Altweibersommer wenig Niederschlag, warme und sonnige Tagesabschnitte, kühle nebelverhangene Morgenstunden, gegen Ende auch aufkommender Regen. So könnte man die erste Dekade kurz und knapp umschreiben. Die Durchschnitttemperatur wurde mit noch angenehmen 16,6°C aufgezeichnet. Aufgrund der sonnigen Tagesabschnitte kletterte das Thermometer beim Maximalwert am 9.Oktober (15.25Uhr) auf sensationelle 26,7°C (Zur Erinnerung bei einer Temperatur von >=25°C spricht man von einem Sommertag)!! Der Gegensatz bildete der Minimalwert welcher mit kühlen 8,1°C am 4.Oktober (8.00Uhr) aufgezeichnet wurde. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf magere 8 l/m² (7-Niederschlagstage, dabei wurde aufgrund Taubildung an 3-Tagen jeweils 0,2l/m² aufgezeichnet).

2.-Dekade (11.10. bis 20.10):

wo die erste Dekade noch mit Altweibersommer aufwartete, ging es anfänglich wechselhaft, meist stark bewölkt, regnerisch und herbstlich anmutend weiter. Dennoch die Durchschnittstemperatur wurde erneut mit angenehmen 16,1°C aufgezeichnet. Auch beim Minimalwert ging es mit 9,5°C am 18.Oktober (8.35Uhr) eher bergauf als bergab. Abermals wurde, wenn auch knapp ein Sommertag am 19.Oktober (15.25Uhr) mit 25.6°C gemessen. Lediglich die Gesamtniederschlagsmenge konnte man mit 36,2 l/m² als herbstlich bezeichnen (9-Niederschlagstage, an 2-Tage wurden jeweils 0,2l/m² aufgrund Taubildung gemessen).

3.-Dekade (21.10 bis 31.10):

der erste Herbststurm örtlich von heftigen Sturmböen und teilweise ergiebigem Regen begleitet. Die Temperaturen fielen empfindlich, die Durchschnittstemperatur wurde mit kühlen 10,7°C aufgezeichnet. Bei dem Minimalwert wurden kalte 4,3°C am 28.Oktober( 21.00Uhr) gemessen, nahezu zeitgleich wurde am +5cm Bodensensor 2,2°C (20.30Uhr) aufgezeichnet. Der erste heftige Herbststurm „Ex-Hurrikan Gonzalo“ begleitet von ergiebigen Regenfällen fegte am 21.Oktober mit einer Spitzenböe von 57,9km/h Innerorts über uns hinweg. An diesem Tage wurde auch die größte Regenmenge von 10,4 l/m2 welche innerhalb kürzester Zeit aufgezeichnet wurde, erfasst. Es war Herbst geworden, zwar beruhigte sich die Wetterlage zum Ende des Monats, die vorangegangenen Temperaturen konnten aber nicht mehr erreicht werden. Deutlich machte uns dies der Maximalwert, hier kam das Quecksilber, mit 19,3°C am 26.Oktober (14.50Uhr), nicht mehr über die 20°C Marke hinweg. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 11 l/m² aufgezeichnet(4-Niederschlagstage, an 3-Tage wurden jeweils 0,2l/m² aufgrund Taubildung gemessen).

Vergleiche

Oktober 2014: Temperatur Durchschnitt 14,3 °C / 55,2 l/m² Niederschlagsmenge (20-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)

Oktober 2013: Temperatur Durchschnitt 13,0 °C / 163,8 l/m²2 Niederschlagsmenge (21 Niederschlagstage)

November warm und trocken, zum Ende allmählich winterliches Wetter

die wenigsten dürfte es überraschen, das ein ungewöhnlich milder Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 8°C (gemessen an der Wetterstation Gaggenau) zu Ende geht. Bundesweit gehörte er zu den zehn wärmsten, allerdings auch zu den drei trockensten Novembermonaten der vergangenen 50 Jahre, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 (Quelle DWD). Der Monat begann mit einem Paukenschlag in Sachen Wärme, 19,1°C am 3.November (10.30 Uhr) zeitgleich der Maximalwert, für einen typischen Novembertag einfach zu warm. Beim Niederschlag welcher mit 54,8 l/m² aufgezeichnet wurde, zählte Baden-Württemberg eher zu den niederschlagsreichen Gebieten Deutschlands. Zum Vergleich die niederschlagsärmsten Regionen Deutschlands waren mit 7l/m² Berlin und Brandenburg (Quelle DWD). Erst zum Monatsende setzte sich das Kältehoch "Robin" durch, das kühlere Temperaturen mit den ersten Nachtfrösten brachte. In dessen Folge wurde auch der Minimalwert mit -0,8°C am 29.11 gemessen. Insgesamt schien die Sonne im November 62 Stunden.

1.-Dekade (1.11 bis 10.11):

November stand auf dem Kalender, lediglich die morgendlichen Nebelfelder und die kühlen Temperaturen erinnerten daran. Die Durchschnittstemperatur betrug 9,3°C. Der Minimalwert mit 0,4°C am 7.November (7.30Uhr) weckte den ersten Gedanken „Winter“ in uns. Wobei der Maximalwert dieser Dekade am 3.November (10.30Uhr) mit sensationellen 19,1°C diesen Gedanken schnell wegfegte. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 7,4 l/m² (7-Regentage), durch die morgendlichen Nebelfelder und deren Tau begünstigt, aufgezeichnet.

2.-Dekade (11.11. bis 20.11):

die Temperaturen gingen langsam aber sicher zurück. Regen und meist trübe Tage waren an der Tagesordnung. Die Durchschnittstemperatur wurde mit 8,5°C aufgezeichnet. Der Temperaturrückgang zeigte sich recht deutlich an dem Maximalwert welcher mit 13,7°C am 16.November (13.40Uhr) gemessen wurde. Beim Minimalwert wurden 2°C am 20.November (5.35Uhr) aufgezeichnet. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich aufgrund der immer wieder anhaltenden Niederschläge auf stolze 45 l/m² (8-Regentage)

3.-Dekade (21.11 bis 30.11):

morgendliche dichte Nebelfelder, nasskalt und kühl, es war nun doch eher winterlich geworden. Die Durchschnittstemperatur fiel erneut und wurde mit 6,1°C aufgezeichnet. Auch der Maximalwert dieser Dekade war abermals leicht gefallen und wurde am 25.November (12.55 Uhr) mit 12,9°C gemessen. Beim Minimalwert schlug erstmalig das winterliche Gefühl mit -0,8°C am 29. November (5.45 Uhr) durch, übertroffen wurde dieser Wert lediglich durch den +5cm Bodensensor welcher nahezu zeitgleich am 29. November (4.20 Uhr) -2,2°C aufzeichnete. Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit mageren 0,8 l/m² (4-Regentage) gemessen, erneut durch die morgendlichen Nebelfeldern und deren Taubildung begünstigt.

Vergleiche

November 2014: Temperatur Durchschnitt 8,0 °C / 54,8 l/m² Niederschlagsmenge (19-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)

November 2013: Temperatur Durchschnitt 6,1 °C / 115,2 l/m² Niederschlagsmenge (21 Niederschlagstage)

Dezember anfangs mild, mit wenig Sonnenschein erst nach Weihnachten verbreitet Frost und Schnee

der Dezember begann ruhig mit viel Nebel und Hochnebel, meist mit Raureif bis in Niederungen verbunden. Es zogen eine Reihe Sturmtiefs über uns hinweg, deren Ausläufer auch in unserer Region, Regen und milde Temperaturen mit sich brachten. Insgesamt war der Dezember 2014 mit einer Durchschnittstemperatur von 5°C als zu warm zu bezeichnen. Die Sonnenscheindauer war mit kläglichen 12h unterdurchschnittlich, im Vergleich zum Dezember 2013 waren es damals immerhin 50,4h. Die Gesamtniederschlagsmenge belief sich auf 69,4l/m² und lag eher im Normalbereich. Der Wunsch vieler Menschen und hauptsächlich der Kinder auf Schnee in der Adventszeit oder gar weiße Weihnachten blieb unerfüllt. Der Maximalwert wurde auch innerhalb der ersten beiden Dekaden mit 13,7°C am 13.Dezember gemessen. Nach dem Weihnachtsfest war es aber dann doch so weit, kühle und meist frostige Temperaturen machten sich breit. Der Minimalwert wurde am 29.Dezember mit -10,1°C aufgezeichnet. Getoppt konnte dieser Wert wiederrum nur durch den 5cm Bodensensor welcher am selben Tage -13,9°C aufzeichnete. Fast ganz Deutschland lag nach dem 27/28.Dezember unter einer winterlichen Schneedecke, auch unsere Region wurde mit ergiebigen Schneefällen überschüttet. (Alle Werte beziehen sich auf die Wetterstation Ottenau)

1.-Dekade (1.12 bis 10.12):

Nebel, trübe wolkenverhangene Tage einheitsgrau wenig Sonne und kühl, mehr war in der ersten Dekade nicht passiert. Mit einer Durchschnittstemperatur von 3,6°C war es schon recht winterlich. Schnee nein den gab es nicht, die ersten Flöckchen auch die waren nicht zu sehen...... eben meist trist und trostlos. Der Minimalwert wurde mit -1,3°C am 10.Dezember (3.45Uhr) gemessen, der Maximalwert wurde am selben Tage (14.00Uhr) mit 6,7°C aufgezeichnet. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden gerade einmal 5,8l/m² erreicht.

2.-Dekade (11.12. bis 20.12):

die trüben Tage nahmen kein Ende, wenig Sonne, dennoch steigende Temperaturen. Aber immer wieder Regen an manchen Tagen kam der Wind (12.Dezember 48,3 km/h) auch noch dazu, Trostlos eben !!! Die Durchschnittstemperatur lag bei 8,6°C und war definitiv zu warm für die Jahreszeit. Der Maximalwert wurde am 13.Dezember mit 13,7°C (12.05Uhr) aufgezeichnet. Lediglich der Minimalwert dieser Dekade welcher am 17.Dezember mit 1,7°C (5.00Uhr) aufgezeichnet wurde, war noch als winterlich zu bezeichnen. Bei der Gesamtregenmenge machte sich das Schmuddelwetter richtig bemerkbar 42,4 l/m² waren schon beachtlich.

3.-Dekade (21.12 bis 31.12):

es ging in Richtung Weihnachten, weiße Weihnachten... leider wieder nicht. Erst nach den Feiertagen ging es bergab mit den Temperaturen und der für manchen ersehnte Schnee war da. Der erste Schneefall setzte am 27.12 ein und die darauffolgenden weiteren ergiebigen Schneefälle sorgten dann vielerorts für eine geschlossene Schneedecke. Ski und Rodel gut, nicht nur in den Höhenlagen !! Die Durchschnittstemperatur lag bei 3°C . Der Minimalwert wurde am 29.Dezember mit -10,1° C (3.30Uhr) aufgezeichnet. Lediglich der Maximalwert am Heiligabend mit 11,3°C (12.50Uhr) war noch im zweistelligen Bereich gemessen worden. Bei der Gesamtniederschlagsmenge wurden 21,2 l/m² aufgezeichnet.

Vergleiche

Dezember 2014: Temperatur Durchschnitt 5,0 °C / 69,4 l/m² Niederschlagsmenge (24-Niederschlagstage, inkl. Tau und Nebel)

Dezember 2013: Temperatur Durchschnitt 4,4 °C / 79,2 l/m² Niederschlagsmenge (23-Niederschlagstage)

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