Wetterbericht 2013
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Januar, milde und kalte Witterungsperioden wechselten sich ab
Der Januar 2013 beeindruckte durch eine lange Kältewelle, die für eine negative Temperaturbilanz allerdings bei weitem nicht ausreichte. Ursache hierfür waren frühlingshafte Phasen in der ersten Dekade und gegen Monatsende. Recht gut erkennbar war dies bei den Temperaturen , der Minimalwert betrug -7,0°C am 26.01 (7.45 Uhr) was auch gleichzeitig den Tiefstwert im Januar darstellte. Beim Maximalwert wurden am 30.01 (12.30 Uhr) rekordverdächtige, frühlingshafte 16,7°C vermeldet. Insgesamt verlief der Januar tendenziell eher milder was man am Durchschnittswert mit 2,6°C gut erkennen konnte. Mit 56 l/m² (vieljährige Mittelwerte laut DWD 75 l/m²) gehörte unsere Region zu den eher trockenen Gebieten Deutschlands. Dennoch ein kleiner Lichtblick bei den Sonnenscheinstunden mit 33 h zählten wir demnach zu den eher sonnenscheinreichen Bundesländern…… Es bleibt also spannend wie sich die nächsten Wochen gerade in Richtung Fastnacht entwickeln werden !!!
1.-Dekade (1.01 bis 11.01):
die erste Dekade war geprägt von Temperaturen die eher an den nahenden Frühling als an die Winterperiode erinnerten, unschwer zu erkennen war dies am Temperaturmittelwert welcher bei 5,2°C lag. Dennoch war es eher ein nasskaltes und unangenehmes Wetter. Bemerkbar machte sich dies in der aufgezeichneten Regenmenge mit 17,4 l/m2. Bei den Temperaturen wurde der Maximalwert von 10,4°C am 7.01 (14.30 Uhr) vermeldet. Der Minimalwert wurde mit 0,2°C am 2.01 (23.05 Uhr) aufgezeichnet.
2.-Dekade (12.01. bis 21.01):
Dauerfrost, Schneefall, Blitz Eis und empfindbar kalte Tage, der Winter holte sein komplettes Repertoire hervor. Die Durschnitts- Temperatur belief sich gerade einmal auf -1,1°C. Vereinzelte schöne Tage in deren Folge auch der Maximalwert von 2,6°C (21.01 12.25 Uhr) aufgezeichnet wurde, wurden immer wieder unterbrochen von unangenehm kalten Tagen. Die Dekade war geprägt durch immer wieder aufkommenden Schneefall, oder wie in den morgendlichen Stunden des 20.01 mit Blitz Eis welches zu teilweise erheblichen Schwierigkeiten sei es zu Fuß oder per Auto führte. Der Minimalwert wurde in dieser Zeit auch mit -3,8°C am 16.01 (17.20 Uhr) aufgezeichnet. Bei der gesamt Regenmenge wurde aufgrund der anhaltenden Kälteperiode lediglich 7,6 l/m² aufgezeichnet.
3.-Dekade (22.01 bis 31.01):
auch diese Dekade begann wieder winterlich trübe, mit kalten unangenehmen Tagen. Der aufgezeichnete Durchschnittswert von 3,5°C konnte auch darüber nicht hinwegtäuschen. Dennoch erinnerte diese Dekade trotz der vermeldeten Minimaltemperatur von -7°C, gleichzeitig der Tiefstwert des Winters 2012/2013, eher an deren Ende an den vielleicht herannahenden Frühling. Unschwer zu erkennen an der Maximaltemperatur von 16,7°C am 30.01 (12.30), ein rekordverdächtiger Wert der uns mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird. Bei der Regenmenge wurden stolze 31 l/m² aufgezeichnet.
Vergleiche:
Januar 2013: Temperatur Durchschnitt 2,6°C / Regenmenge 56,0l/m² (25 Regentage)
Januar 2012: Temperatur Durchschnitt 4,3°C / Regenmenge 126,6l/m² (22 Regentage)
März, wann kommt denn nun endlich der Frühling
Nach recht mildem Beginn, zeitweise mit einem leichten Hauch von Frühling, geriet auch unsere Region in den Zustrom teilweiser sehr kalter, arktischer Luftmassen. Diese bescherten mancherorts Stationsrekorde hinsichtlich Kältegraden und Schneemengen, aus diesem Grunde gehört der März 2013 zu den sechs kältesten Märzmonaten seit Messbeginn 1881 (Quelle DWD). Bundesweit betrachtet war der März einfach deutlich zu kalt, mit wenig Niederschlag aber fast durchweg überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. Betrachtet man die Werte der Wetterstation Gaggenau, waren wir mit 156h (Baden-Württemberg Ø 113 h) gesamt Sonnenstunden in unserer Region zwar auf den vordersten Plätzen, Bundesweit betrachtet dagegen eher auf den hinteren Rängen zu finden. Bei den Temperaturen waren es im Durchschnitt gerade einmal 4,1°C. Wobei anfänglich tatsächlich nahezu frühlingshafte 17,4°C am 7.03, gleichzeitig auch der Maximalwert, aufgezeichnet wurden. Diese Temperaturwerte wurden aber schnell wieder durch minusgrade überschattet so wurde am 14.03 der Minimalwert mit -6,8°C vermeldet. Die Gesamtregenmenge belief sich im Monat März auf 33,4 l/m² (Baden-Württemberg Ø 54 l/m²)
1.-Dekade (1.03 bis 11.03):
die erste Dekade war geprägt durch anfänglich frühlingshafte anmutenden Temperaturen. Dies machte sich auch am Durchschnittswert mit 6°C bemerkbar. Bei Durchschnittlich 5 Sonnenstunden pro Tag gingen die Tagestemperaturen schnell in Richtung plusgrade. Der Maximalwert lag dabei am 7.03 bei sensationellen 17,4°C (14.50 Uhr) manch einer dachte mit Sicherheit „Jetzt kommt der Frühling“ !! Bei dem Minimalwert wurden allerdings wiederrum -3,3°C am 4.03 (5.15Uhr) vermeldet. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf 6,2l/m².
2.-Dekade (12.03. bis 21.03):
wo die erste Dekade noch Hoffnungen auf den nahen Frühling weckte, gab es nun nur noch Kopfschütteln und trübe Gesichtszüge. Von Frühling war jedenfalls nichts mehr zu spüren, kalte durchschnittliche 3,1°C bestimmten das trübe, trostlose Wettergeschehen. Gerade an den Dauerfrosttagen waren es die anhaltenden Windverhältnisse an denen die Temperaturen fühlbar wesentlich kälter empfunden wurden. Bei dem Minimalwert wurden am 14.3 kalte -6,8°C (4.15Uhr) aufgezeichnet. Auch beim Maximalwert konnten die anfänglichen Temperaturen aufgrund des trüben Wettergeschehens nicht mehr erreicht werden, schlappe und magere 10,9°C wurden vermeldet. Bei der Regenmenge wurde der größte Teil der Gesamtregenmenge März mit 26,2l/m² aufgezeichnet.
3.-Dekade (22.03 bis 31.03):
auch die letzte Dekade war nicht das was jeder sehen, spüren und erleben wollte. Zwar lugten mancherorts in den Gärten an windgeschützten und sonnigen Plätzen die ersten Frühlingboten aus dem Boden. Aber von Frühling war dennoch nichts zu spüren. Der Minimalwert belief sich am 27.03 auf -2,6°C (6.05 Uhr). An sieben Tagen wurde in dieser Dekade in den Nächten Minusgrade aufgezeichnet, was sich daher am Durchschnittswert mit gerade einmal kalten und unangenehmen 2,9°C bemerkbar machte. Dennoch konnte der Maximalwert am 22.03 mit 13,7°C (13.55) vermeldet werden. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf 1 l/m².
Vergleiche
März 2013: Temperatur Durchschnitt 4,1°C / Regenmenge 33,4 l/m² (16 Regentage)
März 2012: Temperatur Durchschnitt 9,1°C / Regenmenge 19,6l/m² (7 Regentage)
Grünland-Temperatursumme von 202,0 erreicht am: 24.03.2013
(Wert von 200 = beginnende Vegetation im Frühjahr)
April, Anfangs noch kalt und winterlich, teilweise windig, später warm und trocken
Dem frostigen März folgte zum Monatswechsel ein Osterfest mit Höchstwerten wenig über dem Gefrierpunkt – tatsächlich war es dieses mal verbreitet kälter als zu Weihnachten, was eigentlich recht selten ist. Die Durchschnittstemperatur der Wetterstation Gaggenau-Ottenau lag im April bei 11,1°C. Bei dem Tiefstwert des Monats wurden -1,7°C am 1.04 (Ostermontag 7.55 Uhr)vermeldet. Dennoch gerade die zweite und dritte Dekade waren es die langsam aber sicher den Frühling und somit das hoffentliche Ende des zu langen Winters erahnen ließen. Frühsommerliche 26,3 °C am 17.04 um 17.05 Uhr da konnte es keinen mehr von einem kühlen ersten Eis abhalten. Mit 83 l/m² war auch unsere Region das zweitniederschlagsreichste innerhalb Deutschlands. Blicken wir etwas in den Mai hinein und berücksichtigen dabei weiter die zunehmende Sonneneinstrahlung und die immer öfter eintretenden Warmluftphasen gegenüber der Kaltluft so werden wir wahrscheinlich immer seltener mit Kälteeinbrüchen (Ausnahme: "die Eisheiligen") zu rechnen haben. Dafür nimmt aber leider in der nun langsam beginnenden Sommersaison die Gewitterneigung weiter zu.
1.-Dekade (1.04 bis 10.04):
die erste Dekade war überschattet vom winterlich anmutenden Osterfest -1,7°C (1.04 / 7.55 Uhr), gleichzeitig der Minimalwert dieser Dekade. Bei dem Maximalwert konnten immerhin 14,8°C am 10.4 (15.35 Uhr) aufgezeichnet werden. Dennoch aufgrund der österlichen Kältewelle wurden gerade einmal 5,8°C als Durchschnittstemperatur vermeldet. Die meist anhaltenden Windverhältnisse, teilweise Böen mit bis zu 33 km/h trugen im wesentlichen zu den unangenehmen Temperaturen bei. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 11,4 l/m².
2.-Dekade (11.04. bis 20.04):
wo die erste Dekade noch mit kühlen Temperaturen einherging, gab es jetzt langsam aber sicher die ersten Lichtblicke. Stolze sommerlich anmutende 26,3°C am 17.4 (17.05 Uhr) gleichzeitig der Maximalwert dieser Dekade, luden zum kühlen Eis oder Kaffee am frühen Abend ein. Auch bei dem Durchschnittswert mit 15,1°C machte sich der Einfluss der teilweise warmen Luftmassen bemerkbar. Bei dem Minimalwert wurden erstmalig keine minusgrade vermeldet sondern 7,7°C (20.04 / 04.20 Uhr). Die Gesamtregenmenge wurde mit 39,6 l/m² aufgezeichnet, wobei gerade die ersten Tage dieser Dekade mit 37 l/m² herausragend waren.
3.-Dekade (21.04 bis 30.04):
auch in der letzte Dekade konnte nochmals der Maximalwert von 26.3°C ( 25.04 / 16.50 Uhr) erreicht werden, dennoch war es mit einer Durchschnittstemperatur von 12,4°C fühlbar kühler als zuvor. Dies war und ist den teilweise windigen Tagen geschuldet welche aufgrund der kühleren Luftmassen das Quecksilber in die falsche Richtung bewegten. Gerade beim Minimalwert mit 5,9°C (27.04 / 23.35 Uhr) war dies gut zu erkennen. Die Regenmenge belief sich auf 32 l/m2, größtenteils wurde die Menge an 2-Regentagen mit 29,2 l/m² aufgezeichnet.
Vergleiche
April 2013: Temperatur Durchschnitt 11,1°C / 83 l/m² Regenmenge (11 Regentage)
April 2012: Temperatur Durchschnitt 10,4°C / 75,4 l/m² Regenmenge (19 Regentage)
Mai, kühl und nass, aber irgendwann reicht es dann
Wer sich auf einen schönen Frühlingsmonat gefreute hatte, wurde bitter enttäuscht. Der Mai 2013 war keinesfalls ein Wonnemonat !! Er geht als zweit nässester Monat, nur der Mai 2007 war noch nässer, seit beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1881 in die Klimageschichte ein (Quelle DWD). Mit einer aufgezeichneten Niederschlagsmenge der Wetterstation Ottenau, von sage und schreibe 192,8 l/m² gegenüber 71,4 l/m² im Mai 2012 konnte man dies recht gut verdeutlichen. Leider ein trauriger Rekordwert wenn man die vielen Überschwemmungen gerade zum Monatsende landesweit betrachtet. Dabei war es das Unwetter am letzten Tag des Mai´s welches mit einem Tagesrekordwert von 73,6 l/m2 hierfür verantwortlich war. Auch die Sonne hielt sich meist hinter Wolken verborgen, in den Hochlagen meldete sich vereinzelt mit Schneefällen sogar der Winter zurück. Das Temperaturniveau war nicht gerade spektakulär mit einer Durchschnittstemperatur von 12,9°C war der Mai etwas kühler als normal. Beim Maximalwert des Monats wurden sommerliche 24,8°C am 28.5/15.50 Uhr erreicht. Verspätete Eisheilige normalerweise sind es die Tage vom 11. bis 13 Mai, brachten in der letzten Dekade des Monats 25.05/5.35Uhr mit 3,3°C gleich-zeitig auch der Minimalwert des Monats, nochmals kühle Temperaturen mit sich. Wenn man dem Wetter noch trauen kann und will, gibt es allmählich einen kleinen Lichtblick jedenfalls werden die ersten Tage des kommenden Monats trockener, freundlich aber vor allem wärmer. Es bleibt also spannend hoffen wir auf einen besseren hoffentlich bald kommenden Sommer !!!
1.-Dekade (1.05 bis 10.05):
die erste Dekade war geprägt von einem auf und ab der Temperaturen, dennoch war der Mittelwert mit 15°C als frühlingshaft zu bezeichnen. Das war es aber dann auch schon was an den Frühling erinnerte mit einer Gesamtregenmenge von 28,2l/m² (9 Regentage) war es einfach zu nass, sonnige Abschnitte waren eher die Seltenheit. Trotz allem wurde in diesen kurzen sonnigen Abschnitten der Maximalwert von 24,4°C (8.05/16.35 Uhr) vermeldet. Der Gegensatz hierzu war leider der Minimalwert welcher mit 7,8°C einfach zu kühl ausfiel.
2.-Dekade (11.05. bis 20.05):
wo die erste Dekade im Temperaturmittelwert noch frühlingshaft anmutete, ging es ab jetzt stetig bergab. Kühle feuchte und wolkenverhangene Tage waren es die mit Ihrem Temperaturmittelwert von 13,1°C dass Ihrige zur Stimmung beitrugen. Gab es sonnige Abschnitte wurden auch Temperaturen nahe oder über der 20° Marke gemessen. Der Maximalwert von 24,3°C wurde am 18.05/17:10 Uhr vermeldet. Dennoch waren diese sonnigen Abschnitte eher gering und triste, wolkenverhangene Tage waren an der Tagesordnung. Der Minimalwert dieser Dekade belief sich auf 7,7°C (12.05/17.45 Uhr). Auch diese Dekade war geprägt durch viele Regentage, in deren Folge eine Gesamtregenmenge von 21,6 l/m² aufgezeichnet wurde.
3.-Dekade (21.05 bis 31.05):
die letzte Dekade überflügelte in negativer Hinsicht das bisherige dagewesene um Längen. Der Temperaturmittelwert mit 10,7°C erinnerte eher an die letzten Wintertage als einen nahenden Frühling oder gar den bevorstehenden meteorologischen Sommeranfang !! Die Minimaltemperatur belief sich auf gerade einmal 3,3°C 25.05/5:35Uhr, somit waren die Eisheiligen wie schon oft verspätet unterwegs. Dennoch gab es auch sonnige Stunden in deren Folge tatsächlich wiederum der Maximalwert am 28.05/15.50 Uhr von 24,8°C vermeldet wurde, ein kleiner wirklich kleiner Hoffnungsschimmer in der sonst trostlosen Dekade. Alles in allem wurde aber die letzte Dekade des Monats Mai überschattet von den Unwettern der letzten Tage in deren Folge eine Gesamtregenmenge von 143 l/m² aufgezeichnet wurden. Dabei war der leider herausragende Tag der 31.05 in dessen Tagesverlauf sage und schreibe 73,6 l/m² fielen. Ein trauriger Rekord, welcher auch unseren Landkreis stark betroffen hat. Denkt man nur an die vielen überfluteten Kellern oder Straßen, ganz zu schweigen von den inzwischen bestellten Feldern welche mehr an eine Seenplatte als an ein bestelltes Feld erinnern.
Vergleiche
Mai 2013: Temperatur Durchschnitt 12,9°C / Regenmenge 192,8 l/m² (27 Regentage)
Mai 2012: Temperatur Durchschnitt 16,7°C / Regenmenge 71,4 l/m² (18 Regentage)
Juni der Monat mit zwei Gesichtern
Der viele Regen, besonders zu Anfang des Monats, und das daraus resultierende Jahrhunderthochwasser waren herausragende aber auch traurige Ereignisse. Die Temperaturunterschiede von Woche zu Woche mit einer kurzen, aber heftigen Hitzewelle, die mit Unwettern zu Ende ging, prägten diesen ersten Sommermonat des Jahres. Zwischen dem 17. und 20. bescherte uns heiße Luft aus dem afrikanischen Raum eine kurze, intensive Hitzewelle. Eine markante Kaltfront sorgte im Anschluss mit einem gravierenden Temperatursturz für ein abruptes Ende dieses sommerlichen Intermezzos. Mit Sicherheit erinnert sich noch jeder an das Unwetter am 20.06 in dessen Verlauf Spitzenwindböen an der Wetterstation Gaggenau von 61,2 km/h gemessen wurden, leider wurden auch viele Dächer so auch in direkter Nachbarschaft zur Wetterstation in Mitleidenschaft gezogen. Bei den Temperaturen wurde im Juni der Maximalwert von 36,6°C am 18.06 (16.15Uhr) aufgezeichnet, die Minimaltemperatur lag am 03.06 (3.10 Uhr) bei 8,8°C. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 76 l/m².
1.-Dekade (01.06 bis 10.06):
die erste Dekade war gezeichnet von den vielen Überschwemmungen und Hochwassermeldungen Landesweit. Auch unsere Region war davon betroffen vielerorts sahen die Wiesen und Felder wie eine einzige Seenplatte aus. Bemerkbar machte sich dies bei der Gesamtregenmenge mit 48,4 l/m2, dabei wurde der größte Anteil mit 31 l/m² am 01.06 aufgezeichnet. Die Durchschnittstemperatur dieser Dekade belief sich auf 17,2°C nicht gerade sommerlich aber es sollte noch kühler im Verlauf des Monats werden !! Die Temperaturwerte, der Maximalwert wurde mit 28,7°C am 08.06 (17.10Uhr) aufgezeichnet, beim Minimalwert konnten am 03.06 (03.10Uhr) mit 8,8°C vermeldet werden.
2.-Dekade (11.06. bis 20.06):
endlich Sommer mit einer Durchschnittstemperatur von 21,8°C konnte man den Sommer endlich hautnah spüren. Kurz und knapp mit einer intensiven Hitzewelle in deren Verlauf der Spitzenwert dieses Monates mit 36,6°C am 18.06(16.15Uhr) erreicht wurde. Erstmalig kletterten die Temperaturen nächtens nicht unter die 20° Marke, (man spricht auch von Tropennächte wenn die Temperatur zwischen 18.00 und 06.00 nicht unter 20°C fällt). Ein jähes Ende fand diese Sommerlaune am 20.06 als ein heftiges Unwetter über unsere Region fegte, die Spitzenböe betrug 61,2 km/h (20.55Uhr). Kurz und heftig und aufgrund der Spitzenwindgeschwindigkeiten auch ebenso gefährlich, Dächer wurden in Mitleidenschaft gezogen. Bei der Minimaltemperatur wurden 11,8°C am 14.06 (6.20Uhr) vermeldet. Die Gesamtregenmenge mit 9,6 l/m² war trotz des Unwetters eher gering ausgefallen.
3.-Dekade (21.06 bis 30.06):
die letzte Dekade, Sommer ?? Keine Spur kühle Nächte, windige Tage waren an der Tagesordnung. Dabei war es nicht einmal der Regen, welcher mit einer Gesamtmenge von 18,2l/m² nicht sonderlich hoch ausfiel. Sondern die Durchschnittstemperatur von 15,9°C welche nicht unbedingt ausgiebig für sommerliche Gefühle sorgte. Beim Minimalwert wurde wiederrum, wie in den vorangegangenen Dekaden in den frühen Morgenstunden, einstellige Temperaturen 8,9°C am 26.06 (06.10Uhr) vermeldet. Lediglich die zeitweise aufkommenden sonnigen Abschnitte sorgten dafür das auch in dieser Dekade der Maximalwert bei 25,2°C lag.
Vergleiche
Juni 2013: Temperatur Durchschnitt 18,3°C / Regenmenge 76,0 l/m² (16 Regentage)
Juni 2012: Temperatur Durchschnitt 18,6°C / Regenmenge 128,2 l/m² (18 Regentage)
Juli, sonnig und warm endlich Sommer
Viele haben den Sommer zu früh abgeschrieben. Aber dann fast pünktlich zum Start in den Juli übernahm ein Hoch die Regie und brachte in der Folge zwei bis drei Wochen angenehm warmes Sommerwetter. Dies zeigte sich auch an der Durchschnitts-temperatur mit 22,6°C ein wirklicher Sommermonat !! Daneben gehörte der Juli-2013 sogar zu den sieben wärmsten Julimonaten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881(Quelle DWD). Außergewöhnlich viel Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen, später aber bei zunehmender Hitze und Schwüle auch große Trockenheit. In der Folge stieg die Gefahr von Wald- und Graslandbränden mancherorts bis zur höchsten Stufe. Am letzten Juli Wochenende kletterte die Temperatur teilweise auf neue Rekordmarken so wurde an der Wetterstation Gaggenau der Maximalwert mit 37,6°C vermeldet. Im Anschluss wurde diese Hitzewelle durch regional schwere Gewitter auf einen Schlag kurzfristig beendeten. Der Minimalwert im Juli 2013 wurde mit 10,7°C am 12.07 (6.10Uhr) aufgezeichnet. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 40,8 l/m², diese wurden an gerade einmal 6-Regentagen erreicht, nur im Jahr 1983 war der Juli noch trockener.
1.-Dekade (1.07 bis 10.07):
die erste Dekade war mit einer Durchschnittstemperatur von 21°C angenehm warm, dennoch gab es oft recht frische Nächte. Bemerkbar machte sich dies an der Minimaltemperatur welche mit 11,9°C tatsächlich frisch ausfiel. Schaut man sich den Maximalwert an welcher mit 29,7°C am 7.07 (16.40Uhr) aufgezeichnet wurde, ist jedem klar ES IST SOMMER !! Die Regenmenge war mit 19 l/m² eher gering ausgefallen.
2.-Dekade (11.07. bis 20.07):
wo die erste Dekade schon den Sommer einläutete, kletterten die Temperaturen in dieser Dekade langsam aber sicher immer mehr in die Höhe. An der Durchschnittstemperatur von 21,9°C war dies schön zu erkennen, dennoch war der Spitzenwert des Monats Juli noch nicht erreicht !! Der Minimalwert wurde am 12.07 (6.10Uhr) mit 10,7°C vermeldet, wieder waren es kühle Nächte die das Ihrige dazu beitrugen. Dagegen schnellte der Maximalwert auf einen neuen Spitzenwert von 31,9°C empor. Bei der Regenmengen wurden erstmalig in diesem Sommer 0 l/m² aufgezeichnet !!
3.-Dekade (21.07 bis 31.07):
die letzte Dekade war was den Sommer angeht eher als Heiß, und gegen Ende schwül und extrem trocken zu bezeichnen. Vielerorts wurden die höchsten Wald.-Graslandbrandstufen ausgesprochen. Die 30.- Gradmarke wurde mehrfach überschritten, was an dem Durchschnittswert von 24,6°C gut zu erkennen war. Laue Sommernächte in deren Folge auch der Minimalwert von 16,6°C aufgezeichnet wurde waren die Folge. Die Rekordtemperatur Juli 2013 wurde am 27.7 (16.10Uhr) mit 37,6°C, gleichzeitig Maximalwert dieser Dekade, erreicht. Nur ein Ort in Baden-Württemberg, Rheinfelden am Hochrhein übertraf uns mit 38,6°C, gleichzeitig Deutschlandweit die höchste Temperatur (Quelle DWD). Gegen Ende der Dekade gab es aufgrund der Temperaturen und der anhaltenden Schwüle teilweise heftige Gewitter in deren Folge die Gesamtregenmenge von 21,8 l/m² aufgezeichnet wurde.
Vergleiche
Juli 2013: Temperatur Durchschnitt 22,6°C / Regenmenge 40,8 l/m² (6 Regentage)
Juli 2012: Temperatur Durchschnitt 19,7°C / Regenmenge 95,6 l/m² (15 Regentage)
August und der Sommer geht weiter, oder wird es doch bald Herbst ???
anfänglich geprägt von rekordverdächtigen sommerlichen Tagen und Temperaturen ging es im laufe des August´s gefühlt langsam aber sicher in Richtung Herbst. In Erinnerung dürfte allen noch die erste Augustwoche sein, die mit großer Hitze aufwartete, in deren Folge der Maximalwert von 37,4°C erreicht wurde. Betrachtet man den Durchschnittswert mit 20,7°C so konnte man von einem sommerlichen Monat sprechen. Dennoch fielen die Temperaturen in jeder Dekade leicht ab. Dies machte sich gerade beim Minimalwert mit 10,1°C am 21.8 (6.25Uhr) bemerkbar. Teilweise entdeckte man in der letzten Augustwoche sogar morgendliche Nebelfelder, die das ihrige zum nahenden meteorologischen Herbstanfang beitrugen. Die Gesamtregenmenge wurde mit 68,8l/m² vermeldet.
1.-Dekade (1.08 bis 10.08):
die erste Dekade war gerade am Anfang geprägt von einer starken Hitzewelle. In deren Folge der Maximalwert und gleichzeitig auch der Höchstwert im August 2013 von rekordverdächtigen 37,4°C am 2.08(16.40Uhr) aufgezeichnet wurde. Deutlich macht sich diese Hitzewelle auch an der Durchschnittstemperatur welche mit 23,7°C schon als hochsommerlich zu bezeichnen war. Angenehme Nachttemperaturen, in deren Folge der Minimalwert von 14°C am 10.8(6.40Uhr) erfasst wurde, waren dennoch teilweise an der Tagesordnung. Aufgrund der hohen teilweise aber auch schwülen Temperaturen war das Gewitterrisiko schon enorm dennoch wurden lediglich an 4-Regentagen gerade einmal 10l/m² erfasst.
2.-Dekade (11.08. bis 20.08):
wo die erste Dekade noch mit Hitzerekorden und hochsommerlichen Temperaturen einherging, machten sich in dieser Dekade sinkende Temperaturen langsam aber sicher bemerkbar. So konnten die Werte weder beim Maximalwert geschweige bei der Durchschnittstemperatur erreicht, geschweige getoppt werden. Mit einer Durchschnittstemperatur von gerade einmal 19,9°C war es sommerlich und angenehm warm. Der Maximalwert wurde mit 30,6°C am 17.8 (16.30Uhr) vermeldet, beim Minimalwert fiel das Quecksilber auf herbstlich anmutende 10,9°C am 14.8 (6.35Uhr). Die Gesamtregenmenge dieser Dekade betrug 17,4l/m² , welche an 3-Regentagen aufgezeichnet wurden.
3.-Dekade (21.08 bis 31.08):
kühle eher als herbstlich zu bezeichnende Nächte, spätsommerliche Tage, teilweise mit morgendlichen Nebelfeldern, wolkig in deren Folge auch etwas regnerisch. So könnte man die letzte Dekade im August 2013 beschreiben. Bemerkbar machte sich diese Wetterlage gerade bei der Durchschnittstemperatur welche mit 18,7°C wirklich eher an den herannahenden Herbst erinnert als an die letzten Sommertage. Auch die 30° Marke konnte in dieser Dekade nicht mehr geknackt werden, so wurde beim Maximalwert warme 28,2°C am 23.08(17.05Uhr) erreicht. Dagegen war der Minimalwert wiederum gesunken und mit kühlen 10,1°C am 21.8 (6.25Uhr) nahe an der einstelligen Marke angekommen. Bei der Gesamtregenmenge waren es an 4-Regentagen 41,4l/m², wobei hier der 25.8 mit seinen 22,2l/m², gemessen innerhalb der 24h-Regel, schon enorm ausfiel.
Vergleiche
August 2013: Temperatur Durchschnitt 20,7 °C / Regenmenge 68,6 l/m² ( 10 Regentage)
August 2012: Temperatur Durchschnitt 21,3°C / Regenmenge 70,8 l/m² ( 13 Regentage)
September mal spätsommerlich schön, mit kühlen und nassen Wetterabschnitten
gerade zu Beginn des Monats brachte uns das Hoch „Hannah“ teilweise spätsommerliche Temperaturen in deren Folge der Maximalwert von angenehmen warmen 31,6°C am 6.09 (16.05Uhr)vermeldet wurde. Leider aber auch nur ein kurzes Wetterintermezzo welches nach der ersten Woche durch Tief „Nandor“, mit stetig abfallenden Temperaturen, sein jähes Ende fand. Eine kühle und unbeständige Nordwestlage machte sich auch in unserer Region breit. Regen und herbstlich kühle Nächte, oft auch nebelig-trübes Wetter, waren an der Tagesordnung. Bei der Minimaltemperatur wurden erstmalig einstellige Werte vermeldet, mit 8,2°C am 19.09 (7.05Uhr) war es schon recht kühl. Der Minimalwert wurde nur noch vom Bodensensor +5cm am 30.09 mit 6,1°C (7:30Uhr) übertroffen. Bemerkbar machte sich diese Wetterlage auch an der Durchschnittstemperatur welche mit 16,3°C dennoch als herbstlich angenehm zu bezeichnen war. Aufgrund der Gesamtregenmenge von 116,8 l/m² (16 Regentage) war es eher ein verhältnismäßig nasser September.
1.-Dekade (01.09 bis 10.09):
in der erste Dekade wurde aufgrund des anhaltenden Hochs nochmals spätsommerliche Temperaturen aufgezeichnet. Die Durchschnittstemperatur belief sich auf angenehme 19,4°C. Manch einer nutzte diese Witterungsphase nochmals für ausgedehnte Spaziergänge und Kaffeerunden im Freien aus. Der Maximalwerte betrug am 6.09 rekordverdächtige 31,6°C (16.05 Uhr). Dennoch waren die Nächte schon kühl, in deren Folge der Minimalwert von 11,7°C am 02.09 (5.05 Uhr) vermeldet wurde. Zum Ende der Dekade, aufgrund der ersten Regenfälle und kühle Nächte konnte man eher von unbeständigen Witterungsverhältnissen sprechen. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 24,4l/m² (4Regentage).
2.-Dekade (11.09. bis 20.09):
anhaltende Regenfälle mit meist ergiebigem Ausmaß, wie sagt man so schön im Badischen „Schmuddel Wetter“ das würde diese Dekade treffend beschreiben. Schaut man sich die Gesamtregenmenge von beachtlichen 88 l/m² (9 Regentage) genauer an, so konnte man feststellen das drei Regentage ausreichten um diesen Wert nahezu zu erreichen (11.9=26,8l/m² / 12.09=36l/m² / 16.09=10,2l/m²). Alles in allem war es eher eine trübe Wetterangelegenheit. Die Durchschnittstemperatur wurde mit kühlen 13,9°C vermeldet. Der Minimalwert war erstmalig in diesem Herbst einstellig und wurde mit 8,2°C am 19.09 (7.05Uhr) auf-gezeichnet. Beim Maximalwert wurde an einem sonnigen Tagesabschnitt dennoch 21,7°C am 14.09 (16.20Uhr) vermeldet.
3.-Dekade (21.09 bis 30.09):
leichter Hochdruckeinfluss bescherte uns in der letzten Dekade nochmals teilweise aufgelockerte und herbstliche schöne Tage. Der Regen welche in der mittleren Dekade noch dominierte wurde verdrängt von kühlen Nächten und nebeligen Morgen-stunden. Mit einer Durchschnittstemperatur von 15,6°C war es zwar herbstlich kühl aber immer noch angenehm. Die nächtlichen, morgendlich kühlen Temperaturen trugen beim Minimalwert das Ihrige bei. Erneut wurde ein einstelliger Wert von 8,3°C am 30.09 (8.00Uhr) aufgezeichnet. Aufgrund des leichten Hochdruckeinflusses konnte beim Maximalwert ein Wert von 24,2°C am 25.09 (15.55Uhr) vermeldet werden. Die Gesamtregenmenge war eher bescheiden und lag bei 4,4l/m² (3 Regentage).
Vergleiche
September 2013: Temperatur Durchschnitt 16,3°C / Regenmenge 116,8 l/m² (16 Regentage)
September 2012: Temperatur Durchschnitt 16,0°C / Regenmenge 77,0 l/m² (14 Regentage)
Oktober sehr nass und dennoch ungewöhnlich warm
nach einem freundlichen Beginn, beherrschten meistens Tiefdruckgebiete das Wetter im Oktober 2013. Häufige Niederschläge ließen nur wenig Platz für sonnige, goldene Oktobertage. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 163,8 l/m², rekordverdächtig war der 15.10 mit einer Tagesregenmenge von stattlichen 42,6 l/m², welche in unserer Region nur noch von Baiersbronn mit 65,3 l/m2 übertroffen wurden. Betrachtet man den Oktober insgesamt, so fiel dieser mit einer Durchschnittstemperatur von 13°C deutlich zu mild aus. Die Sonnenscheindauer war Tendenziell mit 146h im normalen Bereich. Bei der Maximaltemperatur konnten nochmals am 26.10 (15.30Uhr) spätsommerliche 25.3°C vermeldet werden. Dennoch gab es kühle, meist regnerische Tage in deren Folge am 12.10 (6.20Uhr) der Minimalwert von 1,9°C aufgezeichnet wurde. Dieser Temperatur-wert wurde nur noch vom +5cm Bodensensor mit 0°C übertroffen. Gegen Ende des Monats traten die ersten frühmorgendlichen Nebel oder Hochnebelfelder auf, welche aber meistens nicht lange von Dauer waren. Am 27/28.10 tobte der erste schwerere Herbststurm „Orkantief - Christian“ in deren Folge die Spitzenwindböen des Monats von 53,1 km/h (15.25Uhr) gemessen wurde.
1.-Dekade (1.10 bis 10.10):
die erste Dekade war ein Wechselspiel zwischen sonnigen und regnerischen Abschnitten, dennoch zeigte sich gerade in den ersten Tagen, der Oktober nochmals von seiner goldenen Seite. Mit einer Durchschnittstemperatur von 13,3°C war es zwar herbstlich aber immer noch im angenehmen Bereich. Der Maximalwert wurde am 2.10 (16.00Uhr) mit 20,5°C vermeldet. Bei der Minimaltemperatur waren es dagegen am 3.10 (7.55Uhr) gerade einmal 6,9°C. Die Gesamtregenmenge dieser Dekade belief sich auf 70,6l/m² (5 Regentage), herausragender Regentag war dabei der 10.10 mit einer Tagesgesamtmenge von 31 l/m².
2.-Dekade (11.10. bis 20.10):
wo die erste Dekade noch mit sonnigen Abschnitten glänze, waren jetzt triste teilweise regnerische Tage an der Tagesordnung. Es war wiederum eine Gesamtregenmenge von 70,4 l/m² (9 Regentage) zu vermelden. Der Tagesspitzenwert an gemessenem Regen mit stattlichen 42,6l/m² wurde am 15.10 aufgezeichnet, getoppt wurde dieser Wert nur noch von einer Wetterstation in Baiersbronn mit sage und schreibe 65,3l/m2. Diese Wetterlage machte sich natürlich unweigerlich an der Durchschnittstemperatur mit 11,3°C bemerkbar. Auch der Minimalwert welcher am 12.10 (6.20Uhr) mit 1,9°C aufgezeichnet wurde war das Resultat des wechselhaften Wetters. Erstmalig wurde am +5cm Bodensensor 0°C am 12.10 (5.45Uhr) aufgezeichnet. Trotz aller Widrigkeiten wurde an einem sonnigen Abschnitt dieser Dekade am 19.10 (15.20Uhr) der Maximalwert mit 21,6°C vermeldet.
3.-Dekade (21.10 bis 31.10):
noch einmal wollte es der goldene Oktober wissen, eine warme und angenehme Wetterlage machte sich bemerkbar. Mit einer Durchschnittstemperatur von 14,3°C war es angenehm warm und ein manch einer nutzte so manchen Sonnenstrahl nochmals für ausgiebige Gartentätigkeiten oder zum Faulenzen im Freien aus. Der Maximalwert von sommerlichen 25,3°C wurde am 26.10 (15:30Uhr) aufgezeichnet. Gegen Ende dieser Dekade war es dann vorbei der erste Herbststurm „Christian“ fegte mit heftigen Winden auch über unsere Region, die stärkste gemessene Windböe wurde am 27.10(15.25Uhr) mit 53,1 km/h aufgezeichnet. Aufgrund der vorangegangenen Wetterlage wurde daher auch am 31.10 (8.00Uhr) der Minimalwert dieser Dekade von 3,7°C vermeldet. Die Gesamtregenmenge belief sich auf 22,8l/m² (4 Regentage), dabei war das Sturmtief vom 27.10 mit einer Gesamttagesmenge von 15,2l/m² maßgeblich beteiligt.
Vergleiche
Oktober 2013: Temperatur Durchschnitt 13,0 °C / Regenmenge 163,8 l/m² ( 21 Regentage)
Oktober 2012: Temperatur Durchschnitt 10,6°C / Regenmenge 107,8 l/m² ( 15 Regentage)
November anfangs sehr mild, aber nass bei wenig Sonnenschein in der zweiten Monatshälfte deutlich kälter
Der November 2013 war anfangs geprägt von zahlreichen Tiefdruckgebieten in deren Folge häufige Niederschläge an der Tagesordnung waren. Anfänglich brachten die Tiefdruckgebiete meist warme Luftmassen heran was sich am Temperaturverlauf schön darstellte. Die Durchschnittstemperatur im November lag bei 6,1°C. Der Maximalwert wurde in den ersten Tagen am 2.11 (13.20) mit 18,2°C vermeldet. Im laufe des Monats wechselten sich anschließend mildere und kältere sowie trockene und nasse Tage ab. Was der Jahreszeit entsprechend oft zu Nebel oder Hochnebel führte. Insgesamt ein milder und recht nasser November mit gerade einmal 49h Sonnenscheinstunden. Die Gesamtniederschlags-menge der Wetterstation Gaggenau wurde mit 115,2 l/m² (21 Regentage) vermeldet. Niederschlagsreichster Ort in unserer Region war Freudenstadt mit insgesamt fast 200 l/m² (Quelle DWD). Richtung Monatsende ergab sich unter Zufuhr von kalten Polarluftmaßen winterliche Phasen mit Frost und Schnee. In deren Folge der Temperaturminimalwert am 27.11 (8.00Uhr) von -5,5°C aufgezeichnet wurde. Getoppt wurde dieser Wert nur noch vom +5cm Bodensensor welcher mit -8,3°C zu Buche schlug.
1.-Dekade (01.11 bis 10.11):
die erste Dekade war geprägt von zahlreichen Tiefdruckgebieten, Regen und Wind (Spitzenböe 45,1 km/h am 2.11-13.00Uhr) waren mehr als nur an der Tagesordnung. Die Gesamtregenmenge mit 74,4 l/m² trug nur zu gut zu dieser trostlosen Wetterlage bei. Vergleicht man den Rest des Monats November fielen 65% der Regenmenge innerhalb der ersten Dekade. Die Durchschnittstemperatur lag bei milden 11,1°C . Der Maximalwert von 18,2°C wurde am 2.11 (13.20Uhr) aufgezeichnet. Trotz der milden Wetterlage (immerhin war es November und eigentlich ein Wintermonat) erinnerte nur der Minimalwert am 5.11 (8.00Uhr) mit 2,6°C ein jeden an die kalte Jahreszeit.
2.-Dekade (11.11. bis 20.11):
kalte Tage nebelverhangene Morgenstunden teilweise bis in die Tagesmitte hineinreichende Hochnebelfelder. Der erste Schnee in den Hochlagen, es ist Winter geworden im Murgtal !!! Wo die erste Dekade noch mit milden Temperaturen glänzte, wurde es jetzt mit einer Durchschnittstemperatur von 4,8°C merklich kühler. Erstmalig wurden an allen Tagen dieser Dekade einstellige Temperaturen gemessen. Der Temperaturminimalwert belief sich am 12.11 (7.35Uhr) auf -1,5°C , beim Maximalwert wurden magere 9,8°C am 11.11 (15.00Uhr) vermeldet. Regen war eher selten, lediglich die letzten Tage führten zu einer Regenmenge von 25.6l/m² (4 Regentage).
3.-Dekade (21.11 bis 30.11):
die anhaltende zufuhr von Polaren Luftmassen führten auch in unserer Region zu anhaltend kühlen Tagen und frostig kalten Nächten. Teilweise gab es in den frühen Morgenstunden die ersten gefährlich glatten Straßen. Winterliche morgendliche Raureiffelder wurden begleitet von Dauerbewölkung und Einheitsgrau, selten kam die Sonne durch die Wolkendecke hindurch. Wie in der vergangenen Dekade aufgezeigt setzte sich der Abwärtstrend der Temperaturen weiter fort. Die Durchschnittstemperatur betrug kalte, unangenehme 2,5°C. Der erste Schnee welcher auch für eine kurze aber doch sichtbare Schneedecke verantwortlich war fiel am 25.11 in den Abendstunden. Die Minimaltemperatur ging nochmals weiter in den Keller -5,5°C am 27.11 (8:00Uhr), aber auch der Maximalwert konnte sich wieder nur im einstelligen Bereich mit 6,9°C am 24.11 (14.25Uhr) präsentieren. Betrachtet man zusätzlich den Bodensensor +5cm (Bodenfrost) so wurden -8,3°C am 27.11 (7.35Uhr) vermeldet. Die Gesamtregenmenge betrug 15,2l/m², teilweise wurde dies auch durch Taubildung begünstigt.
Vergleiche
November 2013: Temperatur Durchschnitt 6,1°C / Regenmenge 115,2l/m² ( 21 Regentage)
November 2012: Temperatur Durchschnitt 6,7°C / Regenmenge 155,8l/m² ( 17 Regentage)
Dezember, immer wieder Sonnige Abschnitte und erneut ungewöhnlich mild
Mit Deutschlandweit durchschnittlichen +3,5 Grad ist der Dezember 2013 einer der fünf mildesten Weihnachtsmonate der letzten 30 Jahre gewesen (Quelle WetterOnline). Es war relativ trocken, abgesehen von den meist feuchten morgendlichen Nebelfeldern. Trotz allem war es sehr mild und mit 50,6 h gemessenen Sonnenschein-stunden kam die Sonne Jahreszeitlich bezogen überdurchschnittlich häufig zum Vorschein. Schnee fiel nur selten und hielt sich wenn überhaupt nur auf den Bergen. Auch an der Wetterstation Gaggenau-Ottenau machte sich die Bundesweite Wetterlage mit einer Durchschnittstemperatur von 4,4°C bemerkbar. Die Maximaltemperatur wurde auch in diesem Jahr wiederum am 24.12 mit rekordverdächtigen 18,3°C (12.00Uhr) gemessen. Beim Minimalwert waren es dagegen gerade einmal -3,7°C am 16.12 (8.30Uhr). Die Gesamtregenmenge belief sich auf 79,2 l/m² gemessen an 23 Regentagen, wobei hier mehrfach 0,2l/m² (10Tage) aufgrund des morgendlichen Nebels und dessen Tauausbringung aufgezeichnet wurde.
1.-Dekade (1.12 bis 10.12):
die erste Dekade war gezeichnet durch kühle nebelverhangene, triste Wintertage aber dennoch mit teilweisen sonnigen Abschnitten in deren Folge häufige Plusgrade vermeldet werden konnten. Winter oder gar Schnee waren eher die Seltenheit und wenn überhaupt auf den Bergen in der Ferne zu erkennen. Der Temperaturdurchschnittswert belief sich auf 3,6°C. Bei der Minimaltemperatur wurden -3,6°C am 3.12 (8.25 Uhr) vermeldet, der Maximalwert lag am 9.12 (13.35 Uhr) bei 9,8°C. Aufgrund der Wetterlage und deren morgendlichen anhaltenden Nebelfeldern und deren Tauausbringung wurde bei der Regenmenge 9,0 l/m² aufgezeichnet (7-Regentage).
2.-Dekade (11.12. bis 20.12):
wenig spektakulär war die zweite Dekade, ein Wechselspiel des Wettergeschehens war an der Tagesordnung. Nebelverhangene, trübe regnerische Tage, wurden von sonnigen Tagen mit meist leichter Bewölkung abgewechselt. Der Temperaturmittelwert lag bei 2,2°C. Der Maximalwert wurde mit 11,7°C am 19.12 (14.15 Uhr) aufgezeichnet. Der Minimalwert lag am 16.12 (8.30 Uhr) bei -3,7°C . Auch die Regenmenge war mit 22,5l/m² (7-Regentage) eher als normal zu bezeichnen, wobei man hier beachten sollte das an vielen Tagen aufgrund des anhaltenden Nebels dessen Tauausbringung mit in die Regenmenge eingeflossen ist.
3.-Dekade (21.12 bis 31.12):
Weiße Weihnacht mit tief verschneiten Winterlandschaften - so stellt man sich doch eigentlich das Wetter zu den Weihnachtsfeiertagen vor. Weit gefehlt, auch in diesem Jahr sah es eher nach launischem Frühlingswetter, als nach Winter aus. Normal ist das nicht, doch auch im letzten Jahr war es schon ungewöhnlich mild. So auch wieder dieses Jahr mit einem Maximalwert von sensationellen 18,3°C welcher am Heiligabend gegen 12.00 Uhr mittags aufgezeichnet wurde. Man dachte doch daher eher an den Frühling als an Weihnachtsgeschenke. Diese Föhnartige Wetterlage brachte uns nicht nur Temperaturen im Plusbereich sondern einen Durchschnittswert von 7°C welcher definitiv nicht der Jahreszeit entsprach. Beim Minimalwert wurden -2,6°C vermeldet. Leider waren die Temperaturen nicht aussagekräftig genug, denn niemanden konnte man über die launische, trübe und regnerische Wetterlage hinwegtäuschen. Die Regenmenge dieser Dekade belief sich auf 55,2l/m² (9-Regentage) was schon beachtlich war. Der meiste Niederschlag wurde am 25.12 mit 16,2 l/m² aufgezeichnet.
Vergleiche
Dezember 2013: Temperatur Durchschnitt 4,4°C / Regenmenge 79,2 l/m² ( 23 Regentage)
Dezember 2012: Temperatur Durchschnitt 4,7°C / Regenmenge 133,0 l/m² ( 26 Regentage)

